Kategorie: Buchempfehlungen

  • Ina May Gaskin: Die selbstbestimmte Geburt / Buchempfehlung

    Ina May Gaskin: Die selbstbestimmte Geburt / Buchempfehlung

    Es gibt so Bücher. So Bücher, die ALLE, also wirklich ABSOLUT ALLE werdenden Eltern lesen sollten.

    Ich nenne diese Bücher immer gerne „die Bibeln“ des Elternseins.

    Und stelle euch heute eine dieser „Must Read!“-Bücher vor:

    Von Ina May Gaskin:

    Die selbstbestimmte Geburt

    Das Buch „Die selbstbestimmte Geburt“ vermittelt genau das, was der Titel verrät: Die wichtigsten Infos für Eltern rund um die Geburt.

    Wie eine Geburt funktioniert. Was eine Geburt stört. Wie eine Geburt selbstbestimmt wird.

    Das Wissen, welches man hier erhält stammt von der berühmtesten Hebamme der Welt: Ina May Gaskin.

    Ina May Gaskin ist Hebamme in Amerika und hat eine sog. Geburtsfarm gegründet. Eine Farm, auf der die Eltern bereits Tage vor dem Geburtstermin einquartiert werden, damit das Baby entspannt, sicher und selbstbestimmt zur Welt kommt.

    Ein Hartes Urteil fällt die Autorin zum Beispiel über den Einsatz von Oxytocin, welcher viel zu oft in Kliniken unbedacht und aus Zeitdruck heraus entsteht. Sie erklärt aber auch, dass es Situationen gibt, in denen eine gut ausgebildete Hebamme in einer Klinik damit wirklich helfen kann.

    Zuerst 100 Seiten Geburtsberichte

    Erst dachte ich: Oh nee, ich will nicht lesen, wie andere Leute ihre Babys bekommen. Aber dann erkannte ich schnell: Das sind nicht einfach nur „Berichte“!

    Hier werden besondere Geburtssituationen betrachtet und erläutert, was die Hebammen der Farm entschieden haben.

    Alle Geburtsberichte sind absolut rührend, man fühlt wirklich mit den Eltern mit und man lernt auch hier bereits eine Menge über Geburten!

    Ina May Gaskin’s Hauptanliegen ist die Erinnerung an die Geduld unter der Geburt

    Geduld ist etwas, was die meisten Geburtsabteilungen heute nicht mehr aushalten / kennen.

    Kreißsäle sind überfüllt, die Hebammen betreuen oft zu viele Eltern auf einmal und dann gibt es auch noch vorgeschriebene Maximalzeiten für Geburten.

    Diesen und viele andere „Systemfehler“ zeigt Ina May Gaskin auf. Was bedeutet, dass die Eltern, die dieses Buch gelesen haben darauf nicht mehr herein fallen werden:)

    Wir empfehlen dieses Buch wirklich unbedingt allen Schwangeren und deren Partnern.

    Hier findet ihr das Buch auf Amazon: (per Affiliatelink: solltet ihr das Buch bestellen, bekommen wir eine Mini „Vermittlergebühr“, die ihr aber nicht zu spüren bekommt^^).

    Liebe Grüße,

    Eure Mira

  • Buchempfehlung: Dr. Shri Balaji També Glückliche Schwangerschaft – glückliche Babys

    Buchempfehlung: Dr. Shri Balaji També Glückliche Schwangerschaft – glückliche Babys

    Du bist schwanger und suchst einen schönen und gleichzeitig umfangreichen Ratgeber rund um die Kugelzeit und das Wochenbett? Dann können wir dir dieses Buch, welches wir rezensieren dürfen, sehr ans Herz legen:

    „Glückliche Schwangerschaft – glückliche Babys“ von Dr. Shri Balaji També ist ein ayurvedisch geleitetes Buch für die Seele der werdenden und frisch gebackenen Mama.

    Es ist nicht nur ein Begleiter durch diese spannende Zeit sondern wirklich ein umfassendes Komplettpaket, denn es sind viele Yogaübungen, ayurvedische Rezepte und tolle Alltagshelfer enthalten, die wirklich zauberhaft sind. Auch Rituale und Tipps für die Kinderwunsch-Zeit sind enthalten.

