Kategorie: Baby Talk

  • Stoffwindeln und das Zubehör bei BabyWalz – Anzeige

    Stoffwindeln und das Zubehör bei BabyWalz – Anzeige

    Hallo Ihr Lieben,
    hier meldet sich Mira aus der Babytalk-Redaktion zu Wort:) Derzeit absolviere ich eine Ausbildung zur Stoffwindelberaterin und bin wirklich positiv überrascht. Die Stoffwindeln sind wirklich richtig schön und das Wickeln ist sehr komfortabel.

    Als ich mit meiner Tochter schwanger war, musste ich immer die Nase rümpfen, wenn ich irgendwo etwas zu diesem Thema las oder hörte… Ich hatte das Klischeebild vor Augen: Durchgelegene Mullwindeln, die weder hübsch noch handlich sind.

    Und da ich in meinen Trageberatungen bei Eltern immer wieder die wunderschönen Stoffwindeln sah, wurde ich neugierig.

    Jetzt absolviere ich sogar die Ausbildung.  So kann ich Eltern zudem ausgiebig zu dem Thema Wickeln mit Stoffwindelsysteme beraten.

    Ach, was sind die verschiedenen Systeme hübsch und vor allem: Praktisch!
    Es gibt wirklich für JEDEN WICKELTYPEN eine passende Methode, mit den nachhaltigen Stoffwindeln zu wickeln!

    Stoffwindeldesigns

    Stoffwindeln

    Entgegen meiner früheren Vorurteile ist diese Art zu wickeln weder ekelig noch unhygienisch! Im Gegenteil. Wenn man es sich mal genau überlegt, ist es für das Baby mit großer Wahrscheinlichkeit sogar viel angenehmer mit den „Stoffies“.

    Kosten und Nachhaltigkeit von Stoffwindeln

    Hier spielt Chemie keine Rolle. Die Windeln sind passgenau und mit weichen Materialien ausgestattet. So dass Babys Haut sich durchgehend wohlfühlen darf.

    Auch die Kosten sind im Vergleich zu Wegwerfwindeln vernachlässigbar:

    Eine Familie verbraucht bis zum Ende des zweiten Lebensjahres Windeln im Wert von etwa 1500 – 2000 Euro. Im Gegensatz dazu sind die Stoffwindeln inklusive Wäsche und Waschmittel mit bis zu 900 Euro pro Kind wirklich günstig. Und man kann sie zudem bei einem zweiten Kind wieder verwenden!

    Wer nun darüber nachdenkt, mal Stoffwindeln auszuprobieren, der kann sich bei baby-walz umschauen. Dort findet ihr die gängigen Stoffwindeln sowie deren Zubehör.

    Es wird bei uns bald ein Tutorial geben, welche Systeme es gibt und wie man diese nutzt!
    Bis bald!

    Eure Mira

    Beitragsfoto: Falani / Getty Images bei Canva
  • Danke Mama, dass ich bei Dir schlafen darf

    Danke Mama, dass ich bei Dir schlafen darf

    Babyschlaf – Mama, Du glaubst gar nicht wie ich es heute Nacht wieder genossen habe in deiner Nähe zu schlafen, deinen Atem zu lauschen, dein Herz schlagen zu hören und vor allem „Dich zu riechen“.

    Du duftest wie eine frischgepflügte Rose nach einem kurzen Frühlingsregen, wenn ich Dich in deinem wohlverdienten „Mamaschlaf“ betrachte. Mmmhhh. Als wärst Du die Mona Lisa persönlich. In diesen Momenten fühle ich mich immer sooo wohlig.

    Und als ich in der Nacht durch einem Traum aufschreckte, beruhigte mich dein ruhiger Atem und flugs war ich schon wieder auf Wolke sieben. Und genoss ein weiteres Mal meinen tiefen und erholsamen Babyschlaf in deiner Nähe.

    Da stört es mich überhaupt nicht, dass Du zuvor mit Papa wieder probiert hast, Yoga im Bett zu machen. Das sieht auch immer recht amüsant aus, wie ihr euch hin und her wälzt.

    Langsam aber sicher gewöhne ich mich auch daran, dass Du dabei so laut stöhnst. Denn anscheinend geht es Dir danach immer ganz besonders gut und schnurrst wie unsere süße Katze, wenn Du sie kraulst. Danach fällst du immer in einen ruhigen und entspannten „Mamaschlaf“.

    Im Schlaf siehst du wie ein Engel aus

    Nun liege ich schon etwas länger wach in meinem Bettchen neben Dir und genieße es, Dich noch ein wenig im Schlaf zu beobachten.

    Du siehst im Schlaf immer wie ein Engel aus. So entspannt und selig. Ich kann mich dann kaum noch zurückhalten Dich durch eine kurze Schreiattacke zu wecken, damit du mich ganz doll an dich drückst.

