Kategorie: Mama Talk

  • Die besten Tipps für heiße Sommertage mit den Kleinsten

    Die besten Tipps für heiße Sommertage mit den Kleinsten

    Tipps für heiße Sommertage: Wann wird es mal wieder richtig Sommer, … Lange haben wir darauf gewartet, dass es wieder Sommer wird. Doch was machen mit den Kleinsten, wenn wir es schon selber kaum mehr in der Hitze aushalten?

    Nachfolgend findet ihr viele Tipps unserer grandiosen Babytalk-Community für heiße Sommertage, die wir bei einer vergangenen Verlosung erfragt haben.

    Tipps für heiße Sommertage:

    Tipps zum „Abkühlen“:

    Tipps für heiße Sommertage: Kind unter einem Wassersprenger
    • Planschbecken unter einem Sonnenschirm, auf dem Balkon oder im Schatten aufbauen
    • Wäschekorb mit Wasser füllen
    • eine Wasserballon-Schlacht veranstalten
    • den Rasensprenger im Garten an machen und gemeinsam durch laufen
    • Spritzen mit dem Gartenschlauch
    • eine Schüssel Eiswürfel und ein paar Becherchen
    • unter einer Dusche mit lauwarmen Wasser spielen, mit 10 Monaten der Hit und dabei die Hände vor den Duschkopf halten
    • Gießkannen
    • Wassereimer
    • Waschbecken, Bade- oder Duschwanne
    • kindersichere Ventilatoren
    • Feuchte Stoffwindeln
    • Wasserpistolen
    • Wasserrutschbahnen
    • beim Spazieren gehen den Kinderwagen mit einem feuchten Tuch abdecken und auf genügende Sauerstoffversorgung des Kindes achten
    • die kaltes Wasser über die Unterarme laufen lassen und/oder die Füße in eine Wasserschüssel stecken
    • nur in Pampers oder Badehose/Unterhose rumrobben lassen
    • Beißring ins Eisfach legen und zum „Lutschen“ geben
    • für extreme Momente immer wieder T-Shirts in kühles Wasser zum Anziehen legen und nicht länger als fünf Minuten tragen lassen (länger wird nicht empfohlen, wegen Erkältungsgefahr)
    • Wasser Becher und Strohhalme und Blibberblasen machen lassen
    • natürlich Rasensprenger an und drüber hüpfen, krabbeln oder durchlaufen
    • Schaukeln (Netzschaukel) im Schatten geschützt mit einem Tuch, das gibt luftigen „Fahrtwind“.
    • Die Kids verkriechen sich unter ihrem Trampolin und ihr lasst es dann mit dem Wasserschlauch darauf regnen. Dass ist dann wie eine Riesen Dusche, wenn es durch das Trampolin prasselt. Die Kids lieben das und gleichzeitig sitzen sie auch noch im Schatten.

    Besonders unsere Kleinen müssen vor zu viel direkter Sonneneinstrahlung geschützt (und mit Sonnencreme eingecremt) werden. Ein schattiges Plätzchen ist für Babys ganz wichtig! Achtet zudem darauf, dass das Köpfchen mit einem Sonnenhut, der auch über Ohren und Nacken geht, geschützt ist. Zieht ihnen keine Polyester- oder Nickybodys über, sondern Baumwolle; die ist nämlich atmungsaktiv.

    Tipps zum Spielen:

    • Entweder der Garten Schlauch oder Eiswürfel zum Rühren oder in einem Wasserbehälter schmelzen lassen oder ein Fetzen zum Spielen der immer wieder nass gemacht wird oder ein Kübel mit Wasser und verschiedene Löffel und Schöpfer zum rausschöpfen.
    • eine Wasserballon-Schlacht veranstalten
    • natürlich Rasensprenger an und drüber hüpfen, krabbeln oder durchlaufen
    • Schneeballschlachten mit künstlichem Schnee im Garten
    • Seifenblasen machen
    • Wasserbomben so lange kneten bis sie platzen
    • Planschbecken und eine Wasserbahn mit Schiffen zum Spielen
    • Planschbecken auf die Terrasse, großen Bagger rein und er darf „Losbuddeln“
    • Sandkästen, hälfte Wasser, hälfte Sand zum Matschen
    • eine Plane auslegen und Fingerfarben drauf und mit Wasser wegspritzen oder Plane auslegen und Wasser und Seife drauf zum Rutschen
    • Kübel Wasser und Kübel mit Sand daneben, mit Förmchen und Becher
    • nicht zuletzt natürlich die Besuche eines Frei- oder Spaßbades, sowie von Seen und Strände

    An heißen Tage ist es besonders wichtig zwischendurch immer wieder Ruhephasen einzubauen.

    Tipps zum Essen

    • ein Eis essen gehen, am besten, wo es ein großes Wasserspiel oder Springbrunnen zum Abkühlen gibt
    • selbstgemachtes Eis aus Obstmus oder aus pürierten Früchten und Buttermilch oder Muttermilcheis
    • Wassereis selber machen (z.B. aus O- oder Apfelsaft)
    • jede Menge Getränke, insbesondere Wasser und Apfelschorlen
    • leckeres Obst und rohes Gemüse
    • Wassermelonen sind eine Wohltat bei heißen Temperaturen

    Bitte daran denken, dass warme Getränke bei großer Hitze dem Körper auf Dauer mehr helfen als kalte Getränke, so z.B. etwas abgekühlte Früchtetees. Kalte Getränke (und Eis) lassen den Körper glauben, dass es ist ihm zu kalt ist und regt dadurch den Körper an, mehr Kohlehydrate zu verbrennen, um die Körpertemperatur zu erhöhen.

    Vollgestillte Babys brauchen keine zusätzlichen Flüssigkeiten. Wenn ihnen Flüssigkeit fehlen sollte, werden sie sich diese durch mehr oder häufigeres Stillen holen. Zudem passt sich die Muttermilch den besonderen Bedürfnissen des Babys an heiße Tage an.

    Noch eine Hinweis von uns: Babys an heißen Tagen nie allein im Kinderwagen oder Auto lassen auch nicht im Schatten. Das wissen zwar eigentlich alle Eltern. Das Problem ist jedoch, dass es wir denken, ich springe ja nur mal kurz in den Laden, Arztpraxis … und bin ja gleich wieder zurück. Doch nicht selten kommt dann irgendetwas dazwischen, z.B klingelt das Handy, was nicht mal an uns Eltern liegen muss und es dauert dann doch länger und dies kann besonders für die ganz Kleinen gefährlich werden. Denn im Auto und selbst im Kinderwagen staut sich die Hitze noch wesentlich stärker und im Stand findet fast kein Luftaustausch mehr statt.

    Wir denken mit diesen Tipps für heiße Sommertage, werdet ihr alle gut durch den Sommer kommen. Viele Grüße

    Euer Babytalk-Team

    Beitragsfoto u. Foto2: FamVeld / shutterstock
    Foto3: Dudaeva / shutterstock
    
    
  • Osteopathie beim Baby – Folgen einer Geburt und deren Behandlungsmöglichkeiten

    Osteopathie beim Baby – Folgen einer Geburt und deren Behandlungsmöglichkeiten

    Osteopathie beim Baby: Jede Zelle des Körpers hat ihre eigene Bewegung. Osteopathen erspüren diese Bewegungen. Überprüfen sie auf Einschränkungen und korrigieren sie, wenn nötig gezielt mit den speziellen Techniken der Osteopathie. Diese sanfte, manuelle Behandlungsmethode arbeitet ausschließlich mit dem leichten Druck der Hände.

