Autor: Mira Mondstein

  • Frédérick Leboyer Sanfte Hände

    Frédérick Leboyer Sanfte Hände

    Die traditionelle Kunst der indischen Baby-Massage

    In der Ausbildung zum holistischen Babycoach an der Babycoachakademie lernen die angehenden Babycoaches unter anderem die ayurvedische Babymassage nach Leboyer. Diese Babymassage ist eine wundervolle Methode, um seinem Baby etwas Gutes zu tun und dabei auch noch ganzheitlich auf den Körper und die Seele des Babys zu wirken.

    Wer oder was ist Leboyer?

    Leboyer ist den meisten spätestens dann ein Begriff, wenn man sich mit den Themen Schwangerschaft und Babyzeit auseinandersetzt.

    Um genau zu sein handelt es sich um den berühmten Arzt Frédérick Leboyer, welcher die Geburtsmentalität weltweit positiv beeinflußt hat. Zudem hat er den bindungsorientierten Umgang mit Babys maßgeblich an die Eltern herangetragen, wie mit der von ihm entwickelten Babymassage, die in diesem Buch Schritt für Schritt erklärt wird.

    Mit Hilfe dieses Buches wird schrittweise in kurzen Textpassagen zusammen mit wundervollen Fotos aus der Zeit von Leboyers Reisen rund um die Welt gezeigt, wie die Massage abläuft.

    Man bekommt die Wirkung jedes Handgriffes erklärt und bekommt so eine Idee davon, was die Berührungen auslösen.

    Ein Zitat aus dem Werk:

    „Die Berührung ist die Wurzel. Und so sollten wir mit ihr auch umgehen.
    Wir müssen unsere Babys so nähren, dass sie wirklich satt werden, innen wie außen.
    Wir müssen zu ihrer Haut sprechen und zu ihrem Rücken, denn diese hungern und dürsten und schreien genauso wie ihr Bauch.
    Wir müssen sie mit Wärme und Zärtlichkeit genug und mehr als genug füttern.

    Denn das brauchen sie, so sehr wie Milch.
    Berührt, gestreichelt und massiert werden, das ist Nahrung für das Kind. Nahrung, die genauso wichtig ist wie Mineralien, Vitamine und Proteine. Nahrung, die Liebe ist.“

    Frédérick Leboyer

    Hier findet ihr das Buch auf Amazon: (per Affiliatelink: solltet ihr das Buch bestellen, bekommen wir eine Mini „Vermittlergebühr“, die ihr aber nicht zu spüren bekommt^^).

    Viel Spaß beim Lesen!

    Eure

    Mira

  • Unbedingte Buchempfehlung an alle Babyeltern: Baby Basics

    Unbedingte Buchempfehlung an alle Babyeltern: Baby Basics

    Hallo Ihr Lieben,

    letztes Wochenende war ich in Düsseldorf, denn dort fand die Ausbildung zur BabySteps-Kursleiterin statt. Unsere Ausbilderin hier war an diesen Tagen Frauke Ludwig von Einfach Eltern.

    Einfach Eltern ist nicht nur ein Team, welches Kursleiter ausbildet sondern die Informationsquelle schlechthin für alle Eltern, die sich rund um Bindung, Baby und Elternsein informieren möchten.

    Unterstützt wurde Frauke von Silke, einer erfahrenen Kursleiterin und Inhaberin der Praxis „Poppy&Lilu“ (diverse geniale Babykurse und Beratungen für alle Düsseldorfer! Und ja, das ist WERBUNG^^).

    Die vier Praxistage waren absolut erhellend. Ich habe so viel neues über Babys gelernt!

    Und Frauke ist sowieso einfach eine Nummer für sich. Ich liebe es, ihr zuzuhören, denn sie erklärt so wundervoll und ist einfach ein herzensoffener Mensch:)

    Die vier Praxistage sind aber noch nicht der Abschluss der Ausbildung. Nun heißt es: Lernen, lesen, das Steinzeitbaby verstehen per Online-Ausbildung.

    Der absolute Klassiker unter den Babybüchern!

    Zusätzlich zum Onlinemodul ist ein Buch die „Bibel“ dieser Ausbildung:

    „Baby Basics“ von Frauke Ludwig und Diana Schwarz ist ein wissenschaftlich fundierter Ratgeber. Es werden die Themen Bindung, Stillen / Flaschenmilch, Babyschlaf, Beikost, Tragen und Kommunikation erläutert und keine Fragen offen gelassen. Besonders toll ist das Auseinandersetzen mit den typischen „Ammenmärchen“, die ja wirklich alle Eltern kennen. Ein Beispiel: „Dein Baby muss lernen, dass es nicht zu bestimmen hat, wann es gestillt wird!“ oder: „Dein Baby manipuliert dich!“.

    Mit Hilfe von vorhandenen Studien werden Ammenmärchen widerlegt und Tipps gegeben, wie man sein Baby bindungsorientiert und liebevoll durchs erste Jahr (und weiter) begleitet.

    Ich persönlich finde, dass das Buch sehr gut zu verstehen ist, es ist definitiv für „jedermann“ geschrieben und nicht nur als Ausbildungslektüre.

    Wer sich einfach „nur“ informieren möchte, muss ja den Inhalt nicht auswendig lernen, profitiert aber trotzdem enorm von dem Wissen, wie das Baby tickt.

    Hier findet ihr das Buch auf Amazon: (per Affiliatelink: solltet ihr das Buch bestellen, bekommen wir eine Mini „Vermittlergebühr“, die ihr aber nicht zu spüren bekommt^^).

