Autor: Mira Mondstein

  • Tipps für eine glückliche Schwangerschaft

    Tipps für eine glückliche Schwangerschaft

    „Neun Monate empfindest du nichts als pures Glück!“… Diese Erwartung scheint die Gesellschaft an Schwangere zu haben. Vor allem, wenn es um die Emotionen der werdenden Mutter während der Schwangerschaft geht.

    Aber ist dem wirklich so? Ist eine schwangere Frau neun Monate einfach nur glücklich? Schwimmt sie in einem Meer aus Endorphinen, rosa und hellblauem Babyglück?

    Sagen wir so: Wir würden es jeder Bald-Mama wünschen;) Aber mal ehrlich: Die Schwangerschaft ist alles andere als leicht. Zur Gewichtszunahme, die gegen Ende gewaltig zu schaffen machen kann, kommen vor allem Sorgen, Ängste und Zweifel.

    Was darf man ohne schlechtes Gewissen essen? Ist der eine Schluck vom Sekt des Partners jetzt schlimm? Und was hat das Zwicken im Unterleib zu bedeuten?

    Meidet Dr. Google

    Dr. Google ist der neue beste Freund einer Schwangeren. Und mit seinen uneindeutigen und Katastrophen prophezeienden Ergebnissen zugleich der größte Feind. Unter uns gesagt:

    Lasst es mit dem googeln sein. Es macht einen so verrückt, dass nicht nur Euer Stresspegel, sondern auch der des ungeborenen Kindes steigt. (mehr dazu … Klick) Hinweis der Redaktion.

    Besser ist es, zunächst einmal den Arzt eures Vertrauens zu kontaktieren. Am Wochenende kann man übrigens auch im Krankenhaus anrufen.

    Zur Beruhigung von allen Schwangeren, die wie ich dazu neigen, sich nicht zu trauen, Sorgen am Telefon anzusprechen: Ich habe gehört, dass man sich lieber mit direkten Fragen auseinander setzt als mit ergoogelten Katastrophen;)

    Veränderungen auf vielen Ebenen

    Die Lebenssituation ändert sich gewaltig. Die Paarbeziehung unterzieht sich einer rundum-Veränderung. Gerade beim ersten Kind wandelt sich das Leben mit einem mal ziemlich gewaltig.

    Und selbst wenn das Kind schon lang ersehnt ist, kann das Paare ganz schön auf den Kopf stellen. Deswegen heißt es: Nutzt die neun Monate der Schwangerschaft, die ihr habt, um Euch auf die neue Zeit einzustellen.

    Stöbert in Ruhe durch die Babyabteilungen, genießt die Vorfreude und vertraut auf Mutter-Natur: Jeder kann eine super Mama / ein super Papa sein, solange man sich selbst die Chance dazu gibt.

    Schwangerschaft Herz, Rosen und Schwangerschaftstest

    Hier nun ein paar konkrete Tipps für eine schöne Schwangerschaft:

    Wellness

    Gönnt Euch richtig schöne Auszeiten! Ein bisschen Wellness darf man seinem Körper, der gerade so großartiges schafft, ruhig gönnen! Ein schönes Wohlfühl-Bad oder eine Pediküre (die Füße haben so viel zu tragen, gerade gegen Ende der Schwangerschaft…), besonders leckere Teesorten. Alles was uns gut tut, ist nun besonders willkommen und kommt immer auch dem Baby zugute, welches die Entspannung ebenfalls zu spüren bekommt.

    Bequeme Kleidung

    Weiche und bequeme Kleidung ist ein absolutes MUSS, denn in der späteren Schwangerschaft mit einem „Kugelbauch“ muss man sich echt nicht von zwickenden Hosen oder kratzenden Pullovern nerven lassen.

