Du lässt mich immer an deiner Milchbar nuckeln, egal, ob ich mich am Morgen melde, wenn Du Dich vor dem Badezimmerspiegel anmalst. Oder mittags, wenn Du in der Küche stehst und für Dich und Papa, was zu essen kochst. Und ich muss Dir gestehen, dass es mir wirklich leid tut, dass ich gerade immer dann aus meinem viel zu kurzen Mittagsschlaf erwache, wenn ihr essen wollt.
Vor allem am Nachmittag, wenn Tante Käthe zum Kaffee kommt und mich mit ihren feuchten Küssen abschleckt. Bist du da und befreist mich aus ihrem nach 4711 riechenden riesigen Brüsten.
Am Abend wenn du deine Lieblingsserie schaust und dich vor Lachen krümmst und nicht zuletzt mitten in der Nacht, wenn Mond und Sterne schützend vom schwarzen Himmel auf uns hinabschauen. Immer hörst Du mich und lässt mich die leckerste Milch der Welt schlürfen.
Und wenn meine volle Windel wieder mal zu duften beginnt, legst Du mich stolz auf die Wickelkommode, um mir meinen Popo wieder schön sauber zu machen und ihn anschließend so liebevoll mit duftendem Öl eincremest.
Deinen süßer Nektar nuckeln
Selbst wenn ich nur einen Pups mache, kommst Du und schaust nach mir und hältst mich in deinen Armen und schaust mich so voller Liebe an. Mmmhhh, einfach zum wegchillen.
Wenn ich Durst habe und mir leider häufig vergeblich bemühe den richtigen Ton zu finden, kommst Du und lässt mich an deine Milchbar und gibst mir von deiner köstlichen Milch.
Und wenn mein kleiner Körper dann voller Wonne zu kribbeln beginnt, dass ich Dich versehentlich vor Übermut in deine Brustwarzen zwicke, quietscht Du nur und tust so, als ob nichts gewesen wäre. Dafür liebe ich Dich soooooo!
Leider ist das alles auch so entspannend, dass ich dabei immer ganz schnell wieder einnicke. Und Dich nicht voller Dankbarkeit anstrahlen kann. Auch wenn Du mir dann immer wieder vergeblich auf den Rücken klopfst, schaffe ich es einfach nicht.
Doch dafür bekommst Du dann ein kräftiges Bäuerchen von mir zielgenau auf deine schöne Bluse gespuckt. Doch sei versichert, Du bist meine beste – und einzige – Mama 😉
Und ich verspreche Dir, auch heute wieder mein Bestes zu geben, Dich zum Strahlen zu bringen.
Eine Doula ist eine Person – meistens eine Frau – die eine Gebärende vor, während und nach der Geburt seelisch, moralisch sowie körperlich unterstützt. Sie ist keine medizinische Fachperson im eigentlichen Sinne, hat aber mehrere entsprechende Kurse besucht und wird mit einem Diplom ausgezeichnet.
Ein ganz großer Vorteil ist, dass die Frauen ihre Betreuerin lange vor der Geburt auswählen, kennenlernen und somit eine weitere, vertraute Person als zusätzliche Unterstützung im Gebärsaal haben, auf die sie sich verlassen und deren Hand sie unter den Wehen getrost ordentlich quetschen kann.
Diese «Fremd-Unterstützung» während der Geburt hat sich nicht nur bewährt, sondern senkt nachweislich das Risiko für Mutter und Kind. Die Sterblichkeitsrate, das Risiko einer instrumentell unterstützten Geburt oder eines Kaiserschnitts, die Schmerzmittelgabe sowie die Anzahl der Wehenstunden sind bei Geburten mit Doula-Begleitung deutlich geringer.
Ich unterstütze die Doula-Arbeit, denn eine kontinuierliche, positive, emotionale Unterstützung während der Geburt ist unglaublich wichtig. Zudem berichten Frauen, die mit Doulas gebären, von weniger negativen Geburtserfahrungen.
Seit wann gibt es eigentlich Doulas?
Der Begriff stammt aus dem Griechischen, bedeutet soviel wie «Dienerin» und ist seit ca. 1969 gebräuchlich. Früher war Gebären reine Frauensache und außer einer Hebamme war noch eine weitere Person zur Unterstützung dabei.
In der westlichen Welt hat sich das in letzten 50 Jahren stark verändert, auch der Mann ist nun mit dabei. Grundsätzlich finde ich es gut und wichtig, dass Väter bei der Geburt ihrer Kinder dabei sind.
Leider erstarren aber viele Männer wie hypnotisierte Kaninchen, sobald Blut oder andere Körperflüssigkeiten sichtbar werden und sind gar nicht mehr fähig, ihren Frauen beizustehen. Dann kommt die Doula zum Zug, was auch viele Männer begrüssen, lastet so die Verantwortung nicht allein auf ihren Schultern.
Ich habe eine Doula gefragt, warum sie sich zur Doula ausbilden ließ. Sie erzählte mir, sie habe sich bei ihrer ersten Geburt allein gefühlt, da die Hebamme nicht so viel Zeit hatte, ihr Mann wie gelähmt war und sie kaum unterstützen konnte. Er wollte es zwar, doch der Anblick seiner leidenden Frau machte ihn komplett hilflos.
Sie mache ihm keine Vorwürfe, habe aber gemerkt, dass sie beim nächsten Mal eine zusätzliche Unterstützung möchte und bräuchte. Und so war bei ihrer zweiten Geburt eine Doula dabei. Ein riesiger Unterschied: Sie erlebte die Geburt als sehr positiv, trotz relativ langer Dauer.
Und nach dieser positiven Erfahrung habe sie sich dazu entschieden, selber Doula zu werden. Mittlerweile hat sie vier Kinder und begleitet 5-7 Frauen pro Jahr durch die Geburt.
Eine Doula bietet moralische Unterstützung im Kreissaal
Ich persönlich schätze die Arbeit von Doulas im Gebärsaal sehr. Die moralische Unterstützung, die sie der Gebärenden bietet, ist in den meisten Fällen deutlich größer, als wenn sie alleine von ihrem Partner begleitet wird. Zudem integrieren Doulas meist auch den Mann besser in den Geburtsprozess.
Noch nie hat mir eine Doula bei meiner Arbeit reingeredet. Ich nehme sie stets als positiv unterstützender Faktor für die Gebärende wahr und finde die Zusammenarbeit sehr spannend. Vor allem, wenn viel los ist und ich mehrere Frauen gleichzeitig bei der Geburt begleite, schätze ich eine Doula umso mehr.
Eine Geburt ist ein extremes Ereignis und wenn eine Frau entsprechend adäquate, fachliche und emotionale Hilfe erhält, geht das meistens gut aus und bleibt als positives, schönes Erlebnis in aller Erinnerung.
Eure Dayo (Hebamme)
Bist Du interessierst an dieser wundervollen Arbeit einer Geburtsbegleiterin? Wir bilden Doulas nach internationalen Standards aus. Nähere Informationen zu dieser sehr fundierten Ausbildung findest Du hier. Falls Du mindestens 15 Stunden pro Woche beschäftigt bist (und/oder gerade in Elternzeit), hast Du die Chance auf eine Bildungsprämie/-scheck im Wert von 500 Euro. (Hinweis der Redaktion)
Wenn Babys brüllen, weil sie der fremde bärtige Mann da im Wohnzimmer erschreckt und Mama sich doch solche Mühe mit der Party zu Nikolaus plus extra engagiertem Weihnachtsmann gegeben hat, dann passt da irgendwas nicht zusammen. Bei wem läuten jetzt die Alarmglocken?
