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  • Dunstan Babysprache – Dein Neugeborenes spricht mit Dir

    Dunstan Babysprache – Dein Neugeborenes spricht mit Dir

    Du fragst Dich jetzt sicher, gibt es so was tatsächlich?

    Eine Bedienungsanleitung für das Baby? Naja, fast – es ist eher eine Art Übersetzungshilfe „Babysprache – deutsch“. Bisher bei uns noch ziemlich unbekannt ist, dass es eine universelle Babysprache gibt, die alle Säuglinge weltweit gleichermaßen „sprechen“.

    Und die ist ganz einfach und logisch, wenn man einmal gelernt hat, worauf man hören und achten soll, bei dem, was ein Baby uns auf seine Weise sagt. Auch Du wirst es mit etwas Übung rasch verstehen lernen.

    Eine universelle Sprache

    Tatsächlich nutzt jedes Neugeborene auf dieser Welt die gleichen fünf Laute für seine allerersten Grundbedürfnisse wie Hunger, Müdigkeit, Aufstoßen müssen, Bauchweh und Kolik oder allgemeines Unwohlsein.

    Diese Laute basieren auf seinen angeborenen körperlichen Reflexen und sind daher weltweit bei allen Babys gleich. Egal zu welchem Kulturkreis sie gehören oder mit welcher Muttersprache sie aufwachsen.

    Die Ursprünge dieser Sprache liegen in unserer Evolution. Der Schrei eines Menschenbabys ist wie der eines hilflosen Jungtieres ein wichtiger Schutzmechanismus.

    Der Laut muss spezifisch und unterschiedlich sein, damit jede Menschen- oder Tiermutter sofort richtig darauf eingehen kann, damit das wehrlose Junge sich schnell wieder beruhigt und keine Fressfeinde anlockt.

    Entdeckung in Australien

    Entdeckt hat diesen direkten Zusammenhang von spezifischen Babylauten in der sogenannten Vor- Schrei-Phase – also bevor das heftige Weinen beginnt – und den biologischen Grundbedürfnissen von Neugeborenen die Australierin Priscilla Dunstan.

    Priscilla wurde mit einer bemerkenswerten Gabe geboren. Schon als Kind konnte sie ein Mozart- Stück nur hören und es Note für Note auf ihrer Violine nachspielen. Dieses besondere fotografische Gedächtnis für Klänge bekam nach der Geburt ihres Sohnes eine ganz neue Bedeutung.

    Priscillas Sohn Tomas war eines von vielen Babys, die an Kolik und langen Perioden unerklärlichen Weinens leiden. Sie fühlte sich wie viele junge Mütter oft isoliert und gestresst, weil sie nicht wusste, was sein Weinen bedeutete und was er brauchte.

    Mit der Zeit beobachtete sie bei Tom, dass er, bevor er zu schreien anfing, einige Laute äußerte. Sie hörte ihm aufmerksam zu und entdeckte ein Muster und den verstand den Sinn dahinter.

    Weniger Rätselraten – weniger Stress

    Aus 10 Jahren Erfahrung als Opernsängerin wusste sie, wie Klänge von unserem Körper erzeugt werden. Priscilla fing an, ein Tagebuch mit Notizen zu führen, welchen Klang sie bei ihrem Baby hören konnte und was sie tat, damit Toms Weinen aufhörte.

    Zur Validierung ihrer Entdeckung folgten ein Jahrzehnt an Forschung und Studien mit über 1000 Babys aus über 30 Nationen. Diese haben eine universelle Babysprache ans Licht gebracht, die das Rätselraten in eine akkurate und effektive Kommunikation verwandelt.

    Mit nur fünf neuen „Vokabeln“ in Babysprache öffnen sich uns die Tore (oder treffender: Ohren!). Zu einem besseren Verständnis von Säuglingen und dem, was sie gerade brauchen und einzufordern versuchen. Und das hat erhebliche Langzeit-Vorteile:

    70 % der Mütter aus den Studien bestätigten, dass sich ihre Babys rascher beruhigen und sie selbst weniger Stress. Dafür aber ein höheres Selbstwertgefühl in ihrer Elternrolle erleben, seitdem sie die Dunstan Babysprache kennen und anwenden. Die Hälfte der Studienteilnehmer konnte sogar besser durchschlafen und empfand eine gestärkte Bindung zum Kind.

    Auch die Väter berichteten über weniger Stress zu Hause und einen positiven Einfluss auf die Partnerschaft. Kein Wunder, denn das Dunstan System ist wie eine einfache Gebrauchsanweisung für die Versorgung eines Neugeborenen. Du hörst die Laute des Babys und weißt genau, was es gerade braucht.

    Das Tolle ist zudem: auch Papas erkennen die „Dunstan-Worte“ rasch und fühlen sich damit vom ersten Tag an aktiv in die Babypflege einbezogen. Beide Eltern verstehen auf diese Weise ihr Neugeborenes und seine Bedürfnisse gleich gut und können es, wenn man vom Stillen absieht, beide gleichberechtigt versorgen.

    Weniger Weinen – mehr Sicherheit

    Eltern auf der ganzen Welt berichten darüber, wie das Erlernen der Dunstan Babysprache ihr Leben und das Erleben ihres Babys verändert. Während das Weinen von Babys bei Eltern oft Stress, ein Gefühl von Hilflosigkeit und manchmal sogar Verzweiflung erzeugt, verringert die Dunstan Babysprache genau diesen Druck und die Anspannung.

    Indem man innehält und zuhört, erkennt man Babys Bedürfnisse rasch und kann sie leicht erfüllen. Das Baby teilt uns konkret mit, was es braucht und wir müssen nur richtig reagieren. So entstehen Sicherheit und Nähe und es ist, als hätte man ein neues Paar Ohren geschenkt bekommen.

    Auch größere Geschwisterkinder – ja die ganze Familie – können die Sprache und die Bedürfnisse des Neuankömmlings nun verstehen. So hat man ein Baby, das zufrieden ist und eine Familie, die nicht von einem gestressten Baby dominiert wird.

    Dunstan Babysprache lernen

    Seit Kurzem gibt es ca. dreistündige Dunstan Babysprache Workshops für Eltern und Fachpersonal.  Sie werden in verschiedenen Orten in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeboten.

    Einen Kurs bei einer lizenzierten Dunstan Babysprache Kursleitung besuchen werdende oder frischgebackene Eltern am besten während des letzten Schwangerschaftsdrittels oder während der ersten 12 Lebenswochen ihres Kindes.

    Die Dunstan Laute verwenden Babys meist bis zum vierten, fünften Lebensmonat. Wird von den Eltern in dieser Zeit auf die Laute verlässlich eingegangen, wandelt sich ab etwa dem vierten Monat diese reflexbasierte Kommunikation vom Kind in eine bewusste Anwendung der Laute. So kann es gut sein, dass diese zum Teil sogar bis zum ersten Geburtstag beibehalten werden.

    Verstehen, was dein Baby sagt

    Das Ziel der Dunstan Babysprache ist es, junge Familien zu stärken, so dass jedes weinende Baby gehört wird und Eltern vom ersten Augenblick an ihren Nachwuchs und seine Bedürfnisse leichter verstehen können.

    Das sorgt für entspannte Babys und gelassene Eltern, die gemeinsam von Anfang an in eine sichere Bindung und in eine sanfte, vom Baby geleitete Routine finden. Ist das Baby happy, sind es auch Mama und Papa. Diesen harmonischen Start wünschen wir allen jungen Familien.

    Weitere Infos sowie die aktuellen Kursorte & Kontakte zu Dunstan Babysprache KursleiterInnen findest Du unter www.dunstanbabysprache.com.

    Tipp: Als Ergänzung zum Kurs gibt es die Dunstan Babysprache DVD mit vielen Videobeispielen und Untertiteln in 12 Sprachen. Das ideale Geschenk für frischgebackene Eltern – weltweit!

    Eure Vivian (Babytalk-Expertin)

    Hier findet ihr einen weiteren Artikel über „Babysprache“ von Vivian König, Hinweis der Reduktion.

    Dunstan Babysprache
    Beitragsfoto: niderlander / shutterstock (Pinterest oben)
    Pinterestfoto oben: H. Armstrong Roberts von Photo Images (über Canva)
  • Verlosung: Gewinne das letzte limitierte Sirenen-Tragetuch von Fidella!

    Verlosung: Gewinne das letzte limitierte Sirenen-Tragetuch von Fidella!

    Hier geht es zur Verlosung eines wunderschönen Fidella Tragetuch auf Facebook:) Wir freuen uns auf Eure Kommentare, hier fragen wir nach den besten Tipps für eine tolle Abkühlung an heißen Sommertagen:

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  • Was tun, wenn dein Kleinkind sich seine Zähne nicht putzen will?

    Was tun, wenn dein Kleinkind sich seine Zähne nicht putzen will?

    Über eine Babytalk-Leserin bin ich auf das Problem aufmerksam gemacht worden, dass viele Eltern sich fragen, wie sie sich verhalten sollen, wenn sich ihr Kind nicht die Zähne putzen will.

    „Was tun, wenn das Kind sich nicht die Zähne putzt und auch alle Versuche mit zuckerfreien Süßmitteln, gesunder Ernährung etc. nicht verhindern, das letztendlich die Zähne so kaputt sind, das eine Behandlung unter Vollnarkose notwendig ist? Ist dann die Behandlung und alles was dazu gehört für das Kind nicht genauso traumatisch, als wenn es zum Putzen gezwungen worden wäre?“

    Auf die Frage, was zu tun ist, kann man Eltern zwar hunderte von Tipps geben, doch letztendlich müssen sie die Entscheidung treffen und damit die Verantwortung dafür selber tragen. Selbst, wenn es so aussieht, als wenn eine Vorgehensweise „besser“ ist als die andere, kann man das im vorhinein nicht wirklich sagen.

    In diesem Sinne werde ich nachfolgend darauf eingehen, „wie man Kinder ans Zähneputzen heranführen kann“, „welche Folgen ein „gewaltsames Zähneputzen haben kann“ und „wie man Kinder auf eine Zahnbehandlung vorbereiten kann“,  eingehen.

    Wie kann ich mein Kind dazu motivieren sich die Zähne zu putzen?

    Zu aller erst, beginnt frühzeitig mit dem Zähne putzen, das heißt mit den ersten Milchzähnen und den ersten Beikostmahlzeiten (6-9 Monate). So baut sich das Zähneputzen von „Anfang“ an in das Aufsteh- bzw. Zubettgeh-Ritual ein.

    Nimmt eure Kinder so oft wie möglich mit, wenn ihr euch die Zähne putzt, denn Kinder haben eine Art inneren Drang uns alles nach zu machen. Und Kinder lernen am allermeisten durch Nachahmung. Dies insbesondere von ihren Eltern und größeren Geschwistern.

    Vielleicht lasst ihr ihnen auch euch die Zähne putzen und schaut, ob ihr anschließend mit der Zahnbürste in ihren Mund dürft. Seid nicht enttäuscht, wenn sie es nicht wollen. Manchen Kindern macht es einfach noch Angst.

    Falls sie es nicht wollen, fragt, ob sie es vielleicht selber mal probieren wollen. Und wenn sie dies auch noch nicht wollen, sind sie vermutlich aber bereit ihrer Puppe oder Kuscheltier die „Zähne zu putzen“.

    Wie auch immer, bleibt entspannt und geht nicht mit der Erwartung heran, dass es jetzt aber langsam mal klappen muss.

    Kinder lernen am besten auf einer humorvollen und entspannten Art und Weise

    Vielleicht führt ihr auch ein Belohnungssystem ein, indem ihr ihnen einen Smiley oder ähnliches Bildchen stempelt oder in eine Liste malt. Ab dem Erreichen einer bestimmten Menge könntet ihr dann etwas mit ihnen unternehmen, was sie besonders mögen oder eine Kleinigkeit schenken.

    Ich habe mir damals so mein erstes Taschengeld zusammengespart. Dabei ist zu beachten, dass dies nicht als ein Tauschhandel gemeint und kommuniziert wird, was dann dazu führen kann, dass eure Kinder nur noch für eine Gegenleistung machen, was ihr wollt.

    Achtet zudem darauf, dass ihr eine weiche Zahnbürste verwendet, denn besonders bei Kindern ist das Zahnfleisch häufig noch sehr empfindlich. Übrigens auch unsere Zähne mögen am liebsten sanft geputzt werden.

    Belohnung wirkt immer besser als Bestrafung

    Erinnert euch mal an die ersten Aufsteh- und Gehversuche eures Kindes. Habt ihr sie kritisiert, wenn sie hingefallen sind oder habt ihr sie motiviert es immer wieder zu probieren und sie bei jeden Versuch überschwänglich bestärkt und gelobt?

    Vielleicht lest ihr auch mal gemeinsam Geschichten von den Zahnmonstern Karius und Baktus, diese werden den meisten Eltern bestimmt bekannt sein. Selbst ausgedacht wirken sie aber auch.

    Bis zum Erlangen der Schreibschrift ist es zudem wichtig die Zähne täglich mindestens einmal gründlich nachzuputzen.

    Mutter putzt Kleinkind die Zähne

    Ein „gewaltsame“ Zähneputzen oder erzwingen ist nicht hilfreich.

    Wenn ich mein Kind gegenseinen Willen die Zähne putze, sollte ich mir bewusst sein, dass dies vom Kind als Grenzüberschreitung wahrgenommen wird.

    Dies muss zwar nicht, kann aber zu einem Trauma führen. Auf jeden Fall wird es die Beziehung zu den Eltern bzw. das Vertrauen zu ihnen für eine gewisse Zeit schädigen.

    Und das kann schwerwiegendere Folgen für euer Kind haben und für kariöse Folgezähne sorgen, obwohl man genau das Gegenteil bewirken wollte.

    Denn so würde das Zähneputzen für eine sehr lange Zeit mit etwas sehr negativem verbunden. Was zu Folge hätte, dass sie aus freien Stücken wohl eher nicht mehr machen würden. Somit hätte man das Problem noch verstärkt und verlängert.

    Meine Empfehlung, macht euch immer wieder bewusst: Auch bzw. gerade Kinder haben das Recht Fehler zu machen. Und wie wir, haben sie anschließend auch die „Verantwortung“ für ihre Entscheidungen zu tragen.

    Und da wir sie lieben, helfen wir ihnen dabei, anstatt, wenn sie bereits „auf dem Boden liegen, noch nachzutreten“.

    Kinder lernen nicht aus Verurteilung und Bestrafung, sondern aus Erfahrung.

    Überlegt euch, ob ihr euren Kindern nicht „die Verantwortung“ für ihr Zähne putzen  überlasst.

    Unsere Verantwortung als Eltern endet an dem Punkt, an dem wir sie immer wieder (in Abständen) „kindgerecht“ darauf Aufmerksam machen, wie wichtig das Zähne putzen ist. Es ihnen zeigen bzw. mit ihnen üben und sie daran erinnern es zu tun. Zumindest solange bis es eine „Selbstverständlichkeit“ für sie geworden ist.

    Wie kann ich eine Zahnarztbesuch/-OP meines Kindes vorbereitend unterstützen?

    Dies kann damit beginnen, dass wir für und ggf. gemeinsam mit unserem Kind einen Zahnarzt suchen (hierzu ein Video von Lauras Stern Laura muss zum Zahnarzt„), der eine Gespür hat, wie man in Kontakt mit (ängstlichen) Kindern kommt und weiß, wie man ihr Vertrauen gewinnt.

    So sollte der erste Zahnarztbesuch auch nur eine Art Kontroll- und Diagnosebesuch sein. Und wenn möglich keine Behandlung beinhalten. Für Kinder ist es sehr hilfreich, wenn die ersten Besuche beim Zahnarzt in positiver Erinnerung bleiben.

    Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Zähne kontrollieren zu lassen bevor die ersten Probleme auftreten. Mehr dazu findet ihr in unserem Beitrag „Der erste Besuch beim Zahnarzt„.

    Man sollte  Kinder bei nötigen Behandlungen nicht belügen, indem man ihnen z.B. sagt, es wird nicht weh tun. Denn das muss es zwar nicht, doch kann es. Und zudem ist es auch von der Schmerztoleranz abhängig.

    Eine tolle Idee ist es, die Geräte des Zahnarztes mit Geschichten zu verbinden:

    • Der Bohrer macht die Häuser von den „Auamonstern“ kaputt.
    • Der Sauger fängt sie alle ein und schmeißt sie ins Gefängnis.
    • Die Füllung macht die Zähne wieder wunderschön glatt, sodass „Auamonster“ in Zukunft immerzu ausrutschen und keine Chance haben, sich anzusiedeln.

    Wenn möglich und vom eurem Kind gewünscht, ist es gut seine Hand zu halten oder auf eine andere Art in körperlichem Kontakt während der Behandlung zu bleiben.

    Auch eine anschließende Belohnung und Lob kann eine unschöne Erfahrung gerade bei Kindern häufig ins positive umkehren.

    Als erstes sollte man sich davor hüten, dies mit Kommentaren wie „Wer nicht hören will, muss fühlen“ oder „Das hast Du nun davon“. Damit probieren wir nur unsere eigenen Schuldgefühle zu mindern.

    Ich hoffe Euch damit die Entscheidung etwas leichter gemacht zu haben.

    Werbung: Unser Buch

    Weitere Beispiele, wie ihr eure Kinder bindungsorientiert und liebevoll in die Selbstständigkeit begleiten könnt, findet ihr in unserem Buch „Glückliche Kinder brauchen entspannte Eltern„, welches im Humboldt-Verlag erschienen ist:

    Euer Deva (Babytalk-Redaktion)

    Beitragsfoto: Evgeniy Losev / shutterstock
  • Der geniale Buggy „go“ von Phil&Teds

    Der geniale Buggy „go“ von Phil&Teds

    Ein Buggy, der mehr kann. Ist das inzwischen nicht schon eine als selbstverständlich geltende Anforderung an die rollenden Gefährten, die jede Familie bei der Suche nach dem geeigneten Buggy mitbringt? Muss heute der Buggy nicht schon mehr Funktionen haben, als das Auto von Papa? Oder ist neben der Funktionalität auch schlichtweg das Design eines der wichtigsten Merkmal?

    Wir haben uns auf den verschiedensten Baby-Messen für Euch ein Bild der vielen Buggies und Kinderwagen gemacht, und stellen Euch heute einen unserer ganz besonderen LIEBLINGE unter den Buggies vor:

    Der „go“ Buggy von Phil&Teds ist eine Mischung aus Funktionalitätsgenie und Purismus, der sich super gut für urbanes Terrain eignet. Seine kleinen Komforträder sorgen für ein leichtes Lenkmanöver. Außerdem stören sie nicht im zusammengeklappten Zustand durch ihre Größe. Sie haben zudem eine Eigenart, deren Wort uns sehr sympathisch ist: Sie sind „punktursicher“;) Also auch in Städten mit Kopfsteinpflaster und  spitzen Steinchen / Dreck auf dem Weg kein Problem.

    Wer mal „eben schnell“ noch etwas erledigen muss, hat mit dem „go“ einen Buggy, der sich ohne große Umstände in jede Situation integrieren lässt. Da er so handlich ist, erleichtert er jeden Weg mit Kind und spart so viele Nerven und Energien im Alltag von Eltern. Wir haben ja schließlich schon genug nerventreibende Umstände, die einem das Leben mit Kind unnötig verkomplizieren …

    Mutter setzt die Bremse beim Buggy go fest

    Dazu gehören auch Bremsen, die zu kleinen Alltagskämpfen animieren.  Beim „go“ kein Problem, die Bremse lässt sich mit wenig Kraft und auch ohne festes Schuhwerk einstellen.

    Da der Buggy selbst nicht einmal 5 kg wiegt, ist es möglich, ihn überall hin mitzunehmen.  Das Zusammenklappen ist super einfach und dank eines Tragegriffes ist er auch im zusammengeklappten Zustand angenehm zu tragen. Man kann ihn auch einfach hinter sich herziehen, was wir besonders praktisch finden.

    Das Design ist knallig und modern. Der Kern des Buggies ist immer schwarz gehalten, die Sitzgarnitur gibt es in rot, grün und gelb. Da hätten wir noch eine graue / anthrazitfarbene.  Option schön gefunden, da manche ja gerne nicht so bunt unterwegs sind. Aber da das Kind ja eh darin sitzt, und Kinder Farben lieben, ist es so wunderbar.

    Das Kind im Buggy

    Kommen wir nun zu dem wichtigsten Bestandteil im Leben eines Buggys: DEM KIND, welches im Buggy sitzt.

    Wir legen viel Wert auf Sicherheit, da in unserer Redaktion bereits viele Buggys im Alltag mit Kleinkindern getestet wurden. Und wir können ein Lied davon singen, welche Dinge alle von den Konstrukteuren gerne vergessen werden …

    Mutter sichert Kind im Buggy go

    Der „go“ verfügt über ein 5-Punktgurtsystem, welches nicht durch ein einfaches Knopfdrücken vom Kind geöffnet werden kann. Zudem ist der Bügel, welchen man ganz einfach entfernen kann, nicht so nah am Kind, dass er dieses einengt. Das Sonnenverdeck lässt sich durch einen Reißverschluss ganz nach Bedarf anpassen.

    Und natürlich kann man die Rückenlehne in eine Liegeposition einstellen. Es soll schließlich jedes Kind seinen süßen Träumen folgen dürfen, ohne dabei den Nacken zu verrenken.

    Wir sagen: Daumen hoch für den „go“ von Phil&Teds, und geben eine klare Kaufempfehlung an alle Eltern, vor allem denen, die in Städten wohnen. Ein Strandläufer oder Geländewagen ist der „go“ zwar nicht, aber dafür im urbanen Alltag ein freundlicher Butler.

    Wir wünschen allen aktuellen und zukünftigen Besitzern viel Spaß mit dem „go“.

    Übrigens findet ihr ihn hier, wenn ihr nun Lust bekommen habt, Euch selber ein Bild von ihm zu machen: Zum Onlineshop

    Eure Babytalk-Redaktion

    Fotos: von pussycatandbird-https://pussycatandbird.com/blogworld/

  • So könnt ihr euer Kind beim Arzt unterstützen

    So könnt ihr euer Kind beim Arzt unterstützen

    Mit Kind beim Arzt: Fremde Umgebung, ein fremder Geruch – und dann auch noch fremde Menschen, die einem viel zu nahe kommen: Kein Wunder, dass Babys und Kleinkinder sich in Arztpraxen nur selten wohlfühlen. Nachfolgend findet ihr Tipps, wie ihr euer Kind beim Arztbesuch unterstützen könnt.

    Doch Arztbesuche sind eben notwendig. Das gilt für die U-Untersuchungen, gegebenenfalls Impfungen und auch, wenn das Kind mal krank oder verletzt ist. Wir als Eltern können unsere Kinder liebevoll begleiten, indem wir ihnen Sicherheit geben und ihnen eine Stütze sind. Das geht in mehrerlei Hinsicht:

    -1- Auswahl des Arztes

    Kinder haben sehr feine Antennen: Sie spüren genau, wenn wir Vorbehalte gegenüber einem Arzt haben. Daher macht es Sinn den Arzt sorgfältig zu wählen. Bei der Auswahl ist es hilfreich darauf zu achten, dass sich der Arzt Zeit nimmt, vor der „Behandlung“ in direkten Kontakt mit dem Kind zu gehen. Dies ist für den Vertrauensaufbau sehr wichtig. Egal wie alt das Kind ist.

    Dass wir Eltern dem Arzt und seiner Expertenmeinung vertrauen, ist auch für unsere Kinder wichtig. Wer selbst mit einem mulmigen Gefühl zum Arzt geht, dem wird es schwerfallen, seinem Kind Sicherheit zu geben.

    -2- Vorbereitung auf den Arztbesuch

    Ein Arzt ist jemand, der es gut mit Dir meint, er will Dir helfen gesund zu werden (oder zu bleiben). Mit diesem Grundtenor sollten wir vor unseren Kindern über den Arzt sprechen.

    Wenn wir unseren Kindern außerdem vorher schon sagen, was ungefähr passieren wird, dann können sie sich darauf einstellen. Dass sich ein Kind bei der U-Untersuchung ausziehen muss, sollten wir ihm zum Beispiel unbedingt vorher schon sagen. Auch wenn es eine Spritze bekommen soll, ist das wichtig vorher zu wissen.

    Es kann auch helfen mit dem Kind und seinen Kuscheltieren oder Puppen die typische Untersuchungen und Behandlungen durchzuspielen.

    -3- Ich bin bei Dir

    In der fremden Umgebung der Arztpraxis tut es Kindern gut zu wissen, dass jemand da ist, dem sie vertrauen: Eltern oder zur Not andere Bezugspersonen. Wir Eltern sollten bestärken, Gefühle wahrnehmen und ein Wir-Gefühl schaffen.

    Das geht indem wir unseren Kindern zuhören, ihre Gefühle nicht kleinreden, sondern ernst nehmen und die klare Message senden: „Wir schaffen das gemeinsam“.

    -4- Gefühle zugestehen

    Eine Spritze ist nicht „nichts“. Und wenn Eltern sagen das tue nicht weh, dann lügen sie. Natürlich kann eine Spritze weh tun. Wer das abstreitet macht sich unglaubwürdig.

    Besser wäre es da etwas zu sagen wie: „Ich weiß, dass das unangenehm ist. Ich kann mich noch gut an meine letzte Spritze erinnern, das war ganz schön doof. Aber schau – es ist wieder verheilt. Bei Dir wird das genauso sein“.

    -5- Ich gebe Dir Sicherheit

    Natürlich könnten wir Eltern mitweinen, wenn das Baby eine Spritze bekommt. Besser ist es aber, sich nicht mit in die Opferrolle zu begeben, sondern auch hier Sicherheit zu geben:

    Gleich haben wir es geschafft! Wenn wir Eltern zögern oder selbst zurückweichen, sendet das falsche Signale. Besser ist es, entschlossen und klar Position zu beziehen.

    -6- Ich bleibe bei Dir

    In Krankenhäusern und auch in manchen Arztpraxen werden Eltern gebeten nach draußen zu gehen, wenn ihrem Kind Blut abgenommen oder ein Zugang gelegt wird. Das ging mir auch schon so. Beim ersten Mal habe ich es tatsächlich gemacht. Im Nachhinein bereue ich es sehr. Alle folgenden Male bin ich geblieben. Und zwar aus gutem Grund:

    In Momenten größter Not, in denen ihnen fremde Menschen Schmerzen zufügen, brauchen Babys und Kinder jemand Vertrauten um sich, der ihnen Halt gibt.

    Wenn man es als Eltern wirklich nicht aushalten kann, dass Kind leiden zu sehen, ist das vielleicht die beste Option den Raum zum Blut abnehmen zu verlassen.

    Und wenn möglich, ist es in diesem Fall hilfreich eine andere Vertrauensperson mit zu nehmen. Doch wir sollten uns auch ernsthaft fragen, ob es uns nicht doch möglich sein kann, unserem Kind beizustehen. „Egal was kommt: Ich lass Dich nie alleine“ – diese Message spüren schon die Kleinsten.

    -7- Ablenken

    Wenn es geht, dann ist Ablenkung nicht die schlechteste Strategie. Bei manchen Kindern hilft das ganz gut. Zumindest wenn es um kurze Schmerzen wie eine Spritze geht.

    Vorsicht ist allerdings geboten, denn die Spritze sollte natürlich nicht heimlich gegeben werden, sondern durch die Ablenkung einfach eine Nebenrolle erfahren.

    Wenn der Arzt eine kleine Geschichte erzählt oder das Kind in ein Gespräch verwickelt, dann konzentriert sich eben auch nicht alles auf die Spritze und die Situation wird entkrampft. Manchmal klappt es. Und manchmal nicht.

    Jedes Kind ist anders, manche sind sensibler, einigen machen geänderte Umstände wenig aus, manche sind zurückhaltend, andere selbstbewusst.

    So braucht jedes Kind eine etwas andere Begleitung. Aber der Grundtenor ist für alle gleich hilfreich: Ich bin bei Dir, wir schaffen das! Das brauchen Kinder – im Leben und auch in der Arztpraxis. Hier findet ihr einen ähnlichen Artikel „Der erste Besuch beim Zahnarzt„, Hinweis der Redaktion)

    Eure Katharina Müller-Sanke (Babytalk-Autorin)

    Werbung: Unser Buch

    Weitere Praxisbeispiele, wie ihr eure Kinder bindungsorientiert und liebevoll in die Selbstständigkeit begleiten könnt, findet ihr in unserem Buch „Glückliche Kinder brauchen entspannte Eltern“ welches im Humboldt-Verlag erschienen ist:

    Beitragsfoto: REDPIXEL.PL / shutterstock
    
    Pinterest: REDPIXEL.PL & shironosov von G Images Pro (über Canva)
  • Sehnsüchte und Erwartungen an das zweite Kind

    Sehnsüchte und Erwartungen an das zweite Kind

    Das zweite Kind: Wir freuen uns Euch unsere neue Babytalk-Autorin Alina Stiehm vorstellen zu können. Sie bloggt unter Liebling ich blogge jetzt über das Leben mit zwei Kindern, Lebensfreude, Reisen, Mode und alles schöne dieser Welt. In diesem Beitrag schreibt sie über die Sehnsucht und die Erwartungen an ihr zweites Kind:


    Ich habe mir schon immer viele Kinder in meinem Leben gewünscht. Genau genommen war Drei, meine magische Zahl zum Glücklich sein. Als ich in relativ jungen Jahren, mit 24 mein erstes Kind bekam, änderte dies nichts an meiner Sehnsucht nach mehreren Kindern.

    Ich liebte die Zeit im Wochenbett ebenso, wie das erste Lebensjahr mit meinem Erstgeborenen. Einfach alles war rund um perfekt. Und doch: Bereits nach knapp einem Jahr stellte sich schon wieder die Sehnsucht auf ein zweites Kind ein.

    Ein zweites Kind

    Die Sehnsucht nach einem zweiten Kind wuchs. Ich war mir zu jener Zeit allerdings nicht bewusst, was ein weiteres Kind im Kreise unserer kleinen, noch unstabilen Familie für eine Bedeutung tragen würde. Das einzige, was ich wollte, war wieder die Babyzeit erleben zu dürfen, wie ich sie mit meinem ersten Kind bereits erleben durfte.

    Diese innige, verbundene Liebe wieder spüren dürfen. Alles neu macht ein weiteres Kind? Ist dem so? Stellt ein zweites Kind alles wieder auf Anfang?

    Zu unserer Freude wurde ich schnell wieder schwanger. Der Abstand meiner Kinder beträgt zweieinhalb Jahre. Für mich ist dies ein kurzer Abstand zwischen den Geschwistern. Vielleicht zu kurz, um wirklich sagen zu können, man habe die Zeit mit dem Erstgeborenen intensiv erlebt.

    Für die Kinder ist der kurze Abstand ein Traum. Geschwister bedeuten so viel. Eine Gemeinschaft. Kinder unter sich, das sind Dinge, die wir Erwachsenen Kindern nie geben könnten. Egal, wie sehr wir uns auch bemühen.

    Für mich als Mutter stellte sich mit der Geburt unseres zweiten Kindes eine Sehnsucht ein, die sich bis heute nicht erfüllt hat. Ich wünschte mir, dass mir genau die gleichen Emotionen, wie nach der Geburt des ersten Kindes zuteil werden würden. Aber, ist dies überhaupt möglich?

    Es ist nicht mehr so wie beim ersten Kind

    Heute weiß ich: Nein. Es ist eine ganz andere, neue Situation für Mütter, Väter und das erste Kind. Ich nenne es einmal so: Der alte Alltag, der muss weiterlaufen. Das große Kind muss zur Kita oder in die Schule. Seine Bedürfnisse müssen nach wie vor erfüllt werden. Ist das Baby am Schlafen, bedeutet dies nicht mehr Zeit für Mama, sondern Zeit für das Erstgeborene.

    Zeit, die wunderschön ist. Die einem einen neuen Blickwinkel schenkt. Und doch gelangt man nicht selten an seine physischen und psychischen Grenzen. Ich sehnte mir die Zeit zurück, in der ich stundenlang neben meinem Neugeborenen liegen durfte.

    Es einfach nur bestaunen und seinen Duft über Minuten inhalieren durfte. Diese Momente stellen bis heute ein so unermessliches Geschenk in meinem Leben dar. Sie stellten alles je dagewesene ins Nichts.

    Es brauchte eine Weile, bis ich mir klar wurde, dass ich diese unstillbar wirkende Sehnsucht wohl mit keinem weiteren Kind stillen würde können. So stark der Wunsch auch war.

    Das Leben mit zwei Kindern

    Heute bin ich im Frieden mit zwei Kindern in meinem Leben. Habe mich an den Umstand gewöhnt, dass wenn das eine Kind gerade zufrieden ist, sehr wahrscheinlich das andere etwas hat.

    Die Sehnsucht nach all der Zeit, die ich mit meinem ersten Kind hatte, ist abgeklungen, bzw. haben meine bezaubernde kleine Maus und ich Zeit für uns anders zu schätzen gelernt.

    Die Zeit mit meinem zweiten Kind ist so anders. So kurz. So intensiv. Unfassbar wundervoll auf seine ganz eigene Art. Zumindest sobald man sich von seinen Erwartungen befreit hat.

    Als ich diesem Umstand all seinen Raum gegeben habe, den man braucht, um sich der neuen Situation anzunehmen, war es plötzlich gar nicht mehr so schwierig, das Leben als Mama von zwei Kindern aus einem neuen Blickwinkel zu sehen, der nur einen Entschluss möglich werden lässt.

    Meine zwei Kinder sind das Beste, was mir je passiert ist. Genauso, wie es jetzt ist. Zu der Zeit, zu der sie kamen und mit all den Momenten, die sie mir, in der Zeit, die wir gemeinsam hatten und haben, schenkten.

    Am Ende ist es auf jeden Fall nicht schlecht, nur weil es anders als erwartet ist. Vielleicht liegt der Zauber gerade darin verborgen, dass es nicht genau dasselbe ist und wir lernen müssen mit neuen Situationen umgehen zu lernen, um glücklich zu sein.

    In diesem Sinne

    Eure Alina (Babytalk-Autorin)

    Beitragsfoto: Dean Drobot / shutterstock
  • Mein Kind isst mit den Händen statt mit dem Löffel

    Mein Kind isst mit den Händen statt mit dem Löffel

    Mit Löffel essen – Die Mehrheit der Babys beginnt irgendwann zwischen dem 5. und 7. Monat, feste Nahrung zu sich zu nehmen – das Kind entscheidet dabei, wann es sich fürs Essen interessiert.

    Am Anfang werden die Babys von den Eltern gefüttert, denn ein Säugling mit 4 oder 5 Monaten kann noch nicht mit einem Löffel essen bzw. ihn selbst halten und zum Mund führen.

    Das Essen mit dem Löffel und später mit der Gabel muss erst geübt werden. Gemäß dem bekannten Kinderarzt Remo Largo nimmt das Kind spätestens ab dem 6. Monat die Lebensmittel selbst in die Hand und führt sie zum Mund.

    Es erspürt sie, ertastet sie und erlebt das Essen so mit den Händen. Das ist ein wichtiger Entwicklungsschritt. Das Spielen mit dem Essen gehört zur gesunden Entwicklung der Babys. So erkundigen sie die Welt, mit den Händen, Fingern, dem Mund.

    Baby led weaning vs. Brei – selber essen oder mit dem Löffel?

    Einige Eltern geben anstelle von Brei Fingerfood – auch BLW Methode genannt – dabei essen die Kinder selbst, nehmen das Essen also selbst in die Hand und müssen nicht gefüttert werden.

    Diese Methode setzt meist voraus, dass das Kind weiches Gemüse wie Kartoffeln, Karotten selbst kauen und schlucken kann und nur kleine Mengen essen und daneben länger und öfter gestillt wird.

    Wie und wann lernt das Baby, mit dem Löffel zu essen?

    Je älter das Baby wird, desto mehr will es selbst machen. Es will selbst das Essen in den Mund schieben, oder auch selbst mit dem Löffel und der Gabel essen.

    Etwa mit 1 Jahr kann ein Kind erstmals aus der Tasse trinken oder versucht, mit dem Löffel zu essen. Dieser Schritt freut natürlich auch die Eltern. Auch wenn es am Anfang eine Sauerei gibt.

    Nun gilt es für das Kind: üben, üben, üben.

    Mit dem Löffel essen – Wie kann man sein Kind unterstützen kann

    Dem Kind beibringen kann man es nicht, aber Hilfestellungen können Eltern geben z.B. indem sie helfen, den Löffel richtig zu halten oder später die Gabel zur Nudel zu führen und wenn sie den Kleinen zeigen, wie man sie aufspiessen kann.

    Es ist dabei völlig normal, dass das Kind auch die Hände zu Hilfe nimmt. Dabei sollte man das Kind immer wieder ermuntern, es selbst zu probieren, auch wenn einiges daneben geht.

    Wenn man übt, sollte der Brei nicht zu dünnflüssig sein und die Lebensmittel zum Aufspiessen einfach sein (feste Kartoffelstücke, dicke Nudeln, Karottenstücke) – das führt zu Erfolgserlebnissen.

    Außerdem ist es wichtig, dass die Eltern oder Geschwister gute Vorbilder sind. Folgende 5 Punkte sind also wichtig:

    • Motivieren und Bestärken
    • Übung macht den Meister
    • Mithelfen, ausprobieren
    • Vorbildfunktion
    • Spaß dabei haben
    mit Löffel essen Kind isst auf dem Tisch sitzend

    Gründe, wenn das Kind nicht mit dem Löffel essen will

    Während des zweiten Lebensjahres eignen sich die Kinder gemäß Remo Largo die Esstechniken der Eltern an. Das Kind muss nicht zum Essen erzogen werden, es reichen gute Vorbilder, sagt Largo.

    Die Kinder lernen also allein durch unterstützende Nachahmung mit Löffel und Gabel zu essen. Dabei ist das Kind selbst stolz, wenn es beherrscht, eine Nudel auf die Gabel aufzuspiessen.

    Doch es kann auch vorkommen, dass ein Kind plötzlich wieder Phasen hat und viel mehr mit der Hand isst. Außerdem sind Kinder in unterschiedlichem Alter bereit, den Löffel zu verwenden. Einige können und wollen es schon mit 1 Jahr, andere erst mit 1.5 Jahren.

    Die Gründe für das Nicht-mit-dem-Löffel essen können vielfältig sein.

    • Erstens sollte man sich bewusst sein, dass ein Kind immer Phasen hat, indem es Neues ausprobiert und vielleicht in der Entwicklung mal zurück fällt (in den Augen der Eltern).
      Mit der Hand zu essen ist ja grundsätzlich etwas ganz Natürliches. Auch wir essen Brot, Pizza oder Falafel von Hand. Und in einigen Kulturen verzichtet man ganz auf Besteck.

    Zudem macht es ja auch Spass, von Hand zu essen, die Nahrungsmittel zu spüren, oder auch mal auf dem Tisch zu verstreichen.

    • Wenn das Kind noch in der Breiphase ist, hat es vielleicht das Gefühl, es bekommt zu wenig, wenn es selbst isst. Die Eltern können hier unterstützen und mit einem zweiten Teller zu füttern.
    • Vielleicht hat das Kind aber auch einfach nur noch Probleme, allein mit der Gabel zu essen und braucht Hilfe – deshalb isst es mit der Hand. Eltern sollten hier geduldig sein, das Kind beobachten und wenn sie sich wirklich sorgen, eine Fachperson oder den Kinderarzt fragen.
    • Eltern und größere Geschwister essen oft mit der Gabel, vielleicht möchte das Kleinkind auch nicht mehr mit dem Löffel, sondern mit einer Gabel essen. Gegen Ende des 2. Lebensjahres beherrschen dies Kinder ganz gut und können meistens sowohl mit Löffel als auch mit Gabel essen.
    • Es könnte aber auch sein, dass das Kind keinen Hunger mehr hat. Oder es befindet sich in der Autonomiephase.
      Vielleicht könnte es auch helfen, mit dem Kind neues Besteck auszusuchen, denn vielleicht kommt es mit dem bisherigen Löffel oder der Gabel nicht zurecht.
    • Und was, wenn das Kind kein Gemüse mag? Das ist grundsätzlich nicht schlimm, man kann Gemüse gut verstecken (in Saucen, Omeletten, Puffern).
      Wichtig ist dabei: das Kind sollte nie zum Aufessen gezwungen werden!

    Tischregeln für Kinder – ab wann gelten sie?

    Und wie ist es mit den Tischregeln?

    Weniger lustig ist es sicher, wenn das eigene Kind plötzlich nicht mehr mit Löffel oder Gabel essen will und man z.B. in ein Restaurant will, oder Gäste hat. Oder wenn es dort alle 5 Minuten vom Tisch geht und wieder hoch will.

    Bei einem Kind ab 2 Jahren dürfen die Eltern dem Kind sagen, dass sie etwas nicht gut finden, z.B. wenn Essen auf dem Boden landet. Und sie dürfen die Regeln am Esstisch durchsetzen, die für sie als Familie wichtig sind.

    Aber auch dabei ist Humor häufig sehr hilfreich. Zum Beispiel in dem man auf ein Malheur mit einen Kommentar wie «da hatte der Tisch oder Fußboden wohl Hunger bzw. Durst.» Die Gefahr, dass Kinder dies dann länger als Spaß ansehen, ist hier unbegründet.

    Am wichtigsten ist schlussendlich am Familientisch, dass die Eltern Vorbilder sind (kein Handy am Tisch, kein TV zum Essen etc.). Und das Essen mit Löffel und Gabel werden alle Kinder früher oder später lernen, das ist sicher, denn die Eltern machen es ja vor.

    Die wichtigste Aussage von Remo Largo gibt hier ein gutes Schlusswort ab: Essen sollte ein Genuss sein und nicht als Erziehungsmittel missbraucht werden.

    Eure Moana (Babytalk – Autorin)

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  • Alles Liebe zum Vatertag und danke, dass Du für mich auf Mama verzichtest

    Alles Liebe zum Vatertag und danke, dass Du für mich auf Mama verzichtest

    Lieber Papa, ich möchte Dir ganz doll Danke sagen, für alles was Du für mich getan bzw. durch mich verzichten musstest.

    Das fing ja schon sehr früh an, noch bevor ich auf der Welt war, musstest Du mehr oder weniger „freiwillig“ eine Nebenrolle in meinem und Mamas Leben einnehmen. Mal abgesehen von meiner Zeugung.

    Die Du meiner Erinnerung nach sehr genossen hast. Und wodurch Du mich schon auf das Paaren sehr neugierig gemacht hast. Dein Brunftverhalten hat mich allerdings nicht so sehr überzeugt. Da muss ich mir wohl selber etwas ausdenken.

    So musstest bereits kurz vor meiner Geburt auf viel Nähe und  Liebkosungen von Mama verzichten. Als ich dann klein war, musstest Du in der Nacht das Bett nicht nur mit Mama, sondern auch mit mir teilen. Und dann warst Du es, der meistens meine Füße in seinem Gesicht hatte.

    Das Wild erlegen

    Zudem stehst Du auch noch jeden Tag früh auf und gehst in diese verrückte Welt, um für uns das Wild zu erlegen und uns vor dem bzw. denen zu schützen. Wobei ich mich auch über eine Zeit mit Dir allein zu Hause und Mama auf der Jagd gefreut hätte. So werden wir diese gemeinsame Zeit hoffentlich später nachholen.

    Ich möchte Dir ein ganz großes Lob aussprechen. Wenn Du nach getaner Jagd „mit dem erlegten Wild“ nach Hause kommst, bleibst Du meistens selbst dann noch ruhig, wenn Mama Dich genervt darauf hinweist, dass Du dir die Füße nicht richtig abgeputzt hast. Das finde ich wirklich ungerecht und das werde ich Mama auch sagen, wenn ich mal groß bin.

    Wenn Du es dann schadlos durch die Schuhkontrolle geschafft hast, bekommst du den ganzen Stress den Mama mit mir und ihrer Schwiegermutti hatte, zu hören. Das Du danach immer sehr ko bist, kann ich gut verstehen.

    Deine Mutti ruft aber auch fast stündlich an um Mama zu sagen, was sie mit mir machen soll, anstatt mich einfach mal an Mamas prallen Busen Schreien oder Schlafen zu lassen. Du glaubst gar nicht wie toll sich das anfühlt ;-( Und wie süß das Frischgezapfte schmeckt. Prost.

    Wenn groß bin, werde ich mich für deine Anerkennung einsetzen.

    In diesem Zusammenhang könnte Euch unser Beitrag „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein umso mehr“ (Hinweis der Redaktion).

    Dein Finn (Babytalk – Charmeur)

    Beitragsfoto: Halfpoint / shutterstock
    Pinterest: MCarper & Halfpoint / shutterstock
  • Stillen – Einfluss des Stillens auf die Kieferentwicklung

    Stillen – Einfluss des Stillens auf die Kieferentwicklung

    Stillen – Alle Babys haben das Bedürfnis zu saugen. Das Saugen dient nicht nur der Ernährung und der Beruhigung, sondern ist auch für die Entwicklung des Kiefers und die der Gesichtsmuskulatur sehr wichtig.

    Es gibt aber auch noch andere Faktoren, die einen Einfluss auf die Kieferentwicklung haben. Da das Saugen aber einer der größten Einflüsse ist, sollte dem «wie, wie oft und an was» gesaugt wird deutlich mehr Beachtung geschenkt werden.

    Fakten zum Babykiefer

    Um die Wichtigkeit zu erläutern, braucht es erst einmal ein paar Fakten zum Babykiefer.

    Der Kiefer eines Babys hat bei der Geburt gerade einmal 50% seiner Erwachsenengröße. Im Alter von 6 Jahren hat der Kiefer bereits knapp 80% erreicht, wobei der größte Teil des Wachstums in den ersten 4 Jahren erfolgt.

    Es gibt aber auch schon vorgeburtliche Faktoren, die einen Einfluss auf die Kieferentwicklung haben. Die Gesundheit und Ernährung der Mutter vor und während der Schwangerschaft, genetische Faktoren aber auch Schädeltraumas, die während der Geburt entstanden sind (nach Vakuum und Zangengeburten), spielen in der ersten Hälfte der Kieferentwicklung eine Rolle.

    Die Zungenlage des Kindes beeinflusst ebenfalls die Kieferentwicklung. Physiologisch befindet sich die Zunge eines Neugeboren am Gaumen.

    Die Zunge gibt dem Oberkiefer den Impuls in die Breite zu wachsen. Kinder, die dauerhaft einen nicht kiefergerechten Schnuller im Mund haben, können wegen der fehlenden Zunge am Gaumen Kieferfehlbildungen, wie beispielsweise einen gotischen Gaumen davontragen.

    Neugeborene haben einen kleinen, leicht nach hinten gezogenen Unterkiefer. Nach ca. sechs Monaten kann man feststellen, dass der Unterkiefer des Babys sich deutlich nach vorne entwickelt.

    Er hat sich optisch dem Bereich der Oberlippe und dem Nasenrücken angeglichen. Dieser „Gleichstand“ wird später durch den Kontakt der oberen und unteren Backenzähne fixiert.

    Aber bevor es so weit ist, setzen Ober- und Unterkiefer ihr Wachstum nach vorne und nach unten fort: Der Unterkiefer erhält nach dem Durchbruch der ersten Milchzähne noch einmal einen starken Wachstumsimpuls in diese Richtung.

    Stillen, die erste kieferorthopädische Therapie

    Das Stillen ist sozusagen die erste von der Natur vorgesehene kieferorthopädische Therapie. Während des Stillens bewegen die Babys den Unterkiefer nach vorne, um die Brustwarzen der Mutter zu stabilisieren.

    Dies stellt auch sicher, dass die Babys die Milch so effizient wie möglich trinken können. Die Saugbewegung beim Stillen fördert die Entwicklung von Muskeln in Mund, Zunge und Kiefer.

    Die richtige Lage der Brustwarze am weichen Gaumen gibt dem Oberkiefer zudem noch den sehr wichtigen Impuls um in die Breite zu wachsen.

    Bisher wurden die Vorteile des Stillens vor allem der Zusammensetzung der Muttermilch und dem Bonding zugeschrieben. Meiner Meinung nach Verdienen aber die orthopädischen Vorteile des Stillens und des Saugens definitiv mehr Aufmerksamkeit.

    Stillen ist eine frühzeitige präventive funktionelle Kieferorthopädie, da sich die Kräfte, die während des Stillens auftreten, positiv auf die Kieferentwicklung eines Säuglings auswirken. Flaschen-, Schnuller- und Fingerlutschen können den Kiefer bei exzessivem Gebrauch verformen. (Hierzu könnte euch unser Beitrag „Tipps zur Auswahl eines kiefergerechten Schnullers„, Hinweis der Redaktion)

    Kinder, die mit der Flasche ernährt werden

    Nun stellt sich die Frage, ob Kinder, die mit der Flasche ernährt werden, in Bezug auf die Kieferentwicklung einen Nachteil haben. Leider ist es so, dass Kinder, die nur mit der Flasche ernährt werden, einen Nachteil haben.

    Folgende Faktoren beeinflussen diese Kieferentwicklung negativ:

    • Die Trinkdauer an der Flasche ist deutlich geringer als die Ernährung an der Brust. Dadurch ist das Muskeltraining deutlich geringer.
    • Oft beschleunigen die Eltern das Saugen an der Flasche zusätzlich, indem sie die Saugeröffnung vergrößern oder sogar einen Sauger mit zu großer Öffnung für die eigentlich nächste Altersstufe verwenden.
    • Da die Sauger der Babyflaschen meistens auch zu hart und kurz sind, kann dies zu einem falschen Schluckmuster führen.
    • Das deutlich geringere Muskeltraining, welches das falsche Schluckmuster begünstigt, kann zu Kieferfehlbildungen führen. Die Kieferfehlbildungen können dann einen negativen Einfluss auf die Atmung, Konzentrationsfähigkeit sowie die Sprachentwicklung des Kindes haben.

    Fazit zum Einfluss des Stillen ´s auf die Kieferentwicklung

    Aber einen Vorwurf kann man den meisten Eltern sicherlich nicht machen. Denn es gibt kaum Fachpersonen, Literatur oder Babyratgeber, die Eltern über diese Einflüsse aufklären.

    Kieferfehlbildungen können sich bereits im Alter von ca. 18 Monaten zeigen. Daher ist es sehr wichtig, von Anfang an auf eine gesunde Kieferentwicklung zu achten.

    Der wichtigste positive Einfluss auf die kindliche Kieferentwicklung ist das Stillen. Die positiven Auswirkungen, der orthopädischen Kräfte auf den Kiefer und dessen Entwicklung während des Stillens sind so signifikant, dass das ausschließliche Stillen für mindestens 4 (-6) Monate der empfohlene Standard sein sollte.

    Eure Dayo (Hebamme)

    Pinterestfotos: o. razyph, u. RossHelen Photos Pro (über Canva)
  • Soll ich mein Kind in die Kita geben oder „noch“ zu Hause lassen

    Soll ich mein Kind in die Kita geben oder „noch“ zu Hause lassen

    Soll mein Kind in die Kita ja oder nein?

    Auf diese Frage „Wann und ob ein Kind in die Kita soll“ gibt es keine eindeutige Antwort. Es liegt an den Bedürfnissen und Wünschen der Eltern und ihrer beruflichen und familiären Situation. Viele Paare können es sich finanziell auch nicht leisten länger auf ein Gehalt zu verzichten.

    Manche Elternteile, meistens die Frauen, müssen leider immer noch längere Zeiten mit dem Kind zu Hause mit Karriereeinbussen bezahlen und stehen dadurch häufig vor einer sehr schweren Gewissenentscheidung, die sie nicht glücklich macht, egal wofür sie sich entscheiden.

    Ich weiß, dass viele junge Frauen in Deutschland und vermutlich sieht es in vielen anderen Ländern auch so aus, immer noch schlechtere Aufstiegschancen haben, einfach, weil sie in der Zukunft ein Kind bekommen könnten.

    Bei der Entscheidung ist es wichtig nicht nur die Bedürfnisse unseres Kindes zu sehen, sondern unsere eigenen auch. Es hilft nichts, wenn wir „leiden“ bzw. auf Dauer unglücklich sind auf „Kosten“ des „Wohlergehens“ unserer Kinder.

    Als Familie bilden wir ein zusammengehöriges / verbundenes System, in dem alle Teile und damit ihr Befinden, Einfluss auf die anderen Familienmitglieder hat.

    Ab wann soll mein Kind in die Kita?

    Manche Frauen und einige Männer gehen in ihrer Rolle als Mutter bzw. Vater auf, was nicht zuletzt häufig auf Unverständnis von außen stößt.

    Wenn es irgendwie machbar ist, wäre es für die Mutterkind- bzw. Vaterkind-Bindung und für die Entwicklung des Urvertrauens des Kindes hilfreich, wenn es mindestens ein Jahr mit einem von ihnen zu Hause verbringen könnte.

    Drei Jahre wären super und wenn es Spielgefährten in der Familie oder in der Nachbarschaft geben sollte, die auch zu Hause sind, gerne noch etwas länger.

    Dies ermöglicht es ihnen ganz nebenbei soziales Verhalten zu erlernen. Und wenn sie ländlicher wohnen, werden sie zudem noch Zeit finden, die Welt mit ihren eignen Augen zu erkunden und so ihren natürlichen Forschungsdrang stärken.

    Wieviel Zeit braucht mein Kind mich am Tag?

    Vorweg, es sind viel weniger als wir häufig vermuten. Ein bis zwei Stunden reichen in der Regel aus. Vorausgesetzt, dass Mama oder Papa in dieser Zeit mit ihrer Aufmerksamkeit voll und ganz beim „Spielen“ bzw. beim ihrem Kind sind.

    Und nicht in Gedanken z.B. schon die nächsten anstehenden Aufgaben planen. Zudem sollten sie entspannt und nicht gestresst sein.

    Das hilft dem Kind seine Spielideen/-wünsche hochkommen zu lassen und auszudrücken.

    Doch ansonsten kann das Kind in den ersten Jahren nicht zu viel Nähe erhalten. Je mehr desto besser, vorausgesetzt es möchte es in diesem Moment auch. Kinder die sehr viel Kuscheln und Geborgenheit erfahren haben, sollen sogar „schlauer“ sein.

    Doch egal wie Ihr euch als Eltern entscheidet, seid euch bewusst, dass ihr bei eurer Entscheidung euer Bestes gibt und dies alles ist, was sich euer Kind wünscht. Egal für welchen Weg ihr euch entscheidet.

    Welche Kita ist die richtige für mein Kind?

    Die richtige Kita für sein Kind zu finden, ist leichter gesagt als getan. Denn einerseits sind in sehr vielen Gebieten Kindergartenplätze sehr rar und zudem gibt es mittlerweile so viele verschiedene Kindergartenkonzepte, die sich grob zusammengefasst in ihrem „Menschenbild“ und im Freiraum, den sie den Kindern gewähren, unterscheiden.

    Auch wenn ich tendenziell mehr Raum fürs freie Spielen präferiere, bin ich der Meinung, dass Eltern ihr Kind am besten kennen und einschätzen können, was dieses braucht. Aus diesem Grund möchte ich ihnen auch nur einen Tipp für ihre schwere Entscheidung mitgeben.

    Liebe Eltern bitte sucht euch den Kindergarten eures Kindes nicht aus der Angst heraus aus, dass euer Kind bereits einen bestimmten Kindergarten braucht, da es ansonsten später in der Schule versagen und so nicht beruflich erfolgreich und somit auch nicht glücklich werden kann. Denn das ist vollkommener Quatsch und geht meistens „in die Hose“.

    Die „Wahrscheinlichkeit“ im Leben glücklich zu sein, steigt mit der Zahl der glücklichen oder besser gesagt zufriedenen „Momenten“ im Leben und nicht am beruflichen Abschluss bzw. Erfolg.

    Und die Zahl der zufriedenen Momente hängt vor allem vom Glücksempfinden der Eltern ab. Wie sehr sie mit sich und ihrem Leben zufrieden sind und gelernt haben vertrauensvoll in die Zukunft zu sehen und sich an den kleinen Dingen im Leben zu erfreuen.

    Getreu dem Motto: „Am Ende wird alles gut, und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.“ Das heißt nicht das immer alles „gut“ wird, doch diese Haltung uns und somit unsere Mitmenschen zufriedener macht.

    Ich halte dies für die wichtigste Fähigkeit, die wir unseren Kindern mitgeben und somit vorleben sollten. Die meisten anderen wichtigen Fähigkeiten sind eher Begleiterscheinungen des Glücks anstatt dessen Voraussetzung.

    In diesem Sinne wünsche ich Euch eine gute Wahl

    Euer Deva (Babytalk – Redaktion)

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