    Liebe Grüße:)

    Eure Mira

  • Tipps, die du beim Wickeln beachten solltest

    Tipps, die du beim Wickeln beachten solltest

    Das Wickeln kannst du mit Hilfe der nachfolgenden Tipps ganz einfach von einem notwendigen Übel zu einer schönen und entspannten Zeit für dich und deinem Kind werden lassen.

    1. Ein stabiler Wickelplatz bzw. -tisch ist unabdinglich

    zumindest für zu Hause. Unterwegs kannst du deinen kleinen Schatz notfalls auch mit Unterlage auf dem Boden wickeln. Am Wickelplatz solltest du alle benötigten Wickelutensilien, wie Windeln, Reinigungstücher, Po-Creme und Kleidung zum Wechseln parat haben. Diese sollten unbedingt in leicht greifbarer Nähe und in ausreichender Menge vorrätig sein. Eine kleine Unaufmerksamkeit oder Drehung vom Wickeltisch weg reicht, und dein Kind findet sich auf dem Boden wieder.

    Schön ist es, wenn es immer schön warm. Dafür bietet sich eine Wärmelampe über dem Wickeltisch an. Wenn möglich, ist es gut, wenn der Wickeltisch Schubladen mit Nachschub unter dem Wickelplatz hat. Falls du doch mal Nachschub brauchst, kannst du die Sicherheit deines Babys mit einer Hand auf dem Bauch gut gewährleisten.

    Hilfreich ist ein Mobile über dem Wickeltisch und wenn dein Kind älter ist ein Lieblingsspielzeug parat zu haben, welches nur beim Wickeln zum Einsatz kommt. Das hält dein Baby ruhig beim Wickeln.

    2. Der Wickelplatz sollte eine abwaschbare Wickelunterlage haben

    Nicht nur kleine Jungen, sondern auch kleine Mädchen haben ein besonderes Talent gerade dann zu pieseln, wenn du die Windel los gemacht hast. Deshalb ist es wichtig, dass die Winkelunterlage abwaschbar ist. Und damit dein Kind nicht direkt auf der Unterlage liegt, empfehlen wir Mullwindeln unterzulegen.  

    3. Lass dein Baby niemals unbeaufsichtigt auf der Wickelunterlage/-kommode liegen 

    Auch wenn dein Baby sich noch nicht drehen kann, kommt es nicht selten vor, dass es dies dann doch an einen für dich überraschenden Moment macht. Und dieser sollte nicht auf dem Wickeltisch sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du es zu einem Ritual werden lässt, wie du den Wickeltisch vorbereitest. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass es mal so zu Routine wird, dass du doch Dinge vergisst. Deshalb ist es hilfreich, wenn du das Wickelritual auch als Entspannungschance siehst. Sorge also dafür, dass du auch die nicht jedes Mal benötigten Accessoires wie Fieberthermometer und Nagelschere griffbereit hast.

    4. Zur Entfernung von Stuhlresten helfen

    warmes Wasser und ein weicher Waschlappen die beste Alternative zu Reinigungstüchern. Besonders hartnäckige Stuhlreste kannst du mit ein paar Tropfen Babyöl leicht entfernen. Bei Mädchen solltest du darauf achten, immer von vorne nach hinten zu „streichen“. So gelangen keine unnötigen Keime aus dem Stuhlgang in die Scheide deines Mädchens. Den gröbsten Teil des Stuhlgangs kannst du leicht mit dem hinteren Teil der Windel abwischen. Bei Jungs ist die Vorhaut sehr empfindsam und braucht in den ersten Jahren nicht zurückgezogen und gereinigt werden.

    5. So kannst du einem wunden Po bei deinem Baby vorbeugen

    Wenn du deinen kleinen Strampler von seiner Windel befreit hast, lass ihn noch eine Weile nackt mit seinen Beinchen strampeln, bevor du ihm eine frische Windel anlegst. Sobald seine zarte und empfindliche Haut rund um seinen Po getrocknet ist, ist sie nicht mehr so empfindlich und wird somit nicht mehr so leicht wund.

    Wunder Po bzw. Windeldermatitis

    Hat dein Baby einen wunden Po, hat es wohl eine Windeldermatitis. Reizende Stoffe im Urin und/oder Stuhlgang werden durch das feucht-warme Klima der Windel verstärkt und enden häufig zu einer Windeldermatitis. Was du nun kannst, um deinem Baby zu helfen, findest du in unserem Beitrag „Was tun bei einem wunden Po“.

    6. Diese drei Punkte solltest du beim Anlegen der Windel beachten 

    ● Hebe sanft den Po deines Babys an, indem du mit der einen Hand den gegenüberliegenden Oberschenkel anhebst, während das andere Beinchen dabei auf deinem Arm liegt.

    ● Achte darauf, dass sich der mittlere Teil der Windel nicht aufbauscht, sondern bequem anliegt. Bei einem Jungen sollte der Penis nach unten „liegen“ – damit das Pipi auch nur da landet, wo es hingehört.

    ● Vergewissere dich, dass die Windel nicht zu viel Spielraum hat, aber auch nicht zu stramm anliegt. Wenn du ein bis zwei Finger problemlos zwischen Windel und Bauch schieben kannst, passt es. Falls der Nabel noch nicht abgeheilt sein sollte, denke unbedingt daran den oberen Rand der Windel umzukrempeln, damit die Windel ihn nicht wund reibt.

