Kategorie: Allgemein

  • Schreibaby – Was kann ich tun?

    Schreibaby – Was kann ich tun?

    Schreibaby: Dass Neugeborene schreien ist normal, aber wenn sie das ständig tun, werden die Nerven der Eltern stark strapaziert. Manche Eltern sind trotz gegenseitiger Unterstützung und Abnahme des schreienden Babys nach wenigen Wochen so erschöpft, dass sie sich kein weiteres Kind mehr vorstellen möchten.

    Ab wann spricht man von einem Schreibaby?

    Gemäß Fachpersonen ist es normal, wenn Babys in den ersten Wochen insgesamt zwei Stunden am Tag schreien. In diesem Fall spricht man also nicht von Schreibabys.

    Aber es gibt nicht wenige Kinder, die tatsächlich die Hälfte des Tages und auch die Nacht durch schreien. Verzweiflung und große Hilflosigkeit machen sich dann breit und zerstören die Freude des Familienglücks.

    Traurige Konsequenz davon: Schätzungsweise sterben jährlich zwischen 100 und 200 Kindern an den Folgen eines Schütteltraumas, weil ihre Eltern die Nerven verlieren.

    Soweit sollte es niemals kommen und es gibt diverse Anlaufstellen, die Eltern Hilfestellung bieten, wenn sie ein Schreikind haben und nicht mehr allein zurechtkommen.

    Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich betroffene Eltern Unterstützung suchen, durch die sie Zeit zum „Entspannen“ oder einfach zum „Luftholen“ finden. Und sich die „Nerven wieder regenerieren“ können.

    Schreibaby Vater mit Baby auf dem Arm, Kopf an Kopf


    Das exzessive Schreien eines Schreibaby ´s kann viele Ursachen haben. Zuerst muss ausgeschlossen werden, dass das Baby körperliche Probleme (zum Beispiel mit der Wirbelsäule), Allergien oder Schwierigkeiten mit dem Verdauungstrakt hat.

    Schreibaby Schwangere Frau sitzt erschöpft auf dem Küchenboden


    Psychologen und Ärzte gehen davon aus, dass Schreikinder vor allem ein Problem mit der Selbstregulation haben. Auf äußere Reize, wie Gerüche, Licht und auch Geräusche reagieren sie viel „gereizter“ als andere Babys.

    Es ist für sie der pure Stress, wenn sie nicht in ihrer gewohnten Umgebung sind und der Tagesrhythmus sich verändert. Ihr Bedarf an Zuwendung, Körperkontakt und Ruhe ist viel größer, um glücklich und zufrieden zu sein.

    Die Reizüberflutung muss bei diesen Kindern so gering wie möglich gehalten werden, so dass sie sich wohl fühlen können.

    Schreibaby – Mögliche Ursachen

    Des Weiteren belegen viele Studien, dass die Schwangerschaft von vielen Schreibaby ´s für die Mütter sehr aufgewühlt war. Dies kann in der Partnerschaft, dem Beruf oder Familie begründet sein.

    So kann es zu Spannungen in der Beziehung gekommen sein, die Frau auf der Arbeit starkem Druck oder gar Mobbing ausgesetzt gewesen sein und unter Stress geraten sein, was „nichts anderes als Angst“ ist oder einen geliebten Menschen verloren haben.

    Alle Gefühle der Mutter werden von den Föten gefühlt, wenn sie auch keine Gedanken dazu haben. Sie sind ein „Bestandteil“ des Organismus der Mutter.

    Nicht zuletzt kann der Fötus selbst einen Verlust eines Zwillings erlitten haben, was nach den neuesten Forschungen in 30 bis 80 Prozent aller Frühschwangerschaften der Fall ist.

    Auf jeden Fall lohnt sich ein Besuch bei einem erfahrenen Osteopathen, der mit der Behandlung von Babys bzw. traumatischen Geburtserlebnissen vertraut ist. In diesem Bezug könnte euch auch der folgende Artikel interessieren.

