Kategorie: Allgemein

  • Unbedingte Buchempfehlung an alle Babyeltern: Baby Basics

    Unbedingte Buchempfehlung an alle Babyeltern: Baby Basics

    Hallo Ihr Lieben,

    letztes Wochenende war ich in Düsseldorf, denn dort fand die Ausbildung zur BabySteps-Kursleiterin statt. Unsere Ausbilderin hier war an diesen Tagen Frauke Ludwig von Einfach Eltern.

    Einfach Eltern ist nicht nur ein Team, welches Kursleiter ausbildet sondern die Informationsquelle schlechthin für alle Eltern, die sich rund um Bindung, Baby und Elternsein informieren möchten.

    Unterstützt wurde Frauke von Silke, einer erfahrenen Kursleiterin und Inhaberin der Praxis „Poppy&Lilu“ (diverse geniale Babykurse und Beratungen für alle Düsseldorfer! Und ja, das ist WERBUNG^^).

    Die vier Praxistage waren absolut erhellend. Ich habe so viel neues über Babys gelernt!

    Und Frauke ist sowieso einfach eine Nummer für sich. Ich liebe es, ihr zuzuhören, denn sie erklärt so wundervoll und ist einfach ein herzensoffener Mensch:)

    Die vier Praxistage sind aber noch nicht der Abschluss der Ausbildung. Nun heißt es: Lernen, lesen, das Steinzeitbaby verstehen per Online-Ausbildung.

    Der absolute Klassiker unter den Babybüchern!

    Zusätzlich zum Onlinemodul ist ein Buch die „Bibel“ dieser Ausbildung:

    „Baby Basics“ von Frauke Ludwig und Diana Schwarz ist ein wissenschaftlich fundierter Ratgeber. Es werden die Themen Bindung, Stillen / Flaschenmilch, Babyschlaf, Beikost, Tragen und Kommunikation erläutert und keine Fragen offen gelassen. Besonders toll ist das Auseinandersetzen mit den typischen „Ammenmärchen“, die ja wirklich alle Eltern kennen. Ein Beispiel: „Dein Baby muss lernen, dass es nicht zu bestimmen hat, wann es gestillt wird!“ oder: „Dein Baby manipuliert dich!“.

    Mit Hilfe von vorhandenen Studien werden Ammenmärchen widerlegt und Tipps gegeben, wie man sein Baby bindungsorientiert und liebevoll durchs erste Jahr (und weiter) begleitet.

    Ich persönlich finde, dass das Buch sehr gut zu verstehen ist, es ist definitiv für „jedermann“ geschrieben und nicht nur als Ausbildungslektüre.

    Wer sich einfach „nur“ informieren möchte, muss ja den Inhalt nicht auswendig lernen, profitiert aber trotzdem enorm von dem Wissen, wie das Baby tickt.

    Hier findet ihr das Buch auf Amazon: (per Affiliatelink: solltet ihr das Buch bestellen, bekommen wir eine Mini „Vermittlergebühr“, die ihr aber nicht zu spüren bekommt^^).

    Liebe Grüße:)

    Eure Mira

  • Die verflixten Zahnungsschmerzen beim Baby und was man dagegen tun kann / Werbung

    Die verflixten Zahnungsschmerzen beim Baby und was man dagegen tun kann / Werbung

    Zahnungsschmerzen: Wenn die ersten Zähnchen einschießen, kommt es zu vielen Tränen bei den Mäusen, die dem Schmerz scheinbar hilflos ausgeliefert sind. Als Eltern wünscht man sich, man könnte seinem Schätzchen erklären, was da drückt und weh tut, aber das verstehen die Kinder leider noch nicht.

    Es bleibt uns also nichts anderes übrig, als Abhilfe zu schaffen, den Schmerz möglichst gering zu halten und dem Baby die Zeit des Zahnens zu erleichtern.

    Wichtig:
    Wenn dein Kind Schmerzen hat, ist eines besonders wichtig: KUSCHELN!

    Kein Medikament dieser Welt ist so wirkungsvoll und beruhigend, wie von Mama oder Papa gehalten zu werden. Denn zu den Schmerzen kommt ja noch eines hinzu: Das Kind weiß ja nicht, dass es Zähne bekommt. Es spürt nur „Aua!“ und wie sehr die Schmerzen die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

    Wenn du eine Babytrage / ein Tragetuch hast: Rein mit dem Kind!

    Wenn du keines hast, leihe dir eine oder Kuschel auf dem Sofa mit deinem Baby. Zeige, dass du da bist und dass die Welt nicht auseinander fällt, indem du beruhigend redest und viel Hautkontakt herstellst.

    Ein Geheimtipp:
    Die Stränge der Nerven, die Schmerzen weiterleiten, sind wirklich (!) dünner als die Stränge, die Kuschel- und Streichelgefühle weiterleiten. Wir empfehlen dir dringend STREICHEL und KRAULE dein Baby, so wird der Schmerz weniger intensiv ans Schmerzzentrum weitergeleitet.

    Da aber nicht immer ohne weiteres Kuscheln und Tragen funktioniert (zum Beispiel im Auto…), haben wir uns nach Helfern umgeschaut, die das Zahnen super unterstützen:

    Wir haben natürliche Mittelchen entdeckt, die nicht nur schmerzlindernd wirken, sondern auch absolut zucker- und alkoholfrei sind. Um somit nicht schon den Start eines Zahns mit möglichen Verursachern von Karies zu begleiten. Hier das Mama Aua! Zahnungsgel von der Shop Apotheke:

    Zahnungsschmerzen

    Aufgrund der Zusammensetzung konnte zur Gänze auf die Verwendung von Alkohol, als auch auf die Beigabe von Zucker und Zuckeraustauschstoffen verzichtet werden!

    Zudem kann Mama Aua! Zahn mehrmals täglich angewendet werden.

    Schon seit Urzeiten beliebt, sind auch die Osanit® Zahnungskügelchen + Osaflat®, also das homöopathische Duo für eine leichtere Zahnungszeit.

    Die haben wir oft selbst bereits als Kind bekommen, und da sie ebenfalls rein natürlich sind, schaden sie mit Sicherheit nicht.