    7. Vor und nach dem Wickeln: Hände waschen!

    Denke daran, dir vor und nach dem Windeln wechseln unbedingt die Hände ausgiebig zu waschen, damit du keine unnötigen Keime überträgst.

    8. Wickelzeit ist Spielzeit

    Gerade größere Babys empfinden gewickelt zu werden, häufig nicht mehr als schöne Abwechslung und eine frische Windel nicht unbedingt als das Maß aller Dinge. Dabei bietet gerade diese Zeit eine gute Gelegenheit, deine Bindung zum Kind durch Fingerspiele, Krabbelverse oder Babymassagen zu intensivieren. Probiere einfach aus, was deinem Schatz gerade Spaß macht.

    9. Wie funktioniert Wickeln unterwegs?

    Fürs Wickeln unterwegs kannst du praktische Wickelunterlagen kaufen, die du anschließend klein zusammenfalten und über den Hausmüll entsorgen kannst.

    Damit außer Haus auch nichts fehlt, hier unsere Checkliste für deine Wickeltasche: 

    • zwei bis drei Windeln
    • eine Wickelunterlage
    • zwei bist drei Spucktücher (ggf. zum Stillen)
    • eine Plastiktüte zum Entsorgen der vollen Windel
    • eine Packung Reinigungstücher
    • einmal Wechselkleidung
    • Schnuller plus Ersatzschnuller
    • ggf. ein kleines Spielzeug.

    Vier wichtige Eigenschaften sollte deine Wickeltasche haben

    1. Sie sollte groß sein. Denn je größer dein Baby wird, umso mehr Accessoires wirst du mit dir rumschleppen.

    2. Zudem sollte sie viele kleine Fächer haben. Denn mit Kind muss es oft schnell gehen und so findest du rasch, was du brauchst.

    3. Sie sollte wasserabweisend sein, denn Kinderwagen schieben ist auch bei Regenwetter angesagt. Und zu guter letzt …

    4. Deine Wickeltasche sollte nicht zu niedlich sein, damit Sie sie möglichst lange mit Freude nutzen können. Süße Bärchen-Motive sind zwar in der Zeit der ersten Schwangerschaftshormone ‚voll süß‘, ein paar Monate später aber irgendwie doch ziemlich peinlich.

    Eure Mira (Babytalk – Redaktion)

    In diesem Zusammenhang könnte dir auch unser Beitrag „Windelfrei ab Geburt“ interessieren.

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  • Stoffwindeln und das Zubehör bei BabyWalz – Anzeige

    Stoffwindeln und das Zubehör bei BabyWalz – Anzeige

    Hallo Ihr Lieben,
    hier meldet sich Mira aus der Babytalk-Redaktion zu Wort:) Derzeit absolviere ich eine Ausbildung zur Stoffwindelberaterin und bin wirklich positiv überrascht. Die Stoffwindeln sind wirklich richtig schön und das Wickeln ist sehr komfortabel.

    Als ich mit meiner Tochter schwanger war, musste ich immer die Nase rümpfen, wenn ich irgendwo etwas zu diesem Thema las oder hörte… Ich hatte das Klischeebild vor Augen: Durchgelegene Mullwindeln, die weder hübsch noch handlich sind.

    Und da ich in meinen Trageberatungen bei Eltern immer wieder die wunderschönen Stoffwindeln sah, wurde ich neugierig.

    Jetzt absolviere ich sogar die Ausbildung.  So kann ich Eltern zudem ausgiebig zu dem Thema Wickeln mit Stoffwindelsysteme beraten.

    Ach, was sind die verschiedenen Systeme hübsch und vor allem: Praktisch!
    Es gibt wirklich für JEDEN WICKELTYPEN eine passende Methode, mit den nachhaltigen Stoffwindeln zu wickeln!

    Stoffwindeldesigns

    Stoffwindeln

    Entgegen meiner früheren Vorurteile ist diese Art zu wickeln weder ekelig noch unhygienisch! Im Gegenteil. Wenn man es sich mal genau überlegt, ist es für das Baby mit großer Wahrscheinlichkeit sogar viel angenehmer mit den „Stoffies“.

    Kosten und Nachhaltigkeit von Stoffwindeln

    Hier spielt Chemie keine Rolle. Die Windeln sind passgenau und mit weichen Materialien ausgestattet. So dass Babys Haut sich durchgehend wohlfühlen darf.

    Auch die Kosten sind im Vergleich zu Wegwerfwindeln vernachlässigbar:

    Eine Familie verbraucht bis zum Ende des zweiten Lebensjahres Windeln im Wert von etwa 1500 – 2000 Euro. Im Gegensatz dazu sind die Stoffwindeln inklusive Wäsche und Waschmittel mit bis zu 900 Euro pro Kind wirklich günstig. Und man kann sie zudem bei einem zweiten Kind wieder verwenden!

    Wer nun darüber nachdenkt, mal Stoffwindeln auszuprobieren, der kann sich bei baby-walz umschauen. Dort findet ihr die gängigen Stoffwindeln sowie deren Zubehör.

    Es wird bei uns bald ein Tutorial geben, welche Systeme es gibt und wie man diese nutzt!
    Bis bald!

    Eure Mira

    Beitragsfoto: Falani / Getty Images bei Canva
  • Wunder Po beim Baby bzw. Windeldermatitis, was tun ?

    Wunder Po beim Baby bzw. Windeldermatitis, was tun ?

    Wunder Po – In diesem Beitrag findest du in sehr konzentrierter Form typische Symptome und Ursachen eines wunden Po ´s bzw. einer Windeldermatitis sowie Tipps zur deren Behandlung.