    Und so warte ich noch ein bisschen bis Du gleich deine strahlend grünen Augen aufschlägst und mich so liebevoll anstrahlst, als wäre ich das schönste Baby auf der ganzen Welt. Mmmhhh.

    Übrigens, auch heute verspreche ich Dir wieder mein Bestes zu geben, Dich zum Strahlen zu bringen.

    Dein Finn (Babytalk – Charmeur)

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    Beitragsfoto: Kotin / shutterstock
  • Stillen – mehr als nur Nahrungsaufnahme

    Stillen – mehr als nur Nahrungsaufnahme

    Das „Wunder“ des Stillens

    Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickeln sich durch den Hautkontakt beim Stillen die meisten Neurologischen Verbindungen im Gehirn.

    Und wenn das Kind einen Viruserkrankung hat, die die Mutter noch nicht hatte, gibt das Baby diesen „Virus“ durch den Speichel beim Nuckeln an den Körper der Mutter weiter. Dieser entwickelt daraufhin Antikörper zur Stärkung des Immunsystems des Babys und gibt ihn über die Muttermilch an das Baby zurück.

    Stillen ist bzw. sollte der Moment der Zweisamkeit zwischen Mutter und Kind sein.

    Stillen ist die Möglichkeit in einem von häufig viel Beschäftigungen und Ablenkungen geprägtem Tagesablauf zur Ruhe zu kommen und sich „auszutauschen“. Dabei probiert das Baby über die Augen in Kontakt mit der Mutter zu treten.

    Wenn die Mutter dann abgelenkt ist durch ihr Smartphone oder auch nur durch ein Buch, vermittelt sie nicht die Botschaft „ich bin nicht für Dich da!“. Aber gerade dieses ganz für sie dasein ist so wichtig für die hilflosen und von seinen Eltern abhängigen Babys.

    Babys sind „immer“ im hier und jetzt verwurzelt und denken nicht über irgendwelche Eventualitäten nach. Von „Natur aus“ entspannen wir, wenn wir uns „sicher fühlen“. Und wenn Mama während des Stillens nicht zur Ruhe kommt, kann dies vom Baby schon in Richtung „lauernde Gefahr“ wahrgenommen werden und es unruhiger werden lassen.

    Und nicht zuletzt tut uns Eltern in dieser extrem schnelllebigen, „immer erreichbar sein müssenden“ und unruhigen Zeit jedes „Innehalten“ gut.

    Durch Geborgenheit beim Stillen Vertrauen stärken

    Je mehr Momente Babys diese Ruhe und Geborgenheit genießen können umso größer wird ihr „Ur-„ Vertrauen und die Bindung zu ihrer Mutter.

    Wenn Babys diese Geborgenheit beim Stillen nicht finden, beginnen sie häufig auf sich aufmerksam zu machen. Beispielsweise durch unruhige Bewegungen und „Kopfschütteln“ (nicht zu verwechseln mit dem Suchreflex). Im Sinne von „Komm Mama, sei bei mir“.

    Und sollte dies nicht zum Ziel führen wird es schnell zu Schreien beginnen. Viel mehr Möglichkeiten haben sie ja auch nicht.

    Mutter telefoniert beim Stillen

    Stillen als Einschlafritual

    Schlaf, Kindlein, schlaf: Ob ein Baby leicht einschlafen kann oder seine Eltern wach hält, kann auch von der Muttermilch abhängen. Tagsüber produzierte Milch ist anders zusammengesetzt als nachts gebildete.

    Spanische Forscher sahen genauer hin und erkannten: Am Tag enthält die Muttermilch mehr eher anregende Stoffe, in der Nacht mehr beruhigende.

    Ein Baby sollte die abgepumpte Muttermilch immer zu der Tageszeit bekommen, zu der sie auch gebildet wurde, da die Zusammensetzung der Muttermilch variiert und dies nicht nur im Tag-und-Nacht-Rhythmus.

    Es ist demnach nicht sinnvoll, morgens abgepumpte Milch bis abends aufzubewahren, um sie dem Säugling dann mit der Flasche zu geben. Man würde vor dem Schlafen gehen ja auch keinen Kaffee mehr trinken.

    Ihre Zusammensetzung variiert auch je nach Alter des Säuglings verschieden und ist dessen Bedürfnissen immer optimal angepasst.

    Nicht zuletzt bietet das Einschlafstillen die Möglichkeit diese wunderschöne Zeit für das Kind gefühlt bis in den Schlaf auszuweiten.

    Fazit

    Ich will damit nicht sagen, dass es nicht ok ist, wenn Mama mal nicht so viel Ruhe hat. Vielleich weil da noch einige andere Kleine oder Große oder Aufgaben ihre Aufmerksamkeit wünschen oder suchen. Oder sie einfach mal wieder Frau sein möchte und sich mit ihren Freundinnen und / oder Freunde treffen möchte.