    Glückliche Schwangerschaft - glückliche Babys

    Dieses komplexe Wissen haben der renommierte Ayurveda-Experte Shri Balaji També und die Gynäkologin Yasmin Khushbu Varandani-Gogia zu diesem wunderschönen Buch zusammen gefasst. Somit bekommt man das Wissen von Experten hier als Ratgeber nach Hause und kann die Schwangerschaft und Babyzeit vollkommen ganzheitlich angehen.

    Hier findet ihr das Buch „Glückliche Schwangerschaft – glückliche Babys“ auf Amazon: (per Affiliatelink: solltet ihr das Buch bestellen, bekommen wir eine Mini „Vermittlergebühr“, die ihr aber nicht zu spüren bekommt^^).

    Liebe Grüße

    Eure Babytalk-Redaktion

  • Frédérick Leboyer Sanfte Hände

    Frédérick Leboyer Sanfte Hände

    Die traditionelle Kunst der indischen Baby-Massage

    In der Ausbildung zum holistischen Babycoach an der Babycoachakademie lernen die angehenden Babycoaches unter anderem die ayurvedische Babymassage nach Leboyer. Diese Babymassage ist eine wundervolle Methode, um seinem Baby etwas Gutes zu tun und dabei auch noch ganzheitlich auf den Körper und die Seele des Babys zu wirken.

    Wer oder was ist Leboyer?

    Leboyer ist den meisten spätestens dann ein Begriff, wenn man sich mit den Themen Schwangerschaft und Babyzeit auseinandersetzt.

    Um genau zu sein handelt es sich um den berühmten Arzt Frédérick Leboyer, welcher die Geburtsmentalität weltweit positiv beeinflußt hat. Zudem hat er den bindungsorientierten Umgang mit Babys maßgeblich an die Eltern herangetragen, wie mit der von ihm entwickelten Babymassage, die in diesem Buch Schritt für Schritt erklärt wird.

    Mit Hilfe dieses Buches wird schrittweise in kurzen Textpassagen zusammen mit wundervollen Fotos aus der Zeit von Leboyers Reisen rund um die Welt gezeigt, wie die Massage abläuft.

    Man bekommt die Wirkung jedes Handgriffes erklärt und bekommt so eine Idee davon, was die Berührungen auslösen.

    Ein Zitat aus dem Werk:

    „Die Berührung ist die Wurzel. Und so sollten wir mit ihr auch umgehen.
    Wir müssen unsere Babys so nähren, dass sie wirklich satt werden, innen wie außen.
    Wir müssen zu ihrer Haut sprechen und zu ihrem Rücken, denn diese hungern und dürsten und schreien genauso wie ihr Bauch.
    Wir müssen sie mit Wärme und Zärtlichkeit genug und mehr als genug füttern.

    Denn das brauchen sie, so sehr wie Milch.
    Berührt, gestreichelt und massiert werden, das ist Nahrung für das Kind. Nahrung, die genauso wichtig ist wie Mineralien, Vitamine und Proteine. Nahrung, die Liebe ist.“

    Frédérick Leboyer

    Hier findet ihr das Buch auf Amazon: (per Affiliatelink: solltet ihr das Buch bestellen, bekommen wir eine Mini „Vermittlergebühr“, die ihr aber nicht zu spüren bekommt^^).

    Viel Spaß beim Lesen!

    Eure

    Mira

  • Buchempfehlung: „Es war eine schwere Geburt“ von Viresha J. Bloemeke

    Buchempfehlung: „Es war eine schwere Geburt“ von Viresha J. Bloemeke

    Heute möchten wir euch dieses Buch empfehlen, welches sowohl für Eltern mit traumatischen Geburtserfahrungen als auch für Fachleute (Hebammen, Doulas, Frauenärzte etc.) super geeignet ist:

    Wie schmerzliche Erfahrungen heilen

    Wenn die Geburt anders verläuft als wie die Eltern es sich vorgestellt haben, ist das oft schon schwer anzunehmen. Wenn dann auch noch traumatische Situationen hinzukommen, die aus dem schönsten Tag im Leben eine so negativ prägende Erfahrung gemacht haben, dass es einen nicht mehr los lässt, dann brauchen die Eltern Hilfe.