    Wunder Po – Ursachen und Symptome

    Symptome

    Die ersten Symptome der Windeldermatitis erkennst du am klarsten an Rötungen in der Umgebung des Afters und der Leisten. Bei genauerer Betrachtung zeigten sich ein Schuppen der Haut oder das Nässen diesen Bereiches. Möglicherweise kannst du sogar kleine Bläschen sehen.

    Ursachen

    Typische Ursachen eines wunden Po ´s können

    • ein stärker konzentrierter Urin, wie er beispielsweise durch eine Erkältung aufkommen kann
    • ein scharfer oder säuerlicher Stuhl, wie z.B. durch eine Umstellung der Nahrung und damit verbundener Verdauungsschwäche
    • säuerliche Lebensmittel, wie z.B. Orangen-, Kiwi- oder Zitronensaft sowie Tomaten und Paprika
    • die Einnahme von Medikamenten
    • eine Durchfallerkrankung
    • eine Anfälligkeit für Hautausschläge durch Zahnen oder
    • eine Überempfindlichkeit gegen das Windel-Material oder andere Pflegeprodukte, wie Reinigungstücher oder Cremes sein.

    Behandlungsmöglichkeiten bei einem wunden Po

    Damit die wunden und nässenden Hautstellen am Po heilen können, ist es wichtig, dass du sie so trocken wie möglich hältst. Das heißt für dich, deinen kleinen Schatz so oft wie möglich, windelfrei und untenherum nackt herum „laufen“ zu lassen. Und zudem häufiger als sonst frisch zu wickeln.

    Während der Windeldermatitis solltest du die betroffenen Bereiche, besonders gründlich säubern und vor dem Anlegen einer neuen Windel auch besonders trocknen. Vielleicht probierst du auch mal Bouretteseide als Windeleinlage. Diese kannst du in Apotheken kaufen oder übers Internet bestellen. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich besonders weich auf der Haut anfühlt. Zudem verklebst sie nicht an den wunden Hautstellen und hält die Feuchtigkeit ab.

    Kalter Kamillentee

    Zur Linderung der Beschwerden kannst du regelmäßig etwas kalten Schwarz- oder Kamillentee auf die betroffenen Hautstelle tupfen. Entgegen der bisherigen Empfehlung solltest du keine Muttermilch dafür verwenden. Nach neusten Untersuchungen kann diese die Windeldermatitis sogar verschlimmern. Es liegt wohl an der jeweiligen Zusammensetzung der Muttermilch. Wir bzw. unsere Hebamme ist dabei der Sache noch weiter auf den Grund zu gehen. Wir werden euch in Bezug auf die Behandlung mit Muttermilch auf dem Laufenden halten.

    Um den Heilungsprozess zu unterstützen kannst du zudem eine rezeptfreie Zinksalbe aus der Apotheke dünn auf die roten Hautstellen auftragen. Wenn du stillst, dann solltest du, während dein Kind an einer Windeldermatitis leidet, auf stark säurehaltiges Obst und Gemüse sowie auf Nüsse, Schokolade und probeweise auch auf Kuhmilch verzichten. Durch diesen Verzicht vermeidest du einen sauren Urin und Stuhlgang, der den wunden Po deines Kindes ansonsten weiter reizen würde.

    Eure Mira (Babytalk – Redaktion)

    In diesem Zusammenhang könnte dir auch unser Beitrag „Stoffwindeln für das Baby“ interessieren.

    Beitragsfoto: BananaStock von Photo Images (über Canva)
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  • Danke Mama, dass ich neben dir Aufwachen darf

    Danke Mama, dass ich neben dir Aufwachen darf

    Neben dir aufwachen: Leider war die Nacht wie gewöhnlich sehr unruhig. Immer wieder weckte mich der Duft deiner wunderbaren Milch. Doch da ich dich so lieb habe, befreie ich dich sehr gerne von deinen angespannten Brüsten.

    Nicht zu vergessen, dass sanfte gleichmäßige Schnarchen von Papa, dass mich nach getaner Arbeit immer wieder in einen erholsamen Schlaf gleiten lässt.

    Nun liege ich aber schon wieder etwas länger wach in meinem Bettchen neben Dir und genieße es, Dich beim Schlafen zu beobachten. Im Schlaf siehst Du immer so entspannt und wie ein Engel aus. Und ich kann mich kaum zurückhalten, Dich durch mein gut einstudiertes Räuspern zu wecken.

    Aufwachen als wäre ich das einzige Baby auf der Welt

    Doch ich gib mein bestes und so warte ich noch ein bisschen. Bis Du gleich deine wunderschönen blauen Augen aufschlägst und mich so liebevoll anschaust. So als wäre ich das schönste und einzige Baby auf der ganzen Welt. Mmhhh.

    Und dann nimmst Du mich bestimmt wie jeden Morgen in deine liebevollen Arme und drückst mich an deinen so toll riechenden Körper. In diesen Momenten fühle ich mich immer wie auf einer bunten Blumenwiese.

    Ich kann es kaum abwarten und natürlich verspreche ich Dir auch heute wieder mein Bestes zu geben, Dich zum Strahlen zu bringen.

    Bis demnächst euer Fin (Babytalk – Charmeur)

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  • Warum sollte jede Kreißsaalgeburt von einer Doula begleitet werden?

    Warum sollte jede Kreißsaalgeburt von einer Doula begleitet werden?