    Zu guter Letzt noch ein Tipp von unseren Hebammen: VEILCHENWURZELN sind einfach super zum darauf Herumbeißen und wirken auch schmerzlindernd. Natürlicher geht es nicht, und auch diese bekommt ihr in der Shop Apotheke.

    Zahnungsschmerzen

    Sollten die Schmerzen über einen langen Zeitraum anhalten oder dein Kind sich ungewöhnlich schmerzerfüllt verhalten (achte auf dein Bauchgefühl!), bitten wir dich, deine Hebamme oder deinen Kinderarzt zu befragen, um sicher zu stellen, dass es sich „nur“ um Zahnen-Symptome handelt:)

    Gute Besserung euren Mäusen und gute Nerven Euch Eltern!

    Eure Babytalk-Redaktion

    Beitragsfoto: cassinga / Getty Images Pro

  • Die Basis der Persönlichkeit wird in Schwangerschaft gelegt

    Die Basis der Persönlichkeit wird in Schwangerschaft gelegt

    Basis der Persönlichkeit: Nach Erkenntnissen des bekannten Neurobiologen Gerald Hüther haben bereits die Vorstellungen und Erwartungen der Eltern von ihrem zukünftigen Kind Einfluss auf die Persönlichkeit des Kindes.

    Die werdende Mutter und ihr Embryo bilden während der Schwangerschaft eine sprichwörtliche Symbiose. Denn auch wenn die Blutkreisläufe voneinander getrennt sind, bleiben Mutter und Kind über die Plazenta verbunden.

    Die vertraute Stimme der Mutter hat eine sehr beruhigende Wirkung auf das Kind. Dies schenkt dem Kind in der Schwangerschaft, so wie auch während und nach der Geburt, ein Gefühl der Verbunden- und Geborgenheit. Dies kann durch die Nahrung, Musik und andere schöne Gewohnheiten noch verstärkt werden.

    Das Baby übernimmt viele Überzeugungen über sich und die Welt, über die Emotionen der Mutter und die damit verbundenen Gedanken in Bezug auf ihre Vorlieben bzw. Abneigungen.

    Befindet sich die werdende Mutter in einer starken Stresssituation, kann man im Ultraschall beobachten, wie das Embryo eine Schutzhaltung einnimmt und erstarrt.

    Die Erlebnisse und die damit verbundenen Gefühle der werdenden Mutter prägen das Gehirndes Embryos und somit die Basis seiner Persönlichkeit.

    Die ersten 3 Jahre und deren Einfluss auf die Persönlichkeit

    Die wesentlichsten Prägungen von Kindern finden in den ersten drei Lebensjahren statt. Diese bleiben bis ins hohe Alter, in der Regel unbewusst, bestehen und prägen unsere Wahrnehmung und unser Verhalten. In den ersten Äußerungen und Gesprächen mit eurem Kind ist es hilfreich, wenn ihr euch immer wieder aufmerksam selber zuhört. Vermutlich werdet ihr dann immer wieder mit erschrecken feststellen, was ihr da von euch gegeben habt. Von dem ihr zuvor nicht mal wusstet, dass ihr diese Worte schon mal selber „zu hören bekommen habt oder das sie überhaupt in eurem Kopf verborgen waren.

    Kinder können Kritik an ihrem Verhalten nicht von ihrer Person trennen!

    Das bedeutet, dass sie mit jeder „lauten“, kritischen Äußerung und auch Verneinung sich mit ihrem Verhalten als nicht ok und somit als nicht liebevoll“ von euch bewertet“ fühlen. Auch wenn solche vereinzelte Bewertungen bei gleichzeitig vielen liebevollen Äußerungen keine dauerhafte Prägung verursachen, verstärken sie diese nicht liebevollen Überzeugungen über sich.

    In Stresssituationen, wenn jemand bzw. euer Kind eines eurer “Knöpfe” drückt, könnt ihr euch eurer unbewussten Gedanken gewahr werden. Denn in diesen Situationen werden häufig unbewusst übernommene Verhaltensmuster von euch abgespult.

    Der Einfluss unserer Gene wird in Hinsicht deren Prägung unserer Persönlichkeit häufig überbewertet.

    Euer Deva (Persönlichkeitsentwickler und Familientherapeut)

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    Beitragsfoto: janulla / Getty Images Pro
  • Was Du über das KiSS-Syndrom wissen solltest

    Was Du über das KiSS-Syndrom wissen solltest

    Vermutlich kennen mehrere Eltern von euch das vornehmliche Drehen auf die immer gleiche Seite oder das starke bevorzugen der einen Brust beim Stillen. Dies können Anzeichen des KiSS-Syndroms sein. Nachfolgend erfahrt ihr, was man unter dem KiSS-Syndrom versteht, wie man es erkennt und wie es behandelt werden kann.

    Übersicht

    Das KiSS-Syndrom

    • Bedeutung
    • Anzeichen
    • Ursachen
    • Diagnose
    • Folgen
    • Behandlung
    • Kostenübernahme

    Wofür steht „KiSS-Syndrom“

    Die Abkürzung KiSS steht für kopfgelenkinduzierte Symmetrie-Störung. Dabei handelt es sich vereinfacht gesagt um eine Fehlstellung der ersten beiden Halswirbel. In den 50er Jahren wurde es unter dem Begriff Atlasblockiersyndrom bekannt. Der Name rührt daher, dass der 1. Halswirbel auch Atlas genannt und der 2. Halswirbel (Axis) in diesen Fällen durch eine Fehlstellung blockiert sind.

    Die durch die Blockade der Halswirbel auftretenden Schmerzen probiert das Baby durch eine asymmetrische Haltung entgegenzuwirken. Dies kann zu zahlreichen körperlichen Entwicklungsstörungen führen. Vermutlich kommt es bei jeder 10. Geburt zu einer Halswirbelfehlstellung. Auch wenn dieses Syndrom mittlerweile bekannter ist, bleibt es noch häufig undiagnostiziert.

    Woran kennt ihr das KiSS-Syndrom erkennen

    Viele Symptome, die beim KiSS-Syndrom auftreten können, können auch andere Ursachen haben. Unsere Liste der KiSS-Syptome sollte deshalb mit Vorsicht gelesen werden: So ist nicht jedes Baby, das viel weint und gerne auf einer Seite schläft, automatisch von KiSS betroffen.