    Und Wissen. Denn wer mehr weiß, kann sich selber besser helfen.

    In diesem Buch ist erklärt, wie man einem Geburtstrauma begegnet. Wie man sich aus der Schockstarre befreien kann. Welche Menschen einem dabei wie helfen können.

    Und es sind sehr viele tolle Tipps beschrieben, wie die Eltern auch dem Baby helfen können, das Geburtserlebnis zu verarbeiten.

    Auch der Frage, wie man Ängsten begegnet, wenn man ein weiteres Baby bekommt und die vorherige Geburt noch in den Knochen liegt, wird hier dankenswerterweise betrachtet.

    Selbsthilfemethoden zur Heilung

    Ein Kapitel fanden wir besonders hilfreich: Die Selbsthilfemethoden.

    Von Imaginationen über Schreibtherapie bis hin zu Bewegungsübungen sind viele verschiedene Methoden vorgestellt, so dass jeder die eine oder andere passende Idee finden sollte.

    Wo bekommt ihr das Buch?

    Das Buch bekommt ihr selbstredend in jeder Buchhandlung.

    Hier findet ihr das Buch auf Amazon: (per Affiliatelink: solltet ihr das Buch bestellen, bekommen wir eine Mini „Vermittlergebühr“, die ihr aber nicht zu spüren bekommt^^).

    Wir wünschen allen, die das Buch kaufen, weil sie selber eine schwere Geburt erleben mussten, dass ihr die passende Hilfe findet und euer Weg wieder leichter und befreiter wird!

    Eure

    Mira und Deva

  • Buchempfehlung: „Deine selbstbestimmte Geburt im Krankenhaus“

    Buchempfehlung: „Deine selbstbestimmte Geburt im Krankenhaus“

    Eltern fragen uns immer wieder von Eltern, wie man sich am besten auf die Geburt vorbereiten sollte. Wir sind selbst in verschiedensten Geburtsvorbereitungskursen als Kursleiter unterwegs (FlowBirthing, die bewegte Geburt etc.) und empfehlen insbesondere:

    Wählt mit Bedacht euren Geburtsort aus!

    Wer sich für das Krankenhaus entscheidet, was auch manchmal mangels Alternativen die einzige Auswahl ist, sollte sich im Vornherein gut mit den Rechten und Möglichkeiten im Kreißsaal auseinandersetzen.

    Denn nur informierte Eltern können aus allem das beste machen. Letztlich hängt viel von diesem Elternwissen ab.

    Um eine möglichst selbstbestimmte Geburt im Krankenhaus zu erleben sollten die Eltern:

    • die Abläufe im Krankenhaus kennen
    • Interventionen kennen, die oft vorkommen und damit verbunden Wahlmöglichkeiten
    • Möglichkeiten, selbst die Atmosphäre zu beeinflussen
    • Die eigenen Rechte unter der Geburt

    Diesen Ratgeber können wir allen Eltern ans Herz legen, die in einer Klinik entbinden, um sich bestens vorzubereiten:

    „Deine selbstbestimmte Geburt im Krankenhaus“

    Wie du für ein gutes Geburtserlebnis sorgen kannst. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. med. Sven Hildebrandt

    In diesem Buch wird die Geburt als natürlicher Prozess geschildert, nicht schlimmer und nicht schöner als sie ist. Geburt heißt: ein Baby zur Welt bringen, Vertrauen, Geborgenheit und wundervolle Naturgewalt. Und Frauen sind von Natur aus genau richtig gebaut, um das zu schaffen. Nur die Interventionen im Klinikalltag können dieses Wunder stören und eine Kette von nötigen Interventionen auslösen.

    Hier findet ihr das Buch auf Amazon: (per Affiliatelink: solltet ihr das Buch bestellen, bekommen wir eine Mini „Vermittlergebühr“, die ihr aber nicht zu spüren bekommt^^).

