Kategorie: Allgemein

  • Mama guck mal … Ich fall nicht mehr auf die „Schnauze“

    Mama guck mal … Ich fall nicht mehr auf die „Schnauze“

    Habe ich eigentlich schon mal „DANKE MAMA“ zu dir gesagt.

    Auf jeden Fall bin ich dir dankbar und immer immer wieder. Egal, ob du mir gerade den PoPo abwischt, an deiner süßen Nuckelbar schlemmen lässt oder mich einfach nur so unfassbar liebevoll anschaust.

    Und nun lässt du mich immer wieder probieren auf meine kleinen, wackeligen Beinchen zu kommen. Und du schimpfst auch gar nicht, wenn ich dabei immer wieder auf meinen dicken Pampipo falle. Es ist so schön, dass du mir so vertraust und mich üben lässt.

    Ich krabble jetzt schon eine ganze Zeit auf dem Küchenboden rum und stoße mir dabei immer mal wieder meinen süßen Kopf oder quetsche mir auch mal meine kleinen neugierigen Finger.

    Trotzdem vertraust du mir und lässt mich einfach weiter krabbeln. Und wie du sieht flitze ich spätestens nach ein paar Schreckenstönen wieder los. Danke Mama, auch dafür.

    Es gibt noch so viel zu entdecken

    Denn da gibt es doch noch so viel zu entdecken. Klasse, was du da für mich in den Schränken für tolle Spielsachen versteckt hast. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie gerne ich die rein- und ausräume und dabei fleißig Schlagzeug übe.

    Auch wenn ich zu geben muss, dass mein Spiel noch Verbesserungswürdig ist. In diesen Momenten fühle ich mich richtig großartig und fast so toll wie dich.

    Nur das mit dem Laufen klappt noch nicht so gut, doch das bekomme ich noch hin. Vor allem, wenn du mich weiter üben lässt. Wie du bestimmt schon gesehen hast, schaffe ich es jetzt schon mich an den Schranktüren hochzuziehen.

    Das ist ein echt tolles Gefühl. Auch dafür Danke Mama!

    Auch wenn ich dann regelmäßig wieder auf meinen Popo falle. Das macht gar nichts, der ist so toll gepolstert, dass es gar nicht weh tut. Und wenn schon, dass Laufen lernen macht einfach so viel Spaß.

    Wieso?

    Was für eine Frage. Na, dann kann ich im Sommer mit dir im Urlaub gemeinsam an der Strand hofieren gehen. Du glaubst gar nicht, wie sehr mich die vielen Männer dort um dich beneiden werden.

    Doch keine Sorge ich werde dich beschützen. Und wenn sie dir zu nahe kommen, trete ich ihnen ganz feste vors Schienbein.

    Danke Mama - Mutter mit Baby am Strand

    Und was wir mit Papa machen?

    Na, den schicken wir zum Fußball schauen ins Kaffee. Doch keine Sorge, am Abend schnappe ich ihn mir dann und reiße heiße Bräute auf. Versprochen 😀

    Euer Finn (Babytalk – Charmeur)

    Beitragsfoto:Von Dmitry Lobanov / shutterstock
    Foto2: Pavel Vinnik / shutterstock
  • Eine Windeltorte zur Geburt – Altbacken oder cool? Anzeige

    Eine Windeltorte zur Geburt – Altbacken oder cool? Anzeige

    Um mich herum boomt es gerade. Und zwar süße, kleine Babys! Und da regnet es natürlich auch gerade Geschenke von mir. Doch was schenkt man frisch gebackenen Eltern? Und was, wenn eines der Babys auch noch dein Chef bekommen hat. Bei dem man natürlich ganz besonders punkten möchte? Eine Windeltorte ist da das Klischee schlechthin.

    Und es ist immer noch total üblich, dass Kollegen zusammenlegen und eine solche besorgen oder selber basteln. Aber ist das nicht total ausgelutscht? Zumal Windeltorten meist nicht besonders fotogen sind, eher zweckmäßig…

    Nun wurden wir auf Instagram auf einen Hersteller der absolut genialsten Windeltorten aufmerksam, die wir je gesehen haben:

    Windeltorten.com neben der klassischen TORTE auch lustige Ideen, wie Rennautos und niedliche Tiere.

    Wir bestellten also ein Rennauto. Denn, wenn schon Klischee, dann auch richtig: Ein Chef darf seinem Jüngsten doch gerne direkt mal zur Geburt einen Rennwagen überreichen und ihm (klischeehaft) damit zeigen, wo es für ihn im Leben hin geht!

    Die Bestellung lief super einfach und selbsterklärend auf der Homepage. Und keine zwei Tage später klingelte es an der Haustür: Das Paket mit der Windeltorte war da.

    Das ging schneller als erwartet und so konnten wir noch in der Woche der Geburt des Babys eine feierliche Übergabe arrangieren.
    Die frisch gebackenen Eltern freuten sich sehr, und der kleine Rennfahrer gluckste vor Freude, als die knisternde Folie um die Torte herum entfernt wurde.

    Die Torte ist übrigens mit den stylischen Windeln von Lillydoo und einigen Produkten von Rossmann ausgeschmückt. Auch ein Gutschein ist dabei, es handelt sich also um eine hochwertige „Innenausstattung“ des Rennwagens, genau der Geschmack meines Chefs;)

    Hier noch zwei ganz besonders süße Windeltorten:

    Windeltorte Windelschnecke
    Windeltorte Windelbettchen neutral
    Windeltorte Baby

    Eure Mira (Babytalk – Redaktion)

    Anzeige: Dieser Beitrag enthält Werbung.
    Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Weitere Infos:
    www.trusted-blogs.com/werbekennzeichnung
  • Schwangerschaft: Meine nervigsten Schwangerschaftssprüche

    Schwangerschaft: Meine nervigsten Schwangerschaftssprüche

    Schwangerschaftssprüche: Viele Frauen kennen das bestimmt: In der Schwangerschaft wird Frau mit nervigen Sprüchen sowie Fragen überhäuft und mit ungefragten Ratschlägen versorgt. Kennt ihr das auch? Mir ist das schon sehr oft passiert.

    Meine Top 8 der nervigsten Sprüche in der Schwangerschaft

    Darf ich mal deinen Bauch anfassen?

    Ähm, darf ich deinen Bauch anfassen? Nein natürlich nicht, wir sind doch hier nicht im Streichelzoo. Ich meine so eine Berührung ist etwas intimes, da schlägt ein kleines Herzchen in meinem Bauch. Warum sollte ich also jeden daran rumtätscheln lassen.

    War die Schwangerschaft geplant?

    Ja, stell dir vor. Wir hätten sonst verhütet. Diese Frage finde ich eigentlich mit am schlimmsten. Erstens würde es mir nie einfallen sie zu stellen und zweitens sollte es doch jedem selbst überlassen sein, ob und wie viele Kinder er bekommt.

    Du hast es ja so gewollt

    Ja, natürlich habe ich diese Schwangerschaft gewollt. Trotzdem werde ich jetzt wohl jammern dürfen. Mein Mann stirbt auch mindestens 3x im Jahr an der Männergrippe, wieso sollten wir Frauen dann nicht auch in der Schwangerschaft mal Wehwehchen haben dürfen?

