Schlagwort: Kinderwunsch

  • Zykluscomputer – Erfahrungen mit Daysy

    Zykluscomputer – Erfahrungen mit Daysy

    Unsere Babytalk-Praktikantin Kati nimmt schon länger die Pille und suchte vor gut einem halben Jahr nach ein alternatives und vor allem hormonfreies Verhütungsmittel mit weniger Nebenwirkungen. Sie hatte es schon mit dem Messen ihrer Temperatur und deren Eintragung in eine Temperaturkurve bzw. Fieberkurve probiert. Auf der Suche nach einer komfortableren und praktischeren Variante stieß sie auf Daysy.

    Erfahrungen mit dem Zykluscomputer

    Da sich viele unserer Leser besonders für die Themen Kinderwunsch und Familienplanung, sowie bei den Eltern unter unseren Lesern um das Thema Verhütung interessieren, haben wir unsere Babytalk-Praktikantin Kati diesen Zykluscomputer 6 Monte lang testen lassen. Und was sollen wir euch sagen, sie ist nach anfänglicher Skepsis sehr beeindruckt!

    Wie viele andere Verhütungsmittel auch basiert auch Daysy auf dem Zyklus der Frau. Nachfolgend findet ihr eine kurze Zusammenfassung davon, wie der Zyklus der Frau funktioniert und was dieser Zykluscomputer alles kann.

    Der Zyklus der Frau

    Der Menstruationszyklus ist ein sich ständig wiederholender Kreislauf bestehend aus Aufbauphase (Follikelphase), welche vom ersten Tag des Zyklus bis zum Eisprung dauert und Absonderungsphase (Lutealphase oder Gelbkörperphase), welche die Zeitspanne vom Eisprung bis zur Menstruationsblutung beschreibt. Dabei ist der kann der Zyklus nicht nur von Frau zu Frau, sondern auch von Monat zu Monat variieren. Aus diesem Grund kann der Eisprung zwischen dem 10. Zyklustag und dem 21. Zyklustag und sogar noch später stattfinden. Um den genauen Tag zu bestimmen, musst Du Deinen Zyklus sehr gut kennen, zumindest wenn Du keinen Zykluscomputer wie Daysy benutzt.

    In jedem Zyklus reift eine befruchtungsfähige Eizelle in den Eierstöcken der Frau heran. Zeitgleich bereitet sich die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung der befruchteten Eizelle vor. Um die Mitte dieses Zyklus reift eine Eizelle heran und wird in den Eileiter entlassen.

    Dort kann sie maximal 18 Stunden lang befruchtet werden. Ob es zur Befruchtung kommt, hängt von der Qualität des Zervixschleims ab. Dieser wird im Gebärmutterhals erzeugt. Je nachdem ob er dick und undurchlässig oder eher flüssig und zuckerhaltig ist, hält er die Spermien des Mannes zurück oder lässt sie durch, schützt, leitet und nährt sie. In diesem Fall wird der Ausdruck Schwangerschaftsschleim als Synonym verwendet. Sollte es nicht zu einer Befruchtung kommen, wird das neu gebildete Gebärmuttergewebe wieder abgestoßen und es kommt zur Monatsblutung.

    Mit dieser Blutung werden ca. 150 ml Blut und kleine Mengen der Gebärmutterschleimhaut entsorgt. Diese Vorgänge werden durch bestimmte Hormone im weiblichen Körper gesteuert.

    Mit dem Daysy Zykluscomputer ist es euch möglich die Zyklusphase verlässlich zu bestimmen. Daysy beobachtet euren individuellen Zyklus, insbesondere die Bestimmung eurer frucht- sowie unfruchtbaren Phasen. Diese Phasen bestimmt Daysy auf Basis sensitiver Basaltemperaturmessungen. Unter der Basaltemperatur wird das Temperaturminimum während des Schlafens verstanden. In der Praxis wird unter der Basaltemperatur, die Temperatur nach dem Aufwachen verstanden. Durch diese Funktion ist Daysy auch eine hilfreiche Unterstützung bei dem Wunsch nach einem Kind.

    Die Anwendung von Daysy

    Daysy ist in seinem Handling sehr einfach und selbsterklärend.

    Jeden Morgen nach dem Aufwachen messt ihr mit Daysy eure Temperatur unter der Zunge. Dies dauert nicht länger als 60 Sekunden. Dabei analysiert Daysy direkt euren Zyklus und zeigt euch mittels eines Farbsystems eure fruchtbaren und unfruchtbaren Tage an. Somit kann Daysy sowohl zur Schwangerschaftsplanung als auch zur Verhütung verwendet werden.

    Warum ihr euch auf Daysy verlassen könnt

    Daysy nutzt einen sehr intelligenten Algorithmus, der sowohl auf wissenschaftlichen Erkenntnissen wie auch auf langjährige Erfahrungswerte beruht. Mittels der Messung und Erfassung eurer Daten sowie unter Verwendung statistischer Daten ist es dem Algorithmus möglich, eine genaue Vorhersage eures kommenden Zyklus bzw. Zykluskurve zu berechnen.

    Wie hoch ist die Genauigkeit bzw. der Pearl-Index?

    Der Pearl-Index ist nach dem amerikanischen Biologen Raymond Pearl benannt und gilt als Maß für die Wirksamkeit bzw. Zuverlässigkeit von Methoden zur Empfängnisverhütung.

    Nach Angaben des Schweizer Herstellers Valley Electronics AG bestimmt ihr Zykluscomputer die fruchtbaren Tage mit einer Genauigkeit von 99,4% und erreicht einen Pearl-Index von 1,3. Das bedeutet, dass nur 1,3 von 100 Frauen, die Daysy ein Jahr lang als Verhütungscomputer nutzen, ungewollt schwanger werden. Zudem ist die von Daysy verwendete Temperaturmethode eine der genauesten der Welt. Trotz dessen ist Daysy kein Ersatz für eine Verhütung.