    Begründet wurde die Osteopathie von Dr. Andrew Taylor Still bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Der amerikanische Arzt forschte lange Zeit, um seine für die heutige Osteopathie grundlegenden Einsichten über Gesundheit und Krankheit und den menschlichen Körper, aufzuschreiben.

    Ich selbst bin mit dieser naturheilkundlichen Heilungsmethode erst nach meiner zweiten Geburt in Berührung gekommen.

    Heute denke ich, dass meine erste Geburt viel sanfter hätte verlaufen können, wenn ich bereits in der Schwangerschaft so behandelt worden wäre. Mein Kind hätte vermutlich weniger schreien müssen und seine Ruhe und seine Balance nach einer schweren Geburt früher wiedergefunden.

    Der weibliche Körper ist während der Schwangerschaft enormen Veränderungen ausgesetzt

    „In der Schwangerschaft ist der weibliche Körper enormen Veränderungen  ausgesetzt, wie z.B. einer veränderten Statik und hormonell bedingt weicherem Gewebe.“

    „Das kann zu vielfältigen Beschwerden führen.“ erklärt die Osteopathin Annette Wöhler. „In diesen Fällen ist eine osteopathische Behandlung gut geeignet, die Anpassungsvorgänge zu unterstützen.“

    In der Praxis der Expertin, die auf ganzheitliche Physiotherapie und Osteopathie spezialisiert ist, sind speziell ausgebildete Experten für die Behandlung von Kindern zuständig.

    Sie rät Schwangeren, sich bereits mit dem Thema Unterstützung durch Osteopathie und ganzheitliche Behandlungsformen auseinanderzusetzen:

    Für die Geburt ist es notwendig, dass sich die Beckenknochen frei zueinander bewegen können. Gibt es Spannungen in diesem Bereich, ist es sinnvoll schon vor der Geburt eine Osteopathin aufzusuchen.“

    Diese Verspannungen sind häufig den traumatischen Erfahrungen und den damit verbundenen Ängsten in Bezug auf Geburten und dem Thema Loslassen und Vertrauen geschuldet. Hinweis der Baby-Redaktion.

    Wann sollte man zum Osteopathen?

    Meine erste Geburt hatte mich mehr geschlaucht, als ich mir das damals eingestanden hatte. Alles ist so euphorisch, so aufregend nach einer Geburt.

    Wer denkt da an die junge Mutter? Wohl am allerwenigsten sie selbst. Vor lauter Glück, vor lauter Baby gucken und Baby streicheln, Baby beruhigen und füttern, vergisst sie schnell sich selbst.

    Erst einige Wochen nach der Geburt habe ich bemerkt, dass sich nichts so von allein wieder eingerenkt hatte. Zumindest nicht so wie das Omas, Tanten und andere Mütter beruhigend behauptet hatten.

    Ich fühlte mich total abgespannt, verbogen und verzerrt. Ja, verzerrt! Meine Körpermitte hatte sich verschoben, meine Leisten taten weh, das Kreuzbein war verspannt. Eigentlich tat mir einfach alles vom Bauchnabel abwärts furchtbar weh.

    Dabei bin ich brav zur Rückbildung getigert und habe gewissenhaft, die dort von der Hebamme gezeigten Übungen, auch zuhause durchgeführt. In der Schwangerschaft hatte ich sogar mit Yoga begonnen und viel in meinen Körper hineingehört.

    Wo war nur mein harmonisches Körpergefühl hin?

    Osteopathie beim Baby und am Kopf einer Frau

    Früher musste ich nie über meinen Körper nachdenke. Er machte keine Probleme, war einfach ok so wie er war.

    Als das Ganze begann sich bei der zweiten Schwangerschaft zu wiederholen, hatte ich mehr Glück. Klar renkt sich das auch ohne Osteopathie irgendwie wieder ein. Dies hat ja auch nach der ersten Geburt funktioniert. Doch wieso sich das Leben schwerer machen als nötig?

    Durch Zufall bekam ich nach der Geburt der Zwillinge die Visitenkarte einer Osteopathin in die Hand gedrückt. Eigentlich für die Babys, die mit einem Kaiserschnitt zur Welt gekommen waren.

    Spontan beschloss ich auch einen Termin für mich selbst auszumachen – aus dem reinen Bauchgefühl heraus, dass mir das gut tun könnte.

    Und es war ein erhebendes Erlebnis. Ich konnte regelrecht spüren wie mein Körper wieder ins Lot gerückt wurde. Daraufhin habe ich für alle drei Kinder Termine ausgemacht.

    Annette Wöhler hält eine osteopathische Behandlung nicht prinzipiell nach jeder Geburt für notwendig. „War die Geburt schwer, ist auch eine Behandlung für die Mutter empfohlen.“ Ansonsten gilt es wie beim Kind, dem Körper Zeit zu geben. Und die körpereigenen Selbstheilungskräfte wirken zu lassen. Typische Beschwerden der Mutter nach der Geburt sind Rückenschmerzen im Lenden- und Brustwirbelbereich sowie Beckenschmerzen.“

    Osteopathie bei Säuglingen - Die 5 häufigsten Gründe mit Säuglingen zu einem Osteopathen zu gehen

    Osteopathie beim Baby

    Was verstehen Spezialisten überhaupt unter einer schweren Geburt? „Eine osteopathische Behandlung von Neugeborenen ist vor allem dann sinnvoll: wenn es zum Einsatz von Hilfsmitteln wie Saugglocke oder PDA gekommen ist, oder ein Kaiserschnitt stattgefunden hat“.

    Klar ist jede Geburt anstrengend und Säuglinge wie Gebärende sind erst einmal erschöpft und ruhebedürftig. Das ist ganz normal und es braucht Zeit und Ruhe, um wieder zu sich zu kommen und zurück zu seiner Mitte zu finden.

    Sie rät ihren Patientinnen zudem zu Osteopathie, wenn ihre Geburt zwar natürlich, aber besonders schwer, lang oder auch extrem kurz war.

    Dennoch empfiehlt sie erst einmal abzuwarten und dem Neugeborenen Zeit und Ruhe zuhause zu geben. Vor allem wenn beim Kind alles gut läuft und die Geburt problemlos abgelaufen ist. In diesen Fällen ist es gut, das Baby erstmal in seiner neuen Umgebung ankommen zu lassen.

    Falls die Eltern aber den Wunsch verspüren, das Kind einmal anschauen zu lassen, genüge es, das Baby der Osteopathin ab vier bis sechs Wochen nach der Geburt vorzustellen.

    Das Kind arbeitet sich während der Geburt mit Hilfe der mütterlichen Wehen durch den Geburtskanal. Auf das Baby wirken dabei enorme Kräfte ein.

