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  • Achtsamkeit im Umgang mit Babys und die 7 B´s

    Achtsamkeit im Umgang mit Babys und die 7 B´s

    Auch Babys haben unsere Achtsamkeit und unseren vollen Respekt verdient. Gerade weil sie sich nicht wehren können, weil sie schutzbedürftig und wehrlos sind. Diese Grundhaltung mag für viele selbstverständlich sein und das ist gut so.

    Achtsamkeit ist in aller Munde. Doch es ist nicht nur ein Modewort. Dahinter steckt eine Haltung im Umgang mit anderen Lebewesen. Sind das nun Tiere und Pflanzen, andere Erwachsene oder eben Kinder. 

    Dennoch gibt es Situationen, in denen wir unaufmerksam und zerstreut reagieren. Dies passiert häufig, wenn wir in Eile oder im Stress sind. Wie oft geht jede Achtsamkeit in der Hektik des Alltags verloren.

    In diesen Momenten hilft es tief durchzuatmen, um mit allen Sinnen ins Hier und Jetzt zurück zu kehren. Sind wir präsent, sind wir achtsam. Wir schauen unserem Kind in die Augen, wenn wir mit ihm sprechen, wir achten auf seine Reaktionen und probieren vorurteilsfrei hinzu spüren bzw. zu hören.

    Achtsam an Bedürfnissen orientieren

    Auf Bedürfnisse unmittelbar reagieren ist der richtige Weg. Auf das eigene Bauchgefühl hören und der aktuellen Situation entsprechend reagieren ist wichtiger als irgendwelche angelesenen Theorien über Kindererziehung. Oder auch dem gegenüber, was die eigene Mutter, Tante, Nachbarin meint, als sakrosankt in den Vordergrund zu stellen.

    Attachment Parenting oder auf deutsch Bindungserziehung, auch bekannt als bindungsorientierte oder bedürfnisorientierte Erziehung, ist ein von Grund auf achtsamer Ansatz.

    Dieser geht zurück auf den amerikanischen Kinderarzt William Sears, der ihn bereits 1982 formulierte. Zusammen mit seiner Frau Martha Sears veröffentlichte er 2001 The Attachment Parenting Book. A Commonsense Guide to Understanding and Nurturing Your Baby.

    Stabile Mutter-Kind-Bindungen

    Wie vor ihm schon die Bindungstheorie nahelegt, weist auch William Sears daraufhin, dass stabile Mutter-Kind-Bindungen aus einer harmonischen Gefühlskommunikation erwachsen.

    Dabei geht die Mutter stets „responsiv“ vor, also feinfühlig. Dieser Begriff stammt ebenfalls aus der von Mary Ainsworth stark geprägten Bindungstheorie. Er steht für die Qualität der Reaktion der direkten Bezugsperson auf den Säugling. Durch diese wiederum entsteht sichere Bindung.

    William Sears schreibt vom „Babyreading“, ein selbsterklärender und sehr anschaulicher Begriff. Die Mama „liest“ die Signale ihres Kindes, liest ihm förmlich von den Lippen, den Augen und aus seinem Verhalten.

    Damit beide sich auf eine gemeinsame Welle einschwingen können, ist Körperkontakt ein ganz wichtiger Aspekt.

    Die sieben Baby-Bs

    Er gehört zu den von William Sears formulierten sieben Baby-Bs, die helfen sollen, die Sensibilität der Mutter zu steigern.

    Neben der Aufnahme des Körper- und Augenkontakts unmittelbar nach der Geburt, gehört dazu Stillen nach Bedarf. Möglichst häufiges Tragen des Kindes, das Schlafen im Familienbett und der Versuch jedem Schreien zuvorzukommen. Dies gelingt am Besten, indem auf die Signale des Kindes unmittelbar eingegangen wird. Und wenn auf Einschlaftraining à la Ferber & Co. verzichtet wird und stattdessen immer eine Balance der Bedürfnisse von Kind und Mutter gesucht wird.

    Der Letzter Punkt ist besonders wichtig für einen achtsamen Umgang mit dem Baby. Denn wie eingangs bereits erwähnt, hindern Stress und Hast uns daran achtsam zu sein.

    Von allen anderen Punkten – ohne Zweifel allesamt gut und wichtig für eine sichere Bindung – sollte sich keine frischgebackene Mutter unter Druck setzen lassen.

    Klar ist es wunderbar zu stillen, doch auch ein Flaschenbaby bekommt keinen psychischen Knacks, weil es mit dem Stillen nicht geklappt hat, wenn es achtsam und liebevoll gefüttert wird.

    Auf Situationen achtsam reagieren lernen

    Achtsamkeit Baby sitzt mit Spielzeug am Strand

    Achtsamkeit lehrt uns, sich mit spannenden Theorien zu beschäftigen, ihnen aber nicht sklavisch zu folgen. Vielmehr hilft das Konzept der Achtsamkeit, auf die aktuelle Situation einzugehen.

    Daher lohnt es sich für jedes Elternpaar, konkret und ständig von Neuem zu überprüfen, ob alle Beteiligten sich wohl und zufrieden fühlen.

    Ich bin ein vehementer Befürworter des Familienbetts und gegen jedes Einschlaftraining. Doch als ich plötzlich mit drei kleinen Wesen unter 2 Jahren da saß, war mir klar, das ich in so einem „überbevölkerten“ Familienbett die ganze Nacht kein Auge zudrücken würde.

    Zuviel Angst hatte ich, eines der Babys zu überrollen, um entspannt schlafen zu können. Da ich aber bis zu zehn Mal in der Nacht aufstehen musste, um zu stillen und zu trösten, benötigte ich ein Rückzugsgebiet: mein Bett.

    Also reagierten wir auf unsere spezielle Situation und verabschiedeten uns vom Konzept Familienbett, das wir mit nur einem Kind entspannt praktiziert hatten.

    Präsents setzt Achtsamkeit voraus

    Um auf plötzlich auftretende Situationen im Umgang mit dem Kind achtsam und angemessen zu reagieren, ist geistige und körperliche Aufmerksamkeit erforderlich.

    Nur ein präsenter Mensch ordnet die Äußerungen des Kindes richtig ein. Dazu gehören Mimik- und Verhaltensänderungen.

    Natürlich ist dies nicht immer ganz einfach und es dauert bisweilen ein wenig, bis der Grund des Unwohlseins eines Säuglings erkannt ist.

    Wichtiger als immer gleich zu wissen, was das Baby braucht, ist es sich nicht von den eigenen Empfindlichkeiten und Befindlichkeiten beeinflussen zu lassen.

    Mit einer unmittelbaren, prompten Reaktion vermittelt der Erwachsene dem Kind übrigens auch die Wirksamkeit seines Verhaltens.

    Dies geschieht entsprechend dem Alter des Kindes mit Körperkontakt, einer beruhigenden Melodie oder mit erklärenden Worten.

    Achtsamkeit lässt Angst schmelzen – Einige Beispiele

    Bei Angst etwa würde man ein Baby schützend in den Arm nehmen, einem größeren Kind aber zusätzlich eine Geschichte erzählen, die ihm die Angst nimmt oder mit ihm ein Gespräch über angsteinflößende Dinge beginnen.

    Auch bei offensichtlicher Langeweile reagiert der Erwachsene mit einer Einladung, die den Entdeckerdrang des Kindes anregt, etwa durch ein Spielzeug.

    Weitere Beispiele betreffen etwa passende Kleidung: bei 35 Grad im Sommer braucht das Baby eben keine Mütze (ggf. einen Sonnenschutz) und keinen Langarmbody plus Babydecke wie das in Mitteleuropa von Generation zu Generation als tradiertes Babywissen eben so weiter gegeben wird.

    „Es könnte ja ein Zug kommen.“ (O-Ton Oma). In südlichen Ländern, wo es den ganzen Sommer über so heiß ist, haben die Kleinen meist nichts mehr an als Windeln und einen kurzen Body.

    Darüber war ich sehr erstaunt. Ebenso oft habe ich mein Baby im Winter und in der Übergangszeit viel zu dick angezogen, bis mir eine Hebamme den Tipp gab, die Temperatur im Nacken zu fühlen und nicht an den Händen.

    Doch auch zu so etwas scheinbar simplen, wie der richtigen Kleidung braucht es Selbstvertrauen. Das heißt ein Vertrauen in sich selbst, das Richtige zu tun bzw. auch einmal einen Fehler zu riskieren.

    Das Motto für alle Baby-Belange heißt fühlen, in Kontakt treten, reagieren.

    Achtsamkeit mit und in der Natur

    Ein weiterer Bereich der Achtsamkeit ist das Erleben der Natur. Selbst kleine Babys sollten nicht stets steril verpackt in ihrer Babyschale liegen. Lasst sie frei, die Babys.

    Legt sie auf einer Decke mitten in die Wiese, im Schatten eines Baumes und ermöglicht ihnen die kühle Brise im Sommer. Oder einen Ausflug mit dem Schlitten durch den Schnee in klirrender Kälte, gut geschützt in einem kuscheligen Lammfellsack.

    Müssen es immer nur Plastik und synthetische Stoffe sein? Lammfelle und Baumwolle, Leinen, Rohseide und Wolle, unbehandeltes Holz und Filz sind alles Materialien, die Babys und Kindern auf keinen Fall (!) vorenthalten werden dürfen.

    Holt euch die Natur mit Naturmaterialien in die Stube. Die Kleinen können nach Herzenslust auf diesen Herumkauen und sich nackig auf einem Lammfell räkeln.

    Lasst Kleinkinder barfuss gehen, damit sie spüren lernen  und kitzelt die Kleinsten mit einem Grashalm. Es ist so wichtig die Elemente zu spüren, Sonne, Wind und Regen, aber auch das Fell einer Katze ist eine aufregende Erfahrung.

    Das gemeinsame Erleben der Natur hat übrigens noch einen positiven Nebeneffekt:

    Auch die Eltern beginnen wieder, die Welt mit Babys Augen zu entdecken. Hier einen Käfer oder einen Regenwurm zu verfolgen, dort barfuss mit den Zehen im Matsch graben …

    All das ist für die eigene Achtsamkeit oft eine wahre Befreiung vom Erwachsenenleben. Wieder Kindsein dürfen, spielen und entdecken, gefällt vielen Erwachsenen richtig gut, denn was sind wir denn anders als großgewordene Kinder!

    Eure Verena (Babytalk – Autorin)

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  • Partnerschaft und wie ein Baby diese verändert

    Partnerschaft und wie ein Baby diese verändert

    „Eltern werden – Paar bleiben.“ Wie oft hört man diesen Satz verbunden mit einem Augenrollen, mit einem wissenden Blick („in welchem man das Unmögliche blitzen sieht“) oder einem mütterlichen Unterton. Doch wie gelingt es die Partnerschaft zu pflegen ohne das Kind zu vernachlässigen?

    Das es nicht leicht ist, als Eltern das Paarsein nicht aus den Augen zu verlieren, ist keine Frage. Hier ein paar Gedanken zu diesem Thema von unserer Gastautorin Nicole vom Zickigsüss:


    Ein Baby – Chance oder Risiko für eine Partnerschaft

    Ein Baby ist etwas wunderbares, es verbindet zwei Partner noch fester miteinander. Aber die erste Zeit mit Baby kann auch zur Beziehungsprobe werden. Deshalb ist es wichtig, besonders im ersten Jahr nicht zu viel vom Partner und sich selber zu erwarten.

    Die komplett neue Situation, die Hormonumstellung und Figurveränderung bei der Frau, eventuelle Stillprobleme und nicht zuletzt der ewige Schlafmangel fordern einfach ihren Tribut!

    Plötzlich ist da ein kleines Bündel, das alle paar Stunden seine Aufmerksamkeit fordert. Schlafen wird zum Luxus. Somit ist Gereiztheit und häufig auch Streit vorprogrammiert.

    Zusammenhalt ist das Zauberwort

    Deshalb ist es wichtig, sich trotz allem nicht als Partner aus den Augen zu verlieren. Steht diese Zeit zusammen durch und versucht, trotz Müdigkeit und Stress immer gerecht zu Eurem Partner zu sein.

    Feste abendliche Rituale können auch helfen. Eine DVD zwischen den Schlafzeiten vom Baby, ein gemeinsames Bad, oder ein einfaches Gespräch über den Tag. Vergesst nicht, dass Ihr ein Paar seid und auch Zeit zu zweit beanspruchen dürft und müsst.

    Partnerschaft - Ein verliebtes Pärchen kuschelt in einer Schaukel

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist REDEN, REDEN, REDEN. Oftmals bleibt die Liebe auf der Strecke, weil man während der Beziehung vergisst, dem Partner seine Gefühle mitzuteilen.

    Ein kleines ICH LIEBE DICH einfach mal so zwischen durch, tut nicht weh und sagt so viel aus. Es ist unheimlich wichtig an einer Beziehung zu arbeiten, dies sollte man aber eh auch ohne Kind.

    Partnerschaft + Baby = Familie

    Aber so negativ wie das jetzt alles klingt ist es absolut nicht. Ein Kind macht Euch endgültig zur FAMILIE. Es ist das Produkt Eurer Liebe und das solltet Ihr Euch immer vor Augen halten.

    Dieses kleine Bündel ist der schönste und größte Liebesbeweis, für den man gerne schlaflose Nächte und Schmerzen in Kauf nimmt.

    Und je älter Eurer Kind wird desto einfacher wird es, auch wieder spontan zu sein, oder Zeit für sich und den Partner zu haben. Schließlich gibt es ja dann auch noch Oma und Opa, die sich sicherlich auch über eine Nacht mit dem Enkelchen freuen.

    Abschließend kann Ich für mich sagen, unsere 2 Kinder haben unser Leben definitiv chaotischer, schlafloser, teilweise anstrengender, aber auch so viel glücklicher gemacht.

    Unsere Partnerschaft ist gefestigt und ich weiß einfach, dass wir uns immer aufeinander verlassen können. Wo vorher nur eine Partnerschaft war, ist jetzt ein Bund fürs Leben geworden.

    Eure Nicole (Babytalk – Autorin)

    In diesem Zusammenhang könnte Euch auch unser Beitrag „Warum unsere Partnerschaft nach dem ersten Kind fast drauf gegangen wäre“ interessieren, (Hinweis der Redaktion).

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  • Das Wickeltaschen – Spiel

    Das Wickeltaschen – Spiel

    Was sagen Wickeltaschen über deine Persönlichkeit aus???

    Wickeltasche - Was sagt der Inhalt deiner Wickeltasche über Dich als Mutter aus?

    Das Wickeltaschen – Spiel (Klick zum Download)

    Wir verraten dir mit einem Blick in deine Wickeltasche, was für ein Mensch du bist;)

    Addiere dafür alle Punkte zusammen und schaue hier nach, in welche Gruppe du gehörst:

    Bis zu 30 Punkte:

    Wir sind nicht sicher, ob du eine Wickeltasche oder versehentlich deine Party-Tasche erwischt hast?

    Tipp unseres Wickeltaschen – Experten: 

    Könnte es sein, dass Du Angst hast den Überblick zu verlieren und im Chaos unterzugehen? Schau lieber noch einmal in deinem Kinderwagen nach, ob Du bei deiner Vorsicht nicht dein Kind vergessen hast;)

    31 – 70 Punkte:

    Du bist entweder ein PAPA oder eine strukturierte Mama, die nur das notwendigste mitnimmt und in deren Wickeltasche immer Ordnung herrscht. Wenn du deinen Autoschlüssel suchst, findest du ihn mit einem zielsicheren Griff in das dafür vorgesehene Fach, in den Nebenfächern würde nie ein zerkrümelter Keks zu finden sein. Stimmt´s?

    Tipp unseres Wickeltaschen – Experten:

    Glückwunsch, deine Wickeltasche spart dir viel Zeit und Nerven. Nutze diese für Auszeiten, genieße ein paar Sekunden lang das Kitzeln der Sonne oder der Regentropfen in deinem Gesicht. Du wirst nicht an einer Panikattacke wegen vermeintlich verlorenen Gegenständen in Wickeltaschen sterben.

    71 – 120 Punkte:

    Du bist die absolute Wickeltaschen-Queen. Deine Wickeltasche ist weder steril noch das Chaos schlechthin, du bist, was den Inhalt angeht, ziemlich entspannt. Da du nur die Verbrauchsmaterialien immer wieder einmal nachfüllst, bist du immer sprungbereit. Wenn wirklich etwas fehlt, bekommst du das fehlende Utensil in jeder gängigen Drogerie. Vorausgesetzt Du hast noch eine zweite Handtasche mit deinem Portemonnaie dabei.

    Tipp unseres Wickeltaschen – Experten: 

    Nun ja, da gibt es nicht viel zu sagen. Eigentlich ist deine Wickeltasche perfekt. Vorsicht sei nur mit Kekskrümeln und leeren Packungen von Quetschies, Fruchtriegeln etc. geboten. Schaue einmal wöchentlich die Tasche nach solchen potentiellen Müllbergen durch. Solltest du dazu neigen, Sachen zu vergessen, hänge an die Wohnungstür einen kleinen Reminder mit den wichtigsten Utensilien.

    121 – 150 Punkte:

    Oh ha. Hast du vor, mit deinem Kind zu verreisen? Du gehörst du den Mamas, die man locker samt Kind ein paar Tage entführen könnte, es würde Euch dank der prall gefüllten Wickeltasche weder an Nahrung noch an Windeln oder Lektüre fehlen. Du hast eher zu viel als zu wenig dabei, fühlst dich aber so einfach besser ausgerüstet.

    Tipp unseres Wickeltaschen – Experten:

    Du gehörst zu den sicherheitsbewussten Übermamas, doch es besteht noch Hoffnung. Ich empfehle dir, öfter mal die komplette Wickeltasche auf den Kopf zu stellen und den herausfallenden Inhalt zu überprüfen: MUSS DAS WIRKLICH ALLES MIT? Mache drei Haufen:

    1. unentbehrlich: Dies habe ich in den letzten 2 Tagen in den Händen gehalten.
    2. möglicherweise entbehrlich: Ich markiere es mit einem Marker. Wenn Du dies in den nächsten 3 Tagen in den Händen hattest, lass es in der Tasche, ansonsten raus damit!
    3. überflüssig: Alles was Du in den letzten 7 Tagen nicht in der Hand hattest, solltest Du rausnehmen.

    Nun probierst du mal einen Spaziergang ohne Kind mit der entrümpelten Tasche aus.
    Na, war es so schlimm?

    Ab 151 Punkte:

    … du hast echt ´nen Knall!!
    Wir attestieren dir hiermit offiziell den absoluten Wickeltaschen-Wahnsinn!!! Ist neben dieser Wickeltasche auch noch irgendwo Platz für dein Kind im Kinderwagen?

    Tipp unseres Wickeltaschen – Experten:

    Wir raten dir unbedingt, dich den anonymen Wickeltaschenmamas anzuvertrauen. Du findest sie ganz einfach: Überall, wo man mehr Wickeltasche als Kind sieht.

    Viel Spaß!
    Eure Babytalk-Redaktion

    Beitragsbild: Victoria 1 / shutterstock
    
  • Stillen in der Öffentlichkeit

    Stillen in der Öffentlichkeit

    Stillen in der Öffentlichkeit, eigentlich das normalste in der Welt, doch leider wird es nicht von allen und überall so gesehen. Verena hat uns hierzu einen schönen Beitrag geschrieben, den wir Euch gerne vorlegen.


    Mein Mann, ein paar Freunde und ich sitzen im lärmend vollen, fröhlichen Biergarten. Alles wie immer – außer: Wir haben unser kleines, süßes Baby dabei. Das quengelt ein wenig. Dann brüllt es. Da macht das Baby auf dem Arm halten und Duzidu den Freunden plötzlich keinen Spaß mehr.

    Der kleine Schreihals mit offenbar gutem Lungenvolumen wird zur Mama zurück gereicht mit den Worten: „Hat der vielleicht Hunger?“ Naheliegend, auch für Nichtmütter und Nichtväter. Alle schauen die junge Mama an, was die nun wohl macht.

    Cool bleiben, Mama

    Stillen in der Öffentlichkeit Eltern mit stillendem Baby in einem Park
    Maria Sbytova / shutterstock

    Es ist das erste Mal, das Frau in einer vergleichbaren Situation ist. Schließlich ist es ganz was anderes, mit seinem Baby vormittags im Park spazieren zu gehen und sich zum Stillen für ein ruhiges, schattiges Plätzchen zu entscheiden.

    Da kommen zwar auch schon mal Menschen vorbei, die einen Blick auf eine stillende Mutter werfen – sei dieser nun zweideutig, fragend oder gar missbilligend. Ich selbst habe vorwiegend wohlwollende Blicke erlebt, denn die meisten Menschen sind fasziniert von kleinen Babys.

    Doch zurück zum Biergarten-Szenario: Innerlich total aufgeregt beschließt die junge Frau ihr brüllendes Kind anzulegen. Immerhin eine gute Chance, dass es wirklich Hunger hat und gleich wieder satt und zufrieden ist. Sie nestelt an ihrem Still-BH herum und denkt sich: „Es sind ja nur Sekunden in denen meine Brust unbedeckt ist, das werde ich ja jetzt wohl überstehen.

    Saugt das Baby daran, ist alles gut.“ Irgendwie ist es schon eine Herausforderung, das Stillen in der Öffentlichkeit. Nicht jeder Mensch ist so freizügig, dass es ihm/ihr nichts ausmachen würde, einfach vor allen anderen – Fremden, Freunden oder Bekannten – die Hüllen fallen zu lassen. Das ist eine natürliche Hemmschwelle und dabei geht es erst einmal gar nicht so sehr um das Bedürfnis des Kindes, sondern um die Mutter.

    Stillen in der Öffentlichkeit – Alles eine Frage der Gewohnheit

    Die junge Frau hat sich in weiser Voraussicht ein leichtes Baumwolltuch mitgebracht. Das legt sie jetzt schützend um das Baby und sich selbst. Diese Schutzmaßnahme wirkt beruhigend sowohl auf die stillende Mutter als auch auf das Kind selbst. Wenn nämlich die Mama innerlich nervös ist und sich gar schämt, weil sie in der Öffentlichkeit ihrem Säugling die Brust gibt, klappt es oft mit dem Stillen auch nicht so richtig.

    Gerade am Anfang, wenn die beiden noch nicht so ein eingespieltes Team sind, kann es passieren, dass die Position zum entspannten Trinken nicht passt oder nicht genug Milch fließt. Je entspannter die Mutter, desto besser klappt alles.

    Ich habe auch schon Frauen gesehen, die sich ein Kissen mitgebracht haben. Denn es ist nicht immer so gemütlich, das Baby in der Armbeuge zuhalten. Wie ich finde eine gute Idee, auf die ich selbst als frischgebackene Mama nicht gekommen bin. Das musste ich durch eine Schleimbeutelentzündung im Ellbogen büßen. Vor lauter Beflissenheit, es dem Kind recht gemütlich zu machen, habe ich mir selbst eine schlechte Haltung angewöhnt.

    Je länger die Stillbeziehung dauert, desto mehr verändert sie sich auch. Mutter wie Kind gewöhnen sich an die gemeinsame Kuschelmahlzeit. Dem gemeinsamen Auftritt in der Öffentlichkeit kommt das zugute. Das Kind weiß bald, was zu tun ist und dockt ganz von allein an sobald es darf.

    Allerdings werden gerade Langzeitstillende in der Öffentlichkeit oft komisch angeguckt. Während es für viele normal ist, dass ein Säugling an der Brust trinkt, reagieren mehr Leute befremdet, wenn sie sehen, dass ein zwei- oder dreijähriges Kleinkind an der Brust trinkt.

    Warum Stillen in aller Öffentlichkeit?

    Vielleicht fragt sich jetzt so manche, warum soll ich mir das überhaupt antun, warum mache ich mir es nicht einfach zuhause auf dem Sofa gemütlich? Irgendwie stimmt das auch. Vor allem in den ersten Wochen mit einem Neugeborenem ist es wirklich viel entspannter für alle Beteiligten einfach daheim im vertrauten, privaten Raum zu bleiben.

    Die Zeit des so genannten Wochenbetts, also die ersten sechs bis acht Wochen, ist eine Zeit des Ausruhens und Zueinanderfindens. Auch dauert es ein wenig sich kennen zu lernen, damit sich das Dreamteam einspielen kann. Hebammen raten dazu, diese ersten Wochen wirklich langsam zu machen, auszuruhen und das Wochenbett regelrecht als heilige Zeit zu respektieren.

    Das ist für diese Zeitspanne auch gut so. Und es heißt ja nicht, gar nicht hinaus zu gehen. Frische Luft ist auch für Neugeborene eine Wohltat. Es bedeutet einfach, sich und dem Kind eine Pause vom Alltag und den damit häufig  verbundenen Stress zu gönnen.

    Denn wer will wochen- oder monatelang zuhause bleiben? Der Tag kommt, an dem Mama wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen will. Und sich nur wegen dem Stillen zuhause zu verstecken, wäre doch sehr schade. Sich das Leben so einzuengen, weil Stillen in der Öffentlichkeit manchen Leuten noch immer ein Tabu zu sein scheint? Nein, danke.

    Stillende Mütter in der Öffentlichkeit

    Daher ist es wunderschön, immer mehr stillende Frauen in der Öffentlichkeit anzutreffen. Vielleicht macht das weiteren Frauen Mut sich auch trauen. Wer sich geniert und sich sicher ist, sein Kind nicht im Biergarten vor der Clique oder auch nur vor Wildfremden stillen zu wollen, findet womöglich eine andere Lösung für sich: Sucht Euch eine Location als Treffpunkt aus, die Rückzugsmöglichkeiten bietet.

    Das kann ein Restaurant mit Lounge sein oder einem Bereich mit Sofas und gemütlichen Sitzgelegenheiten. Oder ihr packt das Kind kurzerhand ein, verabschiedet Euch für einen Moment und begebt Euch alleine mit ihm in einen naheliegenden Park. Es ist auf jeden Fall ratsam sich anfangs vorher Gedanken zu machen, wie ihr euch die ungewohnte Situation so angenehm wie möglich einrichten könnt.

    Stillen in der Öffentlichkeit Mutter stillt ihr Baby in eine Gebüsch
    Kolbakova Olga /shutterstock

    Es gibt auch Frauen, die setzen sich am liebsten in ihr geparktes Auto. Wichtig ist, dass es für einen selbst stimmt. Und nicht dass eine Frau sich gezwungen sieht, sich im öffentlichen Raum zu verstecken – etwa in der Umkleidekabine eines Kleidergeschäfts oder gar auf der Toilette! Soll alles schon vorgekommen sein!

    Wer in so eine Situation gerät, muss sich nicht eingeschüchtert fühlen, sondern darf den Mut haben (möglichst laut) zu sagen: „Sie haben soeben eine kaufwillige Kundin verloren. Ich komme so schnell nicht wieder in ihren Laden und berichte meinen Freunden von ihrem Verhalten einer stillenden Mutter gegenüber!“

    Eure Verena (Babytalk – Autorin)

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  • Der erste Urlaub mit dem Baby

    Der erste Urlaub mit dem Baby

    Der erste Urlaub mit dem Baby ist etwas ganz besonderes. Aber dieser Urlaub muss definitiv nicht stressiger werden als ohne Kind. Es benötigt nur etwas mehr Planung. Unsere Autorin Nicole hat Euch im folgenden Beitrag wichtige Punkte aufgeführt, die Ihr beachten solltet, damit es mit dem ersten Urlaub mit dem Baby klappt und Ihr auch noch Erholung erfahrt.

    Diese Planung möchten wir Euch hiermit erleichtern. Wir zeigen, wie Ihr am besten plant und welche Punkte Ihr beachten solltet.

    Der erste Urlaub mit dem Baby

    Am Wichtigsten ist die Überlegung, wohin die Reise gehen soll. Wählen Sie ein Land mit einer guten Infrastruktur. Das erleichtert Euch vieles. Auch in Deutschland, Österreich und in der Schweiz gibt es sehr schöne Urlaubsregionen, wo Ihr mit Eurem Baby entspannen könnt. Beispielsweise in Kinderhotels.

    Dort findet Ihr alles, was Ihr braucht. Von der Wickelstation bis zum Babyplanschbecken. Für alles wäre vor Ort gesorgt. Auch die kurzen Anfahrtszeiten sind ein absoluter Vorteil, denn auf langen Reise fangen Babys gerne an zu quengeln, weil die neuen Eindrücke und Situationen es überfordern.

    erste Urlaub mit dem Baby Mutter spielt mit Baby in einem Swimmingpool

    Tipps für Reisen in den Süden

    Sollte es Euch aber eher in den Süden zieht, müsst Ihr einige Punkte beachten.

    Achtet darauf, dass das Hotel vor Ort einen Kinderarzt bereit stellt. Dies ist wichtig falls das Baby mal krank werden sollte.

    Außerdem solltet Ihr einen Wasserkocher mitnehmen. Die Wasserqualität ist nicht so gut wie in Deutschland, deshalb halb ist es empfehlenswert, sogar gekauftes Wasser mindestens 5 Minuten abzukochen.

    Auch Babynahrung solltet Ihr am besten von zu Hause mitnehmen. Denn die Qualitäten unterscheiden sich teilweise sehr.

    Achtet darauf, dass Euer Kind bei Reisen ins Ausland, auch innerhalb der EU, einen Kinderreisepass benötigt. Diesen sollte man rechtzeitig beantragen.

    Die wichtigsten Punkte an die man denken sollte:

    • Wenn Ihr fliegt, ist es empfehlenswert, Euer Baby beim Start und bei der Landung zu füttern, dies hilft beim Druckausgleich.
    • Wenn Ihr mit dem Auto reist kauft am besten einen Schattenspender für die Autoscheiben. Somit ist das Kind vor der Sonne geschützt.
    • Achtet bei der Hotelbuchung am besten schon im Vorfeld darauf, dass auch ein Kinderbett zur Verfügung steht. Bei den meisten Hotels kann man dies problemlos dazu buchen.
    • Achtet auch auf genügend Babynahrung im Gepäck. Wenn das Baby gestillt wird, hat man damit natürlich wenig Mühe, ansonsten nehmt sicherheitshalber genügend Milchpulver von der gewohnten Nahrung mit.
    • Packt lieber etwas mehr Kleidung, ein. Denn meistens kann man vor Ort nicht waschen und Babys kleckern gerne etwas voll.
    • Besonders wichtig gerade im Ausland ist der richtige Sonnenschutz: Sonnencreme, Sonnenhüte, UV Schutzkleidung und ggf. eine Strandmuschel.
    • Schnuller, Ersatzschnuller, Flaschen und etwas Spielzeug sollten auch in den Koffer wandern. Besonders das Lieblingsspielzeug nicht vergessen!;)
    • Ein Kinderwagen und eine Babytrage sind eigentlich das idealste Reisegepäck. Die Trage kann man für den Strand oder für unwegsames Gelände nutzen und der Kinderwagen ist beispielsweise abends sehr praktisch. So kann das Kind schlafen und Ihr könnt trotzdem noch entspannt draußen sitzen und ein kühles Getränk genießen.
    • Auch die Reiseapotheke sollte nicht vernachlässigt werden, was dort am besten mit soll besprecht Ihr am besten mit Eurem Kinderarzt. Der kann seine Empfehlungen auf das Urlaubsland abstimmen

    Eine gute Planung ist unverzichtbar

    Eine gute Planung ist also auf jeden Fall wichtig. Hier habe ich noch eine kleine Checkliste zum Ausdrucken zusammengestellt:

    Mit dieser vergesst Ihr sicherlich nichts mehr.

    Aber am aller Wichtigsten ist es, genießt Euren den Urlaub. Denn je entspannter wir Eltern sind, umso entspannter sind auch unsere Kinder.

    Der erste Urlaub mit Eurem Baby wird immer etwas ganz besonderes bleiben, und da ist es vollkommen egal wohin die Reise geht.

    Eure Nicole (Babytalk – Autorin)

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  • Beikostrezepte fürs Baby zum Selbermachen

    Beikostrezepte fürs Baby zum Selbermachen

    Wir freuen uns, Euch einen Beitrag von Nicole Wolf zum Thema Beikostrezepte vorstellen zu können. Sie erzählt Euch, wie ihr Babybreie ganz einfach selber machen könnt. Nicole schreibt auf ihrem Blog (Zickigsüss) über ihren kunterbunten, mal fröhlichen mal traurigen Familienalltag.


    Einfache Beikostrezepte zum Nachmachen

    Der Übergang vom Stillen oder der Flasche, zur Brei Nahrung ist ein großer Schritt. Dieser benötigt Zeit, Geduld und Ausdauer. Denn gerade am Anfang wird dies nicht immer einfach sein. Hier findet ihr, einige wertvolle Tipps, die den Übergang von der Milch zur festen Nahrung erleichtern.

    Spätestens im 5-7 Monat werden nicht mehr alle Kinder von Milch alleine mehr satt. Jetzt solltet ihr mit der Breikost beginnen. Diese Umstellung solltet ihr langsam angehen.

    Der erste Brei sollte die Mittagsmahlzeit ersetzen. Wenn ihr selber kocht, fangt mit einer Sorte Gemüse an, beispielsweise mit Karotten oder Kartoffeln. In der zweiten Woche könnt ihr dann eine zweite Sorte Gemüse dazu nehmen.

    Ab der dritten Woche könnt ihr nun auch langsam Fleisch mit in eure Beikostrezepte pürieren. Dieser langsame und schonende Übergang zur Beikost überfordert euer Baby nicht, denn es muss sich erstmal an das Kauen und Schlucken festerer Nahrung gewöhnen.

    Wenn ihr selber kocht, empfiehlt sich eine größere Menge zu kochen und diese dann einzufrieren. Dies geht am besten in kleinen Gläsern oder Frischhaltedosen.

    Achtet beim selber kochen immer darauf, dass ihr eine sättigende Komponente mit ins Gläschen mixt. Dies könnten beispielsweise Kartoffeln, Reis, Nudeln oder Couscous sein.

    Die beliebtesten Anfänger Beikostrezepte zum selber kochen, haben wir hier:

    Breikostrezept: Apfel Hirse Brei      

    Babyschüssel mit Brei

    Zutaten für 4 Gläschen:

    • 4 süße Äpfel
    • 4 Bananen
    • 8 Esslöffel Hirseflocken
    • 8 Teelöffel Mandelmus
    • 150 ml Wasser
    • 4 Teelöffel Rapsöl

    Zubereitung:

    Die Zubereitung ist ganz einfach, Äpfel und die Banane schälen und in kleine Stückchen schneiden. Danach fügt ihr alle Zutaten in einen Mixer und püriert es auf höchster Stufe, bis alles schön cremig ist.

    Breikostrezept: Apfel Birnen Brei          

    Breischüssel mit Äpfeln, Birnen und Hirseflocken

    Zutaten für 4 Gläschen:

    • 400 g Äpfel und Birnen
    • 80 g Haferflocken
    • 560 ml Wasser
    • 4 Teelöffel Rapsöl

    Zubereitung:

    Das Obst schälen und mit etwas Wasser  in einem Topf schmoren, bis es weich ist. Danach das restliche Wasser und das Öl hinzugeben und bei mittlerer Hitze warm werden lassen. Wichtig ist, dass es nicht mehr kocht. Zum Schluss die Haferflocken hinzufügen und alles pürieren.

    Breikostrezept: Apfel Karotten Brei

    Zutaten für 4 Gläschen:

    • 4 Äpfel
    • 200 g Karotten
    • 200 g Kartoffeln
    • 400 ml Wasser
    • 4 Teelöffel Rapsöl

    Zubereitung:

    Die Karotten und die Kartoffeln schälen, in kleine Stücken schneiden und mit dem Wasser in einen Topf geben. Nun sollte dies ca. 10 Minuten kochen, danach die geschälten und geschnittenen Äpfel dazu geben und nochmals 5 Minuten kochen lassen.

    Nun den Topf vom Herd nehmen und alles pürieren. Das Wasser bitte nicht abgießen, sondern mit pürieren. Zum Schluss das Öl hinzufügen.

    Breikostrezept: Brokkoli Kartoffel Brei    

    Brokkoli-Kartoffelbrei

    Zutaten für 4 Gläschen

    • 400 g Brokkoli
    • 320 g Kartoffeln
    • 8 Esslöffel Haferflocken
    • 8 Esslöffel Apfelsaft
    • 4 Esslöffel Rapsöl

    Zubereitung:

    Den Brokkoli und die Kartoffeln in kleine Stücke schneiden und mit etwas Wasser ca. 10 Minuten kochen bis alles ganz weich ist. Danach das Wasser abgießen und die Haferflocken unter das Gemüse mischen. Den Apfelsaft und das Öl hinzufügen und alles pürieren.

    Wichtiger Hinweis für eure ersten Beikostrezepte

    Noch ein wichtiger Hinweis zum Schluss. Babybrei solltet ihr nie würzen. Salz beispielsweise kann sich ungünstig auf die noch nicht vollständig ausgebildeten Nieren auswirken. Auch auf andere Zutaten wie scharfe Gewürze, Nüssen oder Aromen solltet ihr erst noch verzichten. Denn nach den monatelangen Milchgenuss ist der unverfälschte Geschmack von Obst und Gemüse schon spannend genug für Babys Gaumen.

    Eure Nicole (Babytalk – Autorin)

    In diesem Zusammenhang könnte Euch unser Beitrag „Ein Löffelchen für mich, ein Löffelchen für Dich“ zur Beikosteinführung auch interessieren, (Hinweis der Redaktion).

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  • Warum brauche ich eine Hebamme – Aktuelles zum Berufsstand

    Warum brauche ich eine Hebamme – Aktuelles zum Berufsstand

    Hebammensuche: Wir freuen uns, Euch einen Beitrag von Katharina (natuerlich-geliebt.blog) über ihre Suche und Wahl nach einer Hebamme, vorstellen zu können. Sie gibt Euch zudem ein paar Ratschläge an die Hand, wie ihr die für Euch passende Hebamme findet.


    Hebammen gibt es seit der frühen Menschheitsgeschichte. Zu Beginn wurde die Geburtshilfe als solidarische Hilfe geleistet, die Frauen untereinander gaben, um sich unter der Geburt zu unterstützen. Nach und nach entwickelte sich der Begriff der professionellen Hebamme, die durch ihr Wissen den Geburtsverlauf unterstützen konnte und der Gebärenden Hilfe leistete.

    Kein Berufsstand steht aktuell präsenter im Rampenlicht als der der Hebamme. Warum ist das so? Warum ist eine Hebamme so unverzichtbar und ihr Dasein derzeit doch so gefährdet? Hier findest du alle aktuellen Informationen und Herausforderungen rund um diesen alten und wichtigen Beruf.

    Hurra, ich bin schwanger! Und nun?

    Gerade hältst du mit zitternden Fingern deinen Schwangerschaftstest fest, auf dem sich langsam zwei rosa Linien abzeichnen: Positiv! Endlich hat es geklappt. Du bist schwanger! Die Freude ist groß und gleichzeitig tauchen erstmals so viele Fragen in deinem Kopf auf.

    Was darf ich essen und was sollte ich meiden? Darf ich jetzt noch Sport machen, mit dem Hund Gassi gehen, in meinem Beruf weiter arbeiten? Für die Beantwortung vieler Fragen steht dir schon in der Schwangerschaft eine Hebamme zu.

    Hebammensuche: Die Wahl der richtigen Hebamme

    Sobald du weißt, dass du schwanger bist, solltest du dich mit der Hebammensuche und um Termine mit verschiedenen Hebammen bemühen. Dabei geht es beim ersten gemeinsamen Treffen vor allem darum, sich kennen zu lernen und zu überprüfen, ob man zusammen passt. Denn deine Hebamme soll dich einen langen und sehr wichtigen Weg begleiten:

    In der Schwangerschaft, möglicherweise unter der Geburt und im Wochenbett. Dabei ist es wichtig, dass ihr euch sympathisch seid und euch ein tiefes Vertrauensverhältnis vorstellen könnt. Denn einerseits wirst du ihr möglicherweise Fragen stellen wollen, die dir vor anderen Menschen unangenehm wären und andererseits wird Du ihr Vertrauen müssen, wenn sie dir während der Geburt Anweisungen gibt, die du dir gerade nicht vorstellen kannst.

    Fragen, die Euch die Wahl erleichtern

    Bei der Auswahl einer für dich geeigneten Hebamme kannst du dir anfangs folgende Fragen stellen: Möchte ich eine Hebamme, die mich bei der Geburt begleitet? Will ich eine Hausgeburt oder eine Geburtshaus-Geburt?

    Wenn du weißt, wo du entbinden möchtest, musst du gezielt nach Hebammen suchen, die dies unterstützen. Nur noch wenige Hebammen bieten die Betreuung von Hausgeburten an, sodass du dich sehr zeitig um eine bemühen solltest.

    Wenn du im Geburtshaus entbinden möchtest, werden dir hierüber Hebammen für eine intensive Betreuung zur Seite gestellt. Wenn du weißt, dass du im Krankenhaus entbinden möchtest, aber deine eigene Hebamme mitnehmen möchtest, so schau dich nach einer Beleghebamme um und erfrage, mit welchem Krankenhaus sie zusammenarbeitet.

    Viele Hebammen bieten zudem homöopathische Behandlungen und Akupunktur an. Auch nach diesen Kriterien kannst du die Wahl bei deiner Hebammensuche einschränken.

    Schwangerschaftsvorsorge und Geburtsvorbereitung

    Die Betreuung durch eine Hebamme steht dir schon während der Schwangerschaft zu. Die meisten Schwangeren sehen ihre Hebamme erst im Geburtsvorbereitungskurs regelmäßig, doch es kann sich für die Einzelne lohnen, auch die generelle Schwangerschaftsvorsorge bei der eigenen Hebamme machen zu lassen.

    Was die Wenigsten wissen: Bis auf die drei regulären Ultraschall-Untersuchungen darf auch die Hebamme die Schwangerschaftsvorsorge übernehmen.  Ein Vorteil kann dabei sein, dass deine Hebamme dich besser kennenlernt, du eventuell mehr Vertrauen zu ihr hast als zu deinem Arzt/deiner Ärztin oder dass sie sich für deine Fragen mehr Zeit nimmt.

    Geburtsvorbereitung

    Jeder Schwangeren steht die Teilnahme an einem Geburtsvorbereitungskurs zu. Häufig findet ein solcher Kurs abendlich statt und beinhaltet Informationen rund um die Schwangerschaft und mögliche Schwangerschaftsbeschwerden.

    Außerdem wird die Schwangere durch die leitende Hebamme auf die Geburt und mögliche Komplikationen sowie Interventionen aufgeklärt. Ebenfalls werden Entspannungs- und Atemtechniken vermittelt, um die Wehen erträglicher zu machen und den Geburtsverlauf durch eine tiefere Entspannung positiv zu beeinflussen.

    Schließlich werden noch wichtige Fragen bezüglich des Wochenbetts und der ersten, aufregenden Zeit mit Baby geklärt. Oftmals gibt es einen oder mehrere Partnersitzungen, an denen der Partner aktiv in den Geburtsvorbereitungskurs einbezogen wird.

    Anders als bei der Schwangeren trägt die Krankenkasse nicht grundsätzlich die Kosten für die Begleitung durch den Partner. Nachfragen kann sich aber trotzdem lohnen, besonders wenn beide Partner Mitglied derselben Krankenkasse sind.

    Hebammenbetreuung während der Geburt

    Wenn du dich entschieden hast, dein Kind in einem Krankenhaus zur Welt zu bringen, wird dir im Kreißsaal eine Hebamme zugeteilt, die dich bei der Geburt unterstützen soll. Nicht immer behältst du über die gesamte Geburt die gleiche Hebamme, denn es kann zum Beispiel zu Schichtwechseln kommen.

    Solltest du im Geburtshaus oder Zuhause dein Kind bekommen, so ist dir die Hebamme schon sehr vertraut und sie weiß bereits, was dir guttut und hilft.

    Während der Geburt wird die Hebamme dich eventuell dazu ermutigen, deine Position zu ändern oder andere Atemtechniken auszuprobieren, um den Geburtsverlauf positiv zu beeinflussen. Vielleicht zeigt sie deinem Partner, wie er dich unterstützen kann oder sie bietet dir Schmerzmittel an.

    Die Hebamme ist die Fachkraft für Geburten und kann dich bei Bedarf in vielerlei Hinsicht unterstützen. Wichtig ist hier eine offene Kommunikation über das, was du brauchst und was dir gut tut. Es gilt als bewiesen, dass eine gute Unterstützung bei der Geburt die Komplikationen und damit notwendige Interventionen verringern kann.

    Was die Wenigsten wissen: Auch wenn du eine Fehlgeburt oder eine stille Geburt hast, hast du ein Anrecht auf Hebammenbetreuung, unabhängig davon, in welcher Schwangerschaftswoche du dein Kind verloren hast. Deine Hebamme kann dich bei der ersten Trauerarbeit unterstützen und dir weitere Hilfe vermitteln.

    Die Wochenbettbetreuung

    Nach der Entbindung steht dir und deinem Baby die Betreuung durch eine Hebamme zu. Im sogenannten Wochenbett darf die Hebamme dann in den ersten zehn Tagen täglich einmal oder in besonderen Fällen sogar zweimal zu dir kommen. Sie unterstützt dich bei der Pflege deines Säuglings, bei Stillproblemen und beim Bindungsaufbau zu deinem Baby.

    Außerdem ist sie die erste Ansprechpartnerin für das körperliche und seelische Wohlbefinden von Mutter und Kind. Nach den ersten zehn Tagen kann die Hebamme im Laufe der ersten 8 Wochen nach der Geburt noch weitere 16 Termine mit dir vereinbaren. Für Still- und Abstillfragen steht dir ihre Unterstützung außerdem noch bis zu viermal zu.

    Nach dem Wochenbett findet die Rückbildungsgymnastik statt, die meist von der eigenen Hebamme angeboten wird. Die Rückbildung ist wichtig, damit der gesamte Körper der Frau sich von den Anstrengungen von Schwangerschaft und Geburt erholen kann und alle Muskelgruppen neu trainiert werden.

    Besonders wichtig ist ein intensives Training für die Stärkung des Beckenbodens, der durch Schwangerschaft und Geburt sehr weich geworden ist. Anerkannte Rückbildungskurse werden komplett von deiner Krankenkasse übernommen.

    Hebammensuche Hebamme berät eine Mutter, die ihrem Baby die Flasche gibt

    Aktuelles zum Hebammen-Beruf

    Zur Mitte des 20. Jahrhunderts wandelte sich die Geburtshilfe und verlagerte sich zunehmend in die Kliniken. Die Geburt wurde von medizinischer Sicht aus als riskantes Ereignis eingeschätzt, deren Risiken es zu minimieren galt. Daraus resultierte eine technisierte Geburtsmedizin sowie ein engmaschiges Risikokonzept.

    Mittlerweile werden nur noch wenige Kreißsäle durch Hebammen geleitet, die Leitung übernehmen meist die Ärzte. Deren Sicht auf den Geburtsprozess ist aber, im Gegensatz zur Sicht der Hebamme, eher auf die Vermeidung von Komplikationen gerichtet. Hebammen hingegen betrachten die Geburt als natürlichen Prozess, den es mit Ruhe und Wissen zu unterstützen gilt.

    Außerdem steigen in Deutschland seit einigen Jahren die Prämien für die Berufshaftpflicht der Hebammen, was bereits viele freiberuflich tätige Hebammen dazu gebracht hat, ihren Beruf aufzugeben oder auf die Schwangerschafts- und Wochenbettbetreuung zu reduzieren. In einigen Regionen Deutschlands ist eine erfolgreiche Hebammensuche besonders schwierig. Und vor allem, wenn es darum geht eine Hebamme für Schwangerschaft, Geburt und Wochenbettbetreuung zu finden.

    Fazit zur Hebammensuche in Deutschland

    Eine Hebamme kann dich in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett optimal betreuen. Sie ist die Fachfrau und Expertin für Geburten, deshalb ist ihr Beruf so wichtig und schützenswert. Setze dich früh in der Schwangerschaft mit der Hebammensuche und vor allem nach einer für dich passenden Hebamme auseinander und du findest eine vertrauensvolle Unterstützung für die erste und häufig auch wichtigste Zeit mit deinem Baby.

    Eure Katharina (Babytalk – Autorin)

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  • Mein Baby Pucken – beruhigende Wohltat oder zwangsverordnetes Einengen?

    Mein Baby Pucken – beruhigende Wohltat oder zwangsverordnetes Einengen?

    Pucken ist eine altbewährte Methode, um Babys das Gefühl der heimeligen Umgrenzung erfahrbar zu machen, welches es neun Monate lang im Mutterleib hatte. Verena, Autorin von Mamirocks erklärt hier, wie es funktioniert, und wann man es anwenden sollte:


    Mit Pucken ist das Einwickeln des Säuglings in ein weiches Tuch gemeint. Diese Praxis ist eine sehr alte und viele Hebammen sind von ihr begeistert, während sich unter Kinderärzten einige kritische Stimmen zum Thema erhoben haben. Dazu weiter unten mehr. Pucken ist in allen Kulturen der Welt verbreitet. Es geht darum dem Baby eine Begrenzung anzubieten. Für mich ist diese Idee nachvollziehbar und logisch:

    Unser Leben ist dermaßen stressig und hektisch, auch für uns Erwachsene. Wie müssen diese zahlreichen Eindrücke bloß auf ein kleines Kind wirken, all das Schnelle und Aufgeregte, dass auf es von außen unreflektiert und ungebremst eindringt.

    Wen verwundert es da, dass viele Babys Einschlafschwierigkeiten haben, es ihnen nicht gelingt abzuschalten. Am besten klappt das noch im Tragetuch oder bei Vater oder Mutter im Arm, eng umschlossen von deren Körper.

    Natürlich wissen junge Eltern nach der ersten innigen Zeit, dass es schwer möglich und auch zutiefst  Kräfte zehrend ist, ein Kind über längere Zeit hinweg stets mit der eigenen Körperwärme persönlich in den Schlaf zu begleiten.

    Pucken – Meine persönliche Erfahrung

    Da fand ich spontan das Pucken eine tolle Methode, meinem Kind die Geborgenheit und Ruhe zu geben, die es benötigt hat, um sanft in den Schlaf zu finden. Keinesfalls empfanden ich oder mein Kind diese Art des Einwickelns als einengend. Woher ich das weiß, wie sich mein Baby dabei gefühlt hat? Ganz einfach, nach einer Weile hatte sich das schlafende Baby schon freigestrampelt!

    Für mich ein untrügliches Zeichen, das es nicht derart eingeengt war, dass es keine Möglichkeit gehabt hätte, sich natürlich zu bewegen. Es geht wirklich nur um die kurze Zeit des Runterkommens unmittelbar vor dem Einschlafen.

    Keineswegs darum, ein Baby länger in einer starren Haltung zu fixieren. Das muss natürlich jedem klar sein. Ich habe diese Methode auch nicht jeden Abend verwendet, sondern nur dann, wenn ich das Gefühl hatte, es könnte meinem Kind heute helfen.

    Mein erster Sohn schrie die ersten drei Monate seines Lebens jeden Abend von 18 Uhr bis 22 oder 23 Uhr durch. Er litt sichtlich, an was haben wir nie erfahren. Waren es Blähungen oder verarbeitete er seine ziemlich anstrengende Geburt? Wir tippen auf eine Kombination von beidem. Damals probierten wir alles, um ihn zu beruhigen.

    Selbst Pucken half nichts

    Es war aber in dieser Tageszeit wenig zu machen, ob getragen oder zusammen im Bett kuschelnd, massierend oder spielend. Wir mussten das einfach gemeinsam durchstehen. Auch Pucken half da nichts. Er strampelte sich erst einmal frei. Erst gegen Ende der abendlichen „Schreistunden“, nach all der Aufregung half es ihm, wenn ich ihn einwickelte.

    Dazu legte ich ihn auf seine von mir selbstgestrickte Babydecke, also ein sehr leichtes, luftiges Gewebe und kein so festes Tuch, wie man es manchmal sieht. Die Decke endete auf Höhe seines Kopfes, sodass es dann gewickelt eine Art Kapuze bildete. Dabei ließ ich seine Ärmchen so wie sie waren seitlich des Körpers oder ein wenig vor der Brust.

    Ich schlug die Decke links und rechts über seine Brust, nahm sie unten zusammen und klappte das untere Ende nach hinten unter die Füße. Dann schmiegte ich mich an ihn. Ich finde trotz Decke ist Kuscheln möglich – auch ein Gegenargument, es wäre kein Hautkontakt mehr möglich. Aber den holten wir uns ja in all der anderen Zeit der langen Tage, beim Wickeln, Spielen und Schmusen..

    Was manche Kinderärzte übers Pucken sagen

    Jetzt mal zu den Argumenten der Experten gegen das Pucken: Dem Kind Nerven abklemmen, wenn es zu fest gepuckt wird? Nun gut, wie oben beschrieben, soll das Tuch natürlich schön locker sein, sodass das Kind sich selbst frei strampeln kann, wenn ihm die Methode nicht (mehr) behagt.

    Es soll ja auch Kinder geben, denen das einfach ganz und gar nicht gefällt und die sich wirklich eingeengt fühlen. Wichtig ist auch zu wissen, dass diese Methode wirklich nur bei Babys in den allerersten Monaten angewandt wird.

    Oft erwähnt wird die Gefahr einer Fehlstellung des Hüftgelenkes durch Pucken. Wie gesagt, ein lockeres Tuch leicht gewickelt, ich kann es nur immer wiederholen. Wir reden hier nicht von fixieren. Fachleute sprechen hier von der Problematik der zwangsweise ausgestreckten Beinchen.

    Ehrlich gesagt, so hatte mir das meine Hebamme zum Glück gar nicht gezeigt. Meine Kinder konnten ihre Beinchen trotz Puckdecke immer anziehen, wenn sie das wollten.

    Pucken – eine kuschelige Begrenzung

    So wie ich das Pucken verstehe, geht es um die kuschelige Begrenzung. Wer sich durch all diese Argumente verunsichert fühlt, kann auch einen der mittlerweile erhältlichen Pucksäcke benützen, die einem Babyschlafsack ähneln. Diese habe ich allerdings nie ausprobiert. Mir genügte meine Babydecke oder ein Baumwollpareo (dünnes Strandtuch) im Sommer. Damit wären wir beim nächsten Argument:

    Pucken würde zu Hitzschlag und Dehydrierung führen, etwa an sehr heißen Tagen. Nun ja, aber ein bisschen gesunden Menschenverstand benötigt es schon auch als Eltern. Bei einer Affenhitze wickele ich doch niemand in ein warmes Tuch. Wie bekannt, bei Unsicherheiten immer schön im Nacken die Temperatur des Kindes überprüfen. Hände und Füße sind nicht so ausschlaggebend wie die Temperatur im Nacken.

    Außerdem soll die Methode platte Hinterköpfe bei den Babys fördern. Das habe ich immer wieder gehört, auch weil eines meiner Kinder immer in der gleichen Position in seinem Bettchen lag – auch ohne Pucken. Ich sollte sie laut Hebamme also immer bewusst auf die andere Seite drehen, aber das Kind legte sich nun mal in ihre Lage zurück. Heute ist sie fast sieben und hat dennoch keinen Schiefkopf.

    Mir haben solche Hinweise als junge Mutter immer sehr Angst gemacht, auch das mit dem plötzlichem Kindstod – ich hatte auch einen bevorzugten Bauchschläfer. Der mochte auch nicht so gerne gepuckt werden.

    Diese beiden Kinder sind Zwillinge und auch bei ihnen habe ich nicht regelmäßig gepuckt, sondern nur bei Bedarf – wie gesagt – wenn eine Notwendigkeit besteht, also wenn ein Kind über einen längeren Zeitraum wirklich nicht von alleine zur Ruhe kommt.

    Pucken – Schaut doch mal was Euer Baby findet

    Ein weiteres Argument lautet: Nicht genug Raum zum tiefen Luftholen und Schreien lassen. Ich glaube, wer so puckt, hat das Konzept von Liebe und Bedürfnisorientierung nicht verstanden. Aber es muss wohl so sein, dass Kinderärzte auf solche Problematiken hinweisen, denn anscheinend ist so ein Wissen nicht vorauszusetzen. Dann ist es wohl gut bei Adam und Eva in der Empathie anzusetzen.

    Dennoch sollte deswegen eine an sich gute Einschlafhilfe wie das Pucken nicht komplett verteufelt werden. Wie so oft, also auch bei diesem Thema: Lasst Euch nicht bange machen, von zu vielen zu gut gemeinten Tipps und Ratschlägen. Hört auf Euren Verstand ebenso wie auf Euer Herz. Und ganz wichtig, guckt euch das Baby, das da vor Euch liegt, in aller Ruhe an. Ihr seht wie es reagiert und ob ihm etwas gut tut oder nicht.

    Selbst in den Schlaf finden lassen

    Ich finde übrigens, es ist das Beste, wenn die Kinder so schnell wie möglich lernen, von selbst in den Schlaf zu finden bzw. selbst Methoden entwickeln sich zu beruhigen. Dazu müssen Eltern ihnen auch die Möglichkeit geben. Wer immer sofort irgendwelche Maßnahmen ergreift von Aufnehmen über Schnuller und Trinken lassen bis hin zu ständiger Ansprache, lässt dem Kind keine Möglichkeit von selbst einzuschlafen.

    Es ist ja ganz normal, dass es nicht sofort in Tiefschlaf fällt, sobald es im Bett liegt. Das tun wir ja auch nicht immer, denn die Eindrücke des Tages wirken auf jeden von uns noch eine Weile nach.

    Eure Verena (Babytalk – Autorin)

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  • Beim Langzeitstillen scheiden sich die Geister

    Beim Langzeitstillen scheiden sich die Geister

    Heute haben wir ein sehr brisantes Thema für Euch. Denn beim Thema Langzeitstillen scheiden sich die Geister. Unsere Babytalk-Autorin Tamara hat hier ein paar Informationen sowie einen Einblick in ihre persönliche Still-Erfahrung aufgeschrieben. Ihren Blog findet ihr übrigens unter http://nestwaerme.li/.


    Langzeitstillen

    „Langzeitstillen“ ist nichts, das man plant, oder: planen kann. Denn zu einer Stillbeziehung gehören immer zwei und im Idealfall beendet man diese einvernehmlich. Die Weltgesundheitsorganisation kurz WHO sagt dazu:

    6 Monate voll stillen ist super und dann gerne 2 Jahre oder darüber hinaus, zusätzlich zur Beikost, wobei die (Mutter)milch zumindest im ersten Jahr noch Hauptnahrungsmittel ist.

    Und auch wenn wir hier durchaus genügend Alternativen zur Muttermilch haben, birgt das Langzeitstillen viele Vorteile für Mutter und Kind.

    Die Muttermilch ist sehr gehaltvoll und schützt die immer mobiler werdenden Kinder vor Krankheitserregern. So sind diese auch nach der Einführung von Beikost optimal mit Nährstoffen, Vitaminen, Abwehrstoffen und Kalorien versorgt.

    So steigt die Zahl der Immunglobuline mit etwa 6 Monaten stark an und dem Bedürfnis nach mehr Energie wird mit einem höheren Fettgehalt der Muttermilch Rechnung getragen.

    Wissenschaftler sind sogar zu dem Schluss gekommen, dass Langzeitstillen späterem Übergewicht vorbeugt und die Möglichkeit an bestimmten Krankheiten zu erkranken, mindert. Auch für die Mutter lohnt es sich, denn je länger sie stillt, desto geringer wird ihr Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Nicht zuletzt liegen auch die praktischen Vorteile auf der Hand, von denen ich weiter unten berichte.

    Meine Erfahrungen mit dem Langzeitstillen

    Um von meinen Erfahrungen zu sprechen: ich habe meine Tochter 4,5 Jahre lang gestillt. Zuletzt vermutlich trocken. Da war ich nämlich mit meinem jetzigen Stillkind schwanger und sie nuckelte nur noch selten und sehr kurz. Da es mir, bedingt durch die Schwangerschaft, auch unangenehm wurde, bat ich sie dann jeweils auch darum, es nicht mehr zu tun, „weil es mir weh mache“.

    Und so war es dann kurze Zeit später das letzte Mal. Wir sind in diese lange Stillbeziehung hineingewachsen und das war richtig spannend. Kurz vor dem 2. Geburtstag trank sie eine Zeit lang seltener an der Brust, so dass ich dachte, sie stille sich ab, danach wurde es dann aber irgendwann wieder mehr. Natürlich ass sie normal vom Tisch. Das Stillen diente nur noch bedingt der Nahrungsaufnahme.

    Mama tanken

    Sie wollte als Kleinkind immer dann an die Brust, wenn sie müde war, so stillte ich sie lange abends und nachts in den Schlaf und sie kam auch kurz an die Brust um „Mama zu tanken“, wenn sie sich weh tat, mit dem Bruder Streit hatte oder ähnliches.

    Auch für mich waren diese Momente immer sehr schön. Ich musste mich aktiv besinnen, alles weglegen und kam so jedes Mal selber zur Ruhe. Ich genoss die Nähe zu ihr, konnte ihr über’s Haar streichen und Pause machen.

    Stillen in der Öffentlichkeit

    Mit der Zeit stillte ich sie eigentlich nur noch zuhause. Nur im Hallenbad wollte sie zwischendurch mal an die Brust, was ich auch zu ließ. Gestört hat das nie jemanden, wobei ich mich weder exponierte, noch mich dafür irgendwo versteckte. Für mich war es nie etwas Unnatürliches.

    Obwohl es gerade mal ein Jahr her ist, dass ich sie nicht mehr stille, wäre es für mich heute nicht mehr vorstellbar. Sie ist, seit das Baby da ist, eben einfach von heute auf morgen ungeheuer groß geworden. Vorher war immer sie das Baby. Jetzt ist sie eben die Große.

    Stillen in der Öffentlichkeit“ ein Beitrag von unserer Autorin Verena, Hinweis der Redaktion.

    Kind entschied den Moment des Abstillens

    Ich bereue es kein bisschen, so lange gestillt zu haben. Ich trug auch trotzdem irgendwann wieder normale BHs. Und ich band keinem auf die Nase, dass wir noch stillen, war aber immer ehrlich, wenn ich gefragt wurde. Niemand störte sich daran. Und das Schönste: ich konnte wirklich mehr oder weniger meine Tochter entscheiden lassen.

    Auch wenn zum Schluss vielleicht ich der ausschlaggebende Punkt war, so „schleifte“ sich das Stillen doch schon zuvor über Monate hinweg immer mehr aus. Es gab schon lange vor dem letzten Stillen mehrere Tage in Folge, an denen sie gar nicht mehr an die Brust wollte, auch wenn ich es ihr anbot.

    Mit 4 Jahren schlief sie auch schon durch und brauchte die Brust nur noch sporadisch zum Einschlafen. Kuscheln reichte ihr meistens.

    Langzeitstillen – Eine wunderbare Erfahrung

    Und so war es für uns eine wunderbare Erfahrung und ein Glück, so lange Stillen zu können und ich bin nun sehr gespannt, wie es mit meinem nun 6 Monate alten, noch voll gestillten Baby wird. Bestimmt wieder spannend, denn ich merke schon jetzt, dass dieses Stillkind wieder einen ganz anderen Charakter hat!

    Verständlicherweise ist Langzeitstillen nicht für jede Mama etwas… manche lassen es für sich offen, andere setzen sich „Deadlines“ (und halten sie dann gar nicht ein) und für wieder andere kommt irgendwann aus verschiedenen Gründen dann doch der Punkt, abzustillen. Was denkt Ihr darüber?

    Eure Tamara (Babytalk – Autorin)

    Übrigens haben wir noch einen Linktipp für Euch: Auf Stillkinder.de sind viele gute Tipps zum Stillen zu finden, unter anderem auch, ob es gut für das Kind ist, schon nach dem fünften Monat abzustillen.

    Beitragsfoto: sittipong kitsamran / shutterstock
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    Pinterest 2: Elena_P / Getty Images Pro
  • Babys schütteln IST lebensgefährlich!

    Babys schütteln IST lebensgefährlich!

    Schütteltrauma: Dein Baby schreit und schreit und schreit. Minuten, Stunden, Tage, vielleicht sogar Wochen lang hörst du dein Kind nur schreien. Du hast schon so viel probiert, um dein Baby zu beruhigen und scheinbar hilft nichts, es wird sogar noch schlimmer.

    Du bist mit den Nerven am Ende, völlig kraftlos und erschöpft und willst einfach nur noch Ruhe. Im Folgenden findest du Tipps, wie du mit dieser Situation umgehen kannst. Eines aber solltest du nicht tun: Dein Baby schütteln, denn das kann tödlich enden!

    Gefahr eines Schütteltrauma ´s

    Unter Schütteln versteht man ein gewaltsames, ruckartiges Hin- und Herpeitschen des Kopfes. Dabei kann es bei Babys und Kleinkindern schnell zum sogenannten Schütteltrauma (engl.: shaken baby syndrome oder abusive head trauma) kommen, da ihr Kopf im Verhältnis zum Rumpf sehr groß und die Nackenmuskulatur noch nicht ausgereift ist.

    Der Kopf eines Babys ist zudem noch sehr flüssigkeitsreich. Am Häufigsten sind Säuglinge zwischen dem zweiten und vierten Lebensmonat betroffen. Deutschlandweit sterben jährlich zwischen 100 und 200 Kindern an den Folgeschäden eines Schütteltraumas.

    Wird das Baby oder Kleinkind gewaltsam geschüttelt, verschiebt sich das Gehirn. Dadurch zerreißen Venen, die das Gehirn mit der Dura Mater (der Hirnhaut im inneren der Schädelhöhle) verbinden. Außerdem kann das Aufprallen des Gehirns zu Quetschungen und Prellungen führen. Weiterhin kommt es zu Wassereinlagerungen und Blutungen im Kopfinneren.

    Durch diese Verletzungen kommt es zu irreparablen Zell- und Nervenschädigungen, die Seh- und Sprachstörungen, geistige Behinderungen und in vielen Fällen den Tod nach sich ziehen können. Die Gesamtmorbidität (Sterblichkeitsrate) bei Säuglingen wird nach einem Schütteltrauma auf 90 Prozent geschätzt!

    Symptome eines Schütteltrauma ´s

    Wurde ein Baby oder Kleinkind geschüttelt, sind oft keine äußerlichen Hinweise erkennbar, was die Diagnose für Ärzte wiederum häufig sehr schwierig macht. Die Symptome eines Schütteltrauma ´s können von Schläfrigkeit und Trinkschwäche über Schreckhaftigkeit, Unwohlsein und Erbrechen bis hin zu völliger Apathie, epileptischen Anfällen, Herz-Rhythmusstörungen und Atembeschwerden reichen.

    Eine Abgrenzung zu einem normalen Infekt kann schwierig sein, wenn Informationen zu dem vorangegangenen Schütteln fehlt. Dadurch kann wertvolle Zeit verstreichen, in der das Kind richtig untersucht und behandelt werden könnte. Eltern und andere Bezugspersonen sollten daher immer Angaben dazu machen, wenn das Kind geschüttelt wurde, da nur bei schneller Diagnose eventuell Schlimmeres noch vermieden werden kann.

    Wenn du dein Kind geschüttelt hast, lass es bitte sofort untersuchen und erkläre, was passiert ist! Da ein Baby ein sehr verletzliches Gehirn hat, kann auch schon leichtes Schütteln schwere Folgen haben und sollte immer untersucht werden.

    Zur richtigen Einschätzung der Situation wird das Kind per bildgebendem Verfahren wie Computer- oder Magnetresonanz-Tomographie untersucht. Je nach Befund erfolgt dann die Behandlung. Bei akuter Lebensgefahr werden die lebenswichtigen Funktionen stabilisiert (Atmung, Herzschlag,…) und Hirnblutungen operativ behandelt.

    Zur Beobachtung gehören Kinder mit Schütteltrauma immer für mindestens 24 Stunden in klinische Beobachtung. Langzeitschäden wie epileptische Anfälle und Entwicklungsstörungen oder geistige Behinderung können medikamentös bzw. mit gezielter Förderung behandelt werden.

    Schütteltrauma Baby schütteln Mutter mit schreiendes Baby auf dem Bett liegend

    Das Baby hört nicht auf zu schreien – was kann ich tun?

    Wenn ein Baby über mindestens drei Wochen an drei Tagen die Woche drei Stunden lang schreit, wird es als Schreikind bzw. Schreibaby bezeichnet. Aber auch wenn ein Baby nicht in diese Definition passt, können Eltern unter dem Schreien des Kindes leiden.
    Ein schreiendes Baby zerrt an den Nerven und irgendwann können Mutter oder Vater nicht mehr.

    Die Nerven sind am Ende und man will einfach nur mal Ruhe, nur mal kurz. Das ist verständlich. Eins sollte aber immer dabei immer ein Tabu sein: Gewalt am Kind! Anschreien, Schlagen und auch definitiv Schütteln sind Formen von Gewalt am Kind oder am Baby.

    Wenn du also nicht mehr weiter weißt und einfach nicht mehr kannst, dann leg dein Baby an einen sicheren Ort, an dem es sich nicht verletzen und von dem es auch nicht herunterfallen kann und nimm kurz Abstand von deinem Kind. Geh, wenn nötig in einen anderen Raum und atme tief durch. Beruhige dich bevor du wieder zu deinem Kind gehst und bitte eine andere Person, sich für eine Weile um dein Baby zu kümmern.

    Wenn dich zur Zeit niemand unterstützen kann, benutze Ohrenstöpsel, um dich trotzdem um dein Kind kümmern zu können. Versuche zu entspannen, denn deine Anspannung überträgt sich auch auf dein Kind. Hilfe findest du außerdem vielerorts in sogenannten Schreiambulanzen. Außerdem solltest du dich bei akuter Not an den Kinderarzt und/oder an deine Hebamme wenden.

    Schreien ist Babys Kommunikation

    Babys schreien in den ersten drei Monaten besonders häufig und viel. Sie kommen aus der reizarmen, sicheren und bekannten Umgebung von Mamas Bauch auf eine Welt, die sie nicht kennen. Alles ist neu, alles ist anders und ungewohnt und macht Angst. Viele Reize überfordern Babys und lassen sie vermehrt am Abend lautstark den Tag verarbeiten.

    Viele Babys sind deswegen besonders in den ersten Lebenswochen und -monaten besonders nähebedürftig, um Sicherheit bei Mama zu erfahren. Babys schreien, um ihre Bedürfnisse kundzutun, weil ihnen anfangs kein anderes Mittel zur Kommunikation zur Verfügung steht.

    Sie weinen und schreien, wenn sie Hunger oder Durst haben, wenn ihnen etwas wehtut oder unbehaglich ist oder auch wenn der Tag sehr aufregend war und sie einfach deine Nähe brauchen.

    Wenn dein Baby sehr viel bei dir sein möchte, du aber trotzdem beide Hände frei haben möchtest, kann es helfen, das Kind im Tragetuch oder in einer geeigneten Tragehilfe zu tragen. Für eine erste Unterweisung in der richtigen Bindetechnik wende dich an eine Trageberaterin oder an deine Hebamme.

    Sollte dein Baby insbesonders nachmittags oder abends sehr unruhig sein und viel weinen, dann versuche, die folgenden Tage ruhiger zu gestalten, wenig oder keinen Besuch zu empfangen und mit deinem Kind zuhause zu bleiben. Oft kann ein ruhigerer Tagesablauf schon viel zu Babys Entspannung beitragen.

    Lerne dein Kind kennen

    Setze dich als frisch gebackene Mama nicht unter Druck! Du kannst nicht gleich jedes Schreien und Weinen akkurat deuten. Nimm‘ dir Zeit und lerne dein Baby erst einmal kennen. Am Besten eignet sich dafür das Wochenbett. In dieser Zeit sollte man möglichst wenig unternehmen und sich viel mit dem Baby zuhause in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre aufhalten.

    Die Zeit gehört dir bzw. euch und eurem Baby. Nimm dein Kind viel zu dir, kuschel viel mit ihm und reagiere auf sein Weinen, Schreien und Meckern. Erholt euch beide von der anstrengenden Geburt und den aufregenden Tagen im Krankenhaus.

    Durch Ausprobieren (In den Schlaf wiegen, stillen oder Flasche geben, Blähungen lindern, kuscheln,…) wirst du nach und nach ein gutes Gefühl für die Bedürfnisse deines Kindes bekommen und schneller wissen, was ihm fehlt. Wenn dein Baby jedoch längere Zeit schreit und keine Ursache gefunden werden kann, solltest du dein Kind immer von einem Kinderarzt untersuchen lassen.

    Dein Baby kommt mit der Fähigkeit zur Welt, sich mitzuteilen und um Hilfe zu schreien, wenn es Hilfe benötigt. Als Eltern seid ihr die ersten und wichtigsten Bezugspersonen für euer Kind und solltet ihm diese Hilfe gewähren.

    Wenn ihr merkt, dass eure Kräfte am Ende sind, befolgt bitte die genannten Tipps und holt euch Hilfe. Denn das Schütteln eines Babys und auch Kleinkindes aus Verzweiflung kann tödliche Folgen haben.

    Eure Katharina Tornow (Babytalk – Autorin)

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