    Wie viel hast du schon zugenommen?

    Was geht es dich an? Ich gehe ja auch nicht durch meinen Freundeskreis und frage nach Weihnachten wieviel jeder zugenommen hat. Vielleicht sollten wir das aber mal bei diesen Personen tun 🙂

    Das liegt bestimmt an den Hormonen

    Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Spruch schon gehört, aber er nervt mich immer wieder aufs Neue. Ja natürlich kann einiges an den Hormonen liegen, aber manche Sachen gehen mir einfach auf die Nerven. Schwangerschaft hin oder her.

    Da ist wirklich nur eins drin?/Bist du sicher, dass es nur eins ist?

    JA, wir sind uns absolut sicher. Mein Bauch ist nur groß. Ich weiß nicht, was Leute zu solchen Fragen treibt. Ich denke aber nicht, dass sie einen Moment darüber nachdenken, dass es für den Gegenüber verletzend rüber kommen könnte.

    Danach ist aber Schluss, oder?

    Das ist mein absoluter „No Go“ – Satz in der Schwangerschaft. Ich meine, es geht niemanden was an und wenn ich noch 20 Kinder bekomme. Solange ich gut für sie sorge und es ihnen gut geht.

    Wieso isst du keine Salami mehr? Toxoplasmose?

    So was hat’s bei uns alles nicht gegeben und ich hab auch gesunde Kinder zur Welt gebracht!

    Das ist wirklich ein Standardspruch, den ich nur von der älteren Generation zu hören bekommen habe. Mittlerweile stehe ich darüber und denke mir meinen Teil. Denn was ich esse oder nicht, bleibt zum Glück mir überlassen.

    Ich hoffe, ihr nehmt diesen Artikel auch mit einem Schuss Humor, denn manchmal hilft einfach nur lachen und weitergehen. Ich habe gefühlt schon alle Sprüche gehört und denke mir immer wieder meinen Teil zu den Leuten die sie mir an den Kopf knallen.

    Eure Nicole (Babytalk – Autorin)

    Vielleicht magst einen oder mehrere deiner nervigsten oder auch berührendsten Schwangerschaftssprüche hier mit uns und unserer Community teilen.

    Beitragsfoto: Freeograph / shutterstock
  • Danke Mama, dass ich bei Dir schlafen darf

    Danke Mama, dass ich bei Dir schlafen darf

    Babyschlaf – Mama, Du glaubst gar nicht wie ich es heute Nacht wieder genossen habe in deiner Nähe zu schlafen, deinen Atem zu lauschen, dein Herz schlagen zu hören und vor allem „Dich zu riechen“.

    Du duftest wie eine frischgepflügte Rose nach einem kurzen Frühlingsregen, wenn ich Dich in deinem wohlverdienten „Mamaschlaf“ betrachte. Mmmhhh. Als wärst Du die Mona Lisa persönlich. In diesen Momenten fühle ich mich immer sooo wohlig.

    Und als ich in der Nacht durch einem Traum aufschreckte, beruhigte mich dein ruhiger Atem und flugs war ich schon wieder auf Wolke sieben. Und genoss ein weiteres Mal meinen tiefen und erholsamen Babyschlaf in deiner Nähe.

    Da stört es mich überhaupt nicht, dass Du zuvor mit Papa wieder probiert hast, Yoga im Bett zu machen. Das sieht auch immer recht amüsant aus, wie ihr euch hin und her wälzt.

    Langsam aber sicher gewöhne ich mich auch daran, dass Du dabei so laut stöhnst. Denn anscheinend geht es Dir danach immer ganz besonders gut und schnurrst wie unsere süße Katze, wenn Du sie kraulst. Danach fällst du immer in einen ruhigen und entspannten „Mamaschlaf“.

    Im Schlaf siehst du wie ein Engel aus

    Nun liege ich schon etwas länger wach in meinem Bettchen neben Dir und genieße es, Dich noch ein wenig im Schlaf zu beobachten.

    Du siehst im Schlaf immer wie ein Engel aus. So entspannt und selig. Ich kann mich dann kaum noch zurückhalten Dich durch eine kurze Schreiattacke zu wecken, damit du mich ganz doll an dich drückst.

    Und so warte ich noch ein bisschen bis Du gleich deine strahlend grünen Augen aufschlägst und mich so liebevoll anstrahlst, als wäre ich das schönste Baby auf der ganzen Welt. Mmmhhh.

    Übrigens, auch heute verspreche ich Dir wieder mein Bestes zu geben, Dich zum Strahlen zu bringen.

    Dein Finn (Babytalk – Charmeur)

    Werbung

    Federwiege von Memola

    Mit dem Gutscheincode FAMAG2019 erhaltet ihr im Memola-Shop einen Rabatt von 40 Euro auf die 3in1 Federwiege.

    Beitragsfoto: Kotin / shutterstock
  • Tipps zur Zeitumstellung für Babys und Kinder – Sommerzeit

    Tipps zur Zeitumstellung für Babys und Kinder – Sommerzeit

    Am 28. März ist es wieder soweit. Die Zeit wird umgestellt. Wie lange bzw. häufig diese Zeitumstellung noch andauernd wird, ist nach den widersprüchlichen Interessen der einzelnen Ländern Europas ungewiss. Vermutlich wird dies 2021 nicht wie „geplant“ zum letzten Mal der Fall sein. Leider!

    Am 28. März ist es aber auf jeden Fall wieder soweit und die Uhr wird von Winter– auf Sommerzeit umgestellt. Was heißt, dass die Zeit in der Nacht vom 27. auf den 28. März von 2 auf 3 Uhr vorgestellt wird und uns somit eine Stunde „genommen“ wird.

    Damit haben vor allem Babys und Kinder zu kämpfen. Da der Schlafrhythmus von Babys, wenn sie ihn denn gerade gefunden haben, noch sehr anfällig bei Veränderungen ist.

    Am besten können wir ihnen helfen, indem wenn wir uns gleichzeitig mit ihnen auf diese Umstellung vorbereiten. Denn auch, wenn wir als Erwachsene diese Umstellung besser verkraften, fordert sie unserem Körper eine Menge Energie ab. Es ist im Prinzip ein, wenn auch nur einstündiger, Jetlag.

    Nicht nur die reine „Zubettge-“ und Aufwachzeit, sondern der ganze Tagesrhythmus unserer Kleinsten wird durcheinandergebracht.

    Zeitumstellung von 2 auf 3 Uhr

    Babys und Kinder auf die Zeitumstellung vorbereiten

    Am besten startet ihr mit der langsamen Rhythmusveränderung eine Woche vor der Zeitumstellung mit kleinen Zeitverschiebungen.

    Zum Beispiel indem ihr darauf achtet, eure Kleinen jeden Tag etwa 10 Minuten früher aufzuwecken und früher Schlafen zu legen.

    Ebenso wie ihr die Schlafenzeiten anpasst, könnt ihr andere, den Tag strukturierende Elemente nach vorne zu verschieben. Dies sind zum Beispiel die Essen-/Stillzeiten und Spiele- oder Spaziergehzeiten. Dabei solltet ihr darauf achten eure Kleinen in dieser Zeit nicht zu viel zuzumuten. Denn das ist es ja gerade, vor dem ihr sie bewahren wollt.