    Anpassungen nach der Geburt stellen riesige Herausforderungen dar

    Osteopathie beim Baby: Nach der Geburt stellt die Anpassung an die neue Umgebung eine riesige Herausforderung dar. So kommt es immer wieder vor, dass bei Kindern Spannungen im Gewebe zurückbleiben. Diese sind häufig auf den Geburtsvorgang oder die Lage im Mutterleib zurückzuführen.

    Die Osteopathin unterstützt diesen Anpassungsvorgang, indem sie Spannungen im Gewebe löst.

    „Schon Neugeborene können Symptome aufweisen wie Bauchweh und Verdauungsprobleme, häufiges Schreien, Vorzugshaltungen, vermehrte oder verminderte Körperspannung oder Schwierigkeiten beim Stillen“.

    Häufig entstünden diese Symptome durch Anpassungsschwierigkeiten des kindlichen Organismus oder persistierende Spannungen im Gewebe. Wenn dies der Fall ist, kann eine osteopathische Behandlung sehr gut helfen.

    „Auch bei Kleinkindern können typische Symptome wie Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Haltungsabweichungen oder motorische Unruhe durch Spannungen im Gewebe ausgelöst sein“. Hier kann eine osteopathische Behandlung Verbesserungen erreichen.

    Immer mehr Krankenkassen beteiligen sich übrigens an den Kosten für eine osteopathische Behandlung.

    Eure Verena Wagner (Babytalk-Autorin)

    Nachfolgend findet ihr einen Bericht einer „betroffenen“ Mutter zu Osteopathie beim Baby, Hinweis der Redaktion.

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  • Ultraschalluntersuchungen: Der gläserne Bauch – Der Palast des Kindes

    Ultraschalluntersuchungen: Der gläserne Bauch – Der Palast des Kindes

    Ultraschalluntersuchungen: In der Traditionell Chinesischen Medizin wird die Gebärmutter auch Palast des Kindes (Bao Gang) und das Kind der Kaiser genannt. Mit diesen Bezeichnungen wird das Mystische, heilige und wertvolle um das werdende Leben deutlich.

    Übertrage ich das nun in die westliche Sichtweise muss ich mich fragen, was ist das besondere an so einem Palast in dem ein Kaiser wohnt?! Es ist ein geschützter Ort, mit mystischen Geschichten, ein Rückzugsort und ab und an erhalten bestimmte Menschen eine Audienz und dürfen in das innerste vordringen.

    Ich kenne keinen Palast, der mit einem gläsernen Dach oder einer gläsernen Aussenwand versehen ist und transparent und durchsichtig für alle ist. Ebenso wie das Leben des Kaisers. Welcher Kaiser würde das auch wollen?

    Was machen wir aber genau mit unserem Palast, der Gebärmutter und ihrem Bewohner, dem Kaiser, dem Kind in der Schwangerschaft? Wir durchleuchten, untersuchen, schallen – wir versuchen einen gläsernen Bauch entstehen zu lassen in dem wir alles krankhafte, pathologische finden wollen, um es dann zu behandelt und gesund zu machen.

    Zunahme der Ultraschalluntersuchungen

    Aber ist es das, was ein Kaiser in seinem Palast braucht und sich wünscht? Aus einem Ultraschall am Ende einer Schwangerschaft mit niedriger Frequenz der Schallwellen wurde über nur wenige Jahre eine Ultraschallmanie. Aus festgeschriebenen (Mutterschaftrichtlinien) 3 Ultraschallen in der Schwangerschaft werden nun gefühlte 100.

    Es gab auch eine Veränderung der Frequenz der Schallwellen. Hier werden nun deutlich stärkere Frequenzen in den letzten Jahren eingesetzt ohne das es ein Risiko-Nutzen-Abwägung gibt.

    Tragbare Ultraschalleinheiten, Herztonüberwachungsgeräte für Zuhause komplimentieren das System der Überwachung, das nun auch 24 h zu Hause stattfinden kann. Die Gebärmutter ist der Palast des Kindes und gehört geschützt.

    Bis heute sind die Folgen der Ultraschalluntersuchungen nicht hinreichend erforscht. Die Forschungsergebnisse die es gibt, zeigen eine deutliche Beeinträchtigung des Ungeborenen und seiner Umgebung bei einer Ultraschallsitzung. Zu beobachten in der Praxis sind Kinder die sich die Hände vor das Gesicht halten und Anzeichen von Stress (heftige Bewegungen) deutlich zeigen.

    Weil die Bedenken nicht ausgeschlossen werden konnten, sind nach Ende 2020  3D Ultraschalluntersuchungen nicht mehr erlaubt. Sofern keine medizinische Notwendigkeit besteht.

    Absolute Sicherheit gibt es nicht

    Als Hebamme muss ich auf diese Risiken aufmerksam machen. Wir haben die Natur nicht im Griff. Auch eine völlige Überwachung bringt uns nicht mehr gesunde oder lebende Kinder. Im Gegenteil – Bindung heißt das Zauberwort.

    Wir müssen Vertrauen aufbauen und ja wir müssen auch unser Schicksal annehmen. Kaum ein Frauenarzt macht bei einer Vorsorge noch die Leopoldschen Handgriffe zur Lagebestimmung des Ungeborenen im Mutterleib. Er/sie benutzen lieber den Ultraschall. Wozu?

    Ist es nicht wunderbar mit dem Ungeborenen über die Bauchdecke zu kommunizieren? Diese kleinen Antworttritte auf meinen Kontakt. Dieses innehalten, welche Hände da nun auf dem Bauch liegen. Dieses sich in die Hand des werdenden Papas schmiegen.

    Nein, das reicht heute anscheinend kaum noch aus!

    Und ich verstehe die verunsicherten werdenden Mütter. Es wird suggeriert, dass es eine völlige Sicherheit mit Ultraschallvertrag, IGEL – Leistungen, Pränataldiagnostik, Schwangerschaftsvorsorge, CTG Kontrollen usw. gibt. Dabei weiß jeder – es gibt keine Garantie auf ein lebendes, gesundes Kind.

    Also versucht doch den Palast, Palast sein zu lassen. Ein Ort der Ruhe, der Mystik und der Geborgenheit und kommt in Euer Vertrauen. Der Lebensplan ist schon längst geschrieben und ändern kann ihn auch kein Ultraschall mehr.

    Ein Beitrag von Anja Lehnertz (Babytalk-Hebamme)

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  • Clustern – Wenn sich das Baby zur Raupe Nimmersatt entwickelt

    Clustern – Wenn sich das Baby zur Raupe Nimmersatt entwickelt

    Clustern – Aktuell wird Marie (11 Monate alt) nachts häufig wach, um kurz an meiner Brust zu nuckeln und zurück ins Träumeland zu schweben. Für einige Zeit kam sie mit Pausen von 4 bis 5 Stunden sehr gut klar.

    Das wird im Fachjargon sogar schon als „durchschlafen“ betitelt. Doch es gibt immer wieder Phasen – wie gerade jetzt – da kommt sie stündlich. Oder öfter. Merkt euch: Je dunkler meine Augenringe, desto öfter war sie wach.

    Das Gegenteil von gut ist gut gemeint

    Oft wird die Phase sogar von einem Wimmern, schnellem Atmen oder heftigen Bewegungen begleitet. An der Brust beruhigt sie sich schnell, der Atem normalisiert sich und schläft friedlich ein.