    Typische Anzeichen für ein KiSS-Syndrom sind:

    • Das Baby schreit häufig, insbesondere bei Bewegung oder wenn es zum Halten hochgenommen wird.
    • Das Baby hat Trinkprobleme und Schluckstörungen.
    • Das Kind dreht sich beim Wickeln vor allem zu einer Seite hin .
    • Das Baby bevorzugte beim Liegen vor allem die Bauchlage.
    • Einseitige Stillprobleme
    • Die Haltung ist ungewöhnlich schief.
    • Das Baby bevorzugt beim Schlafen und Liegen eine Seite.
    • Das Baby ist unruhig, schläft schlecht ein und wacht häufig auf .
    • Unreife Hüftgelenke des Neugeborenen
    • Kopfhalte- und Kopfdrehschwäche
    • Berührungsempfindlichkeit, insbesondere beim Hochheben (kleine Babys reagieren häufig mit Schreien oder Weinen)

    In den seltensten Fällen treten diese Anzeichen für das KiSS-Syndrom zeitgleich auf. Die auffälligsten Symptome sind die Bevorzugung einer Brustseite sowie einer Körperseite beim Drehen.

    Ursachen des KiSS-Syndroms

    Während der Schwangerschaft kann es infolge einer Steiß- oder Beckenendlage zu Blockaden der Halswirbelsäule kommen.

    Die häufigsten Ursachen sind einer traumatischen Geburt geschuldet. Wenn beispielsweise das Köpfchen des Ungeborenen unter hohem Druck durch den engen Geburtskanal der Mutter gepresst wird. Oder wenn das Baby während der Geburt Drehbewegungen gegen einen „Widerstand“ durchführt, die das Kopfgelenk stark belasten.

    Risikofaktoren sind eine Saugglocken- oder Zangengeburt, sowie Notfall-Kaiserschnitte und Zwillingsgeburten. Und nicht zuletzt schnelle Geburten und ein hohes Geburtsgewicht.

    So wird das KiSS-Syndrom diagnostiziert

    Nicht alle Kinderärzte kennen das Syndrom. Es kann deshalb sein, dass dein Arzt nicht der richtige Ansprechpartner ist. Es gibt viele Heilpraktiker, Chiropraktiker, Osteopathen und Physiotherapeuten, die sich auf das KiSS-Syndrom spezialisiert haben.

    Wie macht sich ein „unerkanntes“ KiSS-Syndrom bemerkbar

    Dem KiSS-Syndrom werden in der Folge weitere Beschwerden zugeschrieben. Zu diesen Beschwerden gehören eine erschwerte motorische Entwicklung, ein verminderter Wachstum, eine ausbleibende Gewichtszunahme, sowie HNO-Probleme.

    Sofern es im Säuglingsalter nicht behandelt wird, tritt das sogenannte Kidd-Syndrom auf. Kidd-Syndrom bedeutet Kopfgelenk-induzierte Dyspraxie/Dysgnosie (Dyspraxie bedeutet die Unfähigkeit zum Ausführen erlernter Bewegungen, Dysgnosie steht für eine gestörte Wahrnehmung).

    Bei Kindern im Schulalter verlagert sich die Symptomatik hin zu Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten, sowie Wahrnehmungsstörungen, Hyperaktivität oder Aggressivität bis hin zu Kopfschmerzen und Haltungsschwächen.

    Falls das KiSS-Syndrom bis zum Erwachsenenalter nicht behandelt wird, kann dies zu

    • Halswirbelsäulenbeschwerden
    • chronischen Rückenschmerzen
    • Bandscheibenvorfällen
    • Ohrgeräuschen, Schwindel
    • Bewegungs- und Gleichgewichtsstörungen führen.

    Behandlung des KiSS-Syndroms

    Sobald dieses Blockierung diagnostiziert wird, kann sie auch behandelt werden. Bei vielen Kindern reicht bereits eine einmalige Behandlung, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten. Eine weiterführende osteopathische Behandlung kann als unterstützende Maßnahme sinnvoll sein. Sofern die manuelle Therapie nicht den gewünschten Erfolg bringt, sollte im nächsten Schritt mit Krankengymnastik begonnen werden. Allerdings frühestens vier Wochen nach der manuellen Therapie.

    Ziel der Behandlung ist es, die Fehlstellungen der Halswirbel des Babys zu korrigieren. Dafür übt der Therapeut/ Osteopath sanften Druck auf das Genick des Kindes aus. Und versucht so, die Verspannung im Halswirbelsäulenbereich zu lösen.

    Kostenübernahme der Behandlung

    Nicht jede Krankenkasse übernimmt die Behandlungskosten. Dies hängt von der Art des Therapeuten und den Bestimmungen der Kasse ab. Mittlerweile übernehmen immer mehr gesetzliche Krankenkassen osteopathische Behandlungen bzw. manuelle Therapien.

    Wir empfehlen vor einer Terminvereinbarung bei deiner Krankenkasse nachzufragen, ob und welche Formen der Therapie diese übernimmt.

    Euer Deva (Babytalk-Autor)

    Beitragsfoto: riopatuca / shutterstock 
    
  • Tipps, die du beim Wickeln beachten solltest

    Tipps, die du beim Wickeln beachten solltest

    Das Wickeln kannst du mit Hilfe der nachfolgenden Tipps ganz einfach von einem notwendigen Übel zu einer schönen und entspannten Zeit für dich und deinem Kind werden lassen.

    1. Ein stabiler Wickelplatz bzw. -tisch ist unabdinglich

    zumindest für zu Hause. Unterwegs kannst du deinen kleinen Schatz notfalls auch mit Unterlage auf dem Boden wickeln. Am Wickelplatz solltest du alle benötigten Wickelutensilien, wie Windeln, Reinigungstücher, Po-Creme und Kleidung zum Wechseln parat haben. Diese sollten unbedingt in leicht greifbarer Nähe und in ausreichender Menge vorrätig sein. Eine kleine Unaufmerksamkeit oder Drehung vom Wickeltisch weg reicht, und dein Kind findet sich auf dem Boden wieder.