    Wenn es mit der langsamen Vorbereitung nicht geklappt habt, könnt ihr ihnen dennoch behilflich sein. Indem ihr sie am Tag der Umstellung von der Winter- zur Sommerzeit etwas früher weckt und sie durch eine bewegungsreiche Tagesgestaltung mit viel frischer Luft probiert, sie früher müde werden zu lassen, so dass sie es am Abend  ggf. schaffen früher einzuschlafen.

    Dies könnt ihr zudem dadurch unterstützen, indem ihr den Schlafraum der Kleinen abdunkelt und morgens entsprechend früher erhellt.

    Ich wünsche allen, insbesondere Eltern und ihren Liebsten eine gute Vorbereitung um Umsetzung der anstehenden Zeitumstellung am 28. März 2021.

    Ps. Übrigens am 31.10.2021 erfolgt die Umstellung von der Sommer- auf die Winter- bzw. Normalzeit.

    Euer Deva (Babytalk – Redaktion)

    Beitragsfoto: ls Alina R/rs Freedom Master / shutterstock
    Foto2: Freedom Master / shutterstock
  • Der Winter: Mit Kindern den Jahreskreis erleben

    Der Winter: Mit Kindern den Jahreskreis erleben

    Mit Kindern den Jahreskreis erleben. In diesem Artikel findet ihr viele Beschäftigungstipps, Spiele und Rituale für die kalte Winterzeit.

    Draußen stürmt und schneit es. Regen fällt und es gibt in den ersten Monaten des Jahres meistens richtig fieses Schmuddelwetter. Die für Kinder aufregenden Feste wie Nikolaus, Weihnachten und der Jahreswechsel sind vorüber und der Winter zeigt sich von seiner ungemütlichen Seite.

    Obwohl die Tage schon langsam wieder länger werden, dauert es doch noch richtig lange, bis die Welt wieder freundlich grün wird und die Sonnenstrahlen uns endlich wieder ein wenig zu wärmen beginnen.

    Die Spielplätze sind unterm Schnee verborgen oder machen einfach keinen Spaß bei eiskaltem Matsch und grauem Regenwetter. Jetzt kommt die lange Durststrecke. Keine spannenden Feierlichkeiten mehr in Sicht. Seit Wochen drückt das eintönige Grau vor dem Fenster aufs Gemüt – auch den Kleinen – und das viele Stubenhocken und Drinnen spielen nervt alle.

    Winterliche Tipps für drinnen & draußen

    Jahreskreis Winter - Kind am Malen

    Was da hilft, ist Kreativität. Indem man sich bastelnd, malend und anderweitig gestalterisch mit Väterchen Frost auseinandersetzt, vergeht

    • die Zeit schneller und
    • gewinnt man auch dieser Jahreszeit eine schöne Seite ab.

    Wie wäre es mit einem Schneeflockenbild mit Pinsel und Wasserfarben, gemischt mit viel Wasser in ein wässriges helles Blau. Mit Deckweiß direkt aus der Tube gedrückt, gelingen tolle Schneeflocken. Ein Schneemann kann mit weißen Wollresten im Kreis gelegt oder mit drei Wattebäuschen aufgeklebt werden.

    Jetzt braucht der eisige Mann noch einen Hut und etwas orangefarbenes Tonpapier für die Nase. Etwas Reisig wäre noch toll für seinen Besen: Ziehen wir uns doch schnell mal den Skianzug an und schauen draußen nach, ob wir ein kleines Ästchen und ein paar Steine für die Knöpfe vor der Türe finden.

    Schwups, haben wir auch eine Aufgabe für unsere Kinder (und uns selbst!), um trotz kaltem Wind und eisigen Schneeregen einen Spaziergang zu machen. Rausgehen ist immer gut für die Kinder – bei jedem Wetter.

    Oft sind es nämlich nicht die Kleinen, die ein Problem mit dem Wetter haben, sondern die Großen, die keine Lust haben bei miesem Wetter vor die Tür zu gehen. Doch die Überwindung lohnt sich immer. Die Kinder sind wieder frisch und lang nicht so quengelig. Und sie sind abends

    Da macht auch das Basteln in der Stube noch viel mehr Spaß, wenn draußen gefundene Schätze aufgeklebt werden können.

    Eisskulpturen basteln

    Eine tolle Idee sind auch Eisskulpturen. Dazu benötigt man ein paar Sandförmchen oder andere Formen, z.B. Schüsseln. Zuerst legt man Winterschätze hinein, wie Gewürze, Orangenscheiben, aber auch glitzernde bunte Glassteine oder andere leuchtende Kleinigkeiten wie kleine Tiere oder Figuren.

    Dann gießt man Wasser dazu in die Form und stellt das Ganze über Nacht nach draußen. Am nächsten Tag ist alles tiefgefroren und man klopft das Kunstwerk vorsichtig aus der Form. Damit es nicht kaputt geht, ist es wichtig, dass das Eis nicht zu dünn und zerbrechlich ist.

    Eine große Schüssel sollte man allerdings auch nicht ganz voller Wasser gießen. Denn je dicker das Eis ist, desto schwieriger löst es sich aus der Form! Sollte das passieren, nehmen wir die Form einfach mit ins Warme und lassen sie ein wenig antauen, bis sich der Eisklotz löst.

    Damit die Eisskulpturen auch aufgehängt werden können, legt man in das Wasser eine Schnur mit hinein, die mit ihrem anderen Ende (oder als Schlaufe) heraushängt.

    Am nächsten Tag können die Objekte dann in Bäumen oder vor dem Fenster aufgehängt, hingestellt und gebührend bewundert werden. Besonders schön sieht es aus, wenn sich das Licht der Wintersonne in dem dicken Eis bricht.

    Tiere im Winter

    Was machen eigentlich die Tiere im Winter? Klar, so viele sind nicht zu sehen wie sonst, doch es gibt wunderschöne Bilderbücher über die heimischen Tierarten und die Tiere des Waldes. Gemeinsam mit den Kindern auf Entdeckertour gehen, macht Riesenspaß.

    Mit so einem Buch gelingt es auch Laien, einige Tierspuren im Schnee (oder im Matsch) zu finden und zu bestimmen. Den Spuren kann man auch folgen! Oft finden sich auch Hinterlassenschaften der Tiere wie Federn, Knochen, „Kaka“, ein Gewölle oder sogar ein bisschen Fellhaare.

    Dazu muss auch nicht unbedingt ein Wald in der Nähe sein. Auch in den Stadtparks leben ganz schön viele wilde Tiere wie Eichhörnchen, Hasen und einige mehr.

    Bei so einem Abenteuer lassen sich den wissbegierigen Kindern auch gut naturwissenschaftliche Sachverhalte sowie Arten- und Umweltschutz erklären. Etwa, dass man die zurückgebliebenen Laubhaufen besser stehen lässt, denn dort könnte ein Igel mit seiner Familie Winterschlaf halten!

    Und die Tiere, die wach geblieben sind? Sie haben es jetzt im tiefen Winter, gerade in schneereichen Gegenden oft schwer mit der Futtersuche. Viele haben sich zwar Vorräte angelegt, aber auch die halten nicht ewig, wenn der Schnee alles zudeckt.