    Gutes Essen in der Schwangerschaft

    Entschleunigen ist angesagt. Den Tee mal auf altbewährte Methode in einem Beutel ziehen lassen und die Teemaschine ignorieren. Ausgiebig Frühstücken! Regelmäßige Mahlzeiten sind ein wichtiger Energielieferant und sollten genug Zeit bekommen. Nicht zu viele Termine an einem Tag vereinbaren…

    Vermeidet Vergleiche mit anderen Schwangeren

    Keine Vergleiche mit anderen Schwangeren! Denn jede Mama ist einzigartig, kein Bauch gleicht dem anderen. Keine Schwangerschaft gleicht der anderen. Die Hochschwangere, die außer einer tollen Kugel aussieht wie ein Model, würde ihre Übelkeit gerne gegen ein paar Pfunde mehr eintauschen;)

    Genießt eure Zweisamkeit

    Nutzt die Zweisamkeit noch einmal so richtig ausgiebig! Einfach mal spontan Essen gehen, Schwimmen gehen ohne Riesenaufwand, spontane Städtetrips. All das wird die kommenden Jahre nicht mehr so einfach sein.

    Und je mehr Pluspunkte auf der positiven Seite des „Partnerschaftskontos“ stehen, umso leichter fällt es die Nachgeburtszeit mit den vielen Entbehrungen (vor allem für die Väter) gut zu überstehen.

    Fragt nicht Dr. Google zu eurer Schwangerschaft!

    Lasst Google oder Mütter-Foren bloß links liegen! Ihr wollt nicht wissen, was für Komplikationen es in einer von zehntausend Schwangerschaften gibt. Schon alleine das Lesen von Symptomen kann einen panisch werden lassen, obwohl es dem Baby total gut geht! Und die Angst überträgt sich auch auf das Baby – total unnötig!

    Fotoshooting

    Ein Fotoshooting und / oder Gipsabdruck vom Babybauch ist im achten Monat eurer Schwangerschaft eine wunderschöne Erinnerungsidee. Die Kunstfee Steffi verwandelt solche Abdrücke zu wahren Kunstwerken.

    Baby-Shower-Party in der Schwangerschaft

    Wie wäre es mit eine Babyshower-Party? Bei dieser kann man noch einmal mit den besten Freundinnen die Vorfreude teilen und ein paar Teile der Erstausstattung schenken lassen.

    Erstausstattung fürs Baby

    Im Bezug auf die Erstausstattung könnt ihr unsere Liste nutzen, die ihr bekommt, wenn man sich für den Newsletter (in der Sidebar oben) anmeldet. Darin steht auch, was ihr absolut NICHT braucht!

    So, dies sind ein paar Tipps, die ich als Mama an Euch weiter geben kann.

    Ich wünsche Euch eine wundervolle Schwangerschaft, genießt die neun Monate, sie gehen so schnell vorbei;)

    Eure Mira (Babytalk – Redaktion)

    Beitragsfoto: Inga Mezentseva / shutterstock
    Foto 2: Denise / pixelio.de
  • Buchtipp: „Geborgen wachsen“ von Susanne Mierau

    Buchtipp: „Geborgen wachsen“ von Susanne Mierau

    Wir wollen euch das Buch „Geborgen wachsen“ von Susanne Mierau vorstellen, welches von uns eine absolute Kaufempfehlung erhält.

    Susanne Mierau kennen wir schon lange von ihrem Blog, den ihr hier findet.

    Als Pädagogin ist die die perfekte Autorin für einen Erziehungsratgeber. Als intuitive Frau und Mutter toppt die ihre Kompetenz mit Erfahrung und Sensitivität.

    Entstanden ist hier ein Buch über Schwangerschaft und das erste Babyjahr, so schön geschrieben wie der gleichnamige Blog. Gerade junge Eltern lassen sich oft verunsichern und erhalten zu viele Ratschläge. Dieses Buch „Geborgen wachsen“ betont wie einfach eigentlich Elternschaft sein kann, wenn man auf sein Bauchgefühl hört.

    Durch die unkomplizierte Schreibweise, die gut gegliederten Kapitel ist dieses Buch eine wunderbare abendliche Lektüre, die Mut macht und mich an manchen Stellen fast zu Tränen gerührt hat.