    Liebe Grüße

    Eure Mira

  • Unbedingte Buchempfehlung an alle Babyeltern: Baby Basics

    Unbedingte Buchempfehlung an alle Babyeltern: Baby Basics

    Hallo Ihr Lieben,

    letztes Wochenende war ich in Düsseldorf, denn dort fand die Ausbildung zur BabySteps-Kursleiterin statt. Unsere Ausbilderin hier war an diesen Tagen Frauke Ludwig von Einfach Eltern.

    Einfach Eltern ist nicht nur ein Team, welches Kursleiter ausbildet sondern die Informationsquelle schlechthin für alle Eltern, die sich rund um Bindung, Baby und Elternsein informieren möchten.

    Unterstützt wurde Frauke von Silke, einer erfahrenen Kursleiterin und Inhaberin der Praxis „Poppy&Lilu“ (diverse geniale Babykurse und Beratungen für alle Düsseldorfer! Und ja, das ist WERBUNG^^).

    Die vier Praxistage waren absolut erhellend. Ich habe so viel neues über Babys gelernt!

    Und Frauke ist sowieso einfach eine Nummer für sich. Ich liebe es, ihr zuzuhören, denn sie erklärt so wundervoll und ist einfach ein herzensoffener Mensch:)

    Die vier Praxistage sind aber noch nicht der Abschluss der Ausbildung. Nun heißt es: Lernen, lesen, das Steinzeitbaby verstehen per Online-Ausbildung.

    Der absolute Klassiker unter den Babybüchern!

    Zusätzlich zum Onlinemodul ist ein Buch die „Bibel“ dieser Ausbildung:

    „Baby Basics“ von Frauke Ludwig und Diana Schwarz ist ein wissenschaftlich fundierter Ratgeber. Es werden die Themen Bindung, Stillen / Flaschenmilch, Babyschlaf, Beikost, Tragen und Kommunikation erläutert und keine Fragen offen gelassen. Besonders toll ist das Auseinandersetzen mit den typischen „Ammenmärchen“, die ja wirklich alle Eltern kennen. Ein Beispiel: „Dein Baby muss lernen, dass es nicht zu bestimmen hat, wann es gestillt wird!“ oder: „Dein Baby manipuliert dich!“.

    Mit Hilfe von vorhandenen Studien werden Ammenmärchen widerlegt und Tipps gegeben, wie man sein Baby bindungsorientiert und liebevoll durchs erste Jahr (und weiter) begleitet.

    Ich persönlich finde, dass das Buch sehr gut zu verstehen ist, es ist definitiv für „jedermann“ geschrieben und nicht nur als Ausbildungslektüre.

    Wer sich einfach „nur“ informieren möchte, muss ja den Inhalt nicht auswendig lernen, profitiert aber trotzdem enorm von dem Wissen, wie das Baby tickt.

    Hier findet ihr das Buch auf Amazon: (per Affiliatelink: solltet ihr das Buch bestellen, bekommen wir eine Mini „Vermittlergebühr“, die ihr aber nicht zu spüren bekommt^^).

    Liebe Grüße:)

    Eure Mira

  • Buchempfehlung: Vorfreude statt Vorsorge von Sophie Mikosch

    Buchempfehlung: Vorfreude statt Vorsorge von Sophie Mikosch

    Ein Plädoyer für eine glückliche, angstbefreite und harmonische Schwangerschaft

    Wir ihr bestimmt schon gemerkt habt, sind wir im Team große Freunde davon, Schwangeren nicht ständig die Schreckensnews rund um Schwangerschaft und Geburt zu liefern.

    Doch leider sind es nicht nur Facebook & Co., die einer werdenden Mutter andauernd Bad-News um die Ohren hauen. Sogar in der Schwangerschaftsvorsorge passiert das ständig, insbesondere in der ärztlich betreuten Vorsorge.

    Viele Untersuchungen, die anstehen, bringen die werdenden Eltern überhaupt erst ins „Was-ist-wenn-Grübeln“, was ein negatives Bauchgefühl auslöst und stark verunsichert.