    Es ist eine wunderschöne Aufgabe, den Tieren Futter zu bringen. Für die Rehe und Hirsche können Äpfel mit Sonnenblumenkerne gespickt werden. Mamas und Papas können diese, aber auch Karotten mit Nadel und Faden durchstechen (oder mit einem Handbohrer durchbohren).

    So können die Mitbringsel an Nadelbäumen mit tiefen Ästen oder in Gebüschen festgebunden werden. Da gibt es bestimmt so einige Interessenten mehr auf Futtersuche!

    Vogelfutter selber herstellen

    Jahreskreis Winter - ein Kind legt Vogelfutter in ein Vogelhäuschen

    Für die Vögel kann Körnerfütter ausgestreut werden. Es ist eine lohnende Attraktion auch auf dem Balkon ein Vogelhäuschen aufzustellen! Durchs Fenster kann die ganze Familie beobachten wie die Vögel zum Picken herbeifliegen. Dabei kann mit einem Sachbuch zusammen nachgeschaut werden, was denn das für Vögel sind, die im Winter bei uns geblieben sind.

    Es ist übrigens gar nicht schwer, selbst Vogelfutter herzustellen. Die Vögel brauchen nämlich auch viel Fett, um die Kälte auszuhalten. Für Meisenknödel oder Meisenringe benötigt man Rindertalg oder Bio-Kokosöl, notfalls auch ungehärtetes Kokosfett.

    Dieses in einem alten Topf langsam erwärmen bis es schmilzt. Hineingegeben werden können die Körner einer Vogelfuttermischung. Haferflocken oder Erdnüsse schmecken den Vögeln auch gut!

    Alles durchmischen und Kugeln formen. Diese trocknen an der kalten Luft rasch. Für die Meisenringe kann man zwei runde Keksausstecher unterschiedlicher Größe als Form ineinander stellen.

    Kinder lieben den Karneval!

    Jahreskreis Winter - Karneval Kinder verkleidet

    Und noch etwas steht in diesen letzten Wintermonaten an! Der Karneval oder Fasching bringt jetzt doch noch Farbe ins graue Einerlei. Das ist natürlich nicht jedermanns Sache, aber kleine Kinder verkleiden sich in den allermeisten Fällen sehr gerne. Es mögen sich zwar nicht alle anmalen lassen, aber das muss ja auch nicht sein.

    So ein Karnevalsumzug ist eine echte Erfahrung. Die machen die Kleinsten am liebsten auf dem Arm von Mama oder Papa, denn die bunten Masken, die da an einem vorbeiziehen und manches Mal sogar auf einen zuspringen, können ganz schön gruselig sein…

    Wem das Gewusel auf dem Kinderfasching zu viel und das vielstimmige Kindergebrüll dort zu laut ist, der feiert doch ein eigenes kleines Kostümfest im Februar oder März. Dazu muss das Kind ja nicht unbedingt in dieser Zeit Geburtstag haben.

    Ein paar Kitafreunde und ihre Mamas sind schnell eingeladen und jede bringt was mit: Faschingskrapfen, Luftschlangen und lustige Tanzmusik. Konfetti selbermachen ist übrigens auch ein Riesenspaß: Die Kinder lieben es, bunte Papierreste mit dem Locher zu lochen oder in kleine Schnipsel zu reißen.

    Die Reise nach Jerusalem

    Nach wilden Tänzen und der „Reise nach Jerusalem“* zu der so viele Stühle wie Kinder und Musik benötigt werden, darf dann auch ein etwas ruhigerer Part folgen.

    *für jedes Kind einen Stuhl mit den Lehnen aneinander stellen. Die Kinder tanzen zur Musik um die Stühle herum. Bricht die Musik ab, muss sich jedes Kind einen Stuhl suchen. Ruhig erst einmal drei, vier Runden mit allen Stühlen tanzen lassen, dann ist das Spiel nicht gleich für ein Kind vorbei.

    Erst später den ersten Stuhl entfernen, sodass ein Kind keine Sitzgelegenheit mehr findet. Dieses bekommt einen Trostpreis, ein Bonbon oder Keks, oder darf vielleicht jetzt den Rekorder bedienen. Bei jeder Runde jetzt einen Stuhl entfernen.

    Ruhigere Spiele für eine Faschingsparty sind zum Beispiel Verkleidungen raten. Dazu braucht ihr eine Verkleidungskiste mit allerlei Tüchern, Ketten, Hüten und anderen Dingen aus Mamas Schrank, aber auch Spielzeug und Alltagsdinge sind gut wie zum Beispiel ein Kochlöffel, eine Schürze, eine Gießkanne, Arztkoffer, Puppenzubehör, ein Bauhelm, Säbel und vieles mehr.

    Lustig ist es auch, gemeinsam bunte Konfetti Bilder zu malen. So bunt wie möglich, mit Fingerfarben, Kreiden und allem, was da ist. Dann dürfen die Kinder Luftschlangen und Konfetti auf ihre Faschingsbilder kleben. Viele bunte Farben machen froh und die Zeit bis zum Frühling kurz und lustig!

    Viele Grüße Eure Verena (Babytalk – Autorin)

    Beitragsfoto: Yuganov Konstantin / shutterstock
    Foto 2: Tomsickova Tatyana / shutterstock
    Foto 3: Maria Evseyeva / shutterstock
    Foto 4: FeldVam / shutterstock
    
    
  • Wieviel Medienkonsum ist gut für Kleinkinder?

    Wieviel Medienkonsum ist gut für Kleinkinder?

    Ganz ehrlich: Kleinkinder brauchen weder Fernsehen noch Tablets also keinen Medienkonsum. Oder habt ihr schon mal eine Zweijährige gesehen, die aktiv nach dem Tablet verlangen würde, wenn ihr andere spannende Spiele angeboten und am besten auch noch mit ihr gemeinsam aufgebaut und gespielt werden?

    Kleine Kinder wollen die Welt entdecken. Vermeintlich verlangen sie dann nach Smartphone & Co., wenn sie es bereits kennen gelernt haben. Und wer hat es ihnen gezeigt? Genau, wir, die Großen.

    Denn eigentlich sind es die müden, überforderten, gelangweilten, abgelenkten oder desinteressierten Erwachsenen, die nach einer Pause verlangen. So kommt die elektronische Unterhaltung überhaupt ins Spiel.

    Kein Medienkonsum bis zum 3. Lebensjahr

    Was ich beim ersten Kind noch einigermaßen geschafft habe, nämlich fast kein Medienkonsum bis zum dritten Geburtstag, daran bin ich mit den Geschwisterchen sagenhaft gescheitert.

    Erstens, wenn das große Kind wie gebannt auf einen Bildschirm starrt, bekommen die Kleineren das unweigerlich mit und wollen das auch. Es hüpft schließlich schön bunt und singt lustig im Kasten. Was soll daran schädlich sein?

    In der Tat ist es beim zweiten und dritten Kind ungleich schwieriger, auf einen bewussten Medienkonsum zu achten. Doch auch das geht – natürlich ausgenommen: Tage am Rande des Nervenzusammenbruchs, die ja nun wohl wirklich fast alle Eltern kennen, oder?!

    Wie wäre es zum Beispiel damit, dass großer Bruder und große Schwester abends als Privileg länger aufbleiben dürfen? Oder dass sie sich gemeinsam mit Mama ihre Medienzeit während des Mittagsschlaf der Kleinen gönnen?