    Wie informiert Daysy euch über euren Zyklus?

    Daysy ist nicht nur ein Gerät zur Messung eurer Temperatur. Über Bluetooth könnt ihr Daysy ganz einfach mit eurem Smartphone verbinden, um weitere Auswertungen zu erhalten. So zeigt euch die DaysyView App neben eurer Temperaturkurve auch euren ganz individuellen Zykluskalender an. Einfach genial!

    So nutzt Daysy ein sehr anschauliches Farbschema zur Darstellung eures Fruchtbarkeitsstatus.

    • rot steht dabei für fruchtbar
    • grün für unfruchtbar
    • gelb dafür das Daysy noch lernt bzw. eine Zyklusschwankung besteht
    • rot, grün und gelb zeigt eine wahrscheinliche Schwangerschaft an
    • rot blinkend zeigt euch euren Eisprung an.

    Neben diesen Informationen erhaltet ihr noch eine Prognose über euren Fruchtbarkeitsstatus für die nächsten Wochen.

    Daysy hat nicht nur unsere Praktikantin Kati, sondern auch uns von seinen Fähigkeiten und Genauigkeit überzeugt.

    Euer Babytalk-Team

  • Die Zykluslänge einer Frau berechnen

    Die Zykluslänge einer Frau berechnen

    Sobald der Wunsch nach einem eigenen Kind aufkommt, ersehnt sich das Paar nichts dringlicher als endlich schwanger zu werden. Und wenn es nicht direkt klappt mit dem Schwanger werden, wird der Kinderwunsch zum größten gemeinsamen Projekt eines Paares zu werden. Dann gilt es die Zykluslänge zu berechnen um herauszufinden, welche Tage im Zyklus der Frau, die fruchtbarsten sind bzw. an welchen die Chance Schwanger zu werden am größten sind.

    Zykluslänge berechnen: Wie viele Tage dauert der Zyklus einer Frau?

    Vorab was versteht man genau unter dem Zyklus und wie berechnet man ihn? Dieser Zeitraum beginnt am ersten Tag der Menstruation und endet einen Tag vor Beginn der folgenden Monatsblutung. Die Dauer eines Zyklus schwankt nicht nur von Frau zu Frau, sondern ist auch bei einer Frau häufig nicht immer konstant.

    Der Zeitraum bewegt sich heutzutage nicht selten zwischen 22 und 35 Tage. Ursprünglich war orientierte er sich am Verlauf des Mondes, weshalb er auch Monatsblutung genannt wird und dauerte ca. 28 Tage. Früher wurde das Jahr in 13 Mondzyklen (Monate) unterteilt. Tatsächlich kann man den Eisprung einer Frau nur dann verlässlich berechnen bzw. eingrenzen, wenn man bestimmte Eisprungsignale des Körpers dokumentiert und mit in die Berechnung einbezieht.

    Ihr könnt euch auf einfach eine Zyklusrechner euer Handy herunterladen. Es gibt verschiedene einfach zu bedienende Apps.

    Was passiert während eines Zyklus im Körper einer Frau?

    In der ersten Hälfte des Zyklus, ca. 14 Tage, reift eine Eizelle im Eierstock heran. In der zweiten Hälfte löst sich die Eierzelle vom Eierstock, was als Eisprung bezeichnet wird.

    Während dessen bereitet sich die Gebärmutter auf eine mögliche Einnistung einer von einem männlichen Sperma befruchteten Eizelle vor.

    Falls es nicht zu einer Befruchtung kommt, stirbt die Eizelle ab und die Gebärmutterschleimhaut bildet sich wieder zurück. Anschließend wird ihre Oberschicht vom Körper abgestoßen und mit der Monatsblutung ausgeschieden, womit der nächste Zyklus beginnt.

    Wann besteht die größte Chance einer Befruchtung?

    Die Chance schwanger zu werden, ist während eines Zyklus nicht an allen Tagen gleich groß. Die größte Wahrscheinlichkeit, dass eine Eizelle befruchtet wird, besteht kurz vor und am Tag des Eissprungs und somit ca.  14 Tage vor der nächsten Blutung. Nach dem Eisprung kann das Ei in den folgenden 12 bis 18 Stunden vom Sperma des Mannes befruchtet werden. Die männlichen Samenzellen können in der Gebärmutter zwischen 2 und 3 Tage und unter besonders günstigen Voraussetzungen gar bis zu 6 Tage überleben.

    Die Bedeutung des Zyklus für den Kinderwunsch

    Die größte Chance auf eine Schwangerschaft besteht, wenn das Paar ein bis zwei Tage vor dem Eisprung Geschlechtsverkehr hat. Um möglichst viele Samenzellen im Sperma zu haben, sollte während dieser Zeit ein starker Sexualtrieb etwas gezügelt werden. Vor allem ist es sehr hilfreich, so gelassen wie es einem möglich ist, mit dem Kinderwunsch umzugehen. Zudem verringert Stress die Chance einer Schwangerschaft und gefährdet zudem eure Beziehung.

    Euer Babytalk-Team

    Beitragsfoto: golubovy / Getty Images
  • Kinderwunsch und der Einfluss unserer Psyche

    Kinderwunsch und der Einfluss unserer Psyche

    Es gibt viele unzählige Berichte und Erfahrungen über die Ursachen, warum es mit dem Kinderwunsch nicht klappt. Ich möchte aufgrund meiner Erfahrung in der Arbeit mit Kinderwunscheltern tiefer auf die bekanntesten Einflüsse eingehen.

    Wünsche ich mir oder brauche ich ein Kind?