    Schön ist es, wenn es immer schön warm. Dafür bietet sich eine Wärmelampe über dem Wickeltisch an. Wenn möglich, ist es gut, wenn der Wickeltisch Schubladen mit Nachschub unter dem Wickelplatz hat. Falls du doch mal Nachschub brauchst, kannst du die Sicherheit deines Babys mit einer Hand auf dem Bauch gut gewährleisten.

    Hilfreich ist ein Mobile über dem Wickeltisch und wenn dein Kind älter ist ein Lieblingsspielzeug parat zu haben, welches nur beim Wickeln zum Einsatz kommt. Das hält dein Baby ruhig beim Wickeln.

    2. Der Wickelplatz sollte eine abwaschbare Wickelunterlage haben

    Nicht nur kleine Jungen, sondern auch kleine Mädchen haben ein besonderes Talent gerade dann zu pieseln, wenn du die Windel los gemacht hast. Deshalb ist es wichtig, dass die Winkelunterlage abwaschbar ist. Und damit dein Kind nicht direkt auf der Unterlage liegt, empfehlen wir Mullwindeln unterzulegen.  

    3. Lass dein Baby niemals unbeaufsichtigt auf der Wickelunterlage/-kommode liegen 

    Auch wenn dein Baby sich noch nicht drehen kann, kommt es nicht selten vor, dass es dies dann doch an einen für dich überraschenden Moment macht. Und dieser sollte nicht auf dem Wickeltisch sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du es zu einem Ritual werden lässt, wie du den Wickeltisch vorbereitest. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass es mal so zu Routine wird, dass du doch Dinge vergisst. Deshalb ist es hilfreich, wenn du das Wickelritual auch als Entspannungschance siehst. Sorge also dafür, dass du auch die nicht jedes Mal benötigten Accessoires wie Fieberthermometer und Nagelschere griffbereit hast.

    4. Zur Entfernung von Stuhlresten helfen

    warmes Wasser und ein weicher Waschlappen die beste Alternative zu Reinigungstüchern. Besonders hartnäckige Stuhlreste kannst du mit ein paar Tropfen Babyöl leicht entfernen. Bei Mädchen solltest du darauf achten, immer von vorne nach hinten zu „streichen“. So gelangen keine unnötigen Keime aus dem Stuhlgang in die Scheide deines Mädchens. Den gröbsten Teil des Stuhlgangs kannst du leicht mit dem hinteren Teil der Windel abwischen. Bei Jungs ist die Vorhaut sehr empfindsam und braucht in den ersten Jahren nicht zurückgezogen und gereinigt werden.

    5. So kannst du einem wunden Po bei deinem Baby vorbeugen

    Wenn du deinen kleinen Strampler von seiner Windel befreit hast, lass ihn noch eine Weile nackt mit seinen Beinchen strampeln, bevor du ihm eine frische Windel anlegst. Sobald seine zarte und empfindliche Haut rund um seinen Po getrocknet ist, ist sie nicht mehr so empfindlich und wird somit nicht mehr so leicht wund.

    Wunder Po bzw. Windeldermatitis

    Hat dein Baby einen wunden Po, hat es wohl eine Windeldermatitis. Reizende Stoffe im Urin und/oder Stuhlgang werden durch das feucht-warme Klima der Windel verstärkt und enden häufig zu einer Windeldermatitis. Was du nun kannst, um deinem Baby zu helfen, findest du in unserem Beitrag „Was tun bei einem wunden Po“.

    6. Diese drei Punkte solltest du beim Anlegen der Windel beachten 

    ● Hebe sanft den Po deines Babys an, indem du mit der einen Hand den gegenüberliegenden Oberschenkel anhebst, während das andere Beinchen dabei auf deinem Arm liegt.

    ● Achte darauf, dass sich der mittlere Teil der Windel nicht aufbauscht, sondern bequem anliegt. Bei einem Jungen sollte der Penis nach unten „liegen“ – damit das Pipi auch nur da landet, wo es hingehört.

    ● Vergewissere dich, dass die Windel nicht zu viel Spielraum hat, aber auch nicht zu stramm anliegt. Wenn du ein bis zwei Finger problemlos zwischen Windel und Bauch schieben kannst, passt es. Falls der Nabel noch nicht abgeheilt sein sollte, denke unbedingt daran den oberen Rand der Windel umzukrempeln, damit die Windel ihn nicht wund reibt.

    7. Vor und nach dem Wickeln: Hände waschen!

    Denke daran, dir vor und nach dem Windeln wechseln unbedingt die Hände ausgiebig zu waschen, damit du keine unnötigen Keime überträgst.

    8. Wickelzeit ist Spielzeit

    Gerade größere Babys empfinden gewickelt zu werden, häufig nicht mehr als schöne Abwechslung und eine frische Windel nicht unbedingt als das Maß aller Dinge. Dabei bietet gerade diese Zeit eine gute Gelegenheit, deine Bindung zum Kind durch Fingerspiele, Krabbelverse oder Babymassagen zu intensivieren. Probiere einfach aus, was deinem Schatz gerade Spaß macht.

    9. Wie funktioniert Wickeln unterwegs?

    Fürs Wickeln unterwegs kannst du praktische Wickelunterlagen kaufen, die du anschließend klein zusammenfalten und über den Hausmüll entsorgen kannst.

    Damit außer Haus auch nichts fehlt, hier unsere Checkliste für deine Wickeltasche: 

    • zwei bis drei Windeln
    • eine Wickelunterlage
    • zwei bist drei Spucktücher (ggf. zum Stillen)
    • eine Plastiktüte zum Entsorgen der vollen Windel
    • eine Packung Reinigungstücher
    • einmal Wechselkleidung
    • Schnuller plus Ersatzschnuller
    • ggf. ein kleines Spielzeug.

    Vier wichtige Eigenschaften sollte deine Wickeltasche haben

    1. Sie sollte groß sein. Denn je größer dein Baby wird, umso mehr Accessoires wirst du mit dir rumschleppen.

    2. Zudem sollte sie viele kleine Fächer haben. Denn mit Kind muss es oft schnell gehen und so findest du rasch, was du brauchst.