    Dann haben die Eltern weiterhin ihre Ruhepause und das große Geschwister fühlt sich in seiner Rolle als „Großer“ gestärkt, während die Kleinen noch nicht viel vom Medienkonsum mitkriegen müssen. Da gibt es bestimmt ein passendes Modell für jede Familie.

    Wir sind die Vorbilder

    Zweitens, wenn die Eltern viel Zeit am Smartphone in den sozialen Medien oder vor Bildschirmen von Computern und TV verbringen, ist es für Kinder natürlich schwer verständlich, warum sie das selbst nicht tun sollten.

    Es gilt immer zu berücksichtigen, dass unsere Kinder nicht verstehen, was wir für einer Tätigkeit nachgehen, wenn wir auf einen Bildschirm oder ins Handy starren. Sie können nicht erkennen, ob wir gerade arbeiten, wichtigen Papierkram erledigen oder zocken.

    Das habe ich verstanden, als mein Dreijähriger eines Tages während meiner Arbeit im Homeoffice unter den Schreibtisch gekrabbelt ist – und zack – den Hauptschalter gekappt hat. Bildschirm schwarz, Mutter kreischt, aber Kind hat sein Ziel erreicht: endlich schaut Mama es an, beachtet es.

    Es hat die gerade so dringend benötigte Aufmerksamkeit der Mutter wieder erlangt. Da habe ich auch erkannt wie viel Wahres in dem Spruch von Karl Valentin liegt: „Wir brauchen unsere Kinder nicht erziehen, sie machen uns sowieso alles nach.“

    Die Vorbildfunktion der Erwachsenen ist im Zusammenhang mit Medienerziehung und einem bewussten Umgang mit den Medien nicht zu unterschätzen. Mami trifft sich mit der Freundin und das Baby kriegt das Tablet vorgelegt, damit es beschäftigt ist? Die Familie sitzt im Restaurant und die Kinder bekommen die Smartphones, damit sie bloß still sind? Traurig aber wahr, das sind häufig beobachtete Szenen in der Öffentlichkeit, aber auch in den eigenen vier Wänden.

    Natürlich macht das jeder von uns mal und dagegen ist doch auch nichts einzuwenden. Manchmal geht es eben nicht ohne. Doch die schnelle Hilfe bei Knatsch, Streit und Geschrei hilft nur vordergründig. Rasch ist das vermeintlich praktische Hilfsmittel im Dauereinsatz.

    Natur erleben statt Medienkonsum

    Den Kindern mangelt es an Bewegung und frischer Luft. Waren das nicht mal die ultimativen Geheimtipps für entspannte, ausgeglichene Kinder? Denn Gebrüll und Motzerei geht nach der Spielzeit leider meistens in die nächste Runde. Die Kinder sind dabei noch vielmehr überdreht als vor dem Gebrauch von Smartphone und Tablet.

    Wenn Fernsehen und Tablet täglich eingesetzt werden, um in Ruhe seinen eigenen Bedürfnissen nachzugehen, gewöhnen sich die kleinen Menschen recht schnell an eine ständige Mediennutzung. Und wer sich an etwas gewöhnt hat, fordert das dann auch lautstark ein. Logisch, oder?

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine Kinder umso mehr nach Filmen und Videospielen verlangen, desto häufiger wir vor dem Bildschirm sitzen.

    Aber alles halb so wild. Es lohnt sich wirklich gegenzusteuern. Genauso schnell wie die Kids sich an einen erhöhten Medienkonsum gewöhnen, so schnell lassen sie sich auch wieder auf andere Gedanken bringen.

    Wenn ich das Gefühl hatte, jetzt verbringen wir aber eindeutig zu viel Zeit vor der Glotze, habe ich uns allen strikt medienfreie Tage verordnet. Ab nach draußen, alle zusammen, hinaus in den Wald oder den Park.

    Sinnvolle Beschäftigungen

    Sehen die Kinder, dass auch die Großen mal für einen ganzen Tag Smartphone und Tablet in der Tasche lassen, vergessen sie die aufregende, aber eben auch nicht reale Welt aus Film und Fernsehen wieder. Plötzlich ist ihr wirkliches Leben ein großes Abenteuer, denn so ein Tag im Indoorspielplatz oder auch ein einfacher Waldspaziergang kann ganz schön spannend sein.

    Die Natur lässt sich wie eine große Schatzsuche inszenieren. Dazu braucht es kaum Hilfsmittel. Gerade kleinere Kinder finden alles spannend vom Tunnelgraben im Sandkasten bis zum Schneemann bauen.

    Alles, was sie brauchen, ist ein klein wenig Anleitung und eine Idee – ihre eigene Phantasie zeigt ihnen den Rest. Aber am schönsten ist es manchmal doch, wenn Papa oder Mama mitspielen.

    Es ist sehr sinnvoll, den Kindern, zum Beispiel mittels Sportangeboten, alternative Beschäftigungsmöglichkeiten an die Hand zu geben. So bekommen sie Hobbys und lernen etwas kennen, das ihnen Spaß macht.

    Sie kriegen von klein auf eine Idee, dass das Leben mehr beinhaltet als die digitale Welt. Denn geht es nicht in erster Linie um einen Ausgleich, ein sowohl als auch?

    Schon Kleinkinder haben Spaß beim Kinderturnen oder der Eltern-Kind-Partner-Variante. Ob Schwimm- oder Skikurs, Fußball, Kindergarten oder Pekip – am besten ist es doch immer, zunächst etwas auszuwählen, was auch den Interessen der Eltern entspricht. So ist viel gemeinsame Zeit garantiert.

    Sinnvoller Medienkonsum

    Der Neurologe Prof. Dr. Joachim Bauer empfiehlt aufgrund neuester Erkenntnisse aus der Hirnforschung einen sehr moderaten Umgang mit digitalen Medien bis zum zehnten Lebensjahr.

    „Die Welt ist keine zweidimensionale Bedienungsoberfläche, sondern eine dreidimensionale Welt, die sich das Kind nur analog, nicht digital erschliessen kann. Daher sollen Kinder in den ersten zehn Lebensjahren in der realen Welt spielen, die Natur erkunden, musizieren und lernen ihren Körper einzusetzen.

    Smartphones, Tablets und PCs engen, wenn sie in dieser Zeit zur Beschäftigung des Kindes werden, den Erfahrungsraum des Kindes gefährlich ein.“ Prof. Dr. Joachim Bauer (Auszug aus einem Interview im Naturblog Mami Rocks.)

    Die tägliche Medienzeit sollte daher auf keinen Fall eine halbe Stunde übersteigen – und wie gesagt – komplett medienfreie Tage sind sehr hilfreich, um den Medienkonsum einzuschränken. Für kleine Kinder gibt es tolle Lernspiele, aber auch Mal- oder Musikspiele sind nette Zerstreuungen.

    Altersangaben von Spieleherstellern

    Die Altersangaben von Filmen und Spieleherstellern sind meiner Meinung oft nicht zutreffend. Allein schon die Länge eines Kinofilms ist für ein Kleinkind zu lang. Es schafft es gar nicht, sich auf so eine komplexe Geschichte zu konzentrieren.