    Doch es ist wichtig zumindest einmal am Tag diese Zweisamkeit des Stillens in Ruhe zu „begehen“ und zu genießen. Und dies am besten mit direktem Hautkontakt.

    Nicht zuletzt ist es eine „Investition“ in die Zukunft, die man bzw. frau noch sehr zu schätzen lernen wird. Vor allem, wenn die Kleinen ihre kleinen und großen Trotzphasen, auch Pubertät genannt, durchlaufen.

    Euer Deva (Babytalk-Autor)

    Beitragsfoto: In Green / shutterstock
    Foto 2: WAYHOME studio / shutterstock
  • Tschüß Schnupfen! Das algovir® Erkältungsspray für Kinder ab einem Jahr und Schwangere

    Tschüß Schnupfen! Das algovir® Erkältungsspray für Kinder ab einem Jahr und Schwangere

    Werbung für Nasenspray

    Jetzt ist die Zeit für Erkältungen schlechthin angebrochen. Das heißt leider auch für unsere aller kleinsten Mäuse und Schwangere, dass Erkältungen nun besonders gerne zuschlagen. Hat es einen dann erst einmal erwischt, heißt es meistens:

    Kurze Nächste, viele Taschentücher und Probleme mit dem Atmen.

    Wir kennen das selber nur zu gut und kennen auch die Sorge, die immer wieder mitschwingt, wenn man in der Hausapotheke steht, um das passende Nasenspray zu finden.

    algovir® Nasenspray - Schwanger liegt auf der Couch und putzt sich die Nase

    „Darf ich das in der Schwangerschaft überhaupt nehmen?“

    „Ist das für Kinder geeignet?“

    Und dann schwirren einem doch auch gleich wieder diese typischen Sätze im Kopf herum:

    „Nasenspray schädigt die Nasenschleimhaut!“

    „Nasenspray hilft auch nichts mehr, wenn der Schnodder erst mal läuft!“

    Natürlich ist auch der Hinweis auf den Gewöhnungseffekt direkt zur Stelle. Der ja bei den meisten Präparaten auch seine Berechtigung hat!

    Wir fragen uns dann, warum nicht jemand endlich mal eine Passierstelle für die gemeinen Viren erfindet, die dafür sorgt, dass diese gar nicht erst unsere Körper eindringen.

    Hier hat nun aber endlich jemand die Notbremse fürs Näschen gefunden:

    Das Nasenspray von Hermes

    algovir® Nasenspray

    Das algovir® Nasenspray von Hermes ist ein natürliches Produkt (der Wirkstoff Carragelose® wird aus Rotalgen gewonnen), welches NICHT in die Nasenschleimhäute eindringt. Und es kann sowohl von Schwangeren als auch von Kindern ab einem Jahr verwendet werden.

    Das ist sind schon einmal zwei Fragen des inneren Kritikers, die wir direkt im Keim ersticken können.

    Zudem zeigt der Wirkstoff eine Wirkung, die wir sehr sympathisch finden:

    Er kann verhindern, dass Viren in die Schleimhäute eindringen und somit die „Never-Ending-Schnupfstory“ eindämmen oder sogar eine Erkältung ganz an uns bzw. unserem Kind vorbei ziehen lassen!

    Und für Kinder gibt es eine extra Sprühdosierung, die nicht so heftig ist und jedes mal einen Schreck auslöst. Wir kennen ja alle unsere Sensibelchen, gerade, wenn die Nase eh schon Strapazeiert ist…

    Wir finden, dass das Nasenspray durch diese Vorteile ein guter Begleiter durch die Winterzeit ist.

    Zum Weiterlesen:

    Studien belegen die Carragelose® Wirkweise

    Studien mit reinem Carragelose®-Erkältungsspray durchgeführt: Eccles et al.: Efficacy and safety of an antiviral Iota-Carrageenan nasal spray: a randomized, doubleblind, placebo-controlled exploratory study in volunteers with early symptoms of the common cold. Respir Res. 2010; 11(1): 108. Fazekas et al.: Lessons learned from 03.12.2018 Produkttest Algovir Erkältungsspray für Schwangere und Kinder ab 1 Jahr Seite 8 a double-blind ramdomised placebo-controlled study with a iota-carrageenan nasal spray as medical device in children with acute symptoms of common cold. BMC Complement Altern Med 2012, 12:147. Ludwig et al.: Efficacy of a carrageenan nasal spray in patients with common cold: a randomized controlled trial. Respir Res 2013, 14:124.

    Beitragsfotos: Von Robert Kneschke und VGstockstudio / shutterstock

  • Der erste Geburtstag deines Babys mit Tipps zur Gestaltung

    Der erste Geburtstag deines Babys mit Tipps zur Gestaltung

    Der erste Geburtstag

    Was, das Baby wird eins? Nach einem besonders intensiv erlebten ersten Lebensjahr ist plötzlich schon der erste Geburtstag da. Viele junge Eltern können es gar nicht fassen, wie schnell ihr kleiner Liebling wächst.