    Ich erkläre unserer großen Tochter manchmal, dass sie vielleicht schlecht geträumt hat. „Von leeren Titties“ stimmt sie mir zu. Vielleicht hat Marie in Wahrheit aber auch einfach Schmerzen.

    Wachstumsschmerzen, Zahnschmerzen. Egal. Irgendwas löst ein Unwohlsein aus. Und ich bin da. Immer. Jedes Mal.

    Das war nicht immer so. Bei meiner Großen noch, da habe ich mir reinreden lassen: „Das Kind muss durchschlafen“. „Zu viel essen ist doch nicht normal, sie wird nicht satt, fütter zu!“. “Wechsel mal auf 1er-Milch oder mach Schmelzflocken mit rein, damit sie länger satt bleibt!“.

    Es waren gut gemeinte Ratschläge. Aber das Gegenteil von gut ist gut gemeint.

    Marie clustert einfach nur. Das ist ein natürlicher Prozess, den man mit Zufüttern oder gar dem Schnuller nicht stören sollte.

    Was ist Clustern?

    Der Begriff Clustern kommt aus dem Englischen und bedeutet „anhäufen“. Gerade frischgeborenen Babys wird zugeschrieben, zu clustern. Dieses Anhäufen der Mahlzeiten ist normal und kommt oft vor!

    Das liegt daran, dass sie anatomisch noch gar nicht in der Lage sind, größere Mengen an Nahrung aufzunehmen. Die Mägen von Neugeborenen sind winzig klein und wachsen erst mit der Zeit.

    Doch leider ist ihr Energieverbrauch noch recht hoch, das Stillen erschöpft sie schnell. Also clustern bzw. essen sie in kleinen Abständen immer wieder kleine Portionen.

    Die Babys essen dabei über mehrere Stunden hinweg, schlafen dabei ein, wachen wieder auf, um weiter zu essen. Dieses Clusterfeeding ist ein völlig natürlicher Prozess.

    Durch das häufige Saugen wird Prolaktin freigesetzt, das Hormon bewirkt die Milchbildung und sorgt so langfristig für ordentlich Nachschub. Daher ist es auch contra-produktiv, wenn ihr anfangt zuzufüttern:

    Je öfter und länger Babys angelegt werden, desto mehr Prolaktin wird ausgeschüttet und desto mehr Milch wird produziert. Eine simple Rechnung. Mit steigender Größe des Magens, vergrößern sich automatisch auch die Zeitintervalle des Stillens.

    Warum das Schnullern in dieser Zeit schädlich sein kann

    Durch das lange Stillen beim Clusterfeeding produzieren die Babys ein Hormon (Cholezystokinin) welches ein Sättigungsgefühl auslöst – auch, wenn sie noch nicht satt sind.

    Nach kurzer Zeit fällt der Hormonspiegel, damit das Sättigungsgefühl und die Babys essen, bis sie wirklich satt sind. Würde man hier nun mit einem Schnuller eingreifen, würde man das sensible System aushebeln.

    Das Kind ist vor dem Sättigungsgefühl ruhig gestellt und nimmt weniger Nahrung zu sich. Es nimmt also auch nicht so stark zu.

    Demnach empfehle ich euch, nur in Extremsituationen zum Schnuller zu greifen und euch einfach nicht irritieren zu lassen. Egal was Opa, Oma, Tante oder beste Freundin (am besten kinderlos) zu euch sagen. (Wenn schon Schnuller, dann empfehlen wir einen entwicklungs- und kiefergerechten Schnuller, Hinweis der Redaktion)

    Clusterfeeding bei älteren Babys

    Mit jedem Wachstums- oder Entwicklungsschub kann es allerdings sein, dass Babys erneut zum Clustern neigen. Auch das ist völlig normal!

    Der Energiebedarf der Kinder ist in dieser Zeit höher, sie brauchen mehr Nahrung. Lasst euch nicht verunsichern, macht Netflix an und versucht diese Zeitspannend möglichst relaxed durchzustehen. Es wird auch wieder besser.

    Clustern auch bei Flaschenkindern?

    In meinem Babykurs war eine junge Mutter, die sich durch das Essverhalten ihres Kindes stark verunsichert zeigte. Es war ein Flaschenkind (4 Monate), welches die Mahlzeiten nicht wie „vorgeschrieben“ auf der Packung einnahm:

    Mal war es mehr, mal war es weniger, als die angeratene Durchschnittsmenge. Dann hat das Baby auch noch sämtliche Zeitpläne der Mutter verworfen und sich entschieden unregelmäßig Hunger zu haben.

    „Ich habe doch keine Lust das Baby jede Stunde zu füttern! Und planen kann ich so auch nichts mehr!“.

    Viele Stillmütter werden bei dieser Frustration wohl nur milde lächeln, immerhin gehört das bei ihnen ja dazu. Gleichmäßige Mengen? Keine Ahnung, wir haben keinen eingebauten Messbecher.

    Regelmäßige Mahlzeiten? Nun gut, es gibt noch Hebammen, die empfehlen das Kind nur alle 4 Stunden zu stillen und es bis dahin „hungern“ zu lassen. Das ist aber ziemlich altbacken, eine Quälerei und einfach nur falsch.

    Aufgeklärte Mütter stillen nach Bedarf – so wie es Naturvölker eben auch tun. Unsere Große bekam die Flasche ab dem 6. Monat.

    Clustern, das Bedürfnis nach Liebe

    Mir kam es aber nie in den Sinn feste Zeiten einzuführen oder dem Kind das Essen zu verweigern, nur, weil es mir nicht in den Zeitplan passt.

    Babys sind Lebewesen und keine Roboter.  Sie müssen früh genug in der Leistungsgesellschaft funktionieren. Aber bitte nicht mit 4 Monaten.

    Auch Flaschenkinder erleben Entwicklungsschübe, benötigen kurzzeitig mehr Energie und damit Nahrung. Was aber ebenfalls zum Tragen kommt: Füttern bedeutet Nähe (hierzu empfehlen wir euch unseren Beitrag „Stillen – mehr als nur Nahrungsaufnahme„, Hinweis der Redaktion.)

    Babys stillen durch das Nuckeln – sei es an der Brust oder der Flasche – oft zudem ihr Bedürfnis nach Nähe. Sie liegen dabei im Arm ihrer Mama. Fühlen sich sicher und geborgen.

    Und manchmal da brauchen sie eben auch mal mehr Sicherheit und Geborgenheit. Zum Beispiel nach einem Tag voller neuer Eindrücke. Unter diesem Gesichtspunkt fällt es den genervten Eltern vielleicht leichter das Clustern zu ertragen.

    Vertraut eurem Gefühl

    Und bitte seht von Schritten ab, die gern in Foren oder anderen Plattformen kommuniziert werden: „Gebt dem Baby endlich Abendbrei, damit es durchschläft!“, “Wechselt doch auf 1er/2er Nahrung“, “Gebt Schmelzflocken in die Flasche, dann ist sie länger satt“.

    Auch wir haben diese Tipps erhalten und umgesetzt. Bis wir festgestellt haben, dass sie nichts bringen. In den meisten Fällen ist das Verhalten des Babys völlig normal.