    Schreibaby Osteopathie bei Säuglingen - Die 5 häufigsten Gründe mit Säuglingen zu einem Osteopathen zu gehen

    Neben professioneller Unterstützung bieten Federwiegen eine erfolgversprechende Option. Sie vermitteln den Babys immer wieder eine der Gebärmutter ähnliche Geborgenheit.

    Beratungsstellen, auf Schreibabys spezialisierte Kinderärzte sowie Schrei-Ambulanzen können eine große Hilfe für Eltern und Kind sein, um den richtigen Weg ins gemeinsame Leben zu finden. Adressen von Schreiambulanzen erfahrt ihr über das zuständige Jugendamt bzw. Erziehungsberatungsstellen, Kinderkliniken und Kinderärzte/-ärztinnen.

    Was können Eltern bei einer „Schreiattacke“ tun?

    Wenn Euer Baby schreit, baut es wie oben beschrieben, Stress ab. Ob nun von der Schwangerschaft, Geburt oder zuviel Reizen, im Moment ist ihm etwas zu viel und macht ihm Angst. Wenn ihr es schafft „entspannt“ zu bleiben, euer Kind am besten mit direktem Körperkontakt tragt und ruhig und raumeinnehmend in die Brust oder in den Bauch atmet, spürt euer Kind, dass es gerade keine Gefahr droht und wird sich vermutlich relativ schnell wieder beruhigen.

    Wenn ihr euch stattdessen Angst um euer Kind macht, spürt euer Kind das an eurem „unentspannten Atem“ und an eurem Geruch, den ihr selber vermutlich gar nicht mehr wahrnimmt.

    Probiert es einfach mal aus!

    Euer Deva (Familien- & Atemtherapeut)

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  • Blogverlosung: Wir verlosen einen Affenzahn Kindergartenrucksack   BEENDET

    Blogverlosung: Wir verlosen einen Affenzahn Kindergartenrucksack BEENDET

    Liebe Leser,

    da wir es lieben, Eltern und ihren Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, haben wir eine zweite Überraschung für Euch zum Start dieses Babyblogs organisieren können:

    Und zwar verlosen wir diesen süßen, total niedlichen Kindergartenrucksack von Affenzahn. Die Affenzahn Rucksäcke sind nicht nur praktisch, sondern auch tolle Gefährten für die Kleinen. In diesem Falle darf sich jemand über einen lieben Panda freuen:)

    Teilnahmebedingungen

    1.) Hinterlasst einen Kommentar unter diesem Post, welches Thema Euch hier auf Babytalk ganz besonders interessieren würde.

    Wichtig: Gebt unbedingt Eure E-Mail-Adresse in dem dafür vorgesehenen Feld an, damit ich Euch im Falle des Gewinns kontaktieren kann
    (Die E-Mail-Adresse ist nicht öffentlich sichtbar!)

    2.) Teilnehmen könnt ihr bis einschließlich zum 13.11.2016, 23:59 Uhr

    Der/die glückliche Gewinner/in wird aus allen Teilnehmern gelost und anschließend per E-Mail benachrichtigt.

    Wir drücken Euch allen die Daumen!

    Liebe Grüße

    Eure Babytalk-Redaktion

  • Zähneputzen: wann, wie oft, wie lang und wie genau

    Zähneputzen: wann, wie oft, wie lang und wie genau

    Wann mit dem Zähneputzen beginnen?

    Zähneputzen: Zahnpflege ist nicht nur für Erwachsene wichtig. Wer früh genug mit der richtigen Zahnpflege beginnt, kann seinen Kindern zusätzliche Gänge zum Zahnarzt in der Zukunft ersparen.

    Sobald der erste Zahn zu sehen ist, sollte man mit dem Zähneputzen beginnen. Der Prozess wird für Kinder schnell zur Selbstverständlichkeit, wenn das Zähneputzen auf eine spielerische und verständliche Art als tägliches Ritual eingeführt wird.

    Oft bricht das erste Zähnchen mit dem sechsten Monat durch. Ab dann sollen die Zähne einmal täglich mit einer weichen Bürste bzw. einer Fingerzahnbürste und einer erbsengrossen Menge Kinderzahnpasta gereinigt werden.