    Geborgen Wachsen Bildcover

    Wir empfehlen das Buch „Geborgen wachsen“ absolut weiter. Ihr bekommt es hier:

    Zu Amazon.de

    *Mit einem Kauf über diesen Link bekommen wir für die Empfehlung Prozente von Amazon.de
  • Buchempfehlung: „Intuitives Stillen“ von Regine Gresens

    Buchempfehlung: „Intuitives Stillen“ von Regine Gresens

    Intuitives Stillen

    Das Buch „Intuitives Stillen“ ist ein absolutes „Must have“ für jede Schwangere zur Vorbereitung aufs Stillen. Frau Gresens beschreibt und erklärt die natürlichste Sache der Welt sehr liebevoll und vermittelt pragmatisch wertvolles Wissen. Sie gibt Tipps und Ratschläge und räumt mit unsinnigen Mythen auf.

    Sowohl zur Vorbereitung auf das Stillen noch während der Schwangerschaft als auch dann, wenn das Baby schon da ist, um Startschwierigkeiten effektiv zu lösen. Wir empfehlen dieses Buch jeder Mutter, die sich für das Stillen entscheidet.

    Insbesondere der Blickwinkel von Frau Gresens gefällt uns besonders gut. Denn hier ist nicht von Stillen nach Plan die Rede, sondern von intuitives Stillen, welches die Bindung zwischen Mutter und Kind zutiefst fördert.

    Nebenbei räumt die Hebamme mit den größten Ammenmärchen auf. Sie erklärt, wieso manche Ratschläge, die heute gegeben werden, nicht besonders hilfreich sind und bestärkt die Mutter darin, auf ihr Gefühl zu vertrauen.

    Dieses Buch ist meiner Meinung nach, das beste und hilfreichste Buch über diese Thematik, das es derzeit gibt!

    Wer das Buch bei Amazon bestellen möchte, kann dies über den folgenden Link tun.

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    Zum Buch

    In diesem Zusammenhang könnte Euch der Beitrag „Meine Stillgeschichte“ von unserer Autorin Berenice interessieren.

  • Geburt: Tipps für einen Kaiserschnitt

    Geburt: Tipps für einen Kaiserschnitt

    An dieser Stelle möchten wir werdenden Eltern ein paar Ratschläge geben, wie man eine Kaiserschnitt – Geburt für sich persönlich optimieren kann:

    Vergesst die üble Nachrede zu diesem Thema: „Eine Geburt ist nur dann eine richtige Geburt, wenn vaginal entbunden wurde!“

    Irgendwie haben alle, die so etwas behaupten noch nie eine Geburt erlebt. Denn das wesentliche am so umstrittenen Kaiserschnitt, so denken wir, ist doch folgendes: Es kommt ein Baby zur Welt! Ein Wunder geschieht!

    Der neue Erdenbürger kommt raus aus dem kuscheligen, warmen Bauch in die kuscheligen, warmen Arme seiner Eltern.

    Das Baby kommt aus dem bisherigen, geschützten Universum in diese aufregende Welt. Es nabelt sich das erste mal in seiner Lebensgeschichte ab.

    Veränderungen stehen an

    Die Mutter ist nicht mehr länger schwanger, sondern wird zusammen mit dem Vater in Zukunft einen Menschen Hand in Hand durch das Leben begleiten.

    Für das Baby ist dieser Moment, ganz egal wie es passiert, aufregend und nicht selten traumatisch: Entweder es wird durch einen wahnsinnig engen Tunnel gedrückt oder von fremden Händen aus der bisherigen Umgebung herausgerissen.

    Die Folge beider Wege:

    Es muss von jetzt auf gleich atmen, sich an Luft gewöhnen, Temperaturwechsel aushalten, Geräusche hören, die ganz anders sind, wie bisher, und wenn es die Augen aufmacht: Sehen, wie noch nie bisher… Wahnsinnig viel, nicht wahr?

    Warum wird so viel darum gestritten, welches denn nun eine richtige Geburt ist? Wenn man mal diese Perspektive betrachtet, ist diese Diskussion völlig sinnlos.

    Dazu sollte man vielleicht erwähnen: Ein Kaiserschnitt erspart keinesfalls die Schmerzen. Zwar sind die Schmerzen nicht direkt während der Geburt vorhanden, dafür kommen sie im Nachhinein.

    Was heute auch in den meisten Kliniken normal ist: Das Bonding fehlt keineswegs, nur weil per Kaiserschnitt entbunden wird.

    Kaiserschnittgeburt versus Bonding

    Viele Ärzte ermöglichen einem sogar inzwischen die sogenannte „Kaisergeburt“, bei der die Gebärende in dem Moment, in dem das Baby herausgehoben wird, zusehen kann (und keine Angst: Dank des Bauches sieht man nichts ekliges).

    Direkt im Anschluss wird das Baby unter normalen Umständen direkt auf die Brust der Mutter gelegt. Das ist natürlich genau, wie bei der vaginalen Geburt vom Zustand des Babys und der Mutter abhängig.

    Auch, wenn wir nicht unbedingt glauben, das Geburtspläne funktionieren (wie kann man wissen, was man während der Geburt wirklich möchte?), sprecht diese Themen im Vornherein mit eurem Entbindungsteam ab.

    Im Nachhinein ist dieser Moment nicht mehr zu ändern. Und nur, weil man seine Wünsche nicht äußert, soll ein Kaiserschnitt nicht zur Enttäuschung werden!

    Zur Operation

    Wenn ihr Mütter das Gefühl habt, dass ihr gleich vom OP-Tisch fallt, weil man so sehr an euch ruckelt, dann ist es bis zur Geburt nur noch wenige Sekunden weit! Die machen das tatsächlich mit Absicht, und es heißt nicht, dass das Baby feststeckt.

    Dies gehört zu der Methode, den Bauch so schonend wie möglich zu öffnen. Dadurch wird dafür gesorgt, dass das Gewebe besser wieder zueinander findet.

    Geburt Baby wird per Kaiserschnitt geholt

    Nach dem Kaiserschnitt

    Ist der Kaiserschnitt vollendet, kommen Mutter und Kind auf die Station. Hier nun ein paar Tipps, die das Leben mit einer Kaiserschnittnarbe ungemein erleichtern.

    Lasst euch nicht von einem nicht selten überlasteten Personal aus dem Bett „jagen“! Wir sagen nicht, dass es nicht gut ist, sich zu bewegen.

    Das ist sogar sehr wichtig für den Kreislauf und den Heilungsprozess. Aber: Ihr habt das Recht, in Eurem eigenen Tempo aus dem Bett zu steigen.

    Und wenn es eine Stunde dauern sollte, dann ist es halt so. Und nichts ist schlimmer, als eine gestresste Krankenschwester, der es in diesem Moment zu langsam geht und die euch dann einfach herauszieht. Nichtzuletzt weil immer mehr Geburtsstationen geschlossen werden und die noch bestehenden nicht selten überfordert werden.

    Also: Ihr bestimmt das Tempo, und sollte es noch nicht gehen, dann lasst es eben, ihr müsst nicht zusammenklappen, nur weil es „immer“ so gemacht wird. Und da die meisten Krankenhäuser über elektrisch verstellbare Betten verfügen:

    Sollte man zuerst die Lehne in die senkrechte bringen, dann das Bett nach ganz unten (damit die Füße auf den Boden kommen), und anschließend so weit hoch fahren lassen, bis Mama steht, erspart sich die frischgebackene Mutter, die ersten Tage den Kampf beim Aufstehen.

    Hier ein Kommentar einer Kaiserschnitt – Mama zu ihrer Narbe:

    „Ich hatte mir da unten übrigens alles ganz anders ausgemalt, als es echt ist, da die ersten Tage nach dem Kaiserschnitt alles seltsam vom Jod verfärbt ist, und das ist ein sehr seltsamer Anblick.

    Nach dem ersten Duschen ist dies zum Großteil weg, und was kam zum Vorschein: Ein glatter schöner Schnitt, mit nur wenigen Stichen vernäht.“

    Also: Kopf hoch, wenn euer Baby diesen Weg wählt. Und keine Angst, wenn ihr euch selber dazu entschließt. Wenn man auf die eigenen Grenzen achtet, kann man sich vieles erleichtern.

    Eure Mira (Babytalk – Redaktion)

    Im Artikel „Ein Kaiserschnitt, der nicht gut verlief, aber ein gutes Ende nahm„, könnt ihr Miras persönliche Kaiserschnitt – Erfahrung nachlesen.

    Beitragsfoto: jomphong / shutterstock  
    Foto 2: Steve Lovegrove / shutterstock
  • Erstausstattung – Wie bauen wir ein Nest für unser Baby?

    Erstausstattung – Wie bauen wir ein Nest für unser Baby?

    Erstausstattung: Hier bekommt ihr ein paar Einrichtungs-Tipps fürs Kinderzimmer an die Hand 🙂 Denn der Wunschgedanke, dass man einfach alle möglichen Kataloge durchstöbert und emsig Bestellungen aufgibt, ist meist ferne Realität.

    Vor allem bei dem ersten Kind muss alles irgendwie besorgt werden, ob nun gebraucht oder funkelnagelneu, uns Eltern überkommt vor allem ein Wunsch: Schön soll es werden.

    Die wichtigsten Tipps für die Erstausstattung:

    • Auch, wenn man meint, das zukünftige Kinderzimmer intuitiv gut ausgemessen zu haben: Messt einmal alle Maße aus und notiert auch: Wo sind die Fenster? Wo ist die Tür? In welche Richtung öffnet sich die Tür? Wo ist ggf. die Heizung? So spart man sich nervige „Aha-Momente“, wenn man die Möbel aufbauen möchte.
    • Die Kinderzimmertür sollte sich nach Möglichkeit nicht die Sicht auf das Bettchen versperren. Weder das Kind noch wir Eltern fänden es toll, wenn man ständig ein „Brett vorm Kopf“ hat, sobald die Tür sich öffnet.

    Wickelkommode

    • Positioniert die Wickelkommode dort, wo auch ein Fön oder ein Heizstrahler schnell den Weg zu einer Steckdose findet.
    • Ein Wickeltisch-Regal sollte nicht direkt über dem Kopf des Babys angebracht werden, falls doch, bitte hier nur weiche Sachen wie Windeln, Mulltücher etc. lagern.
    • Im Babyalter sollte man die nötigsten Kleidungsstücke wie Bodies, Höschen und Shirts direkt in der Nähe oder in der Wickelkommode lagern, um sich den Weg zum Schrank beim Wickeln zu ersparen. Am besten legt man sich die benötigten Utensilien direkt raus. Es ist wirklich, wirklich gefährlich, ein Baby auch nur eine Sekunde alleine auf der Wickelablage zu lassen!
    • Auch Handtücher in greifbarer Nähe machen Sinn.
    • Ein Mobilé über der Wickelkommode und /oder über dem Bettchen ist eine gute Idee.

    Für die Erstausstattung unumgänglich – dass Babybett

    • Ein Gitterbett ist für die ersten Lebensjahre unumgänglich, es sei  denn, die Kinder schlafen im sog. „Familienbett“ mit.
    • Ein „Nestchen“ für das Babybett ist leider nur schön anzusehen, aber nicht notwendig. Überhaupt sollte das Babybett so gut wie leer sein! Eine „kuschelige“ Spieluhr ist okay, mehr sollte nicht neben dem Baby liegen.
    • Auch Bettdecken sind gerade anfangs nicht nur sinnlos, sondern auch gefährlich. Das Baby schläft am besten in einem Schlafsack, der hält schön warm und legt sich nicht über das Gesicht. Zudem bleibt dieser immer an den Beinen und kann nicht weggestrampelt werden.
    • Regale sind im Krabbelalter nicht ungefährlich, deswegen sollten darin gerade in den unteren Fächern nur Spielsachen gelagert sein, die das Kind nicht verletzen können.
    • Überhaupt gilt: Regale fest an der Wand montieren! Denn sobald Babys gelernt haben, sich an Möbeln hochzuziehen, sind wackelige Möbel sehr gefährlich. Bei Möbeln mit Schubladen sollten diese beim Rausziehen eine Stoppfunktion haben, damit das Kind nicht unter der Schublade begraben wird, sobald es daran zieht. Man kann auch gerne das Öffnen von Schubladen und Schranktüren komplett mit einer Kindersicherung stoppen;)
    • Dimmbares Licht ist eine sehr gute Idee, da Babys es lieber weniger hell mögen.
    • Die Steckdosen unbedingt mit Kindersicherungen ausstatten.

    Wir hoffen, wir konnten Euch ein paar Tipps und Anregungen geben und wünschen Euch viel Spaß beim Einrichten!

    Eure Mira (Babytalk – Redaktion)

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    Beitragsfoto: KatarzynaBialasiewicz von Getty Image Pro (über Canva)
  • Blogverlosung: Wir verlosen einen Affenzahn Kindergartenrucksack   BEENDET

    Blogverlosung: Wir verlosen einen Affenzahn Kindergartenrucksack BEENDET

    Liebe Leser,

    da wir es lieben, Eltern und ihren Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, haben wir eine zweite Überraschung für Euch zum Start dieses Babyblogs organisieren können:

    Und zwar verlosen wir diesen süßen, total niedlichen Kindergartenrucksack von Affenzahn. Die Affenzahn Rucksäcke sind nicht nur praktisch, sondern auch tolle Gefährten für die Kleinen. In diesem Falle darf sich jemand über einen lieben Panda freuen:)

    Teilnahmebedingungen

    1.) Hinterlasst einen Kommentar unter diesem Post, welches Thema Euch hier auf Babytalk ganz besonders interessieren würde.

    Wichtig: Gebt unbedingt Eure E-Mail-Adresse in dem dafür vorgesehenen Feld an, damit ich Euch im Falle des Gewinns kontaktieren kann
    (Die E-Mail-Adresse ist nicht öffentlich sichtbar!)

    2.) Teilnehmen könnt ihr bis einschließlich zum 13.11.2016, 23:59 Uhr

    Der/die glückliche Gewinner/in wird aus allen Teilnehmern gelost und anschließend per E-Mail benachrichtigt.

    Wir drücken Euch allen die Daumen!

    Liebe Grüße

    Eure Babytalk-Redaktion

  • Die Baby-Shower-Party

    Die Baby-Shower-Party

    Was ist eine Baby-Shower-Party und woher kommen sie?

    Das Ritual ist in Amerika gang und gäbe, wird aber nun auch in Europa immer beliebter: die sogenannte Baby-Shower-Party. Mit diesem „Feiertag“ versprechen ihre Freundinnen, der zukünftigen Mutter, einen „letzten“ ausgelassenen Tag mit ihnen.

    Oft organisiert die beste Freundin, die werdende Patentante oder Schwester der baldigen Mutter eine Baby-Shower-Party. Diese findet im Schnitt zwei Monate vor dem errechneten Geburtstermin statt.

    Bei der Baby-Shower-Party wird das Kind schon mit reichlich Geschenken überhäuft. Und die Mami verbringt nochmal einen schönen Tag mit ihren Freundinnen. Das Motto der Feier ist meist abhängig vom Geschlecht des Kindes.

    Ablauf

    Wird eine kleine Prinzessin erwartet, ist oft alles in rosa dekoriert. Es gibt rosafarbene Cupcakes, Kekse in Form von Babyflaschen, kleine rosa Babyschuhe und passende Strampler.

    Wenn sich ein kleiner Prinz angekündigt hat, dekorieren die Freundin gern alles in blauen Farben und kleine Piraten oder Prinzen zieren die Servietten und Ballons.

    Es ist auch Tradition, verschiedene Spiele durchzuführen, um die werdende Mami auf ihr kommendes Dasein als Mutter vorzubereiten. Und sie dabei nochmal scherzhaft zu prüfen.

    Das geht natürlich auch weniger kitschig. Doch im Vordergrund steht einfach ein schöner Tag mit den Freundinnen.

    Wir lieben diese neue Tradition, die über den großen Teich zu uns geschwappt ist. Es ist eine schöne Art, das Baby zu feiern und die werdende Mami in ihr neues Leben als Mama zu verabschieden.

    Gruppenfoto von Frauen auf einer Baby-Shower-Party

    Liebe Grüße

    Eure Babytalk – Redaktion

    Beitragsfoto: Kzenon / shutterstock
    Foto 2: sirtravelalot shutterstock
  • Sport während der Schwangerschaft – funktioniert super!

    Sport während der Schwangerschaft – funktioniert super!

    Schwangere müssen ihr geliebten Sport während der Schwangerschaft und ihr Training nicht ausfallen lassen. Im Gegenteil: Sport schadet dem Ungeborenen keineswegs. Dennoch sollte man einige Regeln beachten, so dass der Körper bis zur Geburt fit bleibt und das Baby auch.

    Was man beim Sport während der Schwangerschaft beachten sollte

    Empfehlenswert sind Ausdauersport wie z.B. Radfahren, Schwimmen oder Walking, aber auch Muskeltraining wie Yoga und Pilates sowie leichtes Krafttraining.

    Bei dem Training der Bauch- und Beckenmuskulatur sollte man während der Schwangerschaft Vorsicht walten lassen. Circa vier Wochen nach der Geburt kann es mit dem Bauch- und Beckenbodentraining wieder losgehen. Nachstehend findet Ihr ein paar Übungen die Ihr zu Hause machen könnt.

    Sport während der Schwangerschaft - Schwangere macht Sportübungen

    Risikosportarten meiden

    Zu meiden sind alle Risikosportarten wie Reiten, Skilaufen und auch Inlineskaten. Die Gefahr zu stürzen und dabei sich oder dem Baby zu schaden, ist bei diesen Sportarten zu groß. Bei großer Hitze sollte ebenfalls auf Sport verzichtet werden.

    Welcher Sport während der Schwangerschaft mit einem Babybauch möglich ist, bestimmt letztendlich aber jede Frau für sich selbst. Fitnessliebende Mütter dürfen sich gerne stärker belasten und auch ihre gewohnte Joggingrunde drehen, im Yoga-Kurs schwitzen oder schwimmen gehen.

    Ambitionen an seine Grenzen zu gehen oder seine Ausdauer und/oder Kraft noch stärken zu wollen, haben in dieser Phase keinen Platz.

    Doch wer seinen Körper gut kennt, merkt sofort, wenn es zu viel wird und kann sein Training dementsprechend anpassen. Ansonsten steht euch eure Hebamme gerne mit Rat zur Verfügung.

    In diesem Zusammenhang könnte euch auch der Beitrag „Tipps für eine schöne Schwangerschaft“ interessieren.

    Eure Mira Babytalk – Redaktion

    Fotos: Africa Studio / shutterstock

  • Was ist eine Doula?

    Was ist eine Doula?

    Habt ihr schon einmal von den DOULAS gehört?

    Wenn nicht, seid ihr nicht alleine, denn der Begriff der Doula ist im deutschsprachigen Raum noch recht unbekannt. Doulas sind die HELFENDEN ELFEN aller werdenden Mamas.

    Und in anderen Ländern bereits so etabliert, dass sie nicht mehr wegzudenken sind. Auch wir wussten bis vor kurzem mit diesem Begriff nichts anzufangen.

    Wie oft hat man schon der großen Enttäuschung gehört, wenn die Freude über die Geburt in dem medizinischen Ablauf versunken ist, und gar nicht oder nur sehr wenig wahrgenommen wurde.

    Dabei stellt sich uns die Frage, ist denn die Geburt nicht DAS LEBENSEREIGNIS schlechthin? Und gehört es nicht dazu, dass sie dann im Kreissaal auch als solches zelebriert wird?

    Sollten liebevolle Worte an die werdenden bzw. frisch gebackenen Eltern nicht selbstverständlich sein?

    Leider ist in den meisten Krankenhäusern diese Atmosphäre verloren gegangen. Die personellen Strukturen erlauben es kaum einer Hebamme noch, ständig bei ihren Patientinnen zu bleiben, oder alle paar Minuten nach ihnen zu schauen.

    Und von den Ärzten brauchen wir gar nicht erst reden (und das soll um Himmels Willen keine Verurteilung sein, denn diese haben es sich ja auch nicht so ausgesucht!).

    Hebamme und Doula am Bett einer Gebärenden

    Aber wäre es nicht sehr, sehr angenehm, eine Begleitung zu erfahren, die kontinuierlich bei der werdenden Mutter bleibt, und neben den medizinischen Versorgungen alles andere Rund um die Geburt begleitet?

    Nie wieder das Gefühl des „Verlorenseins“ im Kreissaal? Dann kann eine Doula eine rettende Hilfe sein.

    Welche Aufgaben hat eine Doula?

    Doulas begleiten werdende Familien während der Geburt auf nicht-medizinische Art und Weise, sie begleiten insbesondere mental und durch ihre persönliche Erfahrung. Dabei ersetzt eine Doula keine Hebamme.

    Insbesondere während der Geburt bleiben sie bei den werdenden Eltern, und haben keine anderen Patienten, um die sie sich kümmern müssen. Ganz besonders möchten sie den werdenden Eltern Ängste nehmen.

    Denn gerade im Kreissaal trauen sich viele Frauen nicht, alle ihre Fragen zu stellen, da sie schnell das Gefühl haben, das medizinische Personal zu stören oder zu „nerven“.

    Um Doula zu werden, müssen die „helfenden Elfen“ einige Bedingungen erfüllen:

    Sie sind in jedem Falle selber Mütter, denn diese Erfahrung ist sich nicht durch ein Studium oder eine Lektüre anzueignen, und sie haben eine Ausbildung absolviert, in der sie alles wesentliche rund um die Geburt lernen.

    In mehreren Praktika sammeln sie zudem noch weitere Erfahrungen in Kreissaal und in Hebammenpraxen.

    Um an eine kompetente Doula mit fachgerechter Ausbildung zu gelangen, gibt es Verzeichnisse der einzelnen Ländern. Nachfolgend findet ihr die Verzeichnisse für Deutschland, Österreich und der Schweiz.

    Was sagen die Hebammen?

    Die Hebammen haben zur Unterstützung durch eine Doula übrigens sehr geteilte Meinungen. Viele sehen Doulas als „Konkurrenz im Kreissaal“ und sind ihnen gegenüber eher skeptisch.

    In einem Artikel der Kölnischen Rundschau ist ein Beispiel einer sehr schönen Zusammenarbeit beider Seiten aufgeführt.

    Die Hebamme sagt hier:
    „Für mich war das zunächst auch etwas Neues. Ich empfand es aber schnell als schöne Ergänzung.“ Die steigenden Anforderungen und schweren Bedingungen für Hebammen überforderten den Beruf, so die (Hebamme und) fünffache Mutter:

    „Da ist es schön, wenn man nicht alleine dasteht und die Familien zusätzlich mental unterstützt werden.“ (siehe Kölner Rundschau – Artikel )

    Demnach ist die Kombination von Hebamme und Doula für alle Seiten sehr praktisch, und alle profitieren davon. Es gibt nur einen Nachteil an der ganzen Sache: Die Kosten werden nicht einmal anteilig von den Kassen übernommen…

    Eine Begleitung mit Rufbereitschaft, mehreren Treffen und der Beratung kostet um die 400 € je nach Anzahl der Treffen etc.

    Eine Doula kann die ganze Geburtsatmosphäre retten, vor allem in der heutigen problematischen Situaltion in vielen Geburtskliniken.

    Sie ist wie eine beste Freundin, die auch dann noch den Nerv hat, das Personal auf Situationen aufmerksam zu machen, wenn man als Elternpaar unter der Geburt nicht mehr bis zehn zählen kann…

    Wir geben allen werdenden Mamas den Tipp: Lasst euch von eurer Familie, diese wunderbare Geburtsbegleitung schenken. Wir können diese Idee nur empfehlen.

    Bist Du an dieser erfüllenden Arbeit einer Geburtsbegleiterin interessiert? Die Babycoach-Akademie bildet Doulas nach internationalen Standards aus. Weitere Informationen zu unserer sehr fundierten Ausbildung findest Du hier. Falls Du mindestens 15 Std. pro Woche beschäftigt bist, hast Du die Chance auf  eine Bildungsprämie/-scheck im Wert von 500 Euro. (Hinweis der Redaktion)

    Unter dem folgenden Link findet ihr einen Beitrag einer Hebamme zur Zusammenarbeit mit einer Doula.

    Eure Mira (Babytalk – Redaktion)

    Beitragsfoto:  ALPA PROD / shutterstock
    Foto 2: Tyler Olson / shutterstock