    Bei vielen meiner Klientinnen mit einem Kinderwunsch stellt sich häufig heraus, dass sie zwar denken, dass sie sich ein Kind wünschen, um diesem all ihre Liebe zu schenken.

    Doch bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass sie sich gerade gar nicht in der „Lage“ sehen Liebe zu schenken, sondern selbst bedürftig nach Liebe und Nähe sind. Die sie sich nicht zuletzt unbewusst durch die Zeit mit ihrem Kind erhoffen.

    In diesen Fällen braucht die Frau ihr Kind mehr als dass es sich eines wünscht.

    Der darauffolgende Prozess macht ihnen dann meistens sehr schnell bewusst, wie sie unbedacht auf die Wünsche und Bedürfnisse all der anderen eingehen und ihre wie selbstverständlich hintenanstellen.

    In vielen Fällen stellt sich dabei heraus, dass alte unbewusste Schuldgefühle der Grund sind. Da diese Schuldgefühle fast ausnahmslos ihren Ursprung in ihrer eigenen Schwangerschaft, Geburt oder ihren ersten Lebensjahren hatten, stellen sie sich sehr schnell als unberechtigt heraus.

    Kinder als Mittel um sich ganz zu fühlen bzw. das Loch in einem zu füllen

    Eine nicht erfüllende Partnerschaft ist wie eine nicht heilen wollende Wunde. Sie hinterlässt einen leeren Raum im Herzen des Liebenden. Es fühlt sich für den Liebenden so an, als ob etwas fehlen würde, um sich ganz, vollständig und somit liebenswert zu fühlen.

    Diese „Leere im Herzen“ führt auch häufig zu einem Kinderwunsch, um die Leere durch die Nähe und Liebe zum Baby zu füllen. Was wie oben bedeutet, dass ein Kind mehr gebraucht als gewünscht wird.

    Kinderwunsch als Klebstoff einer Partnerschaft

    In meiner Arbeit als Paarberater mache ich immer wieder die Erfahrung, dass Paare zwar große Schwierigkeiten haben, sich aber unbedingt ein Kind wünschen.

    In tiefergehender Betrachtung stellt sich meist heraus, dass der Zeitpunkt des Kinderwunsches aufkam, als das Feuer der Beziehung erlosch.

    Manchmal ist der Hausbau der erste Versuch wieder „Leben in die Beziehung zu bringen“. Manchmal der zweite nach der Erfüllung eines Kinderwunsches.

    Wenn Paare dann beginnen die Enttäuschungen ihrer Beziehung aufzuarbeiten und sich (wieder) trauen für ihre Bedürfnisse einzustehen, entspannt sich der Kinderwunsch und ein Kind fühlt sich willkommen und macht sich auf den Weg.

    Manchmal kommen verzweifelte Paare zu mir, bei denen sich der Kinderwunsch  bereits zu einer Art „Wahn“ geworden ist. Sie haben sich so sehr ihrem Wunsch nach einem Kind verschrieben, dass sie alle anderen Bedürfnisse diesem Wunsch untergeordnet haben.

    Doch wenn es dann mit der Schwangerschaft nicht gleich klappt, gleicht die Vorfreude auf das zukünftige Kind die zurückgestellten Bedürfnisse nicht mehr aus. Die abnehmende Vorfreude und das gleichzeitig zunehmende Gefühl, dass einem etwas fehlt, blockiert den Kinderwunsch.

    Auch wenn es nicht immer nachzuvollziehen ist, warum und wann ein Kind geboren wird, achtet ein Teil, wie in der „Natur“, darauf, ob es gerade passt. Unterdrückte Bedürfnisse, Anspannung und Beziehungsstress gehören, allerdings selten dazu.

    Kinderwunsch zur Erfüllung der Rolle als Eltern-/Mutter

    Auch wenn man es in dieser scheinbar so aufgeklärten Welt kaum glauben kann, fühlen sich viele Frauen zumindest unbewusst, ohne Kind, nicht als „vollständige/richtige“ Frau. Doch auch die Natur des weiblichen Körpers hat mit ihrem inneren Fortpflanzungstrieb und den dazugehörigen Hormonen, einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Psyche einer Frau. Dazu kommen die, durch die Sozialisation immer wieder vermittelten Überzeugungen, dass es die Aufgabe einer Frau ist, Kinder zu gebären.

    Doch da dieser vermeintliche Kinderwunsch den eigenen Bedürfnissen diametral gegenüberstehen, „blockieren“ die eigentlichen Wünsche dem des Kinderwunsches.

    Fazit „oder“ der Einfluss des Entspanntseins auf den Kinderwunsch

    Alle obenstehenden Aspekte wirken sich negativ auf den Entspannungszustand von Mann und Frau und damit auf den Kinderwunsch aus.

    Spannungen in der Beziehung, auf der Arbeit, in der Familie und in einem selbst, fördern die Ausschüttung von Adrenalin und Cortisol. Diese beiden Stresshormone werden vom Körper produziert, um uns vor Gefahren zu schützen. Sie stärken uns für einen Kampf sowie für die Flucht.

    Beide hemmen allerdings die Produktion der schwangerschaftsfördernden Sexualhormone Östrogen und Testosteron und verringern somit auch die Erfolgschancen einer künstliche Befruchtung.

    Regelmäßiger Sport, die Entschleunigung des Alltags und die Klärung von Beziehungsstress wirken sich dagegen positiv auf den Abbau von Adrenalin und Cortisol sowie die Produktion von Östrogen aus. Immer wieder wird mir von Paaren erzählt, dass sie nach erfolglosen Versuchen ein Kind zu zeugen eines adoptiert haben und kurz danach noch ein eigenes Kind bekamen. Was vermutlich häufig mit dem Nachlassen des Kinderwunsch-Stresses zusammenhängt.