    Eine Mama erzählt im Rückbildungskurs von ihrer Geburt mit einer Doula. Und trifft damit einen Nerv. Denn die meisten anderen Mütter, die ebenfalls im Krankenhaus entbunden haben, wünschten sich nun, sie hätten VOR der Geburt ihres Kindes gewusst, was eine Doula ist.

    Damit Ihr dieses Wissen nun bereits vor der Geburt habt, erklären wir Euch, was eine Doula macht und warum sie gerade in der heutigen Zeit eine große Hilfe ist.

    Vorab: Eine Doula ersetzt keine Hebamme! Sie kommt mit zur Geburt und begleitet Euch auf einer viel persönlicheren Ebene als Eure Hebamme.

    Wie wird man Doula?

    Es gibt eine Handvoll qualifizierter Ausbildungen, deren Absolventen aufgrund ihrer guten Vernetzung mit den jeweiligen Verbänden leicht zu finden sind.

    Diese Ausbildung ist ein wesentlicher Bestandteil auf dem Weg, eine Doula zu werden. Hinzu kommen viele Praktika. Doulas berichten, dass insbesondere auf das Wissen rund um die Abläufe der Geburt als auch das Erlernen Kommunikation unter enormen Stress, wichtige Einheiten sind.

    Denn die Doula wird, wenn man sie bucht, eine wichtige Rolle als Geburtsbegleiterin übernehmen und muss sehr gut kommunizieren können. Außerdem bringt sie viele Fertigkeiten mit, die der werdenden Mutter und somit auch ihrem Baby dabei helfen, zu entspannen. Und Entspannung ist ja nun mal eine Grundvoraussetzung für eine sichere Geburt.

    Wo liegen die Grenzen in der Arbeit einer Doula bzw. was unterscheidet eine Doula von einer Hebamme?

    Doulas durchlaufen keine medizinische Ausbildung, sondern eine Ausbildung, die in etwa der eines Coaches entspricht. Wobei natürlich auch das Wissen rund um die Physiologie der Geburt nicht zu kurz kommt.
    Viele Eltern, die eine Doula unter der Geburt hatten, beschreiben ihre Anwesenheit wie eine „helfende Elfe“, die auf die nicht selten hektische Atmosphäre harmonisierend einwirkt.

    Entspannungstechniken, Massagetechniken, Atemübungen, schmerzlindernde Bewegungen sowie Bewegungen, die die Geburt positiv beeinflussen, sind ebenfalls Bestandteil der Ausbildung.

    Was sagen Hebammen über Doulas?

    Eine nicht unbegründete Sorge werdender Eltern, die eine Doula buchen möchten, ist die, was die Hebamme, die die Geburt begleiten wird, über deren Anwesenheit sagen wird. Man hört sogar Gerüchte Doulas aus Kreissälen rausgeworfen bzw. gar nicht erst zu den Eltern gelassen wurden.

    Woher kommt diese Kritik?

    Hebammen haben es derzeit aus bekannten Gründen (INTERNER LINK ZU EINEM BEITRAG) schon nicht leicht mit ihrem Stand. Sie müssen sich immer wieder aufs Neue behaupten und oft gegenüber Ärzten durchsetzen, um nicht von ihrer Verantwortung und Führungsrolle für die Geburt „entbunden“ zu werden.

    Da ist es gut nachvollziehbar, dass sie zunächst einmal argwöhnisch einer Menschengruppe gegenüberstehen, die vermeintlich in der Königsdisziplin „Geburt“ mitmischen möchte.

    Hebammen erkennen den Vorteil von Doulas

    Hebammen, die bereits eine Doula erlebt haben, sind dagegen sogar hoch erfreut über ihre Anwesenheit und ihren entspannenden Einfluss auf die Gebärende, die mentale Arbeit leistet und sich ihrer Rolle im Kreißsaal sehr bewusst ist.

    Ein Satz der wirklich oft von Hebammen ausgesprochen wird lautet: „Das schlechte Gewissen, wenn man zu einer anderen Mutter eilen muss, wird gleich viel kleiner, wenn man weiß, dass sie die Eltern nicht alleine lassen!“

    Welche Vorteile erleben Eltern unter der Geburt mit einer Doula?

    Die Frage kann man nicht in einem Satz beantworten, aber eine Statistik gibt klare Signale:
    Eltern, die eine Doula buchen, laufen wesentlich weniger Gefahr, die Kontrolle über die Geschehnisse zu verlieren. Interventionen werden nachweislich, um die Hälfte reduziert und die Eltern fühlen sich selbst bei der „besten Hebamme der Welt“ (die leider einfach selten die ganze Zeit bei den Eltern bleiben kann, selbst wenn sie es wollte) noch sicherer.

    Eltern, die eine Doula buchen, laufen wesentlich weniger Gefahr, die Kontrolle über die Geschehnisse zu verlieren. Interventionen werden nachweislich, um die Hälfte reduziert und die Eltern fühlen sich selbst bei der „besten Hebamme der Welt“ (die leider einfach selten die ganze Zeit bei den Eltern bleiben kann, selbst wenn sie es wollte) noch sicherer.

    Die Doula bringt ein gewisses Portfolio an Techniken mit, die zur Entspannung beitragen, Ängste nehmen und Schmerzen lindern. Sie kann „dolmetschen“, also Formulierungen, mit denen Hebammen und Ärzte kommunizieren, übersetzen, dass sie zum einen verständlich werden und zum anderen nicht mehr beängstigen. Oft sind es gerade die unbedacht „reingeworfenen“ Fachausdrücke, die furchteinflößend klingen, obwohl sie keine akute „Gefahr“ beschreiben.