    Die zahlreichen Entwicklungsschritte, die das Kind im ersten Jahr durchlebt, begleiten sie auch noch über die große Eins hinaus, die jetzt auf dem ersten Kuchen prangen soll. Noch zählt man auch weiterhin das Alter in Monaten.

    Nachdem die Monate irgendwann das Zählen in Wochen abgelöst haben, beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. Doch bis nur noch in Jahren gezählt wird, vergeht noch ganz schön viel Zeit.

    Doch der erste Geburtstag des Nachwuchs ist, zugegeben, schon etwas ganz Besonderes. Aber wie ihn denn nun feierlich begehen, wie ihn gebührend würdigen?

    Für eine große Kinderparty ist so ein Baby noch viel zu klein. Davon hat es selbst doch gar nichts – erinnern wird es sich später einmal auch nicht mehr daran. Alle vernünftigen Eltern wissen das. Und doch, die Freude überwiegt so sehr, dass dies doch wirklich ein Anlass zum Feiern ist, wenn auch erst einmal nur für die Großen.

    Wenn einem diese Tatsache bewusst ist, geht auch nichts schief. Das Geburtstagskind  sollte weder durch aufwendige und stressige Party-Vorbereitungen aus seinem gewohnten Rhythmus gerissen werden noch sollte ihn die Feier selbst mit zu viel Reizen überfluten.

    Partygäste

    Der erste Geburtstag, wen sollen wir einladen?

    Daher sollten sich Eltern genau überlegen, wieviele Menschen sie einladen wollen. Weniger ist mehr, heißt die Devise beim ersten Geburtstag. Natürlich gehören Oma und Opa und/oder andere enge Verwandte unbedingt zum Kreis der Partygäste. Ebenso gut können natürlich andere enge Freunde oder Bezugspersonen wichtig sein.

    Dem Baby vertraute Personen bringen es auch nicht so durcheinander als viele Fremde, die es gar nicht kennt. Fremde Menschen sollten unbedingt zu einem anderen Termin zur „Babyschau“ eingeladen werden.

    Dennoch, auch zu viele vertraute Personen auf einen Schlag können einem kleinen Menschen schnell zu viel werden. Das Kind schaut hin und her und ein guter Beobachter glaubt förmlich zu sehen, wie die Synapsen im kleinen Gehirn schalten.

    Große Vielfalt bewirkt viel, oft zu viel auf einmal. Schreien, weinen und unruhige Nächte sind dann häufig die Folge des ersten Geburtstag. Aber gut, immer kann man die Reizüberflutung wohl nicht vermeiden. Um sie zu lindern, könnten die Besucher zu verschiedenen Uhrzeiten eingeladen werden.

    Hört sich vielleicht zunächst ungewohnt an, ergibt aber viel Zeit und Aufmerksamkeit für jeden einzelnen Gast. Dabei ist es gut, die gewohnten Schlafenszeiten des kleinen Geburtstagskinds zu berücksichtigen.

    Passende Geschenke

    Der erste Geburtstag, was sollen wir unserem liebsten Schatz schenken?

    Viele Eltern grübeln über sinnvolle Geschenke zum ersten Geburtstag. Viele kaufen das erste Bobby Car, ein Laufrad oder ein Dreirad. Klassiker sind ebenso Schaukeltiere, Kugelbahnen, Bauklötze oder eine Holzeisenbahn.

    Aber ganz ehrlich, so richtig viel Spielzeug brauchen Einjährige noch nicht, oder? Klar, Türme aus Bausteinen umschmeißen, muss unbedingt sein. Und der Papa spielt mit der Eisenbahn; Junior guckt mit großen Augen zu und schubst den Zug um, wenn er vorbeifahrt. Und mit einem Dreirad kann ein Einjähriger auch noch nicht so viel anfangen.

    Motorisch geschickte Kinder können jetzt aber bald mit einem Rutschauto wie Bobby Car los starten. Welches Geschenk sinnvoll wäre, kommt also zum einen auf die individuelle Entwicklungsstufe an, in der sich das Einjährige gerade befindet. Zum anderen hängt viel davon ab, was sich denn schon so alles im Haus angesammelt hat.

    Steht der Fuhrpark noch vom Geschwisterkind vor der Tür oder haben die Großeltern bereits zur Geburt den halben Spielwarenladen leer gekauft, fallen diese klassischen Geschenkideen alle aus.

    Und jetzt immer höher zu klettern in der Spielzeugleiter und dem Einjährigen einen ferngesteuerten Jeep zu schenken, ist völliger Quatsch. Außer natürlich, es gibt Erwachsene, die sich da eigentlich insgeheim was selber schenken.

    Auch erlaubt, doch dann sollte man sich das auch eingestehen. Der Nachwuchs hat bestimmt Freude beim Zugucken. Auch die Holzeisenbahn kann er frühestens mit drei Jahren bedienen.