    Immer wieder wird das Baby überwacht, gemessen, verglichen, dabei ist es noch nicht einmal auf der Welt…

    Natürlich gibt es auch Situationen, in denen wir alle sehr froh sind, dass es die vielen technischen und medizinischen Möglichkeiten gibt, eine Schwangerschaft zu kontrollieren. Doch: Wie viel Vorsorge ist gut für Mutter und Kind?

    Immerhin wirkt sich das Bauchgefühl der werdenden Mutter umgehend auf das Baby aus…

    Ein Buchtipp für alle Eltern, die sich über Sinn und Unsinn in der Vorsorge informieren möchten:

    „Vorfreude statt Vorsorge: Plädoyer für mehr Eigenverantwortung in deiner Schwangerschaft“

    Das Buch von Sophie Mikosch klärt darüber auf, wie die werdenden Eltern es schaffen, sich von den Schreckgespenstern zu lösen und wieder mehr Kontakt zu ihrem Bauchgefühl aufzubauen.

    Genau das ist so wichtig, dass wir allen Schwangeren und ihren Partnern dieses Buch sehr ans Herz legen!

    Denn das eigene Bauchgefühl wirkt sich zwangsläufig auf Schwangerschaft und Geburt aus. Nur wer vertraut und entspannen kann, kann sich erwartungsfreudig in die Geschehnisse der Natur fallen lassen:)

    Wir haben das Buch in die Pflichtlektüre der Doulaausbildung nach LAMAZE aufgenommen, denn es entspricht genau der Philosophie, die wir vertreten.

    Doulas sollen nicht darüber bestimmen, was gut oder schlecht ist, aber das Wissen, warum viele Untersuchungen verunsichern, und woher das bei den Schwangeren, die sie betreuen kommen kann, ist unfassbar wichtig.

    Wir danken Sophie Mikosch für dieses Werk, welches definitiv in das Standardrepertoire werdender Eltern und Geburtsbegleiter gehört!

    Liebe Grüße

    Eure Mira und Deva

  • „Der überwachte Bauch“ von Doris Moser

    „Der überwachte Bauch“ von Doris Moser

    Wir möchten Euch ein besonders tolles Buch vorstellen, „Der überwachte Bauch“, besonders empfehlenswert für alle Schwangeren.

    In dem Beitrag „Der gläserne Bauch“ von unserer Hebamme Anja wird ja schon sehr deutlich, wie ihre / unsere Einstellung zur ständigen Überwachung des Babys im Bauch ist. Wir sind kein Freund davon, das Baby zu messen, zu bewerten und ständig Untersuchungsmethoden auszusetzen, bei denen wir nicht wissen, ob diese vielleicht doch noch schädliche Nebenwirkungen auf das Baby haben.


    Die Störung dieser besonderen „Wachstumsruhe“ empfinden wir als wenig hilfreich.

    Schwangerschaft - Embryo

    Um zu verstehen, welche Untersuchungen überhaupt notwendig sind. Und vor allem auch, inwiefern das Ergebnis einer bestimmten Untersuchung überhaupt sinnvollen Input bringt, empfehlen wir euch unbedingt dieses sachliche aber vor allem spannende Buch von Doris Moser:

    Doris Moser bringt es auf den Punkt, warum viele Untersuchungen in der Schwangerschaft nicht wirklich hilfreich sind.

    Sie hinterfragt aber auch, woher das überhaupt kommt und warum eine Schwangerschaft heute fast einer Krankheit gleicht.

    Unser Herzblut ist es, dass Mütter und Väter wieder mehr der Natur und sich selbst vertrauen. Natürlich gibt es Pathologien, bei denen wir nur dankbar um die Medizin sein können.

    Und es gibt ebenso Situationen, in denen es absolut nachvollziehbar ist, dass Eltern sich möglichst schnell von dem Wohlbefinden ihres Babys vergewissern möchten.