    Eine Doula bietet eine durchgehende Betreuung während der Geburt

    Eine Doula hat Zeit und steht der Gebärenden die ganze Zeit Seite bzw. zur Verfügung. Sie zieht sich in den Hintergrund zurück, wenn sie merkt, dass das Paar gerade Ruhe braucht. Doch sie kommt durch ihre empathische Art auch schnell wieder zum Vorschein, wenn sie spürt, dass sie wieder gebraucht wird.

    Dadurch fühlen sich übrigens auch die Väter wesentlich wohler, da sie selber auch mental aufgefangen werden. Und einen kompetenten „Partner“ an ihrer und der Seite ihrer Frau wissen. Man darf nicht vergessen: Auch die werdenden Väter fühlen sich schnell ihrer Kontrolle beraubt, wenn sie nicht mehr verstehen, was um sie herum passiert. Und vor allem, wie sie ihrer Liebsten nicht helfen können.

    Und was, wenn es dann doch ein ungeplanter Kaiserschnitt wird? Waren die Kosten für die Doula dann „umsonst“?

    Nein. Ganz im Gegenteil. Die Doula ist auch im Operationssaal eine wundervolle Begleitung. Spätestens nach der OP, wenn die Mutter nicht alleine aufstehen kann, spüren Kaiserschnitt-Eltern die Anwesenheit einer Doula sehr deutlich: Sie reduziert das Aufkommen eines Geburtstraumas bei MUTTER und KIND merklich.

    Eine Doula kann man sich aussuchen. Eine Hebamme inzwischen nur noch selten

    Insbesondere Geburten in einem Kreißsaal sind derzeit menschlich gesehen nicht immer glücklich besetzt. Dies muss nicht unbedingt an einer unsympathischen Hebamme liegen. Auch die Tatsache, dass man nicht selten zu einem Zeitpunkt in die Klinik kommt, an dem viele Geburten zeitgleich stattfinden. Nicht selten wirkt sich dies so aus, dass die arbeitenden Hebammen sehr gestresst sind.

    Dies hat zur Folge, dass sie nur wenig Zeit für ein Elternpaar haben. Und sollte dann wirklich im „Worst-Case-Fall“ die Chemie zwischen werdender Mutter und Hebamme nicht stimmen, ist zum Glück eine Doula anwesend. Eine, die man sich selber ausgesucht hat und der man bzw. frau vertraut.
    Sie bleibt auch nach der Geburt noch einige Zeit bei der Mutter bzw. den Eltern.

    Auf Wunsch kann sie den „neuen“ Eltern bei den ersten Handgriffen / Schritten als Eltern helfen.  Denn häufig kann die Hebamme nicht mehr lange nach der Geburt dabei sein. Und dann hilft die Doula, wenn das Baby schreit und die Eltern unsicher sind.

    Was kostet eine Doula?

    Die Kosten einer Geburtsbegleitung durch eine Doula liegen etwa zwischen 500,- und 800,- Euro. Sie beinhaltet eine Rufbereitschaft in den zwei Wochen vor und nach dem Entbindungstermin. Dazu kommen mindestens zwei Gesprächen, einen Geburtsbericht (auf Wunsch) und das Verbrauchsmaterial unter der Geburt.

    Bisher werden die Kosten noch nicht von den Krankenkassen übernommen, allerdings kann man mit vielen Doulas Ratenzahlungen vereinbaren. Der Mehrwert einer Doula ist einfach unbezahlbar!

    Fazit: Eine Doula ist eine Bereicherung im Alltagsgeschehen der Kreißsäle, vor allem durch ihre 1:1 Betreuung. Und dies nicht nur mental, sondern nachweislich auch für eine leichtere Geburt.

    Eure Mira (Babytalk – Redaktion)

    Bist Du an dieser wundervollen Arbeit einer Doula interessiert? Wir bilden Doulas nach internationalen Standards aus. Nähere Informationen zu dieser sehr fundierten Ausbildung findest Du hier. Falls Du mindestens 15 Stunden pro Woche beschäftigt bist, hast Du die Chance auf  eine Bildungsprämie/-scheck im Wert von 500 Euro. (Hinweis der Redaktion)

    Beitragsfoto: Kzenon / shutterstock
    Pinterest: Newman Studio / Getty Images Pro
  • Podcast und Buchtipp: „Alle Antennen auf Empfang“ von Mira und Deva

    Podcast und Buchtipp: „Alle Antennen auf Empfang“ von Mira und Deva

    Hallo Ihr Lieben,
    wir wollen EUCH an unserem Autorenglück teilhaben lassen. Unser Buch „Alle Antennen auf Empfang“ ist Ende August 2018 erschienen. Es ist der perfekte Ratgeber für Eltern von hochsensible Kinder.

    Wir haben es vollgepackt mit vielen typischen Situationen, Tipps, Anleitungen und Kopiervorlagen. Diese könnt ihr an Lehrer oder Erzieher eurer Kinder als Infoblatt aushändigen.

    Es gibt eine Vielzahl leichter Yogaübungen, die euren hochsensiblen Kinder helfen, reizüberflutete Tage gut zu überstehen. Zudem enthält es Tipps  für euch, eigene Strategien für denn Alltag zu entwickeln.

    Damit ihr eine Ahnung davon bekommt, wie unser Buch „klingt“ hat Mira ein Kapitel für euch vorgelesen.