    Natürlich gilt – wie immer – das Gefühl der Eltern. Wenn ihr denkt, dass euer Baby zu wenig zunimmt oder ein Mangel vorliegt, sprecht mit Experten. Fragt euren Kinderarzt, eine Stillberaterin oder Hebamme.

    Aber bitte unterlasst Experimente auf eigene Faust. Wer zudem unter Schlafentzug durch anhaltendes Clustern leidet, sollte sich ebenfalls Hilfe holen.

    Generell sollte Clustern dem Baby gut tun, ohne die Mama komplett auszulaugen. Ein wichtiges Resümee, welches ich selbst auf die harte Tour gelernt habe.

    Eure Yasmin (Babytalk – Autorin)

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    Beitragsfoto: Tomsickova Tatyana / shutterstock
  • Ultraschallgeräte für zu Hause – Wohin führt die Sorge ums Baby?

    Ultraschallgeräte für zu Hause – Wohin führt die Sorge ums Baby?

    Wir möchten ein Thema aufgreifen, welches viel Potential für Diskussionen bereit hält, Ultraschallgeräte für zu Hause. Wir werden es weiterhin im Auge behalten und Euch berichten.

    Per Facebook-Anzeige bekamen wir ein Unternehmen vorgestellt, welches Ultraschallgeräte für Schwangere vermietet und verkauft. Nun kann man also schon selber eine Rundumüberwachung des Fötus zu Hause vornehmen (…).

    Im redaktionellen Team war sofort eine ungläubige Sprachlosigkeit zu spüren. Da wir aber keine Mediziner sind und immer versuchen, möglichst objektiv an brisante Themen heranzugehen, haben wir uns an einen sehr erfahrenen Frauenarzt gewendet.

    Expertenmeinung eines erfahrenen Frauenarztes zu Ultraschalluntersuchungen

    Unser Experte ist Professor Dr. med. Kai J. Bühling aus Hamburg. Er ist nicht nur Dozent an der Universität, sondern als Gynäkologe auch in seiner Praxis mit den Themen „Schwangerschaft und Pränataldiagnostik“ vertraut.

    Seine Antwort auf unsere Frage, was man von dem Ultraschall-Gerät für zu Hause halten soll, lautet folgendermaßen:

    „Ich bin derzeit sehr skeptisch. Sogar bei Durchführung von einem erfahrenen Frauenarzt können Schwangere die wesentlichen Dinge häufig nicht erkennen, weil ihnen einfach die Erfahrung fehlt.

    Was ist, wenn man den Herzschlag nicht einstellen kann? Was ist, wenn das Gesicht deformiert erscheint, weil die Lage des Kindes vielleicht gerade ungünstig ist?

    Um eine Ultraschalluntersuchung durchführen zu können, müssen sogar Ärzte sehr viel „üben“. Wie das in so kurzer Zeit gelingen soll, ist mir schleierhaft.

    Ich würde das Geld daher lieber in ein gutes Ultraschallbild beim Frauenarzt oder ein 3-D-Bild investieren, was dieser erstellen kann.
    Die Ultraschalluntersuchungen zu Hause werden vermutlich eher verunsichern, zudem sind es natürlich nicht die besten Geräte, die für den Hausgebrauch vermietet werden.“

    Dem haben wir nur noch eine Kleinigkeit hinzuzufügen:

    Stellt Euch mal vor, Euer Baby bekommt ständig in der Schwangerschaft die Panikausbrüche zu spüren, wenn etwas vermeintlich nicht mit ihm stimmt. Mit welcher Prägung soll es dann auf die Welt kommen?

    Sehr wahrscheinlich wird es ein Leben lang die unbewusste Überzeugung haben, die in etwa lauten könnte: „Ich bin nicht richtig, wie ich bin“. Wir bitten Euch, statt solchen Möglichkeiten lieber Eurem Bauchgefühl zu vertrauen!

    Und wenn ihr wissen wollt, ob es Eurem Baby gut geht, wendet Euch an Eure Hebammen und / oder Frauenärzte. Diese sind erfahren und kompetent, was Eure Minis angeht und werden Euch in der Regel nicht unnötig verunsichern.

    Wir wünschen allen Schwangeren eine schöne und hoffnungsvolle Schwangerschaft. Hierzu möchten wir Euch noch unseren Beitrag „Ultraschalluntersuchungen: Der gläserne Bauch – Der Palast des Kindes“ unserer Babytalk-Hebamme Anja Lehnertz ans Herz legen, Hinweis der Babytalk-Redaktion.

    Mittlerweile ist ein Gesetz beschlossen worden, wonach ab dem 01.01.2021  3D-Bilder von Ungeborenen verboten sind, wenn keine medizinische Notwendigkeit besteht. So schön und spannend auch wir die Bilder finden, sind wir froh, dass diese Untersuchungen nun bald nicht mehr erlaubt sind. Nicht zuletzt weil spätere Gefährdungen des Embryos nicht vollständig ausgeschlossen werden können.

    Euer Babytalk-Redaktion

    Beitragsfoto: Andrey_Popov / shutterstock
  • Weinen ist heilsam! Warum halten wir es so schwer aus?

    Weinen ist heilsam! Warum halten wir es so schwer aus?

    Wie oft habe ich den Satz : ,, du brauchst nicht weinen “ oder „ du gefällst mir aber gar nicht, wenn du weinst “, von Eltern gehört. Leider muss ich immer wieder feststellen das Erwachsene immer noch positive und negative Gefühle trennen und bewerten.

    Warum haben Eltern immer den Drang das Weinen beenden zu wollen? Ich kann’s echt nicht verstehen, warum man als Eltern denkt, man habe die Pflicht sein Kind „ruhig zu stellen“. Oder ist es etwa nicht gesellschaftsfähig, wenn es nörgelt , wütend ist oder halt weint!

    Denkt dann jemand man wäre eine schlechte Mutter und hätte sein Kind nicht im Griff? Ich find es definitiv total unpassend seinem Kind beizubringen, seine Gefühle zu unterdrücken.

    Für das spätere Leben kann dies schwere Folgen haben.

    Ganz wichtig ist es, zu verstehen das Weinen neben Schreien eines der ersten Fähigkeiten ist, die Kinder beherrschen – wenn sie sich verletzen, unwohl fühlen, Hunger haben oder einfach Müde sind.

    Zweitens bin ich der Ansicht, wir Eltern haben die Pflicht unser Kind durch diese Trauer / diesen Schmerz zu begleiten und das Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.

    Wir alle haben doch Emotionen in uns, die wir raus lassen möchten, egal ob Ärger, Angst, Trauer, Freude oder Glück!

    Sie haben alle etwas gemeinsam, sie wollen wahrgenommen/gehört werden!

    Was würdet ihr euch wünschen, wenn ihr weinen „müsst“?

    Stellt euch vor, euch wäre zum Heulen – euch geht es richtig beschissen – und jemand sagt: ach Mensch hör doch auf zu weinen, das war/ist ja wohl echt nicht so schlimm! Oder psshhhhh!

    Es würde sich alles in euch anstauen und Ihr würdet noch trauriger sein als zuvor. Was würdet ihr euch in so einem Moment wünschen? Richtig !!!!