    Euer Deva (Kinderwunsch- & Paartherapeut)

    Beitragsfoto: Dmitry Melnikov / shutterstock
  • Das erste VEGANE Nahrungsergänzungsmittel für Schwangere – Werbung

    Das erste VEGANE Nahrungsergänzungsmittel für Schwangere – Werbung

    Hallo Ihr Lieben,
    wir haben gute Nachrichten für alle, die bisher keines der Nahrungsergänzungsmittel für Schwangere bzw. für Mamis (to be) einnehmen konnten, weil diese schlichtweg NICHT VEGAN waren und zudem meist noch scheußlich schmeckten. Es heißt adfetal.

    adfetal hat das erste VEGANE Nahrungsergänzungsmittel für Schwangere, Stillende und Mamis mit Kinderwunsch entwickelt, welches NICHT AUS FISCHRESTEN und sonstigen tierischen Bestandteilen besteht!

    Was ihr noch wissen solltet, wenn euch ein Nahrungsergänzungsmittel empfohlen wurde, welches insbesondere Folsäure beinhaltet:

    Ihr solltet unbedingt auf die Mischung der einzelnen Bestandteile achten, denn eine ungünstige Zusammensetzung sorgt bei vielen Präparaten dafür, dass sich die Elemente gegenseitig in der Wirkung ausschalten bzw. den Effekt enorm reduzieren.

    Ein absolut wirksames Mittel für Schwangere und Mamis

    Mit adfetal habt ihr ein absolut unkompliziertes Mittel, das ihr durchgängig in gleicher Dosierung einnehmen könnt. Es ist eines der wirksamsten Mittel, da es die einzelnen Komponenten perfekt dosiert. So, dass diese sehr gut zusammen wirken.

    Wir finden es einfach toll, dass man nicht mehr länger ekelhaften Fischgeschmack aushalten muss. Und seinemBaby trotzdem etwas gutes tun kann!

    Ihr könnt das adfetal unter dem über den nachfolgenden Link auf Amazon.de bestellen. Zudem gibt es dieses tolle Nahrungsergänzungsmittel in den meisten Apotheken. Und natürlich auf der Homepage von adfetal selbst:

    https://www.adpharm.eu/adfetal

    Wir wünschen Euch allen eine wunderschöne Kugelzeit und eine schöne Kuschelzeit mit Eurem Baby!

    Eure Babytalk-Redaktion

    Mira und Deva

  • Die Crux bei der Geschlechterbestimmung mittels Ultraschalluntersuchung

    Die Crux bei der Geschlechterbestimmung mittels Ultraschalluntersuchung

    Geschlechterbestimmung: Das Geschlecht ist aktuell ein heißes Thema. Gefühlt dreht sich alles um Gendermarketing, RosaBlauFalle und die Frage danach, wann endlich das veraltete „zwei Geschlechter-System“ aufgebrochen und revolutioniert wird.

    Im krassen Gegensatz dazu gibt es auf der anderen Seite eben Menschen, für die alles noch ganz einfach ist: Entweder das Baby gehört zu #TeamRosa oder #TeamBlau. Junge oder Mädchen. Kaum ist das Geschlecht bekannt, gibt es Freudentränen. Oder eben auch nicht.

    So wie bei mir. Da war nämlich kurzzeitig das blanke Entsetzen. Der reinste Schock.

    Im Traum sah ich ein Mädchen

    Warum? Angefangen hatte es schon bei meiner ersten Tochter. Nachdem überraschenderweise bekannt wurde, dass ich schwanger war, wurde ich mit den üblichen Fragen konfrontiert: Wie weit bist du schon? Ist es geplant? Junge oder Mädchen?

    Interessanterweise war ich mir bei meiner Großen direkt sicher: Das ist ein Mädchen. Es gibt eine Nacht, da habe ich von einem Mädchen mit wunderschönen, langen Haaren in einem Kleid geträumt, dass über eine Wiese getanzt ist.

    Nach dem Aufwachen war mir sofort klar: Das war meine Tochter. Mein Baby wird ein Mädchen.

    Geschlechterbestimmung: Besser als 85 Prozent wird es nicht

    Die Frauenärztin jedoch war sich nie sicher. Nach dem ersten großen Ultraschall hatte sie eine Tendenz: „Das Baby ist zu 60 Prozent ein Mädchen, aber ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen“. Musste sie auch nicht.

    Mein Bauchgefühl wusste ja bereits Bescheid. Es wird ein Mädchen. Ende. Gegen Ende der Schwangerschaft wurden die Schätzungen zwar zielsicherer, aber niemals klar. Am Tag der Geburt war meine Tochter zu „85 Prozent ein Mädchen“.

    Im Kreißsaal war die Spannung für alle Anwesenden groß. Ich wusste, dass mein Bauch mich nicht täuschen würde. Als der Arzt sie in den Händen hielt, hat er mich kurz geschockt: „Ah wie schön, Sie haben ja einen Jungen erwartet, oder? – Kleiner Spaß, es ist ein Mädchen!“. Uff, die zwei heftigsten Sekunden meines Lebens.

    Immerhin war das komplette Kinderzimmer rosa und sämtliche Klamotten hatten Hello Kitty und Co. aufgedruckt. Das wäre schon recht amüsant geworden. Meine Große ist übrigens mittlerweile knapp 5 Jahre alt, hat Haare bis zum Po, trägt nur Kleider und tanzt für ihr Leben gern…

    Geschlechterbestimmung – Bauch vs. Ultraschall

    Als ich dann mit meiner jüngeren Tochter schwanger war, wusste mein Bauch Bescheid: Mädchen. Diesmal habe ich von einer recht schnellen, fast schmerzfreien Geburt geträumt. Im Arm hielt ich anschließend mein süßes MÄDCHEN.