    Also was dann zum Geburtstag?

    In diesem Alter beginnen die Kinder ihre Umwelt mit allen Sinnen zu erleben. Immer mehr nehmen sie von ihrer Umgebung wahr. Sie haben große Freude bei der Mama in der Küche zu sitzen, selber etwas zu rühren, die Welt der Musik und Klänge zu entdecken und Abenteuer im Garten zu erleben.

    Dennoch dürfen sie vieles noch nicht haben: Kleine Teile, die sie in den Mund stecken können, sind absolut tabu. Doch wie wäre es mit einer Matschküche im Garten oder einer Spielküche für drinnen?

    Das ist eine schöne Investition, die in den nächsten Jahren mit immer neuen Lebensmitteln aus Holz und Stoff ausgestattet werden kann. Vorerst genügen ein paar Schüsseln und Kochlöffel zum Klappern und Rühren.

    Wer sagt, das ist total übertrieben zum ersten Geburtstag, hat auch irgendwie recht. Wie wäre es dann mit einem Klangspiel für die Terrasse? Es ist so faszinierend, wie ein Baby die Ohren spitzt und den zarten Klängen lauscht, die der Wind spielt. Auch Klanghölzer, Rasseln oder ein Xylophon sind tolle Investitionen, welche die Kinder auf ihre Art benutzen können und lange Freude daran haben.

    Weitere extrem tolle Spielzeuge aus Holz sind Schiebeautos, Bagger und Krane, Tierfiguren und Sortierspiele, bei dem etwa gleiche Körper in gleiche Löcher gesteckt werden müssen.

    Unbehandeltes Holz ist das beste Material in diesem Alter,denn was Plastik und Lack so alles für Inhaltsstoffe beinhalten, das sollte sich kein Einjähriger in den Mund stecken, zudem fühlt es sich haptisch auch nicht so spannend an. Auch eine Motorikschlaufe ist ein Must Have und wertvolles Lieblingsspielzeug.

    Hier sind schon einige Tipps für Geburtstagsgäste dabei. Die sollten sich überlegen, dass sie in erster Linie die Eltern des Kindes beschenken. Denn obwohl kleine Kinder raschelndes Geschenkpapier gern aufreißen, nehmen sie ihre Geschenke noch nicht wirklich wahr.

    Und so dürfen es durchaus auch sinnvolle Geschenke dabei sein, wie etwas Neues zum Anziehen oder lederne Lauflernschuhe, die die Eltern dann nicht mehr kaufen müssen.

    Was für einen Kuchen backen?

    erste Geburtstag - Geburtstagskuchen mit einer eins drauf

    Der erste Geburtstag, was solle wir auftischen, dass auch das Geburtstagskind etwas davon hat?

    Wie wäre es mit babygerechten Partysnacks? Wäre ja sonst gemein, wenn die Hauptperson heute zusehen muss. Zuerst einmal gehört natürlich ein Geburtstagskuchen dazu, am besten selbst gebacken. Das hat den Vorteil, das der Zuckergehalt des Kuchens dosiert werden kann.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es vollauf genügt, die Hälfte des in Rezepten angegebenen Zuckers zu verwenden. Wenn Kinder von klein auf nicht mit Zucker überfüttert werden, empfinden ihre Geschmacksknospen auch eine viel geringere Menge Zucker schon als süß.

    Statt Kristallzucker eignet sich der kalorienarme und für die Zähne sehr gesunde Birkenzucker. Auch Süßungsmittel wie Agavensirup oder Kokosblütenzucker sind gute Alternativen zum Rübenzucker.

    Am besten sind trockene Rührkuchen, die selbstverständlich alle mit pflanzlicher „Milch“ statt mit Kuhmilch gebacken werden können. Damit der Kuchen nicht allzu bröselig gerät, sind Varianten mit Bananen- oder Apfel-Mangomus empfehlenswert.

    Zur Verzierung eignen sich kleine bunte Zuckerstreusel, bei denen keine Erstickungsgefahr durch Verschlucken besteht wie etwa bei den größeren Zuckerperlen. Mehr Aufwand ist nicht nötig. Dem Baby wird sein Kuchen schmecken und seine erste Kerze wunderbar leuchten.

    Weitere Snacks sind alles, was das Kleinkind zu diesem Zeitpunkt schon gerne ist, wie frisches Obst und Gemüse, Avocado und Brezel. Jeder kennt wahrscheinlich die Lieblingshappen seines Babys selbst am Besten.

    Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim ersten Geburtstag eures Kindes wünscht Euch

    Eure Verena Mami rocks (Babytalk-Autorin)

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  • Babyschlaf – Mein Kind schläft nicht ein

    Babyschlaf – Mein Kind schläft nicht ein

    Tipps zum sanften Ein- und Durchschlafen

    Kinderschlaf – So viele junge Mamas haben Augenringe und gähnen unentwegt. Wie gut kann ich sie verstehen, auch mein Sohn hat ewig gebraucht, bis er gelernt hatte durchzuschlafen. Wie sollte er denn einschlafen, wenn sein Kopf sich dreht von all dem Neuen, das er gerade erlebt hat, die Gedanken rattern und die Comicfiguren aus dem Zeichentrickfilm munter vor seinem inneren Auge auf und abhüpfen?

    Kein Wunder, dass er da jeden Abend vor dem Einschlafen fünf, sechs mal sein Bett verlässt und zu Mama und Papa marschiert? Die sind ja schließlich auch noch wach, warum muss ich denn schlafen?

    Egal ob Baby oder Kleinkind – fiese Schlafprogramme à la Ferbern mit Kinder schreien lassen, damit sie das Einschlafen alleine hinkriegen und ähnlichem sind gefährlich, schaden mehr, als dass sie nützen und brauchen übernächtigte Mütter in keiner Entwicklungsphase.

    Eine liebevolle Einschlafbegleitung bringt zärtliche Kuschelstunden mit sich, und unzählige wunderbare Momente für Eltern und Kinder. Das Gefühl von Geborgenheit ist es, was nicht nur Kinder sicher und zufrieden einschlafen lässt – egal wie alt sie sind.

    Kinderschlaf im Familienbett oder eigenes Zimmer

    Es gibt kein Patentrezept für acht Stunden Babyschlaf am Stück. Wenn wieder eine Mutter sagt: „Meine schläft ja schon seit Wochen durch!“, heißt das womöglich nichts anderes, als dass sie ihr Baby um Mitternacht zuletzt gestillt hat und dieses dann erst wieder gegen sechs Uhr morgens aufgewacht ist.

    Ab sechs Stunden redet man bei Säuglingen nämlich von Durchschlafen. Natürlich passt es viel besser zum Erwachsenenschlaf, wenn das Kind am späteren Abend eine unruhige Schlafphase hat. Da fühlen wir uns viel ausgeschlafener, als wenn uns das Kind mehrmals in den frühen Morgenstunden weckt.

    Richtig gut geschlafen habe ich übrigens erst wieder, als ich 16 Monate nach dem ersten Baby Zwillinge bekam. Ich bin zum Teil bis zu zehnmal in der Nacht aufgestanden, denn jeder der drei Kinder wachte zu unterschiedlichen Zeiten auf.

    Irgendwann war ich dann aber so erschöpft, dass ich nicht mehr gleich beim ersten Quak eines Kindes erwachte. Endlich konnte ich schlafen und die Kinder gewöhnten sich daran, dass ihr nächtliches Quak nicht immer umgehend beantwortet wurde. Von da ab wurde es besser.

    Aufgefallen ist mir diese Schieflage, als ich die erste Nacht außer Haus verbracht habe und der Papa allein mit den Kindern zuhause blieb. Auf meine Frage hin, wie seine Nacht denn so gewesen sei, antwortete er: „Prima, wir haben alle durchgeschlafen!“ Ich war sprachlos.

    Wieso weckten mich die Kinder auch in ihrem zweiten und dritten Lebensjahr noch mehrmals pro Nacht? Hatte er das Glück gehabt, eine der seltenen Durchschlafnächte zu erwischen? Das ließ mir keine Ruhe und insgeheim wuchs der Verdacht in mir, das der liebe Papa einfach so fest geschlafen hatte, dass er überhaupt nichts mitbekam.

    Als ich ihn wieder einmal im Kinderzimmer schlafen sah, eingeschlafen beim Vorlesen, während die Kinder auf ihm herumkletterten, fühlte ich meine Erkenntnis bestätigt.

    Nicht bei jedem Kindergeräusch aufspringen

    Von da an war mir klar, dass ich mir dringend ein dickeres Fell zulegen musste. Natürlich legt man einen leichten Schlaf nicht so mir nichts dir nichts ab und die Natur hat es bestimmt auch so eingerichtet, dass Mütter nachts aufwachen, wenn ihre Kinder krähen. Doch so ein gewisses Maß an Relaxtheit ist reiner Selbstschutz.

    Machte also in Zukunft jemand Pieps, hörte ich das selbstverständlich immer noch. Ich drehte mich aber jetzt erst einmal genüsslich wieder um und versuchte weiter zu schlafen, anstatt wie früher mich sofort zur nächtlichen Tröst- oder Stillrunde bereit zu machen.

    Und siehe da, oft gaben die lieben Kleinen anscheinend im Schlaf oder Halbschlaf Geräusche von sich, um dann einfach wieder tief und fest einzuschlafen. Es wäre ja kontraproduktiv für beide Seiten hier verfrüht einzugreifen.

    Nicht zu hören ist um einiges leichter, wenn das Kind in einem anderen Zimmer schläft. Liegen alle zusammen in einem Familienbett, weckt man sich gegeneinander schneller auf. Das muss einem schon klar sein, wenn man einen leichten Schlaf hat.