    Auch die vielen Zeichentrickfilme, die kindlich wirken, aber 1-A nach dem Hollywood-Actionfilm-Muster gestrickt sind, finde ich ungeeignet. Außerdem ist mir in den meisten Filmen zu viel Gewalt und Kampf im Spiel.

    Viel besser sind da Kinderserien, die 10 oder allerhöchstens 20 Minuten dauern. Mir gefallen da die Serien aus Frankreich sehr gut, z.B. Bali, oder Trotro – ein allerliebstes Eselchen und natürlich auch Caillou.

    Tolle deutsche Serien sind Jonalu und immer wieder die Spots von Sendung mit der Maus. Wir diese sehr viel auf Youtube geguckt. Leider gibt es dort mittlerweile auch immer mehr Werbung in den Filmen. Die kann man aber immerhin überspringen – im Gegensatz zur Fernsehwerbung.

    Da sind wir schon bei einem neuen Thema: Es ist nie früh genug, um den Kindern die manipulativen Fallstricke von TV & Internet zu erklären. Das geht ganz einfach: Indem Ihr selbst etwa die Werbung mit einem kritischen Kommentar entlarvt, verstehen Eure Kinder schnell, dass nicht alles, was da auf dem Bildschirm erzählt wird, der Wahrheit entspricht.

    Eure Verena (Babytalk – Autorin)

    Werbung

    Mehr dazu, eure Kinder bindungsorientiert und liebevoll in die Selbstständigkeit zu begleiten, findet ihr in unserem Buch „Glückliche Kinder brauchen entspannte Eltern“ welches im Humboldt-Verlag erschienen ist:

    Beitragsfoto: Twin Design / shutterstock
    Pinteres: LDProd von G Images Pro (über Canva) & Twin Design
  • Ängste in der Schwangerschaft

    Ängste in der Schwangerschaft

    Eine Schwangerschaft ist etwas wunderschönes. Alleine das Gefühl des positiven Schwangerschaftstest, ist einmalig. Ich weiß es bei allen Schwangerschaften noch ganz genau. Dieses überglückliche Gefühl zu wissen, dass neues Leben in einem wächst. Aber mit dem wachsenden Bauch, wächst auch die Angst. Angst das etwas nicht stimmen könnte.

    Angst etwas falsches zu essen oder zu tun und vielleicht auch die Angst vor der Geburt. Dies ist aber vollkommen in Ordnung. Auch wenn nicht viele darüber reden, oder es immer vorgelebt wird das eine Schwangerschaft nur Glück und positive Gefühle hervorruft. So ist es auch vollkommen in Ordnung Angst zu haben.

    Ich habe diese Ängste auch, oft mehr als mir lieb ist. Gerade in Hinblick auf die Geburt habe ich viele Ängste. Werde ich eine gute Hebamme haben, sind gute Ärzte im Krankenhaus? Werde ich das alles durchstehen und vor allem wird es meinem Baby gut gehen.

    Es sind viele Gedanken die einen in der Schwangerschaft beschäftigen. Ganz wichtig ist es aber diese ernst zu nehmen und sich selber zu beruhigen. Ich habe zum Beispiel einen Termin in 2 Krankenhäusern gemacht. Diese bieten Info Abende wo man einen Teil der Ärzte, Schwestern und Hebammen kennen lernen kann.

    Außerdem wird der Kreissaal und die komplette Entbindungsstation gezeigt. Dies beruhigt wirklich sehr. Wir konnten unsere Fragen vor Ort und ohne Stress stellen. Ebenso konnte ich mir einen Eindruck davon verschaffen, wie die Entbindung hier ablaufen kann.

    Es war für uns wirklich sehr informativ und wir haben uns tatsächlich für ein Krankenhaus entschieden welches vorher gar nicht auf unserer Liste stand. Es ist zwar 10 Minuten weiter entfernt, aber es hat uns mit der Umgebung und der Professionalität der Ärzte absolut überzeugt.

    Angst, weil man auf einige Dinge keinen Einfluss hat

    Sind wir mal ehrlich eine Schwangerschaft wie im Bilderbuch gibt es nur sehr selten. Oftmals muss man auch mal zwischendurch ins Krankenhaus, weil etwas nicht stimmt, oder man zumindest das Gefühl hat das etwas nicht okay ist. Mir erging das öfter so.

    Da tasten plötzlich wildfremde Menschen an Stellen rum, wo man nun mal nicht eben jeden hin lässt. Aber egal wie unangenehm diese Situation auch ist, so macht man es schließlich für sein Kind.

    Ein weiterer Tipp kam von meiner Hebamme, sie sagte mir ich solle jeden noch so kleinen Gedanken aussprechen. Egal ob er nun negativ oder positiv ist. Mit meinem Partner über meine Ängste sprechen, denn oftmals konnte er mich schon mit ein paar Sätzen beruhigen.

    Denn gerade am Anfang der Schwangerschaft war ich wirklich mit manchen Sachen überfordert. Da half mir aber auch meine Frauenärztin sehr. Sie gab mir eine Liste mit Nahrungsmitteln auf die ich in der Schwangerschaft verzichten sollte. Wenn ihr euch also unsicher seid, was ihr essen dürft und was nicht, fragt lieber nach.

    Es gibt keine dummen Fragen in der Schwangerschaft

    Ich habe gelernt, gerade in der Schwangerschaft, gibt es keine blöden Fragen. Denn jede Frage die eine werdende Mama beschäftigt sollte ernst genommen werden.

    Was mich außerdem sehr beruhigte war der Geburtsvorbereitungskurs. Dort traf ich andere Mamas und konnte mich endlich richtig austauschen. Denn dort merkte ich das ich mit meinen Ängsten nicht alleine war. Das sogar Mamas die das dritte oder vierte Kind erwarteten genau die gleichen Ängste und Sorgen hatten wie ich.

    Genau dieser Austausch machte mir Mut und seid dem bin ich wieder etwas entspannter.

    Dies soll jetzt nicht heißen das eine Schwangerschaft nur aus Sorgen und Ängsten bestehen soll. Ganz und gar nicht. Es soll aber zeigen, dass wenn ihr solche Ängste oder negative Gedanken habt, dies vollkommen okay ist. Es gibt Wege diese Gedanken positiv zu beeinflussen und euch die Ängste zu nehmen.

    Sorgen machen, geht eben schon in der Schwangerschaft los und endet wahrscheinlich ein ganzes Leben lang nicht. Denn auch wenn die Kinder größer sind, werden wir Mamas aber auch Papas, uns immer Gedanken um unsere Kinder machen.

    Trotzdem ist es wichtig so positive Gedanken wie möglich zu haben. Macht euch nicht wegen Kleinigkeiten verrückt und genießt jeden Moment. Denn so innige Momente mit eurem Kind im Bauch, wird es nach der Geburt nicht mehr geben.  Dafür werden umso mehr andere innige und liebevolle Momente außerhalb des Bauches folgen.

    Eure Nicole (Babytalk – Autorin)

    Beitragsfoto: Syda Productions / shutterstock
  • Stillen – mehr als nur Nahrungsaufnahme

    Stillen – mehr als nur Nahrungsaufnahme

    Das „Wunder“ des Stillens

    Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickeln sich durch den Hautkontakt beim Stillen die meisten Neurologischen Verbindungen im Gehirn.