    Wir werden dieses Buch in die Babycoachakademie integrieren, in der wir bald Doulas nach Lamaze Standard ausbilden. Denn das Wissen um Sinn und Unsinn von Untersuchungen ist unfassbar wichtig. Auch für Doulas:)

    Liebe Grüße

    Eure Mira und Deva

  • Podcast und Buchtipp: „Alle Antennen auf Empfang“ von Mira und Deva

    Podcast und Buchtipp: „Alle Antennen auf Empfang“ von Mira und Deva

    Hallo Ihr Lieben,
    wir wollen EUCH an unserem Autorenglück teilhaben lassen. Unser Buch „Alle Antennen auf Empfang“ ist Ende August 2018 erschienen. Es ist der perfekte Ratgeber für Eltern von hochsensible Kinder.

    Wir haben es vollgepackt mit vielen typischen Situationen, Tipps, Anleitungen und Kopiervorlagen. Diese könnt ihr an Lehrer oder Erzieher eurer Kinder als Infoblatt aushändigen.

    Es gibt eine Vielzahl leichter Yogaübungen, die euren hochsensiblen Kinder helfen, reizüberflutete Tage gut zu überstehen. Zudem enthält es Tipps  für euch, eigene Strategien für denn Alltag zu entwickeln.

    Damit ihr eine Ahnung davon bekommt, wie unser Buch „klingt“ hat Mira ein Kapitel für euch vorgelesen.

    Podcast zum Thema „Schreibaby“

    In diesem Kapitel geht es um das „Schreibaby“ und die Frage, ob Hochsensibilität plus unangenehme Reize ein Grund für vermehrtes Schreien sein können:

    Und wer sich oder sein Kind wieder erkennt, kann das Buch direkt über den folgenden Link: https://amzn.to/2OvmaYU bestellen. Den süßen Drachen gibt es übrigens bei Weltbild.

    HochsensiblesKind.org ist unsere eigenständige Seite zu diesem Buch.

    Liebe Grüße und viel Glück!

    Eure Mira und Deva

  • Die Geburt einer Mutter

    Die Geburt einer Mutter

    Das Mutter werden geschieht nicht parallel mit der Geburt eines Babys, eher unerwartet, mitten in der Nacht.

    Die Vorstellung vom Muttersein, bevor wir es tatsächlich werden, kann nicht trügerischer sein. Es ist eine Mischung aus romantischen Vorstellungen, wie in den Werbebildern oder Hochglanzmagazinen abgebildet. Die Sehnsucht nach Harmonie, Wärme und Geborgenheit eines Familiennestes, das wir selbst vielleicht nicht genießen konnten.

    Es ist der Wunsch, ein Wesen an unserer Seite zu haben, das ganz zu uns gehört und einen anderen Menschen niemals bevorzugen kann. Ein Wesen, das wir bemuttern und betüdeln können, ein wenig wie damals in alten Zeiten beim Puppenspielen.

    Wie überrascht sind wir dann, wenn das reale Baby nicht etwa nur isst und schläft, wie erwartet, sondern ein unermesslich großes Verlangen nach unserer vollen Aufmerksamkeit äußert.

    Wir fühlen uns gefangen vom eigenen Wunschkind, das launisch und unruhig ist, immer wieder etwas von uns will und uns rund um die Uhr in Alarmbereitschaft versetzt. Es ist erschöpfend und frustrierend, doch nicht nur durch die bloße Menge an „Arbeit“. Etwas anderes macht uns fertig, was wir nicht ganz verstehen und einordnen können.

    Das subtile Universum der Gefühle

    Um die wahren Schwierigkeiten zu begreifen, die wir Mütter in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt besonders stark fühlen, müssen wir das gewohnte Universum des rationalen Denkens verlassen und akzeptieren, dass es Dinge gibt, die für das bloße Auge nicht sichtbar und für den kühlen Verstand nicht greifbar sind.

    Es ist ungewohnt und manchmal beängstigend für uns Frauen, die in der männlichen Welt zu funktionieren gelernt haben, in das subtile Universum der Gefühle hinunter zu sinken, in der feuchten und dunklen Welt des Wochenbetts zu navigieren und die weibliche Energie wieder in uns aufkommen zu lassen. Es fühlt sich an, als wären wir nicht mehr wir selbst und wir fragen uns, was von unserer alten Person überhaupt noch übrig geblieben ist?