    In der Regel sollte dies ab dem ersten Geburtstag auf zwei Putzeinheiten am Tag erweitert werden, am Morgen und am Abend.

    Wie sollten die Zähne geputzt werden?

    Sobald das Kind die Zahnbürste selbst in die Hand nimmt, sollte man es selber putzen lassen und danach noch einmal gründlich nachputzen. Die Faustregel besagt, dass jeder Zahn im Durchschnitt 10 Sekunden geputzt werden sollte.

    Nicht alle Kinder gewöhnen sich gleich schnell an das Zähneputzen. Sie drehen den Kopf zur Seite oder machen den Mund erst gar nicht auf. Um den Kleinen nicht sofort die Freude zu nehmen, sollte man mit Hilfe von spielerischen Tricks die Kinder motivieren.

    Zum Beispiel kann man gemeinsam mit dem Kind die Zähne putzen. Warum nicht ausnutzen, dass Kinder oft dasselbe tun wollen wie ihre Eltern? Auch kann es helfen, wenn man sich gegenseitig die Zähne putzt.

    Das verspricht viel Spass und das Kind verbindet die Zahnpflege mit positiven Erinnerungen.

    Viel Spaß bei dieser angenehmen Routine, die den Tag bzw. die Nacht einläutet!

    Euer Dr. Herbert Pick (Zahnheilkunde)

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  • Die Baby-Shower-Party

    Die Baby-Shower-Party

    Was ist eine Baby-Shower-Party und woher kommen sie?

    Das Ritual ist in Amerika gang und gäbe, wird aber nun auch in Europa immer beliebter: die sogenannte Baby-Shower-Party. Mit diesem „Feiertag“ versprechen ihre Freundinnen, der zukünftigen Mutter, einen „letzten“ ausgelassenen Tag mit ihnen.

    Oft organisiert die beste Freundin, die werdende Patentante oder Schwester der baldigen Mutter eine Baby-Shower-Party. Diese findet im Schnitt zwei Monate vor dem errechneten Geburtstermin statt.

    Bei der Baby-Shower-Party wird das Kind schon mit reichlich Geschenken überhäuft. Und die Mami verbringt nochmal einen schönen Tag mit ihren Freundinnen. Das Motto der Feier ist meist abhängig vom Geschlecht des Kindes.

    Ablauf

    Wird eine kleine Prinzessin erwartet, ist oft alles in rosa dekoriert. Es gibt rosafarbene Cupcakes, Kekse in Form von Babyflaschen, kleine rosa Babyschuhe und passende Strampler.

    Wenn sich ein kleiner Prinz angekündigt hat, dekorieren die Freundin gern alles in blauen Farben und kleine Piraten oder Prinzen zieren die Servietten und Ballons.

    Es ist auch Tradition, verschiedene Spiele durchzuführen, um die werdende Mami auf ihr kommendes Dasein als Mutter vorzubereiten. Und sie dabei nochmal scherzhaft zu prüfen.

    Das geht natürlich auch weniger kitschig. Doch im Vordergrund steht einfach ein schöner Tag mit den Freundinnen.

    Wir lieben diese neue Tradition, die über den großen Teich zu uns geschwappt ist. Es ist eine schöne Art, das Baby zu feiern und die werdende Mami in ihr neues Leben als Mama zu verabschieden.

    Gruppenfoto von Frauen auf einer Baby-Shower-Party

    Liebe Grüße

    Eure Babytalk – Redaktion

    Beitragsfoto: Kzenon / shutterstock
    Foto 2: sirtravelalot shutterstock
  • Die Nabel der Welt – von Nadine Luck

    Die Nabel der Welt – von Nadine Luck

    Liebe Leser,
    wir haben für Euch ein Buch rund um das Thema „Geburten“ Probe lesen dürfen: ‚Die Nabel der Welt‘ von Nadine Luck.

    In diesem Buch werden die verrücktesten Bräuche rund ums Baby machen, kriegen und haben vorgestellt. Dafür nimmt Nadine Luck uns mit auf eine Reise rund um den Globus. Wir erfahren, dass es Orte gibt, an denen Kieselsteine die zukünftigen Seelen der Babys beherbergen.