    Ein lieber Mensch, der euch durch die Trauer begleitet und auffängt! Und dabei nicht „vollquatscht“.

    Also nehmen wir uns als Eltern doch auch einmal Zeit und schauen, warum unser Kind weint, begleiten es durch die Emotion(en). Und umhüllen es mit all der Liebe, die wir haben. Weinen ist Heilsam!

    „Was Seife für den Körper ist, sind die Tränen für die Seele.“ besagt ein altes jüdisches Sprichwort.

    Durch die eigene Erfahrung mit meinem Sohn durfte ich feststellen, dass sich ausweinen sehr positiv auf die Psyche meines Kindes ausgewirkt hat.

    Nach meinem Gefühl wirkt er danach viel entspannter und die Phasen in denen er weint verkürzen sich.

    Ich sehe es als positives Ereignis, wenn mein Zwerg zu mir kommt und sich ausweinen möchte. Ich habe dann das Gefühl, dass er weiß , dass er bei mir genau so sein kann, wie er ist, ob glücklich, traurig oder ängstlich.

    Eure Christina (Babytalk-Fan)

    Beitragsfoto: PhotoMediaGroup / shutterstock
  • Was tun, wenn dein Kleinkind sich seine Zähne nicht putzen will?

    Was tun, wenn dein Kleinkind sich seine Zähne nicht putzen will?

    Über eine Babytalk-Leserin bin ich auf das Problem aufmerksam gemacht worden, dass viele Eltern sich fragen, wie sie sich verhalten sollen, wenn sich ihr Kind nicht die Zähne putzen will.

    „Was tun, wenn das Kind sich nicht die Zähne putzt und auch alle Versuche mit zuckerfreien Süßmitteln, gesunder Ernährung etc. nicht verhindern, das letztendlich die Zähne so kaputt sind, das eine Behandlung unter Vollnarkose notwendig ist? Ist dann die Behandlung und alles was dazu gehört für das Kind nicht genauso traumatisch, als wenn es zum Putzen gezwungen worden wäre?“

    Auf die Frage, was zu tun ist, kann man Eltern zwar hunderte von Tipps geben, doch letztendlich müssen sie die Entscheidung treffen und damit die Verantwortung dafür selber tragen. Selbst, wenn es so aussieht, als wenn eine Vorgehensweise „besser“ ist als die andere, kann man das im vorhinein nicht wirklich sagen.

    In diesem Sinne werde ich nachfolgend darauf eingehen, „wie man Kinder ans Zähneputzen heranführen kann“, „welche Folgen ein „gewaltsames Zähneputzen haben kann“ und „wie man Kinder auf eine Zahnbehandlung vorbereiten kann“,  eingehen.

    Wie kann ich mein Kind dazu motivieren sich die Zähne zu putzen?

    Zu aller erst, beginnt frühzeitig mit dem Zähne putzen, das heißt mit den ersten Milchzähnen und den ersten Beikostmahlzeiten (6-9 Monate). So baut sich das Zähneputzen von „Anfang“ an in das Aufsteh- bzw. Zubettgeh-Ritual ein.

    Nimmt eure Kinder so oft wie möglich mit, wenn ihr euch die Zähne putzt, denn Kinder haben eine Art inneren Drang uns alles nach zu machen. Und Kinder lernen am allermeisten durch Nachahmung. Dies insbesondere von ihren Eltern und größeren Geschwistern.

    Vielleicht lasst ihr ihnen auch euch die Zähne putzen und schaut, ob ihr anschließend mit der Zahnbürste in ihren Mund dürft. Seid nicht enttäuscht, wenn sie es nicht wollen. Manchen Kindern macht es einfach noch Angst.

    Falls sie es nicht wollen, fragt, ob sie es vielleicht selber mal probieren wollen. Und wenn sie dies auch noch nicht wollen, sind sie vermutlich aber bereit ihrer Puppe oder Kuscheltier die „Zähne zu putzen“.

    Wie auch immer, bleibt entspannt und geht nicht mit der Erwartung heran, dass es jetzt aber langsam mal klappen muss.

    Kinder lernen am besten auf einer humorvollen und entspannten Art und Weise

    Vielleicht führt ihr auch ein Belohnungssystem ein, indem ihr ihnen einen Smiley oder ähnliches Bildchen stempelt oder in eine Liste malt. Ab dem Erreichen einer bestimmten Menge könntet ihr dann etwas mit ihnen unternehmen, was sie besonders mögen oder eine Kleinigkeit schenken.

    Ich habe mir damals so mein erstes Taschengeld zusammengespart. Dabei ist zu beachten, dass dies nicht als ein Tauschhandel gemeint und kommuniziert wird, was dann dazu führen kann, dass eure Kinder nur noch für eine Gegenleistung machen, was ihr wollt.

    Achtet zudem darauf, dass ihr eine weiche Zahnbürste verwendet, denn besonders bei Kindern ist das Zahnfleisch häufig noch sehr empfindlich. Übrigens auch unsere Zähne mögen am liebsten sanft geputzt werden.

    Belohnung wirkt immer besser als Bestrafung

    Erinnert euch mal an die ersten Aufsteh- und Gehversuche eures Kindes. Habt ihr sie kritisiert, wenn sie hingefallen sind oder habt ihr sie motiviert es immer wieder zu probieren und sie bei jeden Versuch überschwänglich bestärkt und gelobt?

    Vielleicht lest ihr auch mal gemeinsam Geschichten von den Zahnmonstern Karius und Baktus, diese werden den meisten Eltern bestimmt bekannt sein. Selbst ausgedacht wirken sie aber auch.

    Bis zum Erlangen der Schreibschrift ist es zudem wichtig die Zähne täglich mindestens einmal gründlich nachzuputzen.

    Mutter putzt Kleinkind die Zähne

    Ein „gewaltsame“ Zähneputzen oder erzwingen ist nicht hilfreich.

    Wenn ich mein Kind gegenseinen Willen die Zähne putze, sollte ich mir bewusst sein, dass dies vom Kind als Grenzüberschreitung wahrgenommen wird.

    Dies muss zwar nicht, kann aber zu einem Trauma führen. Auf jeden Fall wird es die Beziehung zu den Eltern bzw. das Vertrauen zu ihnen für eine gewisse Zeit schädigen.

    Und das kann schwerwiegendere Folgen für euer Kind haben und für kariöse Folgezähne sorgen, obwohl man genau das Gegenteil bewirken wollte.

    Denn so würde das Zähneputzen für eine sehr lange Zeit mit etwas sehr negativem verbunden. Was zu Folge hätte, dass sie aus freien Stücken wohl eher nicht mehr machen würden. Somit hätte man das Problem noch verstärkt und verlängert.

    Meine Empfehlung, macht euch immer wieder bewusst: Auch bzw. gerade Kinder haben das Recht Fehler zu machen. Und wie wir, haben sie anschließend auch die „Verantwortung“ für ihre Entscheidungen zu tragen.

    Und da wir sie lieben, helfen wir ihnen dabei, anstatt, wenn sie bereits „auf dem Boden liegen, noch nachzutreten“.

    Kinder lernen nicht aus Verurteilung und Bestrafung, sondern aus Erfahrung.