    Andererseits ist es auch so richtig entspannt, sein Baby zu stillen, wenn es neben einem liegt. Dazu muss Mama oft gar nicht so richtig wach werden sondern erledigt das im Halbschlaf.

    Ein Trost – Irgendwann wird es besser

    Kinderschlaf - Mutter kuschelt mit Baby

    Ein Trost für alle, die schon lange nicht mehr durchgeschlafen haben: Es wird besser. Irgendwann lernt jedes Kind ganz von alleine durchzuschlafen. So viele Schlaftypen es bei erwachsenen Menschen gibt, so verschiedenen sind die Kleinen in ihren Schlafgewohnheiten.

    Deshalb probiere einfach verschiedene Schlafsituationen aus. Schläft mein Baby viel besser in einem eigenen Bett oder gar Zimmer durch, obwohl ich mir immer ein Familienbett für uns vorgestellt habe?

    Wacht es abends auf, wenn die Großen ins Bett krabbeln, es unruhig ist oder evtl. das Licht noch einmal eingeschaltet wird? Schläft es am besten mit Rolladen vor den Fenstern im Dunkeln oder mit einem kleinen Nachtlicht?

    Hat es die Möglichkeit in der Nacht ins Elternbett rüber zu kommen und schläft dann ohne großes Aufhebens weiter, wenn es sich an Papa kuscheln darf?

    Denn wenn es sich alleine in seinem Kinderzimmer fühlt und weint, weil es aufwacht und Angst kriegt, möchte es seinen Platz vielleicht lieber bei seinen Eltern haben und schläft im großen Familienbett inmitten des größten Trubels selig ein.

    Wie verbringt Dein Kind den Tag?

    Ein weiterer Fakt für gutes Durchschlafen ist der Tagesablauf des Kindes. Wenn ein Baby schon tagsüber stundenlang schläft, ist es logisch, dass es in der Nacht topfit sein wird. Oft haben sich Schlaf- und Wachphasen geradezu umgekehrt. Dann dauert es auch einige Wochen bis das Kind sich daran gewöhnt, seine Hauptschlafphasen in die Nacht zu verlagern.

    Je älter ein Kind wird, desto besser versteht es auch, dass die Zeit in der es dunkel ist, zum Schlafen da ist. Es ist also absolut verkehrt, sich mit dem in der Nacht erwachten Kind zum Spielen hinzusetzen. Tag und Nacht müssen für das Kind klar unterscheidbar sein. Sonst wird es nichts mit einem regelmäßigen Kinderschlaf.

    Wacht das Kind immer schon um fünf Uhr morgens auf und ist putzmunter, darf es den Tag auch gern allein beginnen. Meine Kinder hatten diese Phase alle und ich habe dann stets ein Hörspiel angemacht und ihnen ein Spielzeug hingestellt, etwas mit dem sie sich gut eine Weile allein beschäftigen konnten, wie Lego, Duplo oder Bauklötze.

    Dazu gab es die Auskunft: „Mama ist noch zu müde, um so früh aufzustehen, aber du darfst spielen!“ und schon war Mama wieder im Bett. Oft half auch ein Trick: „Guck mal, es ist draußen noch dunkel, es ist mitten in der Nacht, wir müssen unbedingt noch weiter schlafen!“ Einen Versuch ist das wert.

    Mit jedem Monat, den ein Kind auf der Welt ist, braucht es weniger Schlaf. Während in den ersten drei Monaten noch 15 bis 16 Stunden Schlaf angesagt sind, nimmt das Schlafbedürfnis bis zum 11. Monat um zwei Stunden ab.

    Kinderschlaf: Wieviel Stunden Schlaf braucht mein Kind

    Im zweiten Lebensjahr schläft ein Kleinkind etwa 12,5 Stunden. Zwischen drei und fünf Jahren wieder eine Stunde weniger und im Grundschulalter braucht es immer noch zehn Stunden erholsamen Kinderschlaf pro Nacht.

    Während sich der Schlaf eines Säuglings in mehrstündige Etappen von Schlaf und Wachsein aufteilt, verlagert er sich mit der Zeit zunehmend in die Nacht. Übrig bleibt der nachmittägliche Mittagsschlaf, der bis ins vierte Lebensjahr empfohlen wird.

    Kinderschlaf am Tag? Viele Kinder wollen aber schon mit zwei oder zweieinhalb Jahren nicht mehr am Tag schlafen. Das ist ein Zeichen, das ihnen der Nachtschlaf ausreicht.

    Schlafen Kinder spät nachmittags, kann auch das Auswirkungen aufs Ein- und Durchschlafen haben. Zwischen den Schlafphasen sollten immer mindesten zwei, besser drei Stunden liegen. Je früher der Mittagsschlaf abgehalten wird, desto müder ist das Kind dann abends.