    Mir war klar, dass mein Bauch wieder die korrekte Prognose abgegeben hatte. Allerdings war die Frauenärztin da anderer Meinung. Nachdem ich im Kopf bereits meine beiden Mädchen gemeinsam spielen, kuscheln und toben sah, hieß es: „Es wird ein Junge!“.

    Ich war platt. Sollte mein Bauch sich diesmal so heftig geirrt haben? Sind die Bilder in meinem Kopf, meine Träume alle falsch? Uff, ich musste schlucken. Für mich war das Baby in meinem Bauch ein Mädchen.

    Junge oder doch Mädchen: Ich hatte nur einen Mädchen-Namen. Im Kopf war ich nicht bereit für „Junge“. Mein Kopf hat blockiert, da mein Bauch weiterhin „Mädchen“ ausgestrahlt hat.

    Ich war verwirrt. Traurig. Enttäuscht von meinem Bauchgefühl, dass mich scheinbar betrogen hatte. Was war mit meinem Bauch los? Warum hatte ich all diese Bilder im Kopf?

    Irgendwie konnte ich mein Bauchgefühl aber nicht loslassen. Statt nach Jungennamen zu suchen und neue Klamotten zu shoppen, habe ich meinem Mann gesagt, wir warten ab. Das Gefühl ließ mich nicht los.

    Und dann war der Schniepel plötzlich weg

    Nach einigen Wochen des Wartens stand die nächste, große Untersuchung an. Der 3D-Ultraschall. Und dann sprach die Ärztin ganz selbstverständlich von einem Mädchen.

    Ich musste nochmal nachfragen: Es wird ein Mädchen? Ja.

    Sie sah mich fragend an. Scheinbar ist es nicht üblich, sich über ein zweites Mädchen zu freuen. Ich muss in dem Moment wohl ziemlich verrückt ausgesehen haben, weil ich fast vom Stuhl getanzt wäre.

    Die Prognose Mädchen hielt sich in der restlichen Zeit. Doch was war mit dem Schniepel passiert? Das Stummelchen, was sie wohl mit einem Penis verwechselt hatte, schien ein Teil der Nabelschnur gewesen zu sein, was sich in den Ultraschall gemogelt hatte.

    Egal. Ich war einfach froh, dass mein Bauch mich nicht im Stich gelassen hatte und erneut richtig lag. In ALLEN Punkten. Die Geburt verlief relativ schnell:

    Die Schmerzen waren ohne PDA erträglich und vor allem, war ICH dieses mal die erste, die mein Baby im Arm hatte. Ich konnte im aufrechten Vierfüßler gebären und mein Baby direkt auf mich legen.

    Es war das schönste Gefühl, was ich jemals hatte. „Du siehst so glücklich aus“, waren die ersten Worte meines Mannes. Und das war ich. Glücklich über das wunderbar perfekte Baby. Und vergessen war das hin und her der Geschlechterbestimmung.

    Glücklich, dass ich mich auf mein Bauchgefühl einfach wieder verlassen konnte.

    Eure Yasmin (Babytalk-Autorin)

    Beitragsfoto: Dragon Images / shutterstock
    Pinterest: Dragon Images & Veronika Galkina / shutterstock
  • Erfahrungsbericht einer künstlichen Befruchtung

    Erfahrungsbericht einer künstlichen Befruchtung

    Künstliche Befruchtung: Wenn das Schwanger werden nicht von alleine klappt 

    Wir freuen uns euch einen wieder einen sehr bewegenden Bericht einer Babytalk-Leserin, diesmal über eine erfolgreiche künstliche Befruchtung, vorstellen zu dürfen.


    Mit Anfang 20 denkst du, dass die Welt dir gehört. Dir kann eh keiner was. Du malst dir dein Leben aus und für mich war immer klar: eigene Kinder gehören dazu! Dass es da Schwierigkeiten geben könnte, kam mir nicht in den Sinn.

    Höchstens, dass der Prinz ein wenig auf sich warten ließ… Auch als meine Frauenärztin bei mir mit Mitte 20 ein PCO-Syndrom diagnostizierte, kamen keine Sorgen oder Zweifel. Beruflich war ich viel in der Welt unterwegs, ich war Single, hatte es aber auch nicht so eilig.

    Wann ist es denn bei euch soweit?

    Meinen jetzigen Mann lernte ich dann mit 28 kennen und schon früh sprachen wir über das Thema Kinder. Er selber wusste aus seiner vorherigen Beziehung bereits, dass es nicht ganz leicht werden würde für ihn, eigene Kinder zu zeugen, aber der Wunsch nach einer eigenen Familie war bei uns beiden groß. Bereits nach ein paar Monaten begannen wir „es zu versuchen“.

    Mein Mann war etwas pessimistisch, wie ich fand. Ich dachte, dass wir es einfach ein paar Monate länger probieren, bevor wir eine künstliche Befruchtung versuchen sollten. Leider sollte er – aufgrund seiner Erfahrung – recht behalten und mit jedem Zyklus wurde klarer, dass wir Hilfe brauchen würden. Ich erinnere mich gut, wie ich ihn fast belächelt habe für seine negative Haltung. Wie ich nicht verstehen konnte, warum ihn so aufregte, wenn uns einer fragte: „Wann ist es denn bei euch soweit?“

    Um uns herum wurden Freunde schwanger und wir freuten uns natürlich mit denen, ohne Frage. Aber letztendlich zog uns jede Periode weiter herunter. Inzwischen waren wir fast zwei Jahre zusammen und es war einfach kein Baby in Sicht.

    Ich begann selbst, mich zu verspannen, wenn wieder jemand zu wissen meinte: „Ihr seid die Nächsten“. Es meint ja jeder nur gut und keiner will einem etwas Böses, aber diese Kommentare können sich für Paare wie uns wie ein Schlag ins Gesicht anfühlen.