    Dass man in China die Nabelschnur an einem Ort vergräbt, welcher das symbolisiert, was man seinem Kind am sehnlichsten fürs Leben wünscht. Und dass anderenorts die Familie einen großen Bogen um die vergrabene Nabelschnur macht, da sie vermeintlich giftig für alle ist, die nicht selbst damit verbunden waren…

    Es ist schon wirklich skurril, was man alles erfährt, wir haben herzlichst gelacht und sehr oft geschmunzelt. Zugleich ist es einfach unfassbar spannend, denn woher sonst kann man so viele Intimitäten aus verschiedensten Kulturen lernen?

    Eigentlich ist es ein Kurzurlaub, den man mit einer Art Weltreise verbringt, wenn man sich diesem Buch widmet.

    Das Buch liest sich sehr leicht, sieht total ansprechend aus und ist einfach ideal dafür geeignet, um gute Laune anzulesen. Bestimmt ist es gerade in der Schwangerschaft eine lustige Lektüre!

    Die Nabel der Welt - Buchcover

    Viel Spaß beim Lesen von „Die Nabel der Welt“ wünscht Euch

    Eure Babytalk – Redaktion

  • Sport während der Schwangerschaft – funktioniert super!

    Sport während der Schwangerschaft – funktioniert super!

    Schwangere müssen ihr geliebten Sport während der Schwangerschaft und ihr Training nicht ausfallen lassen. Im Gegenteil: Sport schadet dem Ungeborenen keineswegs. Dennoch sollte man einige Regeln beachten, so dass der Körper bis zur Geburt fit bleibt und das Baby auch.

    Was man beim Sport während der Schwangerschaft beachten sollte

    Empfehlenswert sind Ausdauersport wie z.B. Radfahren, Schwimmen oder Walking, aber auch Muskeltraining wie Yoga und Pilates sowie leichtes Krafttraining.

    Bei dem Training der Bauch- und Beckenmuskulatur sollte man während der Schwangerschaft Vorsicht walten lassen. Circa vier Wochen nach der Geburt kann es mit dem Bauch- und Beckenbodentraining wieder losgehen. Nachstehend findet Ihr ein paar Übungen die Ihr zu Hause machen könnt.

    Sport während der Schwangerschaft - Schwangere macht Sportübungen

    Risikosportarten meiden

    Zu meiden sind alle Risikosportarten wie Reiten, Skilaufen und auch Inlineskaten. Die Gefahr zu stürzen und dabei sich oder dem Baby zu schaden, ist bei diesen Sportarten zu groß. Bei großer Hitze sollte ebenfalls auf Sport verzichtet werden.

    Welcher Sport während der Schwangerschaft mit einem Babybauch möglich ist, bestimmt letztendlich aber jede Frau für sich selbst. Fitnessliebende Mütter dürfen sich gerne stärker belasten und auch ihre gewohnte Joggingrunde drehen, im Yoga-Kurs schwitzen oder schwimmen gehen.

    Ambitionen an seine Grenzen zu gehen oder seine Ausdauer und/oder Kraft noch stärken zu wollen, haben in dieser Phase keinen Platz.

    Doch wer seinen Körper gut kennt, merkt sofort, wenn es zu viel wird und kann sein Training dementsprechend anpassen. Ansonsten steht euch eure Hebamme gerne mit Rat zur Verfügung.

    In diesem Zusammenhang könnte euch auch der Beitrag „Tipps für eine schöne Schwangerschaft“ interessieren.

    Eure Mira Babytalk – Redaktion

    Fotos: Africa Studio / shutterstock

  • Geschwisterliebe ist einzigartig

    Geschwisterliebe ist einzigartig

    Geschwisterliebe ist einzigartig und „Blut ist dicker als Wasser“, so ein bekanntes Sprichwort. Wer sich für Nachwuchs entscheidet, fragt sich nicht selten, ob das Kind nicht mit einem Geschwisterchen aufwachsen sollte.