    Das Tricksen mit den Schlafenszeiten funktioniert nicht beliebig. Der Zeitrahmen ist aber schon etwas beeinflussbar. Es hilft oft schon, sich über das kindliche Schlafbedürfnis Gedanken und die individuellen Schlafgewohnheiten bewusst zu machen.

    Sanftes Einschlafen

    Damit ein kleines Kind erkennt, dass jetzt die Nachtruhe beginnt, helfen zudem Rituale. Ein Schlaflied, ein warmes Bad mit beruhigendem Lavendelduft, eine sanfte Massage oder einfach nur das Anziehen eines Schlafanzuges sowie Zähneputzen und Vorlesen unterstützen einen ruhigen Kinderschlaf.

    Kinder brauchen ebenso wie wir klare Signale und genügend Zeit zum Runterfahren.

    Deshalb raten Experten auch vom Fernsehen direkt vor dem Schlafengehen ab. Die Kinder sind dann aufgeregt und aufgedreht. Viel besser ist es eine geborgene und entspannte Schlafsituationen herzustellen, z.B. eine Geschichte zu erzählen, zu beten, den Tag Revue passieren lassen beim gemeinsamen Kuscheln oder sich zusammen ein Bilderbuch anzuschauen.

    Eure Verena Mami rocks (Babytalk-Autorin)

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    Beitragsfoto: LiAndStudio / shutterstock
    Foto2: Dmitry Melnikov / shutterstock
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  • Clustern – Wenn sich das Baby zur Raupe Nimmersatt entwickelt

    Clustern – Wenn sich das Baby zur Raupe Nimmersatt entwickelt

    Clustern – Aktuell wird Marie (11 Monate alt) nachts häufig wach, um kurz an meiner Brust zu nuckeln und zurück ins Träumeland zu schweben. Für einige Zeit kam sie mit Pausen von 4 bis 5 Stunden sehr gut klar.

    Das wird im Fachjargon sogar schon als „durchschlafen“ betitelt. Doch es gibt immer wieder Phasen – wie gerade jetzt – da kommt sie stündlich. Oder öfter. Merkt euch: Je dunkler meine Augenringe, desto öfter war sie wach.

    Das Gegenteil von gut ist gut gemeint

    Oft wird die Phase sogar von einem Wimmern, schnellem Atmen oder heftigen Bewegungen begleitet. An der Brust beruhigt sie sich schnell, der Atem normalisiert sich und schläft friedlich ein.

    Ich erkläre unserer großen Tochter manchmal, dass sie vielleicht schlecht geträumt hat. „Von leeren Titties“ stimmt sie mir zu. Vielleicht hat Marie in Wahrheit aber auch einfach Schmerzen.

    Wachstumsschmerzen, Zahnschmerzen. Egal. Irgendwas löst ein Unwohlsein aus. Und ich bin da. Immer. Jedes Mal.

    Das war nicht immer so. Bei meiner Großen noch, da habe ich mir reinreden lassen: „Das Kind muss durchschlafen“. „Zu viel essen ist doch nicht normal, sie wird nicht satt, fütter zu!“. “Wechsel mal auf 1er-Milch oder mach Schmelzflocken mit rein, damit sie länger satt bleibt!“.

    Es waren gut gemeinte Ratschläge. Aber das Gegenteil von gut ist gut gemeint.

    Marie clustert einfach nur. Das ist ein natürlicher Prozess, den man mit Zufüttern oder gar dem Schnuller nicht stören sollte.

    Was ist Clustern?

    Der Begriff Clustern kommt aus dem Englischen und bedeutet „anhäufen“. Gerade frischgeborenen Babys wird zugeschrieben, zu clustern. Dieses Anhäufen der Mahlzeiten ist normal und kommt oft vor!

    Das liegt daran, dass sie anatomisch noch gar nicht in der Lage sind, größere Mengen an Nahrung aufzunehmen. Die Mägen von Neugeborenen sind winzig klein und wachsen erst mit der Zeit.

    Doch leider ist ihr Energieverbrauch noch recht hoch, das Stillen erschöpft sie schnell. Also clustern bzw. essen sie in kleinen Abständen immer wieder kleine Portionen.

    Die Babys essen dabei über mehrere Stunden hinweg, schlafen dabei ein, wachen wieder auf, um weiter zu essen. Dieses Clusterfeeding ist ein völlig natürlicher Prozess.

    Durch das häufige Saugen wird Prolaktin freigesetzt, das Hormon bewirkt die Milchbildung und sorgt so langfristig für ordentlich Nachschub. Daher ist es auch contra-produktiv, wenn ihr anfangt zuzufüttern:

    Je öfter und länger Babys angelegt werden, desto mehr Prolaktin wird ausgeschüttet und desto mehr Milch wird produziert. Eine simple Rechnung. Mit steigender Größe des Magens, vergrößern sich automatisch auch die Zeitintervalle des Stillens.

    