Kategorie: Mama Talk

  • Die Baby-Shower-Party

    Die Baby-Shower-Party

    Was ist eine Baby-Shower-Party und woher kommen sie?

    Das Ritual ist in Amerika gang und gäbe, wird aber nun auch in Europa immer beliebter: die sogenannte Baby-Shower-Party. Mit diesem „Feiertag“ versprechen ihre Freundinnen, der zukünftigen Mutter, einen „letzten“ ausgelassenen Tag mit ihnen.

    Oft organisiert die beste Freundin, die werdende Patentante oder Schwester der baldigen Mutter eine Baby-Shower-Party. Diese findet im Schnitt zwei Monate vor dem errechneten Geburtstermin statt.

    Bei der Baby-Shower-Party wird das Kind schon mit reichlich Geschenken überhäuft. Und die Mami verbringt nochmal einen schönen Tag mit ihren Freundinnen. Das Motto der Feier ist meist abhängig vom Geschlecht des Kindes.

    Ablauf

    Wird eine kleine Prinzessin erwartet, ist oft alles in rosa dekoriert. Es gibt rosafarbene Cupcakes, Kekse in Form von Babyflaschen, kleine rosa Babyschuhe und passende Strampler.

    Wenn sich ein kleiner Prinz angekündigt hat, dekorieren die Freundin gern alles in blauen Farben und kleine Piraten oder Prinzen zieren die Servietten und Ballons.

    Es ist auch Tradition, verschiedene Spiele durchzuführen, um die werdende Mami auf ihr kommendes Dasein als Mutter vorzubereiten. Und sie dabei nochmal scherzhaft zu prüfen.

    Das geht natürlich auch weniger kitschig. Doch im Vordergrund steht einfach ein schöner Tag mit den Freundinnen.

    Wir lieben diese neue Tradition, die über den großen Teich zu uns geschwappt ist. Es ist eine schöne Art, das Baby zu feiern und die werdende Mami in ihr neues Leben als Mama zu verabschieden.

    Gruppenfoto von Frauen auf einer Baby-Shower-Party

    Liebe Grüße

    Eure Babytalk – Redaktion

    Beitragsfoto: Kzenon / shutterstock
    Foto 2: sirtravelalot shutterstock
  • Sport während der Schwangerschaft – funktioniert super!

    Sport während der Schwangerschaft – funktioniert super!

    Schwangere müssen ihr geliebten Sport während der Schwangerschaft und ihr Training nicht ausfallen lassen. Im Gegenteil: Sport schadet dem Ungeborenen keineswegs. Dennoch sollte man einige Regeln beachten, so dass der Körper bis zur Geburt fit bleibt und das Baby auch.

    Was man beim Sport während der Schwangerschaft beachten sollte

    Empfehlenswert sind Ausdauersport wie z.B. Radfahren, Schwimmen oder Walking, aber auch Muskeltraining wie Yoga und Pilates sowie leichtes Krafttraining.

    Bei dem Training der Bauch- und Beckenmuskulatur sollte man während der Schwangerschaft Vorsicht walten lassen. Circa vier Wochen nach der Geburt kann es mit dem Bauch- und Beckenbodentraining wieder losgehen. Nachstehend findet Ihr ein paar Übungen die Ihr zu Hause machen könnt.

    Sport während der Schwangerschaft - Schwangere macht Sportübungen

    Risikosportarten meiden

    Zu meiden sind alle Risikosportarten wie Reiten, Skilaufen und auch Inlineskaten. Die Gefahr zu stürzen und dabei sich oder dem Baby zu schaden, ist bei diesen Sportarten zu groß. Bei großer Hitze sollte ebenfalls auf Sport verzichtet werden.

    Welcher Sport während der Schwangerschaft mit einem Babybauch möglich ist, bestimmt letztendlich aber jede Frau für sich selbst. Fitnessliebende Mütter dürfen sich gerne stärker belasten und auch ihre gewohnte Joggingrunde drehen, im Yoga-Kurs schwitzen oder schwimmen gehen.

    Ambitionen an seine Grenzen zu gehen oder seine Ausdauer und/oder Kraft noch stärken zu wollen, haben in dieser Phase keinen Platz.

    Doch wer seinen Körper gut kennt, merkt sofort, wenn es zu viel wird und kann sein Training dementsprechend anpassen. Ansonsten steht euch eure Hebamme gerne mit Rat zur Verfügung.

    In diesem Zusammenhang könnte euch auch der Beitrag „Tipps für eine schöne Schwangerschaft“ interessieren.

    Eure Mira Babytalk – Redaktion

    Fotos: Africa Studio / shutterstock

  • Eine kleine Auszeit vom Elternsein

    Eine kleine Auszeit vom Elternsein

    Sehnsüchtig warten viele Paare darauf, Eltern zu werden. Und es gibt wohl kaum etwas schöneres, das man miteinander erleben kann, als das Projekt „ Elternsein “ …

    Neue Mutter- und Vaterrolle

    Mit der Geburt des Kindes kommen neue Aufgaben auf das Paar zu. Diese Aufgaben führen zu neuen Rollen, zu denen der Mutter und des Vaters.

    Während die Frau häufig in der Rolle der Mutter aufgeht und die Nähe zu ihrem Baby genießt, hat sie zudem nicht selten, in den ersten Monaten kein weiteres Bedürfnis nach Nähe und /oder Sex.