    Fällt die Entscheidung für ein zweites, drittes oder auch viertes Kind, stellen sich viele Fragen, zum Beispiel zum Altersunterschied. Wie viel ist gut, damit die Kinder zusammen aufwachsen, voneinander lernen und sich lieben können? Und wieviel ist zuviel, sodass beide als Einzelkinder aufwachsen würden.

    Allen Eltern möchten wir den Rat mitgeben: „Die perfekte Konstellation gibt es nicht“, denn jeder Altersunterschied bringt seine Vor- und Nachteile mit sich. Da ist es, wenn es sich ergibt eher angebracht zu schauen, wann es für die ganze Familie am „Besten“ ist. Doch nicht zuletzt hat dann noch „die Natur“ das letzte Wort.

    Klar ist aber, dass Geschwisterliebe etwas ganz Besonderes sein kann, obschon Geschwister sich häufig streiten, zanken und raufen. Ganz nach dem Motto: „Was sich liebt, dass neckt sich“.

    Gerade wenn der Altersunterschied klein ist, kann es für Eltern anstrengend werden. Mal ist der Neid und das Unverständnis, warum Mama jetzt nicht mehr für mich da ist, so groß, dass sich die lieben Kleinen wünschen, ein Einzelkind zu sein. Es bietet sich an, das erstgeborgene Kind schon in der Schwangerschaft auf sein Geschwisterchen vorzubereiten und es mit einzubeziehen.

    Teilen will trotz Geschwisterliebe gelernt sein

    Denn auch Teilen will gelernt sein. Es fällt Kindern von „Natur aus nicht leicht zu teilen. Sie wachsen in den ersten Jahren „in ihrem eigenen Universum auf“, in dem sie der Mittelpunkt sind. Und in dem alles „aus ihrer Verantwortung heraus“ geschieht.  Wenn Mama traurig sind, glauben sie etwas falsch gemacht zu haben, wenn Mama lacht, haben sie etwas gut gemacht, worüber die Mama sich freut…

    Sind die Kinder mal voneinander getrennt, merken sie oft ganz schnell, was ihnen fehlt. Geschwister verbindet häufig ein unsichtbares Band, welches nur sie fühlen und spüren.

    Sie brauchen oft keine Worte, tauschen Blicke, Mimik und Gestik so selbstverständlich aus, wie die Luft zum Atmen. Diese Verbindung bzw. die Geschwisterliebe ist einzigartig und entschädigt viele Eltern für die endlosen Diskussionen und Streitereien der Kinder untereinander.

    Altersunterschied

    Wenn der Altersunterschied größer ist, kann es sein, dass die Geschwister als „zwei Einzelkinder“ aufwachsen und die Geschwisterliebe nicht so spürbar wird. Die Konstellation ist dabei egal. Denn nicht selten genießt es ein Junge eine große Schwester und ein Mädchen einen großen Bruder zu haben, denen sie nachahmen können.

    Und auch zwischen gleichgeschlechtlichen Geschwistern entsteht in den allermeisten Fällen ein starkes Band der Verbundenheit, wobei in diesen Fällen häufig ein größerer Altersunterschied weniger Streitereien mit sich bringt.

    Wie auch immer, sie werden schauen und herausfinden, womit sie die Aufmerksamkeit ihrer Eltern gewinnen können. Und spätestens, wenn die Eltern älter werden, sind sie häufig sehr froh, nicht „allein auf der Welt zu sein“.

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    Mehr dazu, eure Kinder bindungsorientiert und liebevoll in die Selbstständigkeit zu begleiten, findet ihr in unserem Buch „Glückliche Kinder brauchen entspannte Eltern“ welches im Humboldt-Verlag erschienen ist.

    Euer Deva (Babytalk – Redaktion)

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  • Eine kleine Auszeit vom Elternsein

    Eine kleine Auszeit vom Elternsein

    Sehnsüchtig warten viele Paare darauf, Eltern zu werden. Und es gibt wohl kaum etwas schöneres, das man miteinander erleben kann, als das Projekt „ Elternsein “ …

    Neue Mutter- und Vaterrolle

    Mit der Geburt des Kindes kommen neue Aufgaben auf das Paar zu. Diese Aufgaben führen zu neuen Rollen, zu denen der Mutter und des Vaters.