    Und wenn das Kind einen Viruserkrankung hat, die die Mutter noch nicht hatte, gibt das Baby diesen „Virus“ durch den Speichel beim Nuckeln an den Körper der Mutter weiter. Dieser entwickelt daraufhin Antikörper zur Stärkung des Immunsystems des Babys und gibt ihn über die Muttermilch an das Baby zurück.

    Stillen ist bzw. sollte der Moment der Zweisamkeit zwischen Mutter und Kind sein.

    Stillen ist die Möglichkeit in einem von häufig viel Beschäftigungen und Ablenkungen geprägtem Tagesablauf zur Ruhe zu kommen und sich „auszutauschen“. Dabei probiert das Baby über die Augen in Kontakt mit der Mutter zu treten.

    Wenn die Mutter dann abgelenkt ist durch ihr Smartphone oder auch nur durch ein Buch, vermittelt sie nicht die Botschaft „ich bin nicht für Dich da!“. Aber gerade dieses ganz für sie dasein ist so wichtig für die hilflosen und von seinen Eltern abhängigen Babys.

    Babys sind „immer“ im hier und jetzt verwurzelt und denken nicht über irgendwelche Eventualitäten nach. Von „Natur aus“ entspannen wir, wenn wir uns „sicher fühlen“. Und wenn Mama während des Stillens nicht zur Ruhe kommt, kann dies vom Baby schon in Richtung „lauernde Gefahr“ wahrgenommen werden und es unruhiger werden lassen.

    Und nicht zuletzt tut uns Eltern in dieser extrem schnelllebigen, „immer erreichbar sein müssenden“ und unruhigen Zeit jedes „Innehalten“ gut.

    Durch Geborgenheit beim Stillen Vertrauen stärken

    Je mehr Momente Babys diese Ruhe und Geborgenheit genießen können umso größer wird ihr „Ur-„ Vertrauen und die Bindung zu ihrer Mutter.

    Wenn Babys diese Geborgenheit beim Stillen nicht finden, beginnen sie häufig auf sich aufmerksam zu machen. Beispielsweise durch unruhige Bewegungen und „Kopfschütteln“ (nicht zu verwechseln mit dem Suchreflex). Im Sinne von „Komm Mama, sei bei mir“.

    Und sollte dies nicht zum Ziel führen wird es schnell zu Schreien beginnen. Viel mehr Möglichkeiten haben sie ja auch nicht.

    Mutter telefoniert beim Stillen

    Stillen als Einschlafritual

    Schlaf, Kindlein, schlaf: Ob ein Baby leicht einschlafen kann oder seine Eltern wach hält, kann auch von der Muttermilch abhängen. Tagsüber produzierte Milch ist anders zusammengesetzt als nachts gebildete.

    Spanische Forscher sahen genauer hin und erkannten: Am Tag enthält die Muttermilch mehr eher anregende Stoffe, in der Nacht mehr beruhigende.

    Ein Baby sollte die abgepumpte Muttermilch immer zu der Tageszeit bekommen, zu der sie auch gebildet wurde, da die Zusammensetzung der Muttermilch variiert und dies nicht nur im Tag-und-Nacht-Rhythmus.

    Es ist demnach nicht sinnvoll, morgens abgepumpte Milch bis abends aufzubewahren, um sie dem Säugling dann mit der Flasche zu geben. Man würde vor dem Schlafen gehen ja auch keinen Kaffee mehr trinken.

    Ihre Zusammensetzung variiert auch je nach Alter des Säuglings verschieden und ist dessen Bedürfnissen immer optimal angepasst.

    Nicht zuletzt bietet das Einschlafstillen die Möglichkeit diese wunderschöne Zeit für das Kind gefühlt bis in den Schlaf auszuweiten.

    Fazit

    Ich will damit nicht sagen, dass es nicht ok ist, wenn Mama mal nicht so viel Ruhe hat. Vielleich weil da noch einige andere Kleine oder Große oder Aufgaben ihre Aufmerksamkeit wünschen oder suchen. Oder sie einfach mal wieder Frau sein möchte und sich mit ihren Freundinnen und / oder Freunde treffen möchte.

    Doch es ist wichtig zumindest einmal am Tag diese Zweisamkeit des Stillens in Ruhe zu „begehen“ und zu genießen. Und dies am besten mit direktem Hautkontakt.

    Nicht zuletzt ist es eine „Investition“ in die Zukunft, die man bzw. frau noch sehr zu schätzen lernen wird. Vor allem, wenn die Kleinen ihre kleinen und großen Trotzphasen, auch Pubertät genannt, durchlaufen.

    Euer Deva (Babytalk-Autor)

    Beitragsfoto: In Green / shutterstock
    Foto 2: WAYHOME studio / shutterstock
  • Hilf mir es selbst zu tun!  – Montessori für Kleinkinder

    Hilf mir es selbst zu tun! – Montessori für Kleinkinder

    Die Montessori-Pädagogik verbinden viele mit Privatschulen und exklusiven Kindergärten. Doch das Konzept der italienischen Pädagogin Maria Montessori steht allen offen. Die Beschäftigung mit ihren Ansätzen lohnt sich auch zuhause.

    Sie selbst sagt, „Lehrer sind alle Bezugspersonen, die das Kind in seiner Entwicklung begleiten“. Also keineswegs nur Erzieher in Schule und Kindergarten, sondern ganz klar auch die Eltern, ggf. Großeltern und Geschwister.

    Maria Montessori geht es um die Freiheit, um die selbständige Entwicklung des Kindes. Mit Freiheit ist aber auf keinen Fall „sich selbst überlassen“ gemeint. Es geht um die freie Wahl der „Beschäftigung“. „Die Freiheit unserer Kinder hat als Grenze die Gemeinschaft, denn Freiheit bedeutet nicht, dass man tut, was man will, sondern Meister seiner selbst zu sein“ und die Grenzen anderer zu respektieren, Maria Montessori: Grundlagen meiner Pädagogik, 1968)

    Die Kontrolle über den Körper

    Ihre Theorie beruht darauf, dass gerade kleine Kinder noch Probleme damit haben, Aufforderungen nachzukommen – aus dem einfachen Grunde, dass ihr Körper sich dem Geist nicht ohne weiteres unterzuordnen vermag, ja sie selbst ihre Körper nicht wirklich beherrschen.

    Das leuchtet jedem ein, der kleinen Kindern zuguckt: wie schwer es ihnen fällt, die Bewegungen, ihre Körperteile zu koordinieren. Überhaupt ist die Beobachtung unserer Kinder ein wesentliches Anliegen: Nur so können die Erwachsenen erkennen, was ihr Kind braucht. Die „Lehrer“ sollen sich absolut zurücknehmen und die Kinder machen lassen.

    Wenn die Umgebung von den „Großen“ vorbereitet ist, können die Kinder ohne Reizüberflutung aus dem vorhandenen Spielzeug auswählen. Jetzt kommt es darauf an, dass sie sich vollkommen in ihr selbst gewählte „Spiel“ vertiefen können. Bei Montessori heißt das die „Polarisation der Aufmerksamkeit“.