    Überlegt euch, ob ihr euren Kindern nicht „die Verantwortung“ für ihr Zähne putzen  überlasst.

    Unsere Verantwortung als Eltern endet an dem Punkt, an dem wir sie immer wieder (in Abständen) „kindgerecht“ darauf Aufmerksam machen, wie wichtig das Zähne putzen ist. Es ihnen zeigen bzw. mit ihnen üben und sie daran erinnern es zu tun. Zumindest solange bis es eine „Selbstverständlichkeit“ für sie geworden ist.

    Wie kann ich eine Zahnarztbesuch/-OP meines Kindes vorbereitend unterstützen?

    Dies kann damit beginnen, dass wir für und ggf. gemeinsam mit unserem Kind einen Zahnarzt suchen (hierzu ein Video von Lauras Stern Laura muss zum Zahnarzt„), der eine Gespür hat, wie man in Kontakt mit (ängstlichen) Kindern kommt und weiß, wie man ihr Vertrauen gewinnt.

    So sollte der erste Zahnarztbesuch auch nur eine Art Kontroll- und Diagnosebesuch sein. Und wenn möglich keine Behandlung beinhalten. Für Kinder ist es sehr hilfreich, wenn die ersten Besuche beim Zahnarzt in positiver Erinnerung bleiben.

    Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Zähne kontrollieren zu lassen bevor die ersten Probleme auftreten. Mehr dazu findet ihr in unserem Beitrag „Der erste Besuch beim Zahnarzt„.

    Man sollte  Kinder bei nötigen Behandlungen nicht belügen, indem man ihnen z.B. sagt, es wird nicht weh tun. Denn das muss es zwar nicht, doch kann es. Und zudem ist es auch von der Schmerztoleranz abhängig.

    Eine tolle Idee ist es, die Geräte des Zahnarztes mit Geschichten zu verbinden:

    • Der Bohrer macht die Häuser von den „Auamonstern“ kaputt.
    • Der Sauger fängt sie alle ein und schmeißt sie ins Gefängnis.
    • Die Füllung macht die Zähne wieder wunderschön glatt, sodass „Auamonster“ in Zukunft immerzu ausrutschen und keine Chance haben, sich anzusiedeln.

    Wenn möglich und vom eurem Kind gewünscht, ist es gut seine Hand zu halten oder auf eine andere Art in körperlichem Kontakt während der Behandlung zu bleiben.

    Auch eine anschließende Belohnung und Lob kann eine unschöne Erfahrung gerade bei Kindern häufig ins positive umkehren.

    Als erstes sollte man sich davor hüten, dies mit Kommentaren wie „Wer nicht hören will, muss fühlen“ oder „Das hast Du nun davon“. Damit probieren wir nur unsere eigenen Schuldgefühle zu mindern.

    Ich hoffe Euch damit die Entscheidung etwas leichter gemacht zu haben.

    Werbung: Unser Buch

    Weitere Beispiele, wie ihr eure Kinder bindungsorientiert und liebevoll in die Selbstständigkeit begleiten könnt, findet ihr in unserem Buch „Glückliche Kinder brauchen entspannte Eltern„, welches im Humboldt-Verlag erschienen ist:

    Euer Deva (Babytalk-Redaktion)

    Beitragsfoto: Evgeniy Losev / shutterstock
  • Sonnencreme: Alle feiern nur einer nicht – unsere Haut! *Werbung*

    Sonnencreme: Alle feiern nur einer nicht – unsere Haut! *Werbung*

    Die Sonnencreme – Vor zwei Jahren saß ich bei Dr. Yael Adler, der wunderbaren Hautärztin, die inzwischen einen richtigen Bestseller geschrieben hat, in einem Seminar bzw. Workshop, in dem sie uns alles mögliche über unsere Haut erklärte.

    Dieser Workshop hat mich tief beeindruckt. Dachte ich damals zunächst, dieser Workshop würde sicher von irgendeiner Kosmetik Firma veranstaltet werden, die sich tolle Werbung verspricht, wurde ich eines besseren belehrt:

    Frau Doktor Adler rät von den aller meisten Cremes, Gelen, Ölen, Pflegeprodukten ab! Man soll möglichst wenig bis gar nichts täglich benutzen, damit die Haut gesund bleibt.

    Nur eines, da war sie sehr „streng“ damals, ist nicht nur erlaubt sondern ein absolutes MUSS, was wir Deutschen jedoch gerne verdrängen:

    Die Sonnencreme

    Die Sonnencreme ist für uns Sonnenliebhaber ein absolutes Pflichtprodukt, denn ungeschützt wird unsere Haut auf Dauer krank. Das kann sich akut in Form von einem Sonnenbrand zeigen.

    Aber auch unbemerkt über Jahrzehnte hinweg durch eine sehr unelastische und spröde Haut, die man gar nicht mehr beruhigt bekommt, da die UV-Strahlen sie nach und nach zerstört.

    Die Haut wird im Prinzip von ihrer genialen Fähigkeit, sich selber zu regenerieren, entbunden. Und da wir Eltern eine besondere Verantwortung tragen, möchten wir Euch noch einmal eindringlich an ein paar wichtige Fakten erinnern:

    • Kinder sollten nie der prallen Sonne ausgesetzt sein. Aber auch im Schatten sind jede Menge UV-Strahlen vorhanden (auch hier cremen!)
    • Wasserfeste Sonnencreme heißt NICHT, dass sie nach dem Baden noch ausreichend schützt. Es MUSS nach jedem Gang ins Wasser erneut gecremt werden
    • Sonnencreme schützt nicht vor Sonnenbrand! Gerade junge Kinderhaut sollte mit Kleidung geschützt werden. Und auch hier muss man aufpassen: Nur Kleidung mit einem UV-Schutz Siegel hält „dicht“ und lässt so gut wie keine Sonnenstrahlen durch.
    • Sonnencreme ist NICHT GLEICH Sonnencreme. Man sollte für Kinder einen möglichst hohen Sonnenschutzfaktor auswählen und zudem darauf achten, dass man Produkte wählt, die möglichst wenig chemische Substanzen enthalten.

    Wisst ihr eigentlich, was der Sonnenschutzfaktor auf der Cremetube bedeutet?

    – MITNICHTEN HEIßT EINE HÖHERE ZAHL EINEN BESSEREN SCHUTZ!!!!

    Durch den Lichtschutzfaktor (LSF, englisch: Sun Protection Factor, SPF) wird angegeben, wie viel länger man sich bei Verwendung des entsprechenden Produktes in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

    Also sollte ein Kind generell nie länger als eine Stunde der Sonne ausgesetzt sein. Am besten lässt man sich übrigens in der Apotheke beraten, um eine Hauttypgerechte Creme zu finden.

    In der Schweiz  findet ihr zum Beispiel die besonders familienfreundliche Apotheken von „Coop Vitality“. Zudem verfügt Coop Vitality über eine praktische Online-Apotheke.

    In den Coop Vitality Apotheken wird besonders viel Wert auf eine ausführliche Beratung gelegt. So könnt ihr beruhigt die Sonnencreme für Euer Kind benutzen, da auf den Hauttyp, die Bedüfnisse der Haut und auch die Art des Schutzes (weitestgehend davon abhängig, was ihr plant) abgestimmt ist.