    Podcast zum Thema „Schreibaby“

    In diesem Kapitel geht es um das „Schreibaby“ und die Frage, ob Hochsensibilität plus unangenehme Reize ein Grund für vermehrtes Schreien sein können:

    Und wer sich oder sein Kind wieder erkennt, kann das Buch direkt über den folgenden Link: https://amzn.to/2OvmaYU bestellen. Den süßen Drachen gibt es übrigens bei Weltbild.

    HochsensiblesKind.org ist unsere eigenständige Seite zu diesem Buch.

    Liebe Grüße und viel Glück!

    Eure Mira und Deva

  • Woran man beim Kind Borreliose erkennt

    Woran man beim Kind Borreliose erkennt

    Mit diesem Beitrag über Borreliose möchten wir die Chance nutzen, möglichst viele Eltern zu erreichen. Denn immer wieder wird derzeit von Zecken im Übermaß berichtet. Hinzu kommt ein Irrglaube, was diese Tiere betrifft, den wir unbedingt aufklären möchten.

    Zunächst einmal ein Erfahrungsbericht: Vor knapp zwei Jahren wurde meine Tochter von einer Zecke gebissen.

    Zunächst dachten wir uns nichts weiter dabei, aber nach wenigen Tagen entwickelte sich dieser typische „Ausschlag“: An der Stelle, an der die Zecke saß, bildete sich ein roter Ausschlag, der einen Kreis bildete, der wiederum innen weiß blieb. Dieser Kreis breitete sich vom Ohr ausgehend (da saß die Zecke) über den Tag über das Gesicht aus. Der Kranz wanderte und verblasste gleichzeitig.

    Am Tag drauf begann es wieder von vorne: Ein neuer Kranz bildete sich an immer der selben Stelle und wanderte über den Tag verteilt, bis er wieder verblasst war. Daher kommt auch der Name „Wanderröte“, mit dem man unter anderem diesen typischen Verlauf des Ausschlages bezeichnet.

    (Anmerkung der Autorin: Leider sind meine Fotos von damals qualitativ nicht so gut, dass wir sie hier als Beitragsfotos einstellen wollen. Wer gerne zwei verschiedene Stadien der Wanderröte sehen möchte, kann dies mit jeweils einem Klick HIER und HIER)

    Unwissende Krankenhäuser

    Wir waren mit unserem Kind in drei Krankenhäusern. Eines davon war die Uniklinik Homburg. In allen Krankenhäusern wurde der Kleinen Blut abgenommen, um die Antikörper im Blut zu messen. Und ich bekam drei Mal die Aussage:

    „Ihr Kind hat nichts. Da ist nichts im Blut, also hat sie auch keine Borreliose. Machen Sie mal locker, dass ist nur ein Ausschlag, wie ihn Kinder eben haben …“

    Heute weiß ich: Unsere Tochter hatte damals in der Tat eine akute Borreliose!

    Glaubt den Ärzten nicht, wenn sie Euer Bauchgefühl belächeln und behaupten, Euer Kind hätte nichts, wenn euer Kind dieses Hautbild aufweist!!!

    Eine Mutter hat nicht ohne Grund eine haarscharfe Intuition (und ich will einfach mal behaupten, Papas auch)!

    Der einzige Arzt, der das richtig erkannte, war mein Frauenarzt, der mit ganzheitlichen Methoden auch Kinder und sogar Männer behandelt.

    Er sah den Ausschlag und schickte mich UMGEHEND zu einem bestimmten Arzt, der mich dann endlich ernst nahm. Das war in einem Borreliosezentrum. Fast 300 km von unserer Heimat entfernt.

    Dort erklärte man mir, dass die Antikörper erst nach einigen Wochen im Blut vorzufinden sind, und der Ausschlag DAS INDIKATIONSSYMPTOM schlechthin ist. Also nochmal ganz deutlich:

    Hat ein Mensch diesen Ausschlag (roter Ring, innen weiß, siehe Beitragsbilder) irgendwo am Körper, HAT ER BORRELIOSE!

    Borreliose behandeln

    Und die muss SOFORT mit einem Antibiotikum behandelt werden, um die Spätfolgen zu reduzieren.

    Wir konnten erst nach neun Wochen mit der Therapie beginnen, wodurch sich die gefährlichen Bakterien bereits im gesamten Körper ausgebreitet hatten …

    Das Kind musste vier Monate lang eine ganze Flasche Antibiotikum am Tag einnehmen, was nicht nötig gewesen wäre, wenn man die Borreliose gleich entsprechend therapiert hätte.

    Nehmt also eure Füße in die Hand, wenn euer Bauchgefühl, egal bei welcher Erkrankung, Alarm schlägt. Denn die Natur hat es uns nicht grundlos geschenkt.

    Noch ein Irrglaube kursiert im Lande, dieses mal eher bei den Eltern selber:

    Viele sagen „Mein Kind ist ja geimpft, es kann also gar nicht Borreliose bekommen.“

    Das ist falsch! Geimpft werden kann bisher nur gegen FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), welche auch von Zecken übertragen wird. Wohlgemerkt eine sehr schlimme Krankheit, umso besser, dass dies möglich ist. Borreliose ist mit dieser „Zeckenimpfung“ aber nicht abgedeckt!

    Also: FSME ist NICHT Borreliose. Gegen Borreliose kann nicht geimpft werden!

    Eure Mira (Babytalk – Redaktion)

    Beitragsfoto:  AnastasiaKopa / shutterstock
  • Der Stillstreik – wenn dein Baby die Brust anschreit

    Der Stillstreik – wenn dein Baby die Brust anschreit

    Stell dir vor, dein Stillbaby hat Hunger und anstatt zu trinken, schreit es völlig verzweifelt die Brust an. Es streckt sich in deinem Arm durch, ist völlig außer sich und man merkt, dass es gerade sehr verzweifelt ist. Dies nennt man einen Stillstreik. Nur WARUM fragt ihr euch sicherlich.