    Wir fanden immer Ausreden, denn dass es nicht klappen wollte, wollten wir lieber für uns behalten. Wir wollten einfach nicht noch mehr Rückfragen und Tipps á la „Fahrt mal ein Wochenende weg und entspannt euch, dann klappt das schon“. Nach unserer Hochzeit gingen wir das Thema nun aktiv an und suchten ärztliche Hilfe. Wir fingen an, uns einzuigeln, weil der Druck von uns selbst schon sehr hoch war.

    Beginn eines Ärztemarathons bei künstlicher Befruchtung

    Und dann begann der Ärztemarathon. Bereits nach dem ersten Termin stand fest, dass eine reguläre In-vitro bzw. reguläre künstliche Befruchtung nichts für uns wäre und wir eine ICSI (Anm.d.RDie Intrazytoplasmatische Spermieninjektion, ICSI ist eine Methode der künstlichen Befruchtung. Dabei wird die Samenzelle, das Spermium des Mannes, direkt in das Zytoplasma (Ooplasma) einer Eizelle eingespritzt. Quelle Wikipedia) wählen würden.

    Das bedeutete, dass man zunächst meinen sehr unregelmäßigen Zyklus beobachten würde, ich auch noch etwas Gewicht verlieren sollte und daraufhin die Behandlung auf uns abgestimmt beginnen würde. Ein spezielles Nasenspray regelte zunächst meinen Zyklus komplett herunter, bevor dann mit täglichen Spritzen die Eizellen zum Reifen stimuliert wurden.

    In diesen Tagen ging ich mindestens jeden zweiten Tag zur Apotheke, um Hormonspritzen für Hunderte von Euros zu kaufen, in der Hoffnung, dass sie helfen würden. Dazwischen gab es immer wieder Ultraschalluntersuchungen, um zu sehen wie mein Körper auf die Hormone reagierte.

    künstliche Befruchtung Frau spricht sich Hormone

    Immer wieder mussten Anpassungen und Untersuchungen vorgenommen werden

    Anpassung der Dosis, keine ausreichende Reifung, wieder eine Anpassung. Dann passierte etwas, aber nicht genug. Also wieder zur Apotheke und wieder eine höhere Dosis. Jeden Abend trafen wir uns in der Küche und mein Mann übernahm den Part des Spritzens.

    Zusammen, als Team eben! Das war für uns psychischer Stress allererster Güte, denn es ging immerhin um das Wichtigste auf der Welt für uns. Da hält man auch gerne aus, dass der Arzt einen beschimpft, weil die Gebärmutter zu tief im Unterleib sitzt und er die Entnahme somit nur unter schwierigen Bedingungen machen kann.

    Immer wieder. Wie oft ich weinend aus dieser Praxis rausgekommen bin, sicher, dass wir nie zur Entnahme kämen. Und niemandem haben wir von all dem erzählt, um den Druck von außen zu minimieren. Diese Wochen werde ich nie vergessen.

    Künstliche Befruchtung – Endlich kam der OP-Termin

    Nach tagelangem Hin und Her kam dann an einem Dienstag der erlösende Satz: Donnerstag sollte die OP sein, immer mit dem Hintergrund, dass man abbrechen würde, wenn man nicht gefahrlos am Darm vorbei an die Eierstöcke kommen würde. Das machte uns nicht wirklich viel Mut, aber wir kratzten unsere letzte Hoffnung zusammen.

    Spontan nahmen wir Urlaub und dann ging es los. Auf die Minute genau mussten wir mitten in der Nacht 36 Stunden vor der OP noch einen Cocktail zusammenmischen und mir spritzen. Und dann saß ich am Donnerstag nun da, besprach im OP-Hemdchen letzte Details mit dem Anästhesisten und dann nahm man mich auch schon mit.

    Was für eine Befreiung es war, kurz darauf aufzuwachen und zu hören: 7 Eizellen konnten entnommen werden, 6 davon waren brauchbar und wurden befruchtet. Eine setzte man mir dann zwei Tage später bereits ein. Dieser Eingriff sollte eigentlich nur kurz 10 Minuten dauern, bei vollem Bewusstsein.

    Die Entnahme ist auch nur unter Vollnarkose, damit man keine unbedachten Bewegungen macht und ggf. Eizellen zerstört werden. Nachdem der Arzt immer lauter schimpfte und ich nun schon 20 Minuten auf dem Stuhl saß, brachen sie Versuch 1 ab. Er müsse mal eben eine Runde spazieren gehen und sich beruhigen.

    „Und wer beruhigt mich?“, dachte ich bei mir. Ich solle mich entspannen, dann würde das gleich schon. Nach einer kurzen Pause ging es dann aber auch ganz schnell. Hinterher erzählte man mir, dass die Eizelle mit der Flüssigkeit wieder herausgeschwommen war und der Arzt das aber Gott sei Dank gesehen hatte. Jetzt versicherte man mir, dass sie genau da säße, wo sie hin sollte!

    Künstliche Befruchtung

    Die schrecklich Zeit des Wartens

    Das war 7 Tage vor Weihnachten und 11 Tage vor unserem Umzug. Wir saßen also schon auf gepackten Koffern und hatten noch ein paar hundert Kilometer Familienbesuche über die Feiertage vor uns, bevor ich am 27.12.2016 zum ersten Bluttest kommen sollte. Man prüft so früh die HCG-Werte, um ggf. noch eingreifen zu können, falls diese noch sehr gering ausfallen.

    Über die Feiertage haben wir uns dann noch Ausreden ausgedacht, warum ich keinen Alkohol trank. Klar, dass da die Spekulationen ihren Lauf nahmen, aber wir sind erstmal nicht darauf eingegangen. Dann verkündete meine Schwägerin auch noch, dass sie im 3. Monat schwanger sei.