    Elternsein Mutter liegt mit Baby auf dem Bett

    Der Mann fühlt sich nicht selten in den ersten Monaten nach der Geburt ausgeschlossen von der Beziehung zwischen Mutter und Kind. Seine „Anwesenheit“ ist zu Beginn nicht „gefragt“.

    Er ist „nur“ der Jäger, der die Beute erlegt und nach Hause bringt und so seine Familie ernährt.

    Nach der Geburt ist der Genitalbereich der Mutter häufig noch Wund und empfindlich. Und die Frau kann sich häufig nicht vorstellen, Sex zu haben.

    Dafür kann der frisch gebackene Vater in der Anfangszeit auch noch Verständnis aufbringen. Nicht zuletzt, weil das Lächeln des so süßen und so unschuldigen Babys für viele Entbehrungen, wie Ruhe, schlaflose und sexlose Nächte entschädigt.

    Elternsein Paar kuschelnd auf dem Sofa

    Beziehungsstrichlisten

    Wie lange diese Phase anhält, hängt davon ab, wie gut die Beziehung bis zu diesem Zeitpunkt war. Wie viele „Pluspunkte“ mehr als „Negativpunkte auf der Strichliste aufgeführt sind „. Diese Liste wird, wenn häufig auch unbewusst, von jedem Partner geführt.

    Doch mit der Zeit, wenn die Frau den Spagat zwischen ihrer Mutterrolle und der Rolle als Frau / Partnerin nicht schafft, fangen die Schwierig- und Streitigkeiten an.

    Es bedarf einer bewussten Entscheidung und Anstrengung sich daraus zu befreien. Da die Mutterrolle, die Frau sehr ausfüllen kann und dem Mann in dieser Zeit ein sehr langer Atem abverlangt wird.

    Wenn ein Baby oder Kleinkind da ist, wird es schwierig mal etwas als Paar zu unternehmen. Egal ob es darum geht, ins Kino oder Essen zu gehen oder Sport zu treiben oder Freunde zu treffen.

    Wenn diese Freunde keine Kinder haben, leiden oft auch diese Freundschaften und nicht selten gehen Freundschaften kaputt. Einerseits besteht die Schwierigkeit eine Betreuung für das Kind zu organisieren, was in der Zeit, in der die Mutter noch stillt, besonders schwierig ist.

    Wie auch immer, die Spontanität geht erstmal verloren. Zudem unterschätzen viele Paare, wie wichtig es in dieser Zeit ist, ihre Partnerschaft zu pflegen.  Und diesen Rollen der Beziehung wieder Raum und Zeit zu widmen.

    Paartermine „müssen“ im Kalender festgehalten werden

    Elternsein Bunte Kalenderseite mit süßen Zeichnungen

    Gemeinsame und Solotermine mit Freunden müssen im Voraus geplant und in den Terminkalender eingetragen werden. Und ggf. mit dem Partner wegen der Kinderbetreuung abgesprochen werden.

    Und da dies immer noch einfacher ist als eine Kinderbetreuung zu organisieren, wird es schnell zur „Angewohnheit“ etwas ohne den Partner zu unternehmen.

    Hinzu kommt die Tatsache, dass Elternsein an den Kräften zehrt, die Energiereserven der Eltern sind also nicht mehr länger vergleichbar mit den Zeiten vor dem Elternsein. Zudem schwindet der „Ärgerbonus“, den man sich zuvor „mühevoll“ erarbeitet hatte, immer schnelle dahin.

    Schlaflose Nächte, Schrei-baby-zeiten und ständiges Präsent-sein-müssen sind nun einmal anstrengend und müssen irgendwo ausgeglichen werden.

    Elternsein: Was können Mann und Frau tun, um ihre Beziehung zu retten?

    Als erstes gilt es Verständnis aufzubringen für die Schwierigkeiten des Anderen sich mit bzw. in seiner neuen Rolle zu Recht zu finden.

    Des Weiteren wäre eine neue Bekräftigung der Liebe zu einander hilfreich und wie sehr man bzw. frau sich wünscht. Die alten Rollen als Mann und Frau wieder auszufüllen. Um dies zu erreichen, ist es unabdingbar sich regelmäßig zu „verabreden“.

    Elternsein Paar sitzt lachend und knabbernd auf der Coach

    Bei einer Auszeit vom Elternsein muss es sich nicht zwangsläufig um einen „Auswärtstermin“ handeln, es kann auch ein gemütlicher Abend auf der Coach und oder vor dem Fernseher werden.

    Nichtsdestotrotz sollten die neuen Eltern sich frühzeitig um einen vertrauenswürdigen Babysitter bemühen. Egal ob dieser nun aus der Verwandtschaft, Freundeskreis oder Nachbarschaft kommt. Zudem kann es vorteilhaft sein, wenn man notfalls mehrere zur Verfügung hat.

    In der Regel sollte es sich jedoch um ein feste „Bezugsperson“ handeln, damit sich das Baby nicht immer an jemand anderen „gewöhnen“ muss.

    Dabei ist es ratsam sich auch mal außerhalb der gewohnten vier Wände zu treffen. Diese sind einfach zu sehr von dem neuen Erdenbewohner „eingenommen“.

    Werbung: Unser Buch

    Mehr dazu, eure Kinder bindungsorientiert und liebevoll in die Selbstständigkeit zu begleiten, findet ihr in unserem Buch „Glückliche Kinder brauchen entspannte Eltern“ welches im Humboldt-Verlag erschienen ist.

    Euer Deva (Babytalk – Redaktion)

    Lest euch doch hierzu mal unseren Beitrag „Glückliche Kinder brauche glückliche Eltern“ durch.

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