    So einen Stillstreik erleben die meisten Stillmamis mindestens einmal in der Zeit, in der sie ihr Kind stillen. Und es ist für alle zunächst einmal sehr irritierend. Ist das Stillen bisher Beruhigungsmittel Nummer Eins für das Baby gewesen, so hat man nun das Gefühl, dass seine Wut noch mehr wächst, sobald man es anlegen möchtest …

    Erst einmal: Verfallt nicht in Panik. Der Instinkt von uns Mamas setzt in uns Stresshormone frei, sobald unser Baby schreit. Und wenn wir dann auch noch Sorge haben müssen, dass unser Baby satt wird bzw. genug Flüssigkeit zu sich nimmt, sind unsere Nerven extrem unter Druck gesetzt.

    Doch gerade in dieser Situation heißt es: Einen kühlen Kopf bewahren!

    Frage 1: Warum schreit euer Baby die Brust an?

    Die Antennen von Babys sind so unfassbar fein justiert, dass es für Erwachsene sehr schwer ist, den Grund für das Abwenden von der Brust der Mama herauszufinden.

    Zunächst einmal könnte es an der Ernährung in den letzten Tagen liegen. Habt ihr etwas gegessen, was dem Kind eventuell Bauchschmerzen verursachen könnte? Es ist kaum zu glauben, aber Babys riechen so etwas schon, bevor sie die Milch aus der Brust probiert haben!

    Aber auch ein Störfaktor in der Umgebung könnte ein Grund für einen Stillstreik sein. Hat sich im Raum, in dem ihr stillt etwas verändert? Riecht der Raum anders? Hat sich das „Gefühl“ des Raumes verändert?

    Ein Baby braucht zum Trinken das Gefühl, dass die Situation um Euch beide herum gerade absolut keine Gefahr beinhaltet. In diesem Zusammenhang prüft auch einmal eure eigenen Emotionen im Augenblick:

    Regt ihr euch gerade über etwas auf? Liegt Streit in der Luft? Oder: Seid ihr gerade sehr in Freude geraten (auch sehr starke positive Gefühle irritieren Babys)?

    Frage 2: Was mache ich, damit mein Baby nicht verhungert?

    Hier ist eure ganze Aufmerksamkeit gefragt. Denn instinktiv greifen viele Mamis zur Flasche, um das Baby zu sättigen. Das ist auch absolut nachvollziehbar und nicht direkt verkehrt.

    Macht dies aber bitte nur in Begleitung einer Hebamme oder Stillberaterin, denn ohne eine kompetente Begleitung passiert es vielen Müttern, dass das Baby aus Versehen abgestillt wird.

    Die Flasche trinkt sich viel leichter als die Brust. Und auch, wenn ihr die Milch abpumpt, ist dieser Vorgang nicht gleichzusetzen mit dem Trinken des Babys.

    Spürt in euch hinein, ab wann es besser wäre jemanden zur Hilfe hinzuziehen. Wenn das Baby nur einmal zum Zeitpunkt einer Mahlzeit in einen Stillstreik verfällt, ist das alles natürlich kein Problem. Ihr könnt die Milch abpumpen und dem Baby in der Flasche anbieten, ohne gleich Hilfe holen zu müssen.

    Sollte der Stillstreik aber über Tage hinweg aufrecht erhalten bleiben und ihr gerne wieder voll stillen möchtet, lass euch beraten. So verhindert ihr, dass ihr traurig nach mehreren Tagen feststellen müsst, dass die Milch weniger wird .

    Ich wünsche euch, dass diese Phase möglichst schnell vorüber geht. Bei LA LECHE LIGA  findet ihr übrigens professionelle Hilfe bei Stillproblemen:

    In Deutschland: LA LECHE LIGA

    Österreich: LA LECHE LIGA

    Schweiz: LA LECHE LIGA

    Luxemburg: LA LECHE LIGA

    Liebe Grüße

    Eure Mira (Babytalk-Redaktion)

    Kommentar einer Leserin:

    Mein Sohn hat solche Phasen immer wenn er grad einen „Wachstumsschub“ hat.. also diese Entwicklungsschübe, die im ersten Jahr in gewissen Abständen auftreten ca. um die 5. 8. 12. etc… Woche. Er ist dann immer ein bis drei Tage (meistens beginnt es am Nachmittag bis zum späten Abend) ziemlich durch den Wind.

    Man kann ihm dann nichts recht machen und auch die Brust, die sonst alles wieder gut macht wird nur angeschrien … Bei ihm hilft es gut es einfach immer wieder zu probieren und auszusitzen … irgendwann trinkt er dann doch (Hunger ist halt der beste Koch) und nach ein paar Stunden ist der Spuk zum Glück meistens wieder vorbei.

    Kann da nur das Buch „Oje, ich wachse“ empfehlen! Ich finde man versteht die Kleinen dann einfach besser wenn sie mal wieder Terror machen und du weist was da grad im Gehirn von so einem Baby abgeht welche neuen Eindrücke es gerade verarbeiten muss usw.

    Und das tolle ist es steht dann auch immer was sie danach alles neu können bzw. lernen und dann hat man auch immer was auf das man sich freuen kann, wenn die Phase vorbei ist.

    Nicole Schernhorst

    Beitragsfoto:Stillstreik: Thawornnurak / shutterstock