    Das Gefühlschaos ist nicht in Worte zu fassen, denn neben der Freude für sie fuhren unsere eigenen Gedanken Achterbahn: Angst…Hoffnung….Freude…Angst….Hoffnung….Zurück zu Hause wurde dann am Morgen Blut abgenommen und um 13.30 Uhr sollte der Anruf kommen, ob die künstliche Befruchtung geklappt hatte oder nicht. Wir packten also die restlichen Sachen ein… und warteten! Es wurde 14 Uhr. Es wurde 15 Uhr. Wir starrten das Telefon an.

    Um 15:30 Uhr klingelte dann ENDLICH das Telefon. „Geht es Ihnen gut, Frau Ahrens?“ – „Ja… schon… nervös bin ich!“ „Das freut mich zu hören! Sie sind schwanger!“ Ein unglaublicher Moment – für jeden, der sich Kinder wünscht. Für uns nach den Jahren des Versuchens und mit vielen Enttäuschungen brachen hier alle Dämme.

    Mein Mann hat erst einmal 10 Minuten gar nichts gesagt und nur den Kopf geschüttelt. Sollte es jetzt doch „so einfach“ sein? Nur ein Versuch und wir werden Eltern? Ich wusste jetzt, dass ich die Anzeichen in den letzten Tagen nicht erfunden hatte, aber die Tage davor hatte ich große Sorgen, dass dem so war und ich mir zu große Hoffnungen machen würde.

    Aufklärung im Freundeskreis

    Nach ein paar Wochen erzählten wir unsere Geschichte so nach und nach im Freundeskreis und in der Familie. Die unterschiedlichen Reaktionen zeigten uns wieder einmal, dass es wichtig ist, das Thema „künstliche Befruchtung“ nicht zu tabuisieren. So viele unbedarfte Kommentare, die niemals böse gemeint sind, können Paaren in dieser Phase vorkommen wie ein Tritt in die Magengrube.   Und wenn man sich umhört, betrifft dieses Thema so viele Menschen. Wenn es nur einem Paar Hoffnung gibt, unsere ICSI-Geschichte zu hören, dann waren diese Zeilen es wert.   Und wenn nur ein Mensch einmal mehr darüber nachdenkt, ob man wirklich ganz lapidar „Ihr seid die Nächsten“ zu einem kinderlosen Paar sagen sollte oder ständig fragt, wann es denn soweit ist oder auch den Tipp gibt sich „einfach mal zu entspannen“, dann war es das wert. Unser kleines ICSI-Baby ist jetzt genau 5 Monate alt und schnarcht mich durchs Babyphone an. Pures Glück!  

    Wir drücken allen die Daumen, die den Weg einer künstlichen Befruchtung noch vor sich haben!  

    Eure Miriam (Babytalk – Leserin)

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  • Unerfüllter Kinderwunsch: Wenn das zweite Kind auf sich warten lässt …

    Unerfüllter Kinderwunsch: Wenn das zweite Kind auf sich warten lässt …

    Wenn Ihr bereits ein Kind habt kennt Ihr diese Frage genau: „Und, wann kommt Nummer Zwei!?“ Meist umspielt ein freudiges Lächeln die Lippen des Gegenübers und dann kommt die zwinkernde Erwartungshaltung.

    Man rätselt, ob Nummer Zwei vielleicht sogar schon unterwegs ist und kann die Antwort kaum erwarten. Ich erzähle Euch, warum mich diese Frage so nervt und wie ich meine Antwort gefunden habe.

    Der Kinderwunsch

    Der Wunsch nach einem zweiten Kind taucht bei vielen Eltern auf. Mal früher, mal später. Und er ist nicht weniger stark als beim ersten Kind. Zumindest bei mir nicht. Wir haben uns so sehr ein Geschwisterchen für unsere Tochter gewünscht.

    Am Anfang ist man ja noch völlig entspannt. Schließlich ist man jung und gesund und somit steht einer Schwangerschaft nichts im Wege. Also haben wir uns eines Tages entschieden, nicht mehr zu verhüten und schwanger zu werden.

    Nach drei erfolglosen Monaten habe ich angefangen, nach Gründen zu suchen. Vielleicht war alles etwas stressig in letzter Zeit!? Oder wir haben zu wenig geschlafen!? Uns zu ungesund ernährt!? Und drei Monate sind ja nun wirklich noch nicht lang…

    Warum werde ich nicht schwanger?

    Mittlerweile war ein halbes Jahr vergangen und ich war immer noch nicht schwanger. Ich machte mir Sorgen und malte mir alle möglichen Horror-Szenarien aus: Zysten, Tumore, Unfruchtbarkeit durch den ersten Kaiserschnitt – alles schon da gewesen.

    Als wäre das nicht schon genug, fragen plötzlich alle, ob wir denn kein zweites Kind wollen. Diese Frage ist wie ein Schlag ins Gesicht. Denn er sagt indirekt: du bist nicht fähig, denn du wirst nicht schwanger.

    Am Anfang habe ich diese Frage weggelächelt und behauptet, dass wir uns Zeit lassen und die Große zunächst alleine aufwachsen lassen wollen, um ihr möglichst viel Aufmerksamkeit zu schenken.

    Diese Antwort war gut, denn dann wurde nicht weiter gefragt. Doch irgendwann konnte ich das nicht mehr. Ich wollte die anderen nicht anlügen und vor allem wollte ich mich nicht anlügen. Ich war nicht perfekt, nicht vollkommen.

    Aber das war in Ordnung für mich. Also antwortete ich, dass wir uns ein zweites Kind wünschen, es aber momentan nicht klappt. Und diese Antwort war für mein Gegenüber oft ein Schlag ins Gesicht. Ich hörte Entschuldigungen und sah Scham.