    3. Sie sollte wasserabweisend sein, denn Kinderwagen schieben ist auch bei Regenwetter angesagt. Und zu guter letzt …

    4. Deine Wickeltasche sollte nicht zu niedlich sein, damit Sie sie möglichst lange mit Freude nutzen können. Süße Bärchen-Motive sind zwar in der Zeit der ersten Schwangerschaftshormone ‚voll süß‘, ein paar Monate später aber irgendwie doch ziemlich peinlich.

    Eure Mira (Babytalk – Redaktion)

    In diesem Zusammenhang könnte dir auch unser Beitrag „Windelfrei ab Geburt“ interessieren.

    Beitragsfoto: TrendSetter Images (über Canva)
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  • Stoffwindeln und das Zubehör bei BabyWalz – Anzeige

    Stoffwindeln und das Zubehör bei BabyWalz – Anzeige

    Hallo Ihr Lieben,
    hier meldet sich Mira aus der Babytalk-Redaktion zu Wort:) Derzeit absolviere ich eine Ausbildung zur Stoffwindelberaterin und bin wirklich positiv überrascht. Die Stoffwindeln sind wirklich richtig schön und das Wickeln ist sehr komfortabel.

    Als ich mit meiner Tochter schwanger war, musste ich immer die Nase rümpfen, wenn ich irgendwo etwas zu diesem Thema las oder hörte… Ich hatte das Klischeebild vor Augen: Durchgelegene Mullwindeln, die weder hübsch noch handlich sind.

    Und da ich in meinen Trageberatungen bei Eltern immer wieder die wunderschönen Stoffwindeln sah, wurde ich neugierig.

    Jetzt absolviere ich sogar die Ausbildung.  So kann ich Eltern zudem ausgiebig zu dem Thema Wickeln mit Stoffwindelsysteme beraten.

    Ach, was sind die verschiedenen Systeme hübsch und vor allem: Praktisch!
    Es gibt wirklich für JEDEN WICKELTYPEN eine passende Methode, mit den nachhaltigen Stoffwindeln zu wickeln!

    Stoffwindeldesigns

    Stoffwindeln

    Entgegen meiner früheren Vorurteile ist diese Art zu wickeln weder ekelig noch unhygienisch! Im Gegenteil. Wenn man es sich mal genau überlegt, ist es für das Baby mit großer Wahrscheinlichkeit sogar viel angenehmer mit den „Stoffies“.

    Kosten und Nachhaltigkeit von Stoffwindeln

    Hier spielt Chemie keine Rolle. Die Windeln sind passgenau und mit weichen Materialien ausgestattet. So dass Babys Haut sich durchgehend wohlfühlen darf.

    Auch die Kosten sind im Vergleich zu Wegwerfwindeln vernachlässigbar:

    Eine Familie verbraucht bis zum Ende des zweiten Lebensjahres Windeln im Wert von etwa 1500 – 2000 Euro. Im Gegensatz dazu sind die Stoffwindeln inklusive Wäsche und Waschmittel mit bis zu 900 Euro pro Kind wirklich günstig. Und man kann sie zudem bei einem zweiten Kind wieder verwenden!

    Wer nun darüber nachdenkt, mal Stoffwindeln auszuprobieren, der kann sich bei baby-walz umschauen. Dort findet ihr die gängigen Stoffwindeln sowie deren Zubehör.

    Es wird bei uns bald ein Tutorial geben, welche Systeme es gibt und wie man diese nutzt!
    Bis bald!

    Eure Mira

    Beitragsfoto: Falani / Getty Images bei Canva
  • Doula aus Berufung

    Doula aus Berufung

    Ich freue mich sehr auf Einladung von Mira und Deva Euch von meiner Arbeit als Doula berichten zu dürfen.

    Doula zu sein erschien mir als etwas Wunderbares und doch sehr weit entferntes. Ich hatte gerade mein viertes Kind geboren, als ich das erste Mal von dieser Möglichkeit der Unterstützung von Gebärenden hörte. Ich fand diese Form der Begleitung sofort außerordentlich wertschätzend und sinnhaft.

    Mit dem Erkennen, dass mit dem Doula sein eine rund um die Uhr Rufbereitschaft verbunden ist, parkte ich den Gedanken mit der Option auf „später gerne“. Nicht zuletzt, da das aktuell letzte meiner vier geborenen Kinder zu diesem Zeitpunkt gerade mal ein Jahr alt war.

    Wie so oft im Leben entwickeln sich die Wege unverhofft und doch vollendet anders.

    Hospitationen bei einer Doula

    Für eines meiner Zertifikate musste ich eine Hospitation zu Geburten vorlegen. Ein kleines Klinikum in einem Landkreis bei Stuttgart nahm mich an und so durfte ich zu Pfingsten diese Hospitation antreten.  Ich wurde sehr freundlich aufgenommen und durfte bei allen Arbeiten dabei sein, die von Hebammen ausgeführt wurden. Ich profitierte auch von den geburtenfreien Tagen, da ich mit vielen Hebammen wie Assistenzärztinnen Gespräche führen konnte, aus denen ich sehr viel Erfahrung mitnahm.

    Am vierten Tag meiner Hospitation nahmen wir eine Frau mit Verdacht auf akutem HELLP Syndrom auf. Als der Befund schließlich vorlag, fiel die Entscheidung für einen Notkaiserschnitt umgehend. Die Frau fragte mich, ob ich bei ihr bleiben kann, was ich natürlich von Herzen gerne machte. Ich streichelte ihre Hand und ließ sie nicht allein.

    Es gab einen kurzen Moment der Unsicherheit, ob ich das schaffe und im nächsten Moment stand ich aber auch schon im OP und streichelte weiter den Arm der Mutter. Ich erklärte ihre diverse Vorgänge und konnte sehen, wie ihr Blutdruck sich im Zaum hielt. Während ich ihr über ihren Kopf streichelte und ihr versicherte sie nicht allein zu lassen.

    Wie bei einem Kaiserschnitt üblich ging es sehr schnell und schon lag das kleine Mädchen auf der Mama. Die Hebamme half es zu halten und so konnten Mama und Baby sich beschnuppern. Und ich ihr zu ihrem wunderbaren kleinen Kind gratulieren.