    Während die Frau häufig in der Rolle der Mutter aufgeht und die Nähe zu ihrem Baby genießt, hat sie zudem nicht selten, in den ersten Monaten kein weiteres Bedürfnis nach Nähe und /oder Sex.

    Elternsein Mutter liegt mit Baby auf dem Bett

    Der Mann fühlt sich nicht selten in den ersten Monaten nach der Geburt ausgeschlossen von der Beziehung zwischen Mutter und Kind. Seine „Anwesenheit“ ist zu Beginn nicht „gefragt“.

    Er ist „nur“ der Jäger, der die Beute erlegt und nach Hause bringt und so seine Familie ernährt.

    Nach der Geburt ist der Genitalbereich der Mutter häufig noch Wund und empfindlich. Und die Frau kann sich häufig nicht vorstellen, Sex zu haben.

    Dafür kann der frisch gebackene Vater in der Anfangszeit auch noch Verständnis aufbringen. Nicht zuletzt, weil das Lächeln des so süßen und so unschuldigen Babys für viele Entbehrungen, wie Ruhe, schlaflose und sexlose Nächte entschädigt.

    Elternsein Paar kuschelnd auf dem Sofa

    Beziehungsstrichlisten

    Wie lange diese Phase anhält, hängt davon ab, wie gut die Beziehung bis zu diesem Zeitpunkt war. Wie viele „Pluspunkte“ mehr als „Negativpunkte auf der Strichliste aufgeführt sind „. Diese Liste wird, wenn häufig auch unbewusst, von jedem Partner geführt.

    Doch mit der Zeit, wenn die Frau den Spagat zwischen ihrer Mutterrolle und der Rolle als Frau / Partnerin nicht schafft, fangen die Schwierig- und Streitigkeiten an.

    Es bedarf einer bewussten Entscheidung und Anstrengung sich daraus zu befreien. Da die Mutterrolle, die Frau sehr ausfüllen kann und dem Mann in dieser Zeit ein sehr langer Atem abverlangt wird.

    Wenn ein Baby oder Kleinkind da ist, wird es schwierig mal etwas als Paar zu unternehmen. Egal ob es darum geht, ins Kino oder Essen zu gehen oder Sport zu treiben oder Freunde zu treffen.

    Wenn diese Freunde keine Kinder haben, leiden oft auch diese Freundschaften und nicht selten gehen Freundschaften kaputt. Einerseits besteht die Schwierigkeit eine Betreuung für das Kind zu organisieren, was in der Zeit, in der die Mutter noch stillt, besonders schwierig ist.

    Wie auch immer, die Spontanität geht erstmal verloren. Zudem unterschätzen viele Paare, wie wichtig es in dieser Zeit ist, ihre Partnerschaft zu pflegen.  Und diesen Rollen der Beziehung wieder Raum und Zeit zu widmen.

    Paartermine „müssen“ im Kalender festgehalten werden

    Elternsein Bunte Kalenderseite mit süßen Zeichnungen

    Gemeinsame und Solotermine mit Freunden müssen im Voraus geplant und in den Terminkalender eingetragen werden. Und ggf. mit dem Partner wegen der Kinderbetreuung abgesprochen werden.

    Und da dies immer noch einfacher ist als eine Kinderbetreuung zu organisieren, wird es schnell zur „Angewohnheit“ etwas ohne den Partner zu unternehmen.

    Hinzu kommt die Tatsache, dass Elternsein an den Kräften zehrt, die Energiereserven der Eltern sind also nicht mehr länger vergleichbar mit den Zeiten vor dem Elternsein. Zudem schwindet der „Ärgerbonus“, den man sich zuvor „mühevoll“ erarbeitet hatte, immer schnelle dahin.

    Schlaflose Nächte, Schrei-baby-zeiten und ständiges Präsent-sein-müssen sind nun einmal anstrengend und müssen irgendwo ausgeglichen werden.