    Alles wird gut

    Ein unerfüllter Kinderwunsch – sei es das erste oder das dritte Kind – ist ein Tabuthema. Wer spricht schon gerne drüber, dass etwas mit ihm nicht stimmt!? Ich habe versucht, mich nicht zu sehr hineinzusteigern.

    Ich habe auf mich geachtet und mich gesund ernährt, aber ich habe weitergelebt wie bisher. Und ich habe die Momente mit meiner Tochter sehr geschätzt.

    Dann kam ich an den Punkt, an dem ich gesagt habe: wenn es nicht sein soll, dann ist es so. Ich habe ein gesundes Kind und allein das ist schon ein Wunder. Einen Monat später hatte ich einen positiven Schwangerschaftstest in meinen Händen und alles war gut…

    Mein Rat an alle, die schwanger werden möchten: versucht, Euch keinen Stress zu machen. Ich weiß – das ist leicht gesagt, aber steigert Euch nicht zu sehr in diese Gedanken hinein und macht Euch selbst nicht fertig. Das Glück wird auch zu Euch kommen.

    Eure Bernice (Babytalk – Autorin)

    Beitragsfoto: Napawadee Thaisonthi / shutterstock
  • Unerfüllter Kinderwunsch – was tun?

    Unerfüllter Kinderwunsch – was tun?

    Unerfüllter Kinderwunsch: Viele kennen diese Fragen: Na wann ist es bei euch soweit? Wann bekommt ihr denn ein Baby? Diese Fragen sind leicht gestellt, können aber bei werdenden Eltern auch Frust auslösen.

    Der Kinderwunsch ist da, aber es will einfach nicht klappen? Bei manchen Paaren klappt es nach kurzer Zeit, bei manchen ist es harte Arbeit und es benötigt eine Menge Nerven und unglaublich viel Geduld.

    Denn die menschliche Fortpflanzung ist ein sehr empfindlicher und störanfälliger Prozess und weibliche Unfruchtbarkeit kann neben körperlichen auch seelische Ursachen haben.

    Ich kann da aus eigener Erfahrung sprechen. Wir hatten einen großen Kinderwunsch und bei jeden in meinem Verwandtenkreis klappte es relativ zügig.

    Am Anfang machten wir unsauch keine großen Gedanken, doch mit zunehmenden negativen Tests wurde die Anspannung größer und größer. Wir versuchten einfach alles um schwanger zu werden.

    Von Temperatur messen, über Sex am Eisprung und Zerfix Schleim Kontrolle war alles dabei. Zurückschauend kann ich sagen, dass mich dieses Verhalten wirklich unbewusst unter Stress setzte.

    Es drehte sich nicht mehr um die schönste Nebensache der Welt, sondern wir hatten teilweise nur noch Sex nach Terminplaner.

    Zu hoher Druck kann den Kinderwunsch blockieren.

    Denn was viele gar nicht denken würden, der seelische Druck kann den Kinderwunsch sabotieren. Dies haben wir auch zu spüren bekommen.

    Bei uns klappte es im Urlaub, ich hatte ehrlich gesagt keine Lust im Urlaub Temperaturen zu messen oder irgendwelche Kurven einzutragen. Also entspannten wir 14 Tage ohne irgendwelche Messungen.

    Wir liebten uns, wann wir Lust hatten und schauten auch nicht auf fruchtbare Tage. Und schwubs war unser Wunschkind ganz unbemerkt unterwegs.

    Der Kinderwunsch ist da, sollte aber auf keinen Fall zum Zwang werden

    Unerfüllter Kinderwunsch, nachfolgend einige teilweise bekannte, doch sehr hilfreiche Tipps:

    Denn nichts ist schlimmer als aufgedrängter Sex, der einem strikten Zeitplan folgt. Nicht zu letzt kann er auf Dauer die schönste Beziehung zerstören. Der Spaß sollte immer im Vordergrund stehen. Gelassenheit beim Kinderwunsch ist ein Schlüssel zum Erfolg.

    Ruhig bleiben ist dort wirklich leichter gesagt als getan, aber nur so bleibt man locker und versteift sich nicht zu sehr auf den Wunsch schwanger zu werden.

    Es ist wichtig, sich klar zu machen das die Natur ihren Gang gehen wird. Hier kann man leider nicht viel machen, außer auf seine fruchtbaren Tage zu achten.

    Pärchen sollten ihren Kinderwunsch wie einen Termin behandeln: Wenn es gerade nicht klappt, dann wird einfach ein späterer Zeitpunkt ausgemacht. Besser aufgeschoben, als aufgehoben! Und in der Zwischenzeit können Pärchen die gemeinsame Zeit genießen.

    Wichtig ist die Zeit zu zweit

    Alles was positive und entspannte Gefühle hervorruft ist ideal. Ein kleiner Kurzurlaub, ein gemeinsamer Kino Abend oder ein entspannter Wellnesstag im Spa.

    Alles was Glückshormone hervorruft ist perfekt. Entspannung und positive Gedanken sind ebenso wichtig. Wenn die Übungsphase aber länger als 1 Jahr beträgt, sollte doch lieber ein Arzt konsultiert werden und untersucht werden, ob körperlich wirklich alles in Ordnung ist.

    Aber das Wichtigste ist wirklich, sich nicht stressen zu lassen und die ganze Baby Planungsphase entspannt zu sehen. Wenn, dann klappt es s0 am ehesten mit dem ersehnten Wunschkind.

    Eure Nicole (Babytalk – Autorin)

    In diesem Zusammenhang könnte Euch auch der folgende „Erfahrungsbericht einer künstlichen Befruchtung“ interessieren.

    Beitragsfoto: Dmitry Melnikov / shutterstock