    Doch die Antwort lautet – alles. Im Wochenbett sind wir unserem wahren und bisher verborgenen ICH näher als je zuvor. Wir verlassen das Leben da draußen für eine Weile und mit ihm all die Äußerlichkeiten und Fassaden, falsche Gesichter, Masken und das vorgetäuschte Ich.

    Was bleibt ist die entblößte Seele mit allen ihren Fassetten, die wir bisher übersehen, vergessen oder verleugnet hatten. Es zeigen sich die dunklen Seiten in uns – unser verletztes inneres Kind und unser seelischer Schatten. Alle Erfahrungen aus unserer frühen Kindheit werden jetzt aktuell als wäre keine Zeit vergangen. Das geborene Kind belebt das Kind wieder, das wir einmal gewesen sind.

    Unser inneres Kind wird wieder belebt

    Die Geburtsvorbereitungskurse liefern uns viele Informationen, doch enthalten uns das Wichtigste vor. Der größte Unterschied zum Puppenspielen ist es, dass das Baby nicht bloß ein kleiner Körper ist, der versorgt werden muss.

    Das Baby ist eine geballte Emotion, es ist telepathisch mit uns verbunden. Es hat die Fähigkeiten, unsere Seele zu öffnen und Seiten in uns zu offenbaren, die wir selbst nicht sehen. Unsere Seele lebt von nun an in zwei Körpern – in unserem und im Körper unseres Kindes.

    Das Baby erlebt alle unsere Gefühle so, als wären es seine eigenen. Und es äußert vor allem die Gefühle, die für uns Mütter unbewusst sind. Unser Kind wird zum Sprachrohr unserer unerfüllter Wünsche, ungestillter Sehnsüchte, alter Verletzungen, nicht geweinten Tränen und dem ausgebliebenen Trost. Genau das macht das Weinen eines Babys so unerträglich.

    Sich den seelischen Schmerzen stellen

    Mutter zu sein bedeutet nicht nur, sich korrekt um das Baby zu kümmern, sondern sich dem seelischen Schmerzen zu stellen, den das neugeborene Kind in uns weckt.

    Erst dann können wir unserem Kind die Wärme geben, die wir nicht bekommen haben. In körperlicher Nähe mit ihm verschmelzen, die wir nicht genießen konnten; durch seine Kulleraugen bis in seine Seele hineinsehen, so wie uns niemand angeschaut hat.

    Sonst bleiben unsere Körper eingefroren, unsere Gefühle stumpf, der Blick abwesend und Bewegungen maschinell. Die Tagesroutine besteht nur noch aus Ablenkungen.

    Wir werden nicht unbedingt dann Mütter, wenn wir das Kind geboren haben, sondern in einem Moment völliger Verzweiflung mitten in der Nacht, wenn uns die Angst und die Hilflosigkeit überkommt, wenn wir nicht weiter wissen und alle guten Tipps versagen.

    Wenn wir es nicht schaffen, das Baby zu beruhigen und mit dem Baby mitweinen, wenn unsere Seele schmerzt, wenn wir uns alleine und verlassen fühlen und uns alle guten Geister zu verlassen drohen.

    Wenn uns nichts anderes mehr übrig bleibt, als uns diesem weinenden Baby zu ergeben, das unsere Tränen weint, dann werden wir wahrhaftig als Mütter geboren.

    Eure Inga Erchova (Babytalk-Gastautorin, Autorin beim Integral-Verlag)

    Wir freuen, dass wir Euch diesen wunderbaren Artikel von Inga Erchova vorstellen durften und legen Euch ihr Buch wärmstens ans Herz.

    Zum Buch gelangt ihr direkt hier:

    (Amazon-Affiliate-Link, durch den wir bei Bestellungen eine kleine Provision für die Bewerbung bekommen)
    Beitragsfoto: Joana Lopes / shutterstock
    Pinterest: Joana Lopes / shutterstock & petrenkod / G Images Pro 
    Pinterest 2: Nick_Thompson / Getty Images Pro