    In der Zwischenzeit erreichte auch endlich der Vater die Klinik und die Familie war endlich vereint.

    Diverse Anpassungsschwierigkeiten und Danksagungen

    Nach der Versorgung der Bauchwunde und Verlegung ins Kreiszimmer hielt ich mich im Hintergrund und ließ der Familie ihren Raum. Durch diverse Anpassungsschwierigkeiten wurde das Baby spezieller untersucht. Es wurde die Entscheidung getroffen, dass das Kindlein in eine andere Klinik mit Kinderstation verlegt werden sollte.

    Der Vater stand versteinert neben dem Bett der Mutter. Die Mutter regte sich mit jedem Wort mehr auf, was man ihrem Blutdruck erkennen konnte. So gab ich dem Vater, der von den Ereignissen völlig überrumpelt und paralysiert war einen kleinen Hinweis, dass er ruhig die Hand seiner Frau halten darf. Er war sehr erleichtert und griff sofort zu. Der Blutdruck senkte sich und ein erleichtertes Ausatmen war zu hören.

    Immer wieder, wenn ich mit der Mutter später über die Geburt sprach, bedankte sie sich für drei Dinge:

    • Danke, dass Du die ganze Zeit so ruhig und positiv an meiner Seite warst
    • Danke, dass Du mir zu meinem Kleinen Mädchen gratuliert und Dich mit mir gefreut hast und
    • das Du meinem Mann den kleinen Schubs gegeben hast meine Hand zu halten

    Ich erinnere mich noch gut an den Adrenalinspiegel, mit dem ich um ein Uhr nachts heimfuhr und noch lange nicht einschlafen konnte. Aufgewühlt und zugleich beseelt von diesem Erlebnis.

    Als Doula – Ruhe in den Geburtsprozess bringen

    Am nächsten Morgen kam ein Anruf, dass zwei wehende Frauen in der Klinik angekommen sind. Nach Ankunft durfte ich eine junge Frau und ihren Partner begleiten, die zum ersten Mal Eltern wurden. Die Mutter war guter Dinge hatte einen sehr guten Fokus auf ihre Pausen. Die Geburt schritt flott voran und es ging allen Beteiligten gut. Intuitiv wusste ich auch in dieser Situation, welchen Handgriff die Mutter brauchte. Die sie mit fortschreitendem Verlauf auch zunehmend einforderte.

    Durch eine unklare CTG Interpretation stand plötzlich das Thema Kaiserschnitt im Raum. Die Mutter war der Überzeugung, dass es dem Baby gut geht und hatte eine sehr positive Einstellung zum Verlauf. Der Vater fühlte sich sehr überrumpelt von den Informationen. Beide waren daraufhin vehement aus ihrer klaren und positiven Geburtsarbeit gerissen.

    Alternativen zum Kaiserschnitt erfragen

    Intuitiv kam es mir über die Lippen die Eltern anzuregen nach Alternativen zum Kaiserschnitt zu fragen.

    Die Eltern besprachen sich mit der Assistenzärztin und diese schlug eine Untersuchung zur Messung des ph-Wertes vor. Dies wurde von den Eltern dankbar angenommen.

    Die nun eingenommene Rückenlage und damit verbundenen extremen Schmerzen für die Mutter zeigten sich durch Übertragung der Aufregung auf das Baby, das nun stärkere Ausschläge produzierte. Der Vater stoppte nach dem dritten Versuch das Prozedere (*), weil seine Frau sehr litt. Da das CTG ja nun „besser“ aussah, verwarf man den OP Gedanken und die Frau gebar flotte 90 Minuten später einen gesunden Jungen.

    Diese Mutter bedankte sich nach der Geburt ebenfalls bei mir:

    • „Du hast so viel Ruhe reingebracht und mir wahnsinnig viel Kraft gegeben. Vor allem als das Thema Kaiserschnitt im Raum stand und
    • dass Du meinen Mann an die Hand genommen hast – das war eine enorme Hilfe.“

    Eine Stunde nachdem der kleine Junge geboren war, wurde ich in das Nachbarzimmer gerufen und durfte meine dritte Geburt innerhalb von 18 Stunden erleben.

    Berufung zur Doula

    Nach diesen drei Geburten sprach mich die Hebamme an, ob ich mir nicht vorstellen könnte als Doula zu arbeiten. Sie erklärte mir, dass ohne meine Begleitung vermutlich beide Geburten im Kaiserschnitt geendet hätten.

    Im ersten Moment war ich von dieser Frage überrumpelt. Dachte ich zu diesem Zeitpunkt noch, dass eine Doula eine Ausbildung und verliehene Befähigung braucht.

    Mit dem Reflektieren über diese und in Folge noch weitere Geburten wurde mir jedoch klar, dass Doula sein eine Berufung ist. Sie verlangt Fähigkeiten, die man nicht trainieren kann oder muss. Diese Fähigkeiten sind Empathie, Ruhe, Geduld, Vertrauen in die Kraft und Fähigkeit einer Gebärenden, Intuition und Liebe.

    In diesen Tagen meiner Hospitation spürte ich, mit all dem was ich bin und vertrete, am richtigen Ort und angekommen zu sein. Seit diesem Tag begleite ich Frauen in der Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Elternzeit als Doula.

    Wie es für mich als Doula weiterging, welche Lektionen ich lernen musste, wie ich an meine Grenzen stieß, was das Doula sein im Alltag bedeutet, warum ich selbst eine Erweiterungsfortbildung ins Leben gerufen habe und welche unglaublichen Geburten ich erleben durfte, darf ich ab nun für Euch in regelmäßigen Abständen hier beschreiben.

    Ich freue mich Euch meine Arbeit näher zu bringen und verabschiede mich bis zum nächsten Mal,

    Eure Doula Sylvia

    Erklärung

    (*) mbu – Mikroblutuntersuchung. Dazu wird eine ein Blutstropfen aus der Kopfschwarte des Kindes durch Anritzen entnommen, um den pH-Wert im Blut zu messen. Das Blut darf nicht durch Fruchtwasser „verunreinigt“ sein, da das Messgerät den Wert dann nicht korrekt bestimmen kann. Ab einem p-Wert von unter 7.10 muss die Geburt, zum Schutz des Kindes, umgehend zügig beendet werden.