    Einfach übersetzen können wir dies mit „Work-Flow“. Wer kennt das nicht, wie glücklich und zufrieden man sich fühlt durch die Vertiefung und Erfüllung in eine Aufgabe. Montessori ist der Meinung, dass nur durch die freie Wahl und das selbständige Spielen echtes Interesse am Gegenstand von Seiten des Kindes entsteht.

    Sie betont die Wichtigkeit von Ordnung und Stille, die Konzentration und somit Lernen erst möglich machen. Diese Atmosphäre entsteht häufig erst nach etwas „Langeweile“, die meistens für uns Eltern schwerer auszuhalten ist.

    Montessori zuhause

    Mit einfachen Mitteln kann der Alltag mit Kind nach den Prinzipien Montessoris gestaltet werden. Dazu muss die Umgebung von den Erwachsenen vorbereitet werden. Maria Montessori sagt: „Nicht das Kind soll sich der Umgebung anpassen, sondern wir sollen die Umgebung dem Kind anpassen.“

    Die Aufgabe der Eltern liegt laut Montessori darin, das richtige Material zur richtigen Zeit bereitzustellen.

    Was bedeutet das nun konkret für das Kinderzimmer? Es ist keinesfalls notwendig, dass das Kind nun ausschließlich mit Montessorimaterialien spielt. Natürlich lohnt es, sich einmal in dieser Richtung umzusehen. Viele Materialien können ganz einfach selbst hergestellt werden, z.B. Übungsmaterialien zur Vorbereitung auf das Dezimalsystem.

    Der „Rosa Turm“ und andere Montessori Spielzeuge

    Rosa Holzturm - Montessori Spielzeug

    Der Rosa Turm etwa besteht aus zehn Klötzen. So gelingt es dem Kind das Zehnersystem erfahrbar zu machen, lange bevor es überhaupt mit Zahlen zu tun hat, geschweige denn zu rechnen beginnt.

    Egal ob Puzzle, Puppengeschirr, Bauklötze und Kaufladensachen: Elementar wichtig ist es, das Spielzeug in offenen Regalen zu präsentieren. Am besten geeignet sind Tabletts und Körbe, in denen die Spiele bereit liegen. So überblickt das Kind das Angebot und kann sich selbst, seinen Fähigkeiten und Neigungen entsprechend, etwas aussuchen.

    Hier geht es genau um die eingangs beschriebene freie Wahl der Beschäftigung. Diese Freiheit fördert die Entscheidungsfähigkeit. Und wenn sich jetzt kein Erwachsener in das freie Spiel einmischt, tut das auch dem Selbstbewusstsein gut. Montessorimaterial hat zudem stets eine Fehlerkontrolle eingebaut, mit der das Kind selbst überprüfen kann, ob es alles richtig gemacht hat. Auch dies entspricht Maria Montessoris Grundprinzip „Hilf mir, es selbst zu tun.“

    Puzzles etwa sollten nicht fertig daliegen: Sie sind viel spannender, wenn sie in ihre Einzelteile zerlegt auf das Kind warten. Überhaupt ist es eine prima Idee, sich für die Umgestaltung des Kinderzimmers einmal auf Augenhöhe des Kindes zu begeben, sich also auf den Boden zu setzen.

    Wer seine Umgebung einmal aus der Perspektive des Kindes wahrnimmt, wird über einiges erstaunt sein. Wie hoch die Bilder hängen! Wie unerreichbar der Esstisch, viele Schränke und Regale plötzlich sind. Selbst das Waschbecken und die Küchenzeile sind viel zu weit weg, als dass das Kleinkind da herankommen könnte.

    Ideen für den Wohnraum

    Deshalb gibt es auch viele tolle Ideen, um die Wohnung insgesamt an den Erfahrungsraum der Kinder anpassen zu können.

    Beginnen wir mit dem Kleiderschrank: Wer darüber stöhnt, dass sich sein Dreijähriger doch endlich ein bisschen fürs Anziehen interessieren könnte, wird sich wundern! Wenn Kleinkinder frei an ihre Klamotten herankommen können, ziehen sie sich viel schneller und lieber selbst an.

    Freiheit bedeutet Selbständigkeit! Maria Montessori traut dem Kind viel zu – wir müssen dem Kind die Möglichkeit geben, es selbst zu tun. Natürlich muss man damit rechnen, dass die Kombinationen nicht immer dem entsprechen, was wir den Kleinen herausgelegt hätten.

    Da muss man dann auch die Größe haben, das Töchterlein einmal mit Rüschenröckchen über die Jeans getragen in den Kindergarten gehen zu lassen. Unsere Buben trugen seinerzeit gerne mehrere Unterhosen übereinander, weil sie die neue einfach drüber zogen.

    Aber alles selbst gemacht! Also einfach die Kinderkleider in die unteren Fächer des Schrankes platzieren oder eben auch in offene Regale. Ein Kasten für die Socken und einer für die Unterhosen verhindert allzu großes Chaos im Schrank.

    Auch in Küche und Bad bringen einige kleinere Veränderungen viel für die Kinder. Im Bad lohnt sich ein kleiner Waschtisch mit einer fest stehenden Schüssel – etwa einer großen, schweren Auflaufform.

    Andere findige Kreative haben eine große Plastikschüssel in einen Stuhl ohne Stuhlkissen eingepasst. In dessen Lehne kann dann gleich noch der Spiegel geklebt werden. Dazu kommen Kamm oder Bürste, Zahnpasta, Becher und Zahnbürste, evtl. ein kleiner Taschenspiegel sowie Haken für das Handtuch und einen Waschlappen.

    Natürlich ist auch hier folgendes Szenario zu erwarten: Wasser überall, nur nicht mehr im Waschtisch, Kind nass und glücklich. Also wieder zum Schrank und neue Kleider aussuchen… so vergeht selbst ein langer Vormittag recht schnell!

    Platz schaffen

    Wer einfach keinen Platz hat, kann sich eine Kletterplattform bauen. Auch hierfür gibt es zahlreiche Anleitungen im Netz. Das Ding kann in Bad und Küche gleichermaßen eingesetzt werden und vergrößert den Radius des Kindes. Im Bad hatten wir lange Zeit einen Trittschemel, der war für uns perfekt.

    Auch in der Küche ist ein Kindertisch etwas schönes. Kleine Stühlchen, ein kleiner Herd und ein paar Küchenutensilien, wie Nudelholz und Schneebesen sind wunderbare Anschaffungen, damit das Kind alles tun kann, was die Eltern auch so machen.

    Solches Küchenzubehör kann auch ruhig aus der echten Mama-Küche kommen – es müssen nicht immer alles teure Holzspielsachen sein. Ein echter Topf mit Deckel, einen Kochlöffel und ein paar Bestecke plus Topflappen dazu und ein Kind verbringt glückliche Momente beim Kochen.

    Etwas ganz tolles sind Schüttspiele. Dazu braucht es getrocknete Bohnen, Mais, Kichererbsen, Erbsen in großen Schüsseln, dazu einige Trichter und leere, saubere Flaschen.

    Selten habe ich Kinder so konzentriert und vertieft arbeiten sehen. Ganz spielend lernen sie dabei, quasi in der Trockenübung, sich selbst etwas zu trinken einzuschenken.

    Eure Verena Wagner (Babytalk-Autorin)

    Beitragsfoto: UvGroup / shutterstock
    Pinterest: Joaquin Corbalan von G Images (über Canva)