    Übrigens hat auch unser Team diese Beratung ausprobiert. Und direkt gelernt, dass die handelsübliche Sonnencreme nicht wirklich für das Gesicht Erwachsener geeignet ist. Dafür gibt es extra Cremes, die weniger Fett enthalten und schnell einziehen.

    Wo wir auch schon bei einem besonders prägnanten Wunsch der meisten Eltern und Kinder sind: Die Sonnencreme soll leicht aufzutragen sein (am besten wie ein Spray), schnell einziehen und auch möglichst wenig aufdringlich riechen (das ist manchen Mamis nicht so ganz klar, aber der intensive Geruch von manchen Cremes macht viele Babys und Kleinkinder verrückt!).

    An all diese Faktoren denken die Mitarbeiter in der Apotheke, zudem sind die auch weitaus besser geschult über die Haut und ihre Funktionen.

    Sonnencreme - das Spray von A-DERMA

    Wir fanden das Spray von A-DERMA übrigens am angenehmsten für Kinder. Und selber streiten wir uns ständig über das geniale Thermalwasser von Avéne, welches einfach herrlich erfrischt und die Haut abkühlt.

    Liebe Grüße

    Eure MIRA – Babytalk-Redaktion

  • Kokadi Sales

    Kokadi Sales

    Wir haben wunderbare Schnäppchen gefunden! Hier findet ihr KOKADI-Wraps bei windeln.de im Angebot!!!

    (mehr …)

  • Der Stillstreik – wenn dein Baby die Brust anschreit

    Der Stillstreik – wenn dein Baby die Brust anschreit

    Stell dir vor, dein Stillbaby hat Hunger und anstatt zu trinken, schreit es völlig verzweifelt die Brust an. Es streckt sich in deinem Arm durch, ist völlig außer sich und man merkt, dass es gerade sehr verzweifelt ist. Dies nennt man einen Stillstreik. Nur WARUM fragt ihr euch sicherlich.

    So einen Stillstreik erleben die meisten Stillmamis mindestens einmal in der Zeit, in der sie ihr Kind stillen. Und es ist für alle zunächst einmal sehr irritierend. Ist das Stillen bisher Beruhigungsmittel Nummer Eins für das Baby gewesen, so hat man nun das Gefühl, dass seine Wut noch mehr wächst, sobald man es anlegen möchtest …

    Erst einmal: Verfallt nicht in Panik. Der Instinkt von uns Mamas setzt in uns Stresshormone frei, sobald unser Baby schreit. Und wenn wir dann auch noch Sorge haben müssen, dass unser Baby satt wird bzw. genug Flüssigkeit zu sich nimmt, sind unsere Nerven extrem unter Druck gesetzt.

    Doch gerade in dieser Situation heißt es: Einen kühlen Kopf bewahren!

    Frage 1: Warum schreit euer Baby die Brust an?

    Die Antennen von Babys sind so unfassbar fein justiert, dass es für Erwachsene sehr schwer ist, den Grund für das Abwenden von der Brust der Mama herauszufinden.

    Zunächst einmal könnte es an der Ernährung in den letzten Tagen liegen. Habt ihr etwas gegessen, was dem Kind eventuell Bauchschmerzen verursachen könnte? Es ist kaum zu glauben, aber Babys riechen so etwas schon, bevor sie die Milch aus der Brust probiert haben!

    Aber auch ein Störfaktor in der Umgebung könnte ein Grund für einen Stillstreik sein. Hat sich im Raum, in dem ihr stillt etwas verändert? Riecht der Raum anders? Hat sich das „Gefühl“ des Raumes verändert?

    Ein Baby braucht zum Trinken das Gefühl, dass die Situation um Euch beide herum gerade absolut keine Gefahr beinhaltet. In diesem Zusammenhang prüft auch einmal eure eigenen Emotionen im Augenblick:

    Regt ihr euch gerade über etwas auf? Liegt Streit in der Luft? Oder: Seid ihr gerade sehr in Freude geraten (auch sehr starke positive Gefühle irritieren Babys)?

    Frage 2: Was mache ich, damit mein Baby nicht verhungert?

    Hier ist eure ganze Aufmerksamkeit gefragt. Denn instinktiv greifen viele Mamis zur Flasche, um das Baby zu sättigen. Das ist auch absolut nachvollziehbar und nicht direkt verkehrt.

    Macht dies aber bitte nur in Begleitung einer Hebamme oder Stillberaterin, denn ohne eine kompetente Begleitung passiert es vielen Müttern, dass das Baby aus Versehen abgestillt wird.

    Die Flasche trinkt sich viel leichter als die Brust. Und auch, wenn ihr die Milch abpumpt, ist dieser Vorgang nicht gleichzusetzen mit dem Trinken des Babys.

    Spürt in euch hinein, ab wann es besser wäre jemanden zur Hilfe hinzuziehen. Wenn das Baby nur einmal zum Zeitpunkt einer Mahlzeit in einen Stillstreik verfällt, ist das alles natürlich kein Problem. Ihr könnt die Milch abpumpen und dem Baby in der Flasche anbieten, ohne gleich Hilfe holen zu müssen.

    Sollte der Stillstreik aber über Tage hinweg aufrecht erhalten bleiben und ihr gerne wieder voll stillen möchtet, lass euch beraten. So verhindert ihr, dass ihr traurig nach mehreren Tagen feststellen müsst, dass die Milch weniger wird .

    Ich wünsche euch, dass diese Phase möglichst schnell vorüber geht. Bei LA LECHE LIGA  findet ihr übrigens professionelle Hilfe bei Stillproblemen:

    In Deutschland: LA LECHE LIGA

    Österreich: LA LECHE LIGA

    Schweiz: LA LECHE LIGA

    Luxemburg: LA LECHE LIGA

    Liebe Grüße

    Eure Mira (Babytalk-Redaktion)

    Kommentar einer Leserin:

    Mein Sohn hat solche Phasen immer wenn er grad einen „Wachstumsschub“ hat.. also diese Entwicklungsschübe, die im ersten Jahr in gewissen Abständen auftreten ca. um die 5. 8. 12. etc… Woche. Er ist dann immer ein bis drei Tage (meistens beginnt es am Nachmittag bis zum späten Abend) ziemlich durch den Wind.

    Man kann ihm dann nichts recht machen und auch die Brust, die sonst alles wieder gut macht wird nur angeschrien … Bei ihm hilft es gut es einfach immer wieder zu probieren und auszusitzen … irgendwann trinkt er dann doch (Hunger ist halt der beste Koch) und nach ein paar Stunden ist der Spuk zum Glück meistens wieder vorbei.

    Kann da nur das Buch „Oje, ich wachse“ empfehlen! Ich finde man versteht die Kleinen dann einfach besser wenn sie mal wieder Terror machen und du weist was da grad im Gehirn von so einem Baby abgeht welche neuen Eindrücke es gerade verarbeiten muss usw.

    Und das tolle ist es steht dann auch immer was sie danach alles neu können bzw. lernen und dann hat man auch immer was auf das man sich freuen kann, wenn die Phase vorbei ist.

    Nicole Schernhorst

    Beitragsfoto:Stillstreik: Thawornnurak / shutterstock