    Elternsein: Was können Mann und Frau tun, um ihre Beziehung zu retten?

    Als erstes gilt es Verständnis aufzubringen für die Schwierigkeiten des Anderen sich mit bzw. in seiner neuen Rolle zu Recht zu finden.

    Des Weiteren wäre eine neue Bekräftigung der Liebe zu einander hilfreich und wie sehr man bzw. frau sich wünscht. Die alten Rollen als Mann und Frau wieder auszufüllen. Um dies zu erreichen, ist es unabdingbar sich regelmäßig zu „verabreden“.

    Elternsein Paar sitzt lachend und knabbernd auf der Coach

    Bei einer Auszeit vom Elternsein muss es sich nicht zwangsläufig um einen „Auswärtstermin“ handeln, es kann auch ein gemütlicher Abend auf der Coach und oder vor dem Fernseher werden.

    Nichtsdestotrotz sollten die neuen Eltern sich frühzeitig um einen vertrauenswürdigen Babysitter bemühen. Egal ob dieser nun aus der Verwandtschaft, Freundeskreis oder Nachbarschaft kommt. Zudem kann es vorteilhaft sein, wenn man notfalls mehrere zur Verfügung hat.

    In der Regel sollte es sich jedoch um ein feste „Bezugsperson“ handeln, damit sich das Baby nicht immer an jemand anderen „gewöhnen“ muss.

    Dabei ist es ratsam sich auch mal außerhalb der gewohnten vier Wände zu treffen. Diese sind einfach zu sehr von dem neuen Erdenbewohner „eingenommen“.

    Werbung: Unser Buch

    Mehr dazu, eure Kinder bindungsorientiert und liebevoll in die Selbstständigkeit zu begleiten, findet ihr in unserem Buch „Glückliche Kinder brauchen entspannte Eltern“ welches im Humboldt-Verlag erschienen ist.

    Euer Deva (Babytalk – Redaktion)

    Lest euch doch hierzu mal unseren Beitrag „Glückliche Kinder brauche glückliche Eltern“ durch.

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  • Was ist eine Doula?

    Was ist eine Doula?

    Habt ihr schon einmal von den DOULAS gehört?

    Wenn nicht, seid ihr nicht alleine, denn der Begriff der Doula ist im deutschsprachigen Raum noch recht unbekannt. Doulas sind die HELFENDEN ELFEN aller werdenden Mamas.

    Und in anderen Ländern bereits so etabliert, dass sie nicht mehr wegzudenken sind. Auch wir wussten bis vor kurzem mit diesem Begriff nichts anzufangen.

    Wie oft hat man schon der großen Enttäuschung gehört, wenn die Freude über die Geburt in dem medizinischen Ablauf versunken ist, und gar nicht oder nur sehr wenig wahrgenommen wurde.

    Dabei stellt sich uns die Frage, ist denn die Geburt nicht DAS LEBENSEREIGNIS schlechthin? Und gehört es nicht dazu, dass sie dann im Kreissaal auch als solches zelebriert wird?

    Sollten liebevolle Worte an die werdenden bzw. frisch gebackenen Eltern nicht selbstverständlich sein?

    Leider ist in den meisten Krankenhäusern diese Atmosphäre verloren gegangen. Die personellen Strukturen erlauben es kaum einer Hebamme noch, ständig bei ihren Patientinnen zu bleiben, oder alle paar Minuten nach ihnen zu schauen.

    Und von den Ärzten brauchen wir gar nicht erst reden (und das soll um Himmels Willen keine Verurteilung sein, denn diese haben es sich ja auch nicht so ausgesucht!).

    Hebamme und Doula am Bett einer Gebärenden

    Aber wäre es nicht sehr, sehr angenehm, eine Begleitung zu erfahren, die kontinuierlich bei der werdenden Mutter bleibt, und neben den medizinischen Versorgungen alles andere Rund um die Geburt begleitet?

    Nie wieder das Gefühl des „Verlorenseins“ im Kreissaal? Dann kann eine Doula eine rettende Hilfe sein.

    Welche Aufgaben hat eine Doula?

    Doulas begleiten werdende Familien während der Geburt auf nicht-medizinische Art und Weise, sie begleiten insbesondere mental und durch ihre persönliche Erfahrung. Dabei ersetzt eine Doula keine Hebamme.

    Insbesondere während der Geburt bleiben sie bei den werdenden Eltern, und haben keine anderen Patienten, um die sie sich kümmern müssen. Ganz besonders möchten sie den werdenden Eltern Ängste nehmen.

    Denn gerade im Kreissaal trauen sich viele Frauen nicht, alle ihre Fragen zu stellen, da sie schnell das Gefühl haben, das medizinische Personal zu stören oder zu „nerven“.

    Um Doula zu werden, müssen die „helfenden Elfen“ einige Bedingungen erfüllen:

    Sie sind in jedem Falle selber Mütter, denn diese Erfahrung ist sich nicht durch ein Studium oder eine Lektüre anzueignen, und sie haben eine Ausbildung absolviert, in der sie alles wesentliche rund um die Geburt lernen.

    In mehreren Praktika sammeln sie zudem noch weitere Erfahrungen in Kreissaal und in Hebammenpraxen.

    Um an eine kompetente Doula mit fachgerechter Ausbildung zu gelangen, gibt es Verzeichnisse der einzelnen Ländern. Nachfolgend findet ihr die Verzeichnisse für Deutschland, Österreich und der Schweiz.

    Was sagen die Hebammen?

    Die Hebammen haben zur Unterstützung durch eine Doula übrigens sehr geteilte Meinungen. Viele sehen Doulas als „Konkurrenz im Kreissaal“ und sind ihnen gegenüber eher skeptisch.

    In einem Artikel der Kölnischen Rundschau ist ein Beispiel einer sehr schönen Zusammenarbeit beider Seiten aufgeführt.

    Die Hebamme sagt hier:
    „Für mich war das zunächst auch etwas Neues. Ich empfand es aber schnell als schöne Ergänzung.“ Die steigenden Anforderungen und schweren Bedingungen für Hebammen überforderten den Beruf, so die (Hebamme und) fünffache Mutter:

    „Da ist es schön, wenn man nicht alleine dasteht und die Familien zusätzlich mental unterstützt werden.“ (siehe Kölner Rundschau – Artikel )

    Demnach ist die Kombination von Hebamme und Doula für alle Seiten sehr praktisch, und alle profitieren davon. Es gibt nur einen Nachteil an der ganzen Sache: Die Kosten werden nicht einmal anteilig von den Kassen übernommen…

    Eine Begleitung mit Rufbereitschaft, mehreren Treffen und der Beratung kostet um die 400 € je nach Anzahl der Treffen etc.

    Eine Doula kann die ganze Geburtsatmosphäre retten, vor allem in der heutigen problematischen Situaltion in vielen Geburtskliniken.

    Sie ist wie eine beste Freundin, die auch dann noch den Nerv hat, das Personal auf Situationen aufmerksam zu machen, wenn man als Elternpaar unter der Geburt nicht mehr bis zehn zählen kann…

    Wir geben allen werdenden Mamas den Tipp: Lasst euch von eurer Familie, diese wunderbare Geburtsbegleitung schenken. Wir können diese Idee nur empfehlen.

    Bist Du an dieser erfüllenden Arbeit einer Geburtsbegleiterin interessiert? Die Babycoach-Akademie bildet Doulas nach internationalen Standards aus. Weitere Informationen zu unserer sehr fundierten Ausbildung findest Du hier. Falls Du mindestens 15 Std. pro Woche beschäftigt bist, hast Du die Chance auf  eine Bildungsprämie/-scheck im Wert von 500 Euro. (Hinweis der Redaktion)

    Unter dem folgenden Link findet ihr einen Beitrag einer Hebamme zur Zusammenarbeit mit einer Doula.

    Eure Mira (Babytalk – Redaktion)

    Beitragsfoto:  ALPA PROD / shutterstock
    Foto 2: Tyler Olson / shutterstock