So wenig wie Einjährige ein großes Geschenk und eine Mega-Party zum ersten Geburtstag brauchen, so wenig erfassen sie den Sinn von Ostern und Nikolaus.
Lasst Euch doch alle etwas mehr Zeit, liebe Eltern, denn solange Eure Kinder nichts von den Schokoeiern und den in silbernes Papier verpackten Zuckermännern wissen, solange habt ihr auch Ruhe.
Erst nachdem das Kind auf den Geschmack gekommen ist, wird es schwierig. Das ist auch nicht gemein und euren Kindern wird nicht etwa Lebensnotwendiges vorenthalten. Das sind alles nur Vorstellungen, die uns Handel und Werbung gerne vormachen würden.
Manchmal fällt es schwer, noch ein Jahr abzuwarten, denn wer möchte seinem Kind nicht all das schöne unserer Traditionen zeigen?
Ein tolles Weihnachtsfest feiern mit festlich geschmücktem Christbaum, glitzernder Weihnachtsdekoration und flackerndem Kerzenlicht?
Das ist so verständlich und doch kriegt ein einjähriges Kind gar nichts und ein zweijähriges Kind wenig von all dem mit.
Stimmung und Atmosphäre
Ganz sicher aber bekommen auch kleine Kinder die besondere und festliche Stimmung mit, in der wir uns an Festen wie Weihnachten und in der Adventszeit befinden.
Deshalb kann zwar getrost auf schädliches Zuckerzeug wie Schokoladennikoläuse und Osterhasen verzichtet werden. Das muss aber nicht heißen, dass die Kinder nicht artgerecht und bindungsorientiert in die Feste der Familie mit einbezogen werden können.
Wie schön ist es doch mit einem kleinen Kind auf dem Schoß weihnachtliche Lieder zu singen, vielleicht zuzuhören wie ein Familienmitglied auf einem Instrument etwas vorspielt.
Der Duft des Kerzenwachs und der Tannennadeln haben so eine beruhigende Wirkung auf sie wie auf uns. Unsere Stimmung, Musik, Harmonie in der Familie, Kerzenlicht und der Duft selbst gebackener Weihnachtskekse – das sind alles Elemente, die beruhigen und in der Erinnerung des Kindes verankert bleiben.
Als das, was Familie aus macht. So ein vertrauenerweckendes Grundgefühl kann einem im späteren Leben keiner mehr nehmen.
Auch wenn sich Kinder schon mit sieben Jahren immer weniger an die erste Zeit von null bis drei Jahren erinnern können, hier gibt es definitiv viel, was sie mitnehmen können.
Das festliche und besondere der Weihnachtszeit geben wir ihnen schon ganz früh weiter – und zwar altersgerecht. Dazu brauchen wir keinen Süßkram und keine Massen an neuem Spielzeug unterm Baum.
Wenn Großeltern und Verwandte das nicht verstehen, können die Geschenke ja auch von den Eltern aufgehoben werden.
Ich habe es gehasst, wenn irgendjemand aus dem Verwandtenkreis versucht hat, meinen Kindern unter drei Jahren Süßigkeiten zu füttern.
Das habe ich auch jeden wissen lassen. Manchmal hilft es nichts und man muss zum Wohle des Kindes ein Machtwort sprechen. Einfach verschwinden lassen geht eben nicht immer.
Aber die meisten Menschen verstehen die dahinter stehende Haltung wohl – vor allem wenn man dazu sagt, singen sie meinem Baby doch lieber ein weihnachtliches Wiegenlied anstatt es mit Zucker zu füttern.
Aber das Geschwisterchen
Natürlich ist es bei weitem schwieriger, wenn schon Geschwisterkinder im Haus sind, die sich sehnsüchtig auf ihren Nikolausstiefel freuen.
Im ersten Jahr kriegt das Baby auch hier nichts mit. Aber mit zwei oder drei Jahren passt es sehr genau auf, was die Großen sagen, spielen und bekommen.
Natürlich lässt es der große Bruder kosten, wie könnte er seinem kleinen Schwesterchen auch diesen Leckerbissen vorenthalten.
Auch hier kann viel erklärt und gemeinsam über gesunde Alternativen nachgedacht werden. Wenn viel gesundes dabei ist, fällt ein kleiner Schoko-Weihnachtsmann auch nicht so sehr ins Gewicht, oder? Es ist wie bei so vielem eine Frage des rechten Maßes.
Tradition statt Konsum
Viel wichtiger als ständiger Konsum ist doch gerade bei den Festen des Jahreskreises das Zusammensein mit der Familie. Wieso nicht gemeinsam Lebkuchenmänner backen? Das Baby kann kosten und hat das Gefühl bei allem mit dabei zu sein.
Ein weiterer schöner Brauch sind auch Weihnachtswichtel. Jeden Tag im Advent versteckt sich der Wichtel woanders im Haus. Damit er nicht verschwindet, stellt man dem kleinen Mann (eine Puppe aus Filz oder Wolle) einen Schluck Milch und einen Keks vor dem Zubettgehen in die Küche.
Welche Freude, wenn der Wichtel von den Keksen am nächsten Morgen nur noch ein paar Krümel übrig gelassen hat.
Am Vorabend des Nikolaustages gibt es ebenfalls den Brauch, dem Nikolaus und seinem Reittier eine Brotzeit, Kekse, einen Apfel und etwas Heu vor die Tür zu stellen.
Auch das Schuhe bzw. Stiefel hinausstellen ist eine beliebte Tradition zu Nikolaus. Es geht also nicht um die Bräuche und Tradition, sondern darum sie gezielt auszuwählen. Mit den Kindern zu leben und zu gestalten und sie altersgerecht umzusetzen.
Überall liegen sie schon wieder in den Geschäften, die mit Schokolade gefüllten Adventskalender für Kinder.
Schön bunt sehen sie aus, doch ist all dieses Zuckerwerk wirklich gut für mein Kind?
In der Weihnachtszeit wimmelt es nur so von zuckerhaltigen Süßigkeiten. Hier ein Zuckerl geschenkt, die Oma bringt den dritten Nikolaus und selbst die nette Schuhverkäuferin hält Süßes für kleine Kunden parat.
Sehr schnell haben die Kinder begriffen, was Süßigkeiten sind und wie lecker diese schmecken. Da mag kaum eine Mutter ständig den Buhmann spielen und bei jedem Geschenk mit einem energischen „Nein, das darfst Du nicht“, das Bonbon in der Handtasche verschwinden lassen.
Deshalb ist es umso wichtiger die Übersicht über den Zuckerkonsum der Kinder zu behalten. Zucker schmeckt, hat aber auch viele Nachteile. Dass er schlecht für die Gesundheit und die Zähne ist und die Entstehung von Karies fördert, wissen die meisten.
Darüber hinaus macht er die Kinder aber auch hibbelig und unkonzentriert. Nachdem die Leistungskurve nach dem Zuckerkonsum stark ansteigt, sinkt sie darauf in ein Tief.
Die Kinder können sich dann nur noch schlecht konzentrieren, sind oft überdreht und unausgeglichen. Bei erhöhtem Zuckerkonsum über einen längeren Zeitraum hinweg, kommt es natürlich auch zu einer Gewichtszunahme.
Dicke Kinder sind leider mittlerweile nicht nur mehr in den USA, sondern auch in Europa keine Ausnahme mehr.
Alternativen für den Adventskalender
Im Gegensatz zu den vielen in unseren Lebensmitteln versteckten Zuckern, können wir die im Adventskalender versteckten Süßigkeiten leicht gegen andere verlockende Geschenke austauschen.
Die Kinder werden nichts vermissen, und wünschen sich von Anfang an Jahr für Jahr so einen schönen selbst gemachten Kalender von Mama oder Papa.
Wie teuer kommt ein selbst gemachter Adventskalender?
Es ist richtig, so ein selbst gemachter Adventskalender ist nicht billig. Dennoch gibt es Möglichkeiten, die Kosten im Rahmen zu halten.
Neben gekauften Varianten mit kleinen Säckchen oder Stiefeln aus Filz an einer Schnur, alle mit einer Nummer von 1 bis 24 versehen, gibt es bewährte Alternativen zum Selbermachen.
Für die erste Methode benötigt man 24 Socken – am besten Wollsocken und 24 hölzerne Wäscheklammern. Diese werden mit Nummer und Socken an eine robuste Schnur oder ein Seil geklemmt.
Die Variante ist sehr schön, braucht aber viel Platz. Am besten eignet sich eine freie Wand im Flur oder im Treppenhaus.
Wer 24 Klopapierrollen oder 24 Streichholzschachteln (oder andere kleine Schachteln) sammelt, kriegt einen schönen platzsparenden Adventskalender.
Die Klorollen mit buntem Papier bekleben, immer an einer Seite das Papier 5 cm überstehen lassen, und auf einen langen Karton in zwei untereinander Zwölferreihen ankleben.
Jetzt kann der Kalender gefüllt und mit Nummern beschriftet werden. Am Schluss das überstehende Papier mit Schnüren zubinden.
Mit den Schachteln kann man eine Pyramide bauen oder eine kleine Stadt mit bunt beklebten Häusern.
Der schönste Kalender, den ich kenne, ist ziemlich aufwändig:
Einen großen Luftballon mit Pappmaché umhüllen und in der Dusche aufgehängt mehrere Tage trocknen lassen. Dann bemalen und unten mit einem Korb versehen.
In und am Korb sowie an dem Ballon hängen überall kleine Geschenkpäckchen. Für Kinder ist es jeden Morgen ein Heidenspaß auf einen Stuhl zu klettern und das richtige Paket abzuschneiden.
Die richtige Füllung
Wer gerne Süßes verschenkt, hat hier die Möglichkeit „gesunde“ Süßigkeiten einzupacken. Das können selbst gemachte Kekse oder Lebkuchen sein, aber auch Fruchtleder als Alternative zu Gummibären.
In einem Dörrautomaten oder im Backofen gelingen Trockenfrüchte. All das gibt es aber auch in Drogerie- und Supermärkten sowie in Reformhäusern.
Gesund sind auch Kokoschips, Mandelsplitter oder andere Nüsse, die mit dunkler Schokolade übergossen wurden. Dunkle Schokolade enthält kaum Zucker.
Sie kann auch mit alternativen Süßungsmitteln wie Kokosblütenzucker, Agavendicksaft oder Xylit (Birkenzucker) gesüßt werden. Das ist der große Vorteil beim selber Backen.
Eine andere süße Idee sind kleine Pixie-Bücher, die jeden Tag vorgelesen werden. Es gibt übrigens auch einen Pixie-Buch-Adventskalender.
Daneben gibt es von diversen Herstellern fertige Kalender ab ca. vier Jahren, die meist mit Plastikspielzeug gefüllt sind. Im DIY-Kalender kann man kleine Bücher mit anderen Überraschungen mischen.
Günstiger wird es, wenn man sich auf ein paar Großpackungen zugunsten vieler Einzelteile – relativ teuer, pro Stück 1-4 Euro – entscheidet.
Wie wäre es mit einer Packung kleiner Autos oder einer Packung Zoo- oder Bauernhoftiere? Eine nette Idee ist auch, eine Packung Lego zu kaufen und in jedem Türchen einen Stein davon zu verstecken.
Auch auf dem Flohmarkt findet man allerlei Krimskrams, um 24 Türchen voll zu kriegen. Besonders schön sind auch kleine „Edelsteine“ – so wird die Schatzkiste gefüllt.
Des weiteren eignen sich Stempel, Pferdchen und andere Sammelfiguren, aber auch Quetschies, Fruchtriegel und kleine Tüten mit Badesalz für ein buntes Vollbad aus dem Drogeriemarkt.
Ein paar besondere Stifte, ein Spitzer oder Radiergummi sowie weitere Dinge, die man gerade ohnehin gebraucht hätte, vervollständigen den Kalender mit etwas Nützlichem.
Für die allerkleinsten sind auch Kastanien und ganze Walnüsse in der Schale toll, kleine Filzmänner oder Feen.
Eine weitere Möglichkeit sind kleine Holzfiguren oder Krippenfiguren, die man dann an einem weihnachtlichen Jahreszeitentisch aufstellt. Auch Anhänger für den Weihnachtsbaum eignen sich.
Ganz nach dem Motto: „Weniger ist mehr“
Die Herausforderung ist es wirklich, nicht zu übertreiben. Es soll eine kleine Aufmerksamkeit sein und kein tagelanges Geschenke auspacken. Der erste Adventskalender ist in den darauf folgenden Jahren sonst nur noch schwer zu toppen.
Es gibt auch Familien, die denken sich 24 Spiele oder Aktivitäten aus, die sie gemeinsam unternehmen wollen. Da steht dann heute „ein Bilderbuch gemeinsam anschauen“, morgen „Kekse backen“ und übermorgen „Ab in den Wald“ an.
Viel Spaß beim kreativen Adventskalender bestücken und basteln, wünscht euch
Die motorische Entwicklung von Kindern: Zunächst einmal ist es beruhigend zu wissen, dass sich Babys und Kleinkinder ganz unterschiedlich schnell entwickeln. Niemand braucht sich gleich Sorgen machen, wenn irgendwo geschrieben steht, mein Kind muss das und das mit so und so vielen Monaten können.
Während das eine Kind mit zehn Monaten seine ersten Schrittchen macht, beginnt das nächste gerade einmal mit 18 Monaten damit. So groß können die Unterschiede sein und liegen dennoch im Rahmen des Normalen.
In den ersten drei Jahren entwickeln sich Kinder am raschesten.
Dennoch schadet es nicht, sein Kind und gleichaltrige Spielkameraden aufmerksam zu beobachten. Auch das dazugehörige Fachwissen über die Entwicklungsschritte in den ersten drei Jahren hilft einem sich sicher zu sein: Es geht meinem Kleinen gut und es entwickelt sich seinem Alter entsprechend.
Sollte das Gefühl entstehen, das euer Kind in seiner motorischen Entwicklung gegenüber seinen Altersgenossen weit zurückliegt, muss das auf jeden Fall mit dem Kinderarzt, der Kinderärztin besprochen werden. Wer sich an die empfohlenen Untersuchungen hält, erfährt dort anhand der gestellten Fragen ohnehin in regelmäßigen Abständen, was sein Baby schon können „sollte“.
Fingerfertigkeiten entwickeln
Im ersten Lebensjahr lernen Babys bereits ihre motorische Entwicklung zu greifen. Finger und Hände werden immer gezielter als Werkzeuge eingesetzt. Bis zum Ende des ersten Lebensjahres werden sie dabei immer geschickter. Auch die Koordination von Augen, Armen und Fingern klappt immer besser.
Im zweiten Lebensjahr verfeinert sich die so genannte Auge-Hand-Koordination und plötzlich gelingt der Pinzettengriff tadellos. Damit ist das Hochnehmen von Kleinstgegenständen wie Fuseln und Bröseln vom Teppich gemeint.
Das Kind zeigt nun auch Interesse mit dem Löffel zu essen und am Tisch aus dem Becher zu trinken. Auch wenn das alles noch nicht so klappt, Übung macht den Meister! Die Großen brauchen jetzt viel Geduld.
Auch Stifte kann das Kind schon greifen und erste Türme stapeln. Es schafft nun immer besser die Bewegungen des Handgelenks mit denen der Finger in Einklang zu bringen und ein Spielzeug gezielt von einem bestimmten Platz aufzuheben bzw. abzulegen.
Ein schönes Spiel ist in dieser Zeit, das Kind zu bitten, sein Spielzeug in der Hand von Mama (oder Papa) abzulegen. Einfach mal ausprobieren. Die Freude ist groß, wenn das Kind die Aufgabe erfolgreich erfüllt hat. Das schreit nach Wiederholung!
Mit zwei Jahren beginnt die Zeit des vermehrten Ausprobierens
Mit zwei Jahren sind Kinder schon recht gut in ihren Fingerfertigkeiten. Kein Wunder, dass sie jetzt immer mehr selbst ausprobieren wollen. Dazu gehören die Kleidungsstücke, die es sich gern probeweise auszieht. Hoppla, das geht ja ganz einfach!
Auch dicke Bilderbuchseiten sind im Nu umgeblättert, Bonbons aus ihrem Papier gewickelt und die „Malerei“ macht richtig Spaß. Das Kind beherrscht nun den Faustgriff oder Pinselgriff (mit den ersten drei Fingern).
Viel Spaß machen jetzt auch Fingerfarben und alle dickeren Farbstifte. Außerdem muss jetzt eine Matschküche her. Sand, Matsch, Teig, Knete, Wasser sind Materialien mit denen Zweijährige ihre motorische Entwicklung wunderbar weiterentwickeln.
Ertasten und erfühlen helfen ihm beim Erproben der Hand- und Fingerfertigkeiten.
Im dritten Lebensjahr entfaltest sich die Feinmotorik
Jetzt geht es um die Festigung der Bewegungsabläufe. Die Wiederholungen der Bewegungen fördern die fein – motorische Entwicklung. Das Ausziehen einfacher Kleidungsstücke klappt immer besser. Zum Löffel gesellt sich beim Essen nun auch die Gabel hinzu.
Das Kind kann selbständig damit essen. Mit drei Jahren sind auch dünne Buchseiten kaum mehr ein Problem. Dreijährige benutzen die Fingerspitzen von Daumen, Zeige- und Mittelfinger zum Greifen. Jetzt wird das Basteln und das Bauen mit kleinen Teilen – etwa in der Größe von Duplosteinen – immer wichtiger.
Auch eine Holzeisenbahn kann jetzt selbst gebaut werden. Eltern sollten ihre Kinder zum Wiederholen der Bewegungen ermutigen. Kinder lieben diese Art der Herausforderung! Wer baut den höchsten Turm? Wer schafft die längste Eisenbahn?
Mit spätestens vier Jahren …
kann sich das Kind, wenn es das will, weitgehend selbständig anziehen. Beim Zeichnen sollte es den Stift jetzt richtig zwischen den ersten drei Fingerspitzen halten können und malt Männchen mit Füßen und Köpfen.
Aber auch andere Dinge wie Autos, Bäume, Blumen oder Häuser erscheinen auf dem Papier – vielleicht noch etwas unbeholfen, aber erkennbar.
Mit fünf Jahren…
kann das Kind mit einer Kinderschere auf einer Linie schneiden, große Buchstaben oder Zahlen malen – wobei es in dem Alter noch nicht wichtig ist, ob diese seitenverkehrt sind.
Die motorische Entwicklung vom Sitzen zum Gehen
Um den sechsten Monat herum beginnen die meisten Kinder mit einer Stütze zu sitzen, spätestens jedoch im zehnten Monat sitzen alle Babys in unseren Breitengraden frei und ohne Hilfe. Manche können sich schon lange davor auf die Seite drehen, manche tun dies erst mit knapp einem Jahr.
Die Wege, die Babys wählen, um sich in ihrer Beweglichkeit zu entwickeln, sind sehr verschieden. Nicht jedes beginnt nach Plan mit neun Monaten zu robben, dann zu krabbeln, um sich mit einem Jahr am Couchtisch hoch zu ziehen und sich dort entlang zu hangeln.
Es gibt Kinder die machen all das zeitgleich oder gar nichts davon und stehen eines Tages einfach auf und laufen los. Manche entwickeln ihre ureigene Art der Fortbewegung und rollen, rutschen oder schlängeln sich durchs Zimmer, bevor sie lernen frei zu gehen.
Die Zeitspanne für die Entwicklung motorischer Fähigkeiten ist enorm groß. Wie oben bereits erwähnt, tun die Schnellstarter ihre ersten Schritte bereits mit neun oder zehn Monaten. Mit 20 Monaten können es aber dann wirklich alle.
Manche Kinder konzentrieren sich in der Phase des Gehen lernens so sehr darauf, dass sie in anderen Gebieten mit der Entwicklung hinterher hinken. Diese Defizite sind aber schnell wieder aufgeholt und kein Grund zur Sorge.
Haus und Garten Kindersicher machen
Unterstützung brauchen die Kinder bei ihrer motorischen Entwicklung ohnehin nicht – sitzen und gehen lernen sie ganz von allein. Hilfreich ist es allerdings, wenn die Eltern sich darum kümmern, sämtliche Gefahren aus dem Weg zu räumen.
Jetzt ist es an der Zeit Haus und Garten wirklich kindersicher zu machen. Lauflernhilfen beschleunigen das Gehen lernen übrigens nicht – sie sind eher Aufbewahrungsort für Krabbelkinder und können ganz schön gefährlich werden, wenn das Kind mit ihnen im wahrsten Sinne des Wortes über das Ziel hinausschießt.
Wenn das Kind sicher frei läuft, heißt es ab nach draußen. Jetzt geht es darum sich auszuprobieren, auf verschiedenen Böden wie Sand, Erde, Kies, Gras oder Hackschnitzel zu laufen. Also nichts wie ab auf den Spielplatz, in den Wald oder in den Park.
Was es alles für motorische Fähigkeiten zu lernen gibt? Sich im Kreis drehen, Vorwärts- und Rückwärtsgang, in Pfützen springen, klettern, hüpfen, balancieren, Treppen steigen, Dreirad, Laufrad, Schubkarren oder Roller fahren. Ein möglichst abwechslungsreicher Bewegungsraum eröffnet dem Kind neue Erfahrungen.
Möglichkeiten zur motorischen Entwicklung geben
Die Möglichkeit, zu Toben und sich draußen auszuprobieren, brauchen Kinder Tag für Tag aufs Neue! Wer viel darf, lernt schneller als überbehütete Kinder, die sofort von der Mauer geholt werden – aus Angst vor einer Schramme.
Zu viel Hilfe ist hier fehl am Platz. Natürlich hilft auch hier das Beobachten aus dem Hintergrund, um schnell da sein zu können, falls was passieren sollte – vor allem hilft es den eigenen Ängsten!
Dazu können wir euch den Beitrag zu Babykurse empfehlen (Hinweis der Redaktion).
Geburtsschmerzen sind die einzigen Schmerzen, die wirklich Sinn machen, sagt der Volksmund. Er wird sehr individuell wahrgenommen. Aber warum ist das so und warum tut Kinderkriegen überhaupt weh? Wie kann die Frau mit den Schmerzen unter der Geburt umgehen und wie kann man sie lindern?
Dieser besondere, einzigartige Schmerz entsteht, wenn sich die Gebärmutter sehr stark zusammenzieht (Kontraktion). Sie wird durch Bänder stabilisiert, die wiederum mit der Wirbelsäule verbunden sind.
Deshalb beschreiben fast alle Frauen, dass unter den Wehen auch ihr Kreuz schmerzt.
Die Wehen
Wehen kommen in Wellen und ebben wieder ab. Am Anfang der Geburt fühlen sie sich meistens wie ziehende Menstruationsschmerzen an und werden im Fortschreiten der Geburt immer stärker.
Steht eine Frau unter der Geburt, hat sie ca. alle drei Minuten eine Wehe. Eine Minute davon ist die eigentliche Kontraktion, zwei Minuten ruht die Gebärmutter.
Diese Pause ist extrem wichtig, damit sich die Gebärende erholen und vor der nächsten Kontraktion wieder einen normalen Atem-Rhythmus finden kann.
Es gibt verschiedene Methoden, mit dem Schmerz umzugehen. Wir Hebammen sind unter anderem dafür da, den Frauen dabei zu helfen. Wir unterstützen sie auch beim Entspannen zwischen den Kontraktionen.
Denn je verspannter eine Gebärende ist, umso schmerzhafter empfindet sie die Wehen. Viele Frauen gelangen irgendwann an den Punkt, wo der Schmerz allen Raum einnimmt und sie nicht mehr mit ihm umgehen können.
Dann kommen meistens Schmerzmittel zum Zug. Opiate bringen Linderung, eine Rückenmarksanästhesie (PDA) schaltet den Schmerz fast komplett aus.
Es gibt nicht wenige Frauen, die ihr Kind ganz ohne Schmerzmittel zur Welt bringen.
Warum gelingt dies den einen, den anderen aber nicht?
Das Schmerzempfinden ist sehr individuell. Als Hebamme kann ich bestätigen, dass es große Unterschiede in der Schmerzempfindung bei Gebärenden gibt.
Mehrere Faktoren spielen dabei eine Rolle: Ist die Frau erholt? Hat sie Erfahrung mit Schmerzen? Fühlt sie sich sicher und gut aufgehoben? Je nachdem variiert auch das Schmerzempfinden.
Studien haben gezeigt, dass Frauen, die über den Geburtsprozess gut informiert sind und wissen, was mit ihrem Körper passiert, besser mit dem Schmerz umgehen können.
Dies ist absolut logisch. Denn wer Angst hat vor dem Unbekannten, verspannt sich. Und Verspannungen führen zu mehr Schmerz.
Dieses Prinzip der Angst-Spannung-Schmerz-Spirale ist in der Geburtshilfe ein bekanntes Phänomen. Sie zu durchbrechen gelingt nicht immer und endet meist im Wunsch nach starken Schmerzmitteln oder einer PDA.
Die sogenannte sanfte Geburt
Die sogenannte sanfte Geburt, auch Hypnobirthing genannt, ist ein „neuer Trend“ bzw. eine Rückkehr zur natürlichen Geburt. Hier versetzt sich die Gebärende in eine tiefe Entspannung bzw. eine Art Selbsthypnose und nimmt dadurch die Geburtsschmerzen (fast) nicht mehr wahr.
Diese Frauen gehen mit einer positiven Einstellung in Bezug auf den Schmerz in die Geburt. Dies allein ist meiner Meinung nach schon das halbe Ticket.
Meine Erfahrung hat gezeigt, dass Frauen, die diese Methode in der Frühschwangerschaft zu trainieren beginnen, deutlich besser mit ihren Wehen umgehen und meist natürlich und ohne Schmerzmittel gebären können.
Wichtig ist mir, dass eine Frau selber entscheiden kann und soll, wie sie gebären will und welche Schmerzmittel sie wann haben möchte.
Oft erlebe ich, dass Männer nach einer PDA fragen, weil es ihnen sehr schwerfällt, ihre Liebste leiden zu sehen.
Ja, eine Geburt ist ein schmerzhaftes Ereignis! Aber wir Frauen sind dafür gemacht, diesen Prozess durchzustehen. Dank der modernen Medizin kann das auch fast schmerzfrei geschehen.
Kaiserschnitt versus Geburtsschmerzen
Immer wieder entscheiden sich Schwangere aus Angst vor den möglichen Geburtsschmerzen für einen Kaiserschnitt. Trugschluss!
Denn ein Kaiserschnitt ist eine Operation. Die Schmerzen folgen unmittelbar nach dem Ereignis und sind oft mehrere Wochen nach der Geburt noch spürbar.
Solange es Mutter und Kind gut geht, lohnt es sich meiner Meinung nach immer, eine natürliche Geburt anzustreben. Wenn die Schmerzen zu groß werden, kann jederzeit auf Schmerzmittel zurückgegriffen werden.
Nach einer Spontangeburt erholt man sich schneller und hat nicht mehrere Wochen lang Schmerzen.
Das Schöne am Geburtsschmerz ist, dass sein Ende absehbar ist. In den allermeisten Fällen wird man mit einer der größten Freuden des Lebens belohnt: Einem Kind.
Viele Frauen vergessen zudem vor lauter Freude über das Baby ihre Schmerzen sehr schnell und erleben nicht selten nach wenigen Monaten oder Jahren dasselbe ein weiteres Mal.
Zusammenfassend: Faktoren, die das Empfinden der Geburtsschmerzen beeinflussen
„ausgeruht“ und vorbereitet bzw. gut informiert über den Geburtsverlauf
eine positive Einstellung Schmerzen und der Geburt gegenüber
fühlt sich sicher, informiert und vertraut den sie begleitenden Personen
Im folgenden werde ich euch mitnehmen auf der Reise durch Jahreskreis – Teil „Herbst“ mit den Kindern erleben.
Jahreskreis Herbst
Plötzlich ist es wieder soweit. Die Kälte ist da. Ein, zwei verregnete Tage genügen, und die Bäume sind fast kahl. Was gerade noch in buntester Blätterpracht in rot, orange und gelb geleuchtet hat, liegt auf dem Boden.
Wenn die Sonnenstrahlen alles wieder getrocknet haben, geht es los mit dem wilden Rascheln. Selbst Erwachsene – wie mich – sieht man im Schlurfschritt durch die Blätterhaufen rascheln, zumindest wenn sie sich unbeobachtet fühlen.
Für viele ist das wohl eine der bleibenden Kindheitserinnerungen. Der erdige Duft des Laubes, die Farben und Formen der Blätter – und zu guter Letzt das Zusammenrechen großer Laubhaufen.
Schließlich sollen auch die Igel ihr Plätzchen für den anstehenden Winterschlaf bekommen. Das ist ein Ritual, das Kinder lieben – denn was für eine Freude ist es doch, im Frühling mit dem Besuch eines igeligen Gartenbewohners überrascht zu werden – oder gar mit Nachwuchs in der Igelfamilie.
Deshalb darf der Laubbläser, Feind allen Kleingetiers, getrost weg bleiben. Die gemeinsame herbstliche Arbeit mit dem Rechen im Garten lohnt sich gleich in vielerlei Hinsicht:
Die motorische Geschicklichkeit wird mit Kinderrechen, Schaufel und Schubkarren geübt und durch die Arbeit wird das zu dieser Jahreszeit oft so triste Draußen zu einem abenteuerlichen Ort.
Kälte hin oder her, ein warmer Kakao oder Tee in der warmen Stube belohnt die Arbeiter mit roten Bäckchen und bestens gestärkt mit vielen frischen Widerstandskräften.
Und wer mit seinen Kindern bereits die Schätze des Waldes gesammelt hat – Blätter, Eicheln und ihre Kappen, kugelige Kastanien und ihre stacheligen Bettchen, Nasenzwicker vom Ahornbaum, orange leuchtende Vogelbeeren, Zapfen von Tanne und Kiefer, Steine und Kiesel, Moose, Zweige und Stöckchen – der hat vorgesorgt.
Basteleien, wenn es draußen stürmt
Keine Jahreszeit ist schöner zum Basteln, als der Herbst mit seinen zahlreichen Festen im Jahreskreis. Aber auch ohne besonderen Anlass, liefert die Natur in dieser Jahreszeit einfach so viel interessantes Bastelmaterial.
Die bunten Blätter von den Bäumen lassen sich wunderbar in schweren, großen Büchern pressen. Damit können die Kinder dann nach ein paar Tagen Gesichter, Waldgnome oder Tiere kombinieren und auf weiße Blätter kleben.
Mit den Früchten des Waldes lassen sich wunderschöne Jahreszeitentische gestalten. Das sind kleine Stilleben mit den Schätzen, die uns die Natur zu jeder Jahreszeit schenkt.
Dazu passen bunte Tücher in den Farben des Herbstes, Schurwolle, schöne Steine, Mineralien und Holzfiguren. Zum Erntefest auch Feldfrüchte wie Mais, Hafer oder Kartoffeln.
Der Erntemonat Oktober mündet in Halloween – für viele kein traditionelles Jahreskreis – Fest und damit verpönt. Doch jenseits der amerikanischen Trick-or-Treat- und Monsterpartys gibt es auch vergleichbare keltische Bräuche.
Das Totenfest Samhain feiert den Abschluss des Jahreskreis und verabschiedet das Licht bis es um die Weihnachtszeit zurückzukehren beginnt. Sobald die Tage bereits unmerklich wieder länger zu werden beginnen.
Jahreskreis – Fest Halloween oder Samhain
In dieser dunkelsten Zeit des Jahres hieß es, sei die Nähe zum Totenreich spürbar, und genau dies symbolisiert Halloween mit seinen gruseligen Kostümen. Ein schöner Brauch ist es etwa, ein Licht ins Fenster zu stellen. Das soll Gespenster und anderes lichtscheues Gesindel fern halten.
Kinder sind sehr empfindsam für Brauchtum, Traditionen und Rituale. Eine passende Geschichte zum Vorlesen, selbst gebackene Gespensterkekse oder Hexenfinger und eine einfache Bastelei runden ein Thema ab.
An Halloween können das gemalte Gespenster sein, gebastelte aus weißen Plastikflaschen, altem Stoff, Klopapierrollen oder aus Salzteig zum Kneten.
Der Salzteig besteht aus Mehl, Salz und Wasser. Nach dem Knetspaß müssen die Kunstwerke im Ofen bei 120 Grad gebacken werden. Wenn der Teig an den Rändern braun wird, ist er fertig.
St. Martin und Laterne gehen
Das nächste schöne Fest folgt kurz darauf, St. Martin. Sehr beliebt ist das Fest im Kindergarten. Doch vielerorts können auch Kleinkind und Baby-Mamas beim Umzug mitgehen.
Auch wenn ein Kleinkind seine selbst gebastelte Laterne vielleicht nicht besonders lange tragen kann oder will, mit leuchtenden Augen wird es das tanzende Licht in den Händen der Mama bewundern.
So ein Laternenumzug hat eine derart magische Stimmung, dass es für unsere Kids stets zu den Highlights des Herbstes gehört.
Für eine zauberhafte Laterne braucht ihr am besten buntes Transparentpapier, z.B. für eine runde Sonne. Für eine einfache Variante, bei der auch schon kleine Kinder helfen können, reißt ihr buntes Transparentpapier in Schnipsel und klebt diese auf einen mit Kleister eingestrichenen, hellen Bogen.
Diesen darf die Mama dann oben und unten an das Ober- und das Unterteil einer Käseschachtel kleben. Oben muss jetzt noch eine Angel aus Draht befestigt und diese an einen Stock gehängt werden.
Solche Vorrichtungen gibt es übrigens auch schon fertig aus Holz und Draht in Bastelgeschäften.
Für eine zweite schöne Variante derselben Machart können in einem Buch gepresste Blätter mit Kleister auf das Transparentpapier geklebt werden.
Echte Kerzen haben übrigens den Vorteil, dass Kinder ihre Laterne sehr viel ehrfürchtiger und vorsichtiger tragen, als sie das mit Plastiklichtern tun.
Auch ein Martinsbrot ist ein schöner Brauch. Dieses Gebäck kann man mit seinem Kind teilen – oder auch das Kind mit anderen Kindern, wie es der heilige Mann mit dem Bettler getan hat.
In diesem Zusammenhang könnte euch auch der Beitrag „Rituale fürs Baby“ interessieren (Hinweis der Redaktion).
Nun ist es genug, die geliebte Nuckelflasche soll weg! Das Kind ist aber dagegen und sieht absolut nicht ein, wieso der geliebte Begleiter ausgedient haben soll? Nachfolgend erhaltet ihr hilfreiche Tipps und Hintergrundinformationen, um euren Kleinen das Nuckeln am Fläschchen „abzugewöhnen“.
Ist das Fläschchen nun wirklich schlecht für die Zähne oder ist das ein Ammenmärchen? Was ist das kleinere Übel – Schnuller, Fläschchen oder gar der Daumen? Oder ist alles halb so wild und das Kind hört irgendwann ganz von selbst mit dem beruhigenden Nuckeln auf?
Während noch in den 1970ern bedenkenlos mit Zucker gesüßte Getränke und Instant Babytees in Saugflaschen gefüllt wurden, gibt es heute zahlreiche Studien zur Zahngesundheit und zur schädlichen Wirkung von zuckerhaltigen Getränken in Babyflaschen.
Doch – zumindest hoffe ich das – wissen heute die meisten Eltern, dass zuckerhaltige Tees und andere gesüßte Getränke ebenso wie Säfte, die von Natur aus Fruchtzucker enthalten, in der Babyflasche extrem gefährlich sind.
Denn neben dem Zucker selbst, ist es für den Zahnschmelz absolut schädlich, wenn Zucker oder andere Süßstoffe ständig die Zähne umspülen. Apropos umspülen. Das ist das zweite No Go in Sachen Fläschchen. Niemals sollte den Kindern das Nuckelfläschchen über einen längeren Zeitraum zur Verfügung gestellt werden.
Die Nuckelflasche als Einschlafhilfe
Wenn die Flasche dem Kind überlassen bleibt, etwa als Einschlafhilfe, ist häufig zu beobachten, wie es den Sauger wie einen Schnuller im Mund lässt, um immer wieder mal daran zu nuckeln, falls es ein wenig erwacht.
Die Flüssigkeit umspült beständig die Zähne und so kann selbst ein mit verdünnter Milch gefülltes Fläschchen zum Kariesbringer werden. Dies gilt ebenso für säurehaltige Getränke, wie z.B. Orangensaft. Beides erhöht das Kariesrisiko bei Keinkindern um ein Vielfaches.
Die Zahngesundheit leidet erheblich. Doch nicht nur das: Eine groß angelegte Studie der Temple University in Philadelphia zeigte auf, dass Zweijährige, die regelmäßig aus der Flasche trinken, mit fünf Jahren stärker zu Fettleibigkeit neigen.
Viele Eltern bedenken nicht, dass eine Kakao- oder Milchflasche kalorienmäßig gesehen, wie eine kleine Mahlzeit zu werten ist. 200 ml Milch machen laut besagter Studie etwa 12% des täglichen Kalorienbedarfs aus.
Experten raten schlicht, erst gar nicht mit dem Flasche geben anzufangen. Falls das schon geschehen ist, dann sollen die Kleinen nach dem Trinken ihrer Flasche auf jeden Fall die Zähne geputzt bekommen.
Nuckelflasche zur Beruhigung
Denn in der Praxis läuft oft alles anders als in der schönen Theorie. Weil unsere Kinder alle abends viel geschrien haben und wir Bauchweh nicht ausschließen konnten, haben sie schon mit wenigen Wochen ein Fläschchen ungesüßten Fencheltee bekommen. Und schwupps, schnell war die Flasche nicht mehr wegzudenken und ein wichtiger Helfer bei Schreiattacken.
In der Familie meines Mannes war es üblich, den Babys im Alter von einem Jahr mit Wasser verdünnte Frischmilch im Fläschchen zu trinken zu geben. So bürgerte sich auch dieser Brauch rasch bei uns ein, anstatt wie heute von Fachärzten und Experten geraten mit einem Jahr komplett auf Tassen und/oder Trinklernbecher umzustellen.
Nachdem unsere drei Kinder die harten Trinkaufsätze der Flaschenhersteller alle rigoros abgelehnt hatten, machte ich mir Sorgen wegen dem Milchzuckergehalt der Kuhmilch.
Wie auf dem Beipackzettel der Fläschchen empfohlen, hatte ich vor mit einem halben Jahr auf die harten Aufsätze umzustellen. Die anders als die Sauger mit einer größeren Öffnung auf das normale Trinken aus dem Becher vorbereiten sollen.
Die Kinder mochten diese „neuen“ Fläschchen aber gar nicht und warfen sie, wütend durch die Gegend. Zu den Mahlzeiten tranken sie ein wenig davon.
Sobald es sich aber um den Abendtrunk auf dem Sofa handelte, klappte das überhaupt nicht. Ihnen lief die Flüssigkeit in den Kragen und die harten Aufsätze boten ihnen einfach keine Saugqualität, was die lieben Kleinen zusehends frustriert.
Tipps zum Entwöhnen
Während Milch Laktose (Milchzucker) enthält, war die bei den Zwillingen eingesetzte Pflanzenmilch teilweise sogar noch um einiges süßer. Daher habe ich beides immer sehr mit Wasser verdünnt, um mein Gewissen zu beruhigen.
Irgendwie konnte ich ihnen ihre „Nuckiflasche“ auch nicht Wegnehmen. Ich brachte es einfach nicht übers Herz, weil alle drei das Nuckeln offensichtlich als so beruhigend empfanden.
Doch irgendwann kam der Zeitpunkt – beim ersten Sohn im dritten Lebensjahr, bei den Zwillingen um den zweiten Geburtstag herum – an dem mir wirklich klar war, dass die abendliche Einschlafberuhigung per Fläschchen der Vergangenheit angehören musste.
Im zweiten Lebensjahr waren jeweils schon etliche halbherzige Versuche vorangegangen. Manchmal klappte es besser, manchmal nur kurz – je nach Phase des Kindes haben wir aber doch wieder auf das Fläschchen als Beruhigungsmittel zurückgegriffen.
Wenn alles gut lief, gab es Wasser oder Tee und von Beginn an habe ich die Flaschen nach der abendlichen Nuckelrunde stets wieder weggenommen. Als es dann aber ernsthaft an die Entwöhnung gehen sollte, kaufte ich erst einmal neue hübsche Flaschen – mit einem normalen, altersgemäßen Trinkflaschenaufsatz.
Die fanden sie eine Weile ganz gut, aber sie tranken damit immer nur ein bisschen. Wenn sie ganz grantig wurden, haben wir die alten Nuckelaufsätze auf die neuen Flaschen aufgeschraubt. Nicht ganz so erfolgreich wie gedacht, aber immerhin wurde dem Nuckelbedürfnis nur noch im Ernstfall nachgegeben.
Nur noch Wasser in die Nuckelflasche
Irgendwann gab es dann wirklich nur noch Wasser in der Flasche. Mich nervten die ständig irgendwo herumliegenden Flaschen mit den Milchresten einfach zu sehr, als das ich das noch weiter hätte ertragen könnte. Wie beim Abstillen ist das oft der wichtigste Punkt, damit es klappt. Man muss es richtig stark wollen und seinen Kleinen zutrauen, dann klappt es plötzlich.
Die Kinder waren lange Zeit gar nicht angetan von den Wasserflaschen. Komischerweise tranken sie dann aber plötzlich auch Wasser mit hartem Trinkverschluss. Anscheinend akzeptierten sie das Wasser, wenn sie wirklich Durst hatten und dann war ihnen der Verschluss egal.
Es ging zu diesem Zeitpunkt anscheinend immer weniger ums Nuckeln. Saft bekamen sie mit zwei Jahren bereits verdünnt im Becher sowie Wasser zu den Mahlzeiten.
Alle drei Kinder haben mit der Nuckelflasche endgültig erst im Alter von zwei bis drei Jahren aufgehört. Der Große hatte noch einen „Rückfall“: Als er sah wie die kleinen Geschwister ihre Flaschen bekamen. Irgendwie habe ich ihn da auch verstanden.
Die Nuckelflasche wird mit der Zeit zu einer (scheinbaren) Garantie bzw. Ritual für Geborgenheit und Sicherheit.
Manchmal hilft allerdings auch die „Fläschchen-Fee“ bei der Entwöhnung. Diese kann die Flasche immer öfter in eine Tasse oder das Einschlaffläschchen in eine Extraportion Kuscheln mit Mama und Papa verwandeln.
Ich muss gestehen, ich habe lange gehadert mit meiner Entscheidung, ob ich mich zur der im Film „elternschule“ gezeigten Therapiepraxis äußern soll, und tue es noch immer.
Dennoch wünsche ich mir einen anderen „Umgang“ mit dem Film und der berechtigten Kritik.
Aus meiner langjährigen Erfahrungen der Traumabewältigung mit dem „inneren Kind“, weiß ich wie Kinder und Erwachsene mit Verletzungen bzw. Schmerz und Zurückweisung umgehen.
Die vielen Menschen, die in der „elternschule“ zu sehen sind, sind aus meiner Sicht gebrochen bzw. werden gebrochen, indem sie die Kinder nachts schreiend allein lassen und ihnen das Essen in den Mund pressen. Das macht mich einfach nur endlos traurig.
Verlorengegangene Empathiefähigkeit
Unter gebrochen verstehe ich dabei, dass den betroffenen Eltern und Kindern das Mitgefühl bzw. die Empathiefähigkeit, die unserer Gesellschaft (Welt) zur Zeit so sehr fehlt, „abtrainiert“ wird. Dabei ist es gerade das, was sie gerade so sehr brauchen.
Diese Kinder werden empathieunfähig aufwachsen, aus Angst vor Strafe und Zurückweisung versuchen sich entsprechend den Erwartungen ihrer Erziehungsberechtigten zu verhalten. Dabei werden sie aber nicht lernen, was „richtig oder falsch“ ist. Stattdessen werden sie lernen, wie sie dem Schmerz durch Strafe entgehen können.
Diese Kinder werden als Erwachsene, sofern sie keine Heilung erfahren, sehr wahrscheinlich ohne Selbstbewusstsein aufwachsen. Und entweder nachdem Motto „ich zu erst“ (das zur Zeit leider sehr populär ist) leben oder ohne zu wissen, was sie wollen, versuchen zu „überleben“ ohne weiterhin verletzt zu werden.
Beide Wahrscheinlichkeiten des Umgangs nach diesen Therapieformen wünsche ich niemanden.
Das Verhalten des Klinikpersonals kann nur von Menschen durchgeführt werden, die diese Fähigkeit nicht mehr besitzen.
Das Klinikpersonal wird sich ihre Empathiefähigkeit entweder bereits in der Kindheit aus Schutz vor Verletzungen unterdrückt haben oder als Personal in der Klinik wegzudrücken lernen müssen. Ansonsten würden sie den Schmerz, den sie den Eltern und Kindern in gut gemeinter Absicht zufügen, nicht aushalten.
Kinder sind frei von Schuld
Kinder, die das Licht der Welt erblicken, sind unschuldig und kennen keinen Schmerz bzw. Verletzungen, außer sie erlebten während der Schwangerschaft und/oder Geburt schwere Traumata. Und wenn dies der Fall war, fühlen sie sich ausnahmslos selbst dafür verantwortlich und handeln nicht „rachsüchtig“.
Kinder brauchen generell keine Therapie, was nicht heißt, dass sie keine Unterstützung vor allem in Form von Verständnis, Aufmerksamkeit und aus Liebe gesetzten Grenzen bauchen, in denen sie sich und die Welt erkunden und weder sich noch andere „verletzen“ können.
Und wenn sie den Ansprüchen dieser „Welt“ anscheinend nicht gerecht werden, was aber an unserer „Wirtschaftlichkeit und auf Erfolg über andere“ geprägten Gesellschaft liegt, werden sie „zurechtgebogen“ und bestenfalls beim „Verbiegen“ liebevoll unterstützt.
Doch sie sind, wie jeder andere Mensch auch, OK so wie sie sind!
Elternschaft ist eine der schwierigsten Aufgaben, zu der es aber keine Ausbildung gibt
Wenn, dann sind es immer die Eltern, die Unterstützung brauchen. Was in keinem Fall den Schluss beinhaltet, dass sie keine guten Eltern oder gar „schlechte“ Menschen sind! Sie geben immer ihr Bestes, zudem sie in diesem Moment (ohne Unterstützung) fähig sind.
Sie sind diejenigen, die sich die meisten Sorgen und Gedanken machen und in der Regel nicht weniger unter den Situationen leiden, wie ihr Kinder.
Finger in die Wunden legen
Kinder haben ein untrügerisches Talent ihre Finger immer auf die schmerzhaftesten Wunden ihrer Eltern zu legen. Welche dann die alten Verletzungen der Eltern aus deren Kindheit hochholen. Aus dem damit verbundenen Schmerz und Hilflosigkeit heraus, reagieren sie häufig unüberlegt und verletzend.
Und so wünsche ich mir, dass wir in Bezug auf die Personen in dem Film „elternschule“ und dieser Klinik nicht mit Wut und Aggressivität, ob verbal oder nonverbal reagieren.
Stattdessen wünsche ich mir Verständnis und Empathie für die Betroffenen, denn „Alles was nicht Liebe ist, ist ein Schrei nach Liebe“.
Zudem ist es das, was diese Therapieform am schnellsten in „Liebe“ umwandeln kann.
Mir ist es wichtig klar zu stellen, dass ich nicht für eine „grenzenlose“ Erziehung stehe. Kinder brauchen Grenzen. Sie geben ihnen Sicherheit und Geborgenheit. Näheres findet ihr in meinem Beitrag „Grenzen setzen, heißt Verantwortung übernehmen“.
Werbung: Unser Buch
Mehr dazu, eure Kinder bindungsorientiert und liebevoll in die Selbstständigkeit zu begleiten, findet ihr in unserem Buch „Glückliche Kinder brauchen entspannte Eltern“ welches im Humboldt-Verlag erschienen ist:
Müde Eltern – als ich noch nicht Mutter war, kannte ich bleierne Müdigkeit vor allem aus diesen Situationen:
Vor Prüfungen
Nach exzessivem Feiern
Direkt nach der Ankunft in der Heimat nach Klassenfahrten …
Doch dann wurde ich Schwanger. Und entdeckte eine völlig neue Art von Schlappheit, die sich mit der Ankunft meines süßen, wohlriechenden, einfach herzzerreißend lieblichen Babys noch einmal intensivierte:
Der Schlaf, der in der Nacht wegen den Bedürfnissen meines „Äffchens“ abgezwackt wurde, wurde tagsüber nicht eingespart.
Irgendwie weiß ich noch, dass ich das mit dem Baby wunderbar hinbekam. Aber der Haushalt, meine Freunde, der Kontakt zu meiner Arbeitsstelle, all das litt unter nicht vorhandener Energie für Dinge, die nichts mit dem Baby zu tun hatten.
Ich frage mich bis heute, wie zur Hölle es die Mütter schaffen, denen es nicht erspart bleibt, nach dem Mutterschutz schon wieder „Vollgas“ zu geben. Echt, das ist eines der Rätsel, die ich nicht verstehe.
Und nun bin ich selbst, wo mein „Baby“ seit acht Wochen ein Schulkind ist, damit dran. Ich gehe also wieder Vollzeit arbeiten, da wir schlichtweg das Einkommen benötigen.
Und siehe da: Ich freue mich sehr, diesen Schritt gewählt zu haben. Denn es ist wirklich eine Wohltat, wieder unter andere Menschen zu kommen:)
Aber: Ich bin unfassbar erledigt. Bis zu dem Moment, in dem meine Uhr „Feierabend“ schlägt, funktioniert mein Organismus auf hochtouren. Und dann, kaum bin ich zu Hause, falle ich allen Ernstes in einen tiefen Schlaf auf der Couch.
Dabei sah mein Plan so aus: Ich wollte doch eigentlich nach dem Büro noch mit meiner Tochter spielen, ein wenig Haushalt erledigen und Abends gemütlich mit meinem Herzmann vorm Fernseher sitzen und die Ruhe genießen. Halt so, wie man es aus dem Fernsehen kennt.
Aber nein. Bei mir funktioniert das nicht.
Ich bin also nicht normal, dachte ich zunächst.
Aber in Wirklichkeit stellt diese Umstellung für alle Menschen eine riesige Herausforderung an den Organismus! Nur sieht man es bei den anderen nur nie, dass sie ebenso „hinüber“ sind. Das kommuniziert man ja nun auch nicht wirklich gerne nach außen;)
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Uns hat ein Hersteller angeschrieben, der sich Gedanken um diese Phänomene macht. Mit einer Mischung aus Sport und Supplements kann man so der Müdigkeit entgegenwirken und auch vor besonders stressigen Situationen, in denen Konzentration gefordert ist, vorbereitend dem Organismus nachhelfen.
Besser ist es immer, das völlig mit einer richtig guten Ernährung zu schaffen. Aber das ist ja eher selten Realität. Da können die Supplements von ahead der Schlappheit entgegen wirken.
Zu allen möglichen Problemchen, denen man entkommen möchte, gibt es in der hauseigenen „Academy“ tolle Beiträge mit wertvollen Tipps. Zum Beispiel passend für alle Eltern diesen hier:
Ich werde die kommenden Wochen mit den Supplements „deep sleep“ und „sharp mind“ versuchen, meine Energiereserven wieder zu aktivieren:)
Und werde dann wieder berichten, wie es läuft. Bisher kann ich folgendes dokumentieren: Mein Hausarzt hat mir grünes Licht gegeben. Man findet wirklich nichts unnatürliches oder Nebenwirkungen auslösendes in den Kapseln. Und schmecken tun sie normal, was mir sehr gelegen kommt:)