    Beitragsfoto: Kzenon / shutterstock
  • Anzeige: Kinderpatenschaft – Kindern ein zu Hause schenken mit World Vision

    Anzeige: Kinderpatenschaft – Kindern ein zu Hause schenken mit World Vision

    Hallo Ihr Lieben,
    wie ihr wisst, werden wir, also Mira und Deva gerade zu Pflegeeltern „ausgebildet“. Wir werden immer wieder gefragt, warum wir uns das antun. Die Antwort ist ganz einfach: Weil wir der Meinung sind, dass jedes Kind dieser Welt Ursprung eines herzlichen, ehrlichen, glückseligen Kinderlachens sein sollte. Und dazu tragen Kinderpatenschaften unserer Meinung nach zu.

    Leider ist das schier unmöglich. Deswegen möchten wir unseren Teil dazu beitragen, dass Kinder sich zumindest in den ersten und prägendsten Jahren geborgen, sicher und geliebt fühlen. Nun kann nicht jeder ein Kind aufnehmen. Und nicht jedes Kind, das nicht in Sicherheit und Geborgenheit aufwächst, kann in einer Familie untergebracht werden.  

    Dafür gibt es aber wundervolle Communities, die sich um arme Kinder in der ganzen Welt kümmern. Eine davon ist World Vision. Dank World Vision wird mit Hilfe von Menschen, die ihre Zeit und ihr Wissen aufbringen, Kindern Essen, Trinken und sogar ein zu Hause geschenkt.  

    Dafür kann JEDER eine Kinderpatenschaft übernehmen. Diesem Kind werden von dem Geld, welches man spendet, für uns völlig selbstverständliche Dinge ermöglicht, wie zum Beispiel Trinkwasser, eine Toilette, ein Bett zum schlafen und Geborgenheit.

    Ein neues Leben schenken

    Was für uns ein kleiner, monatlicher Betrag ist, bedeutet für das Patenkind ein völlig neues Leben.

    Mit Hilfe von einer World Vision Kinderpatenschaft haben mehr Kinder einen Grund zu lachen:). Es bekommt die Chance, eine Schule zu besuchen, genug Essen, Spielzeug (!) … Alles Dinge, die für uns schon so normal sind. So sind wir uns gar nicht mehr bewusst, dass wir großes Glück haben, ohne Probleme an sie zu gelangen.

    Trinkwasser muss in vielen Regionen auf unserer Erde aber erst einmal zugänglich gemacht werden. Und bei aller Liebe, das geht nicht ohne finanzielle Mittel. Wer sich nun fragt, woher man denn weiß, dass World Vision nicht das Geld der Kinderpatenschaft einfach nur einkassiert und einem dann Pseudofotos sendet, der kann sich vor Ort selbst überzeugen und sein Patenkind besuchen!  

    Das wird sogar von World Vision unterstützt, man bekommt bei der Planung viel Unterstützung und Tipps:). Dieses Abenteuer würden wir selbst gerne eines Tages erleben!  

    Kinderpatenschaft World Vision

    Als Pate kann man sein Patenkind mit der Unterstützung von World Vision sogar besuchen. Ein spannendes Abenteuer!

    Vertrauenwürdigkeit von World Vision

    Wir finden, dass World Vision nicht nur engagiert, sondern auch vertrauenswürdig ist. Und würden uns freuen, wenn ihr Euch einfach einmal selbst ein Bild davon macht. Vor allem darüber, was man noch alles neben der Kinderpatenschaft tun kann.

    Unter diesem Link findet ihr weitere Möglichkeiten: Zum Beispiel gibt es eine wundervolle Lichtkinder-Aktion, bei der in Kindergarten und Schule zum St. Martinsfest selbst gebastelte Sachen verkauft werden. Das gesammelte Geld wird dann gespendet: Die engagierten Kinder wissen dann, dass sie anderen Kindern damit etwas Gutes getan haben.  

    Nun noch eine Frage: Wir würden gerne eine Kinderpatenschaft anheuern, bei der wir zusammen mit anderen Eltern ein Kind übernehmen. Wenn jeder zehn Euro im Monat zahlt, wären wir mit nur drei Personen bereits bei der Summe für eine Patenschaft.

    Sollten sich mehr beteiligen, werden es entweder mehr Patenschaften oder aber die eine Patenschaft wird mit mehr Euro im Monat finanziert.

    Liebe Grüße Eure Mira und Deva

  • Ausbildung zur Hebamme, Kati stellt sich vor

    Ausbildung zur Hebamme, Kati stellt sich vor

    Hallo, ich denke es ist Zeit mich vorzustellen. Wer ist diese Frau bzw. die Hebammenschülerin, die ab sofort regelmäßig über ihre Ausbildung berichten wird?

    Ich bin Kati, 29,12 Jahre alt und wollte als Kind eigentlich Sängerin werden. Ja, Sängerin, inspiriert von der Mini Playback Show habe ich Zuhause einen Auftritt nach dem anderen hingelegt. Das es den Beruf der Hebamme gibt, war mir damals gar nicht bewusst.

    Letztendlich habe ich dann meinen Abschluss gemacht, wurde Mutter und habe eine Ausbildung im grafischen Bereich gemacht. Das hatte so gar nichts mit singen zu tun und schon während der Ausbildung habe ich gemerkt – ne, das ist nichts für dich Kati.

    Attachment Parenting – ein Alien auf einem fremden Planeten

    Dann kam mein zweites Kind und ich fühlte mich wie ein Alien auf einem fremden Planeten. Wisst ihr, damals gab es den Begriff „Attachment Parenting“ und „Bindungs- bzw. Bedürfnisorientiertes Familienleben“ nicht. Mein Kind wurde getragen, mit Stoff gewickelt und hat im Familienbett geschlafen. Familienbett – noch so etwas wovon 2012 noch kaum einer von sprach.

    Vielleicht sollte ich erwähnen, das ich auf dem Land lebe. Ihr könnt euch mich also als Alien vorstellen, mit Baby im Tragetuch gebunden, mitten auf der Kuhweide stehend. Genauso habe ich mich gefühlt. Auf dem Land wurde 2012 kaum ein Baby getragen. Ab und zu sah man eine Manduca oder auch mal eine Baby Björn- oh oder!!!! den Glückskäfer Rucksack. Kennt ihr den? Ein Urrrrralter Tragesack! Heute würde man nicht mal seine Baby Born damit tragen.

    Jedenfalls war ich da nun, dieser Alien, mit diesen außergewöhnlichen Vorstellungen von der Eltern-Kind-Beziehung. Und ich wollte nicht länger der einzige Alien auf der Kuhwiese sein. Ich wollte allen zeigen, wie cool es ist, ein Alien zu sein. Wie wunderbar unsere Sicht auf die Welt ist und das „anders sein“ nichts schlimmes ist, sondern etwas wunderschönes.

    Schritt in die Selbstständigkeit

    Ich besuchte die ersten Fortbildungen. Schnell kamen weitere dazu. Und noch mehr, und mehr. Und schon war ich selbstständig. Als Trageberaterin, prä- und postnatale Fitnesstrainerin, Kinderyoga Lehrerin, Kursleiterin für bindungsorientierte Krabbelgruppen, Elternberaterin… und und und.

    Sechs Jahre lang habe ich als meine eigene Chefin gearbeitet, Kurse geleitet und stand am Ende mit hunderten von weiteren Aliens Hand in Hand auf meiner Kuhwiese.

    Die Jahre waren hart. Ich musste, um mich und meine Existenz kämpfen und habe jahrelang eher draufgezahlt, als Geld verdient. Aber ich war glücklich. Glücklich über meine Arbeit, die ganzen zufriedenen Schwangeren und Eltern und über all die strahlenden Kinderaugen.

    Hebammenschülerin – meine Ausbildung

    Es gab jedoch etwas, was mich überhaupt nicht glücklich gemacht hat. Und das war die Geburtshilfe in unserer Umgebung. In den Jahren durfte ich einige Geburten als moralische Unterstützung begleiten. In dieser Zeit bin ich auch zum dritten Mal Mutter geworden und in meinen Kursen gab es immer wieder Frauen, die von ihren fürchterlichen Erlebnissen in den Kliniken berichtet haben.

    Viele der Frauen hatten zudem keine Hebamme. Denn obwohl sie sich bereits ab der 9. Schwangerschaftswoche auf die Suche machten, konnten sie einfach keine mehr finden. Vor 2 Jahren, bei einer Geburt einer Kursteilnehmerin, die mittlerweile eine Freundin geworden ist, kam dann der entscheidende Moment. Dieses Klicken, dieser eine Satz: Warum bist du keine Hebamme? Du bist so unglaublich gut und jede Frau dieser Welt bräuchte eine Geburtsbegleiterin wie dich!!! – Und direkt dazu kam auch schon die Antwort: Ja, warum eigentlich nicht?!!

    Ich habe 2 Bewerbungen geschrieben für 2 Hebammenschulen. Und an beiden wurde ich händeküssend angenommen. Ich habe mich für die größere Klinik entschieden und bin nun seit dem 01.04. tatsächlich Hebammenschülerin. Schülerin. Mit 29,12 Jahren und drei Kindern.

    Es war nicht einfach, meine Firma abzugeben. Aber ich weiß, ich gehe als Hebammenschülerin den richtigen Weg. Ich möchte einen neuen Grundstein in der Geburtshilfe in unserer Region setzen. Jede Frau soll das Recht auf IHRE Geburt haben. Eine Geburt, die nicht nur auf dem Rücken liegend im Kreißbett stattfindet. Eine Geburt mit wenig so wenig Interventionen wie möglich und soviel wie nötig! Und eine 1:1 Betreuung, egal ob im Krankenhaus, Geburtshaus oder bei einer Hausgeburt.

    Hebammenschülerin – ich nehme euch mit

    Vor mir liegen nun fast 3 Jahre Ausbildung und ich reiche euch die Hand. Begleitet mich auf diesem Weg. Er wird gepflastert sein mit Tränen der Freude und Trauer, Wut, Enttäuschung und sicher auch einigen Niederlagen. Aber ich verspreche euch, wir gehen ihn gemeinsam. Bis zum Schluss – bis zum Examen!!!

    Eure Kati (Babytalk – Hebammenschülerin)

    Hierüber werdet ihr demnächst weitere Beiträge von Kati und ihre Ausbildung zur Hebamme erfahren, Hinweis der Redaktion.

    Beitragsfoto: Monkey Business Images / shutterstock
  • Danke Mama, dass ich neben dir Aufwachen darf

    Danke Mama, dass ich neben dir Aufwachen darf

    Neben dir aufwachen: Leider war die Nacht wie gewöhnlich sehr unruhig. Immer wieder weckte mich der Duft deiner wunderbaren Milch. Doch da ich dich so lieb habe, befreie ich dich sehr gerne von deinen angespannten Brüsten.

    Nicht zu vergessen, dass sanfte gleichmäßige Schnarchen von Papa, dass mich nach getaner Arbeit immer wieder in einen erholsamen Schlaf gleiten lässt.

    Nun liege ich aber schon wieder etwas länger wach in meinem Bettchen neben Dir und genieße es, Dich beim Schlafen zu beobachten. Im Schlaf siehst Du immer so entspannt und wie ein Engel aus. Und ich kann mich kaum zurückhalten, Dich durch mein gut einstudiertes Räuspern zu wecken.

    Aufwachen als wäre ich das einzige Baby auf der Welt

    Doch ich gib mein bestes und so warte ich noch ein bisschen. Bis Du gleich deine wunderschönen blauen Augen aufschlägst und mich so liebevoll anschaust. So als wäre ich das schönste und einzige Baby auf der ganzen Welt. Mmhhh.

    Und dann nimmst Du mich bestimmt wie jeden Morgen in deine liebevollen Arme und drückst mich an deinen so toll riechenden Körper. In diesen Momenten fühle ich mich immer wie auf einer bunten Blumenwiese.

    Ich kann es kaum abwarten und natürlich verspreche ich Dir auch heute wieder mein Bestes zu geben, Dich zum Strahlen zu bringen.

    Bis demnächst euer Fin (Babytalk – Charmeur)

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    Beitragsfoto: Studio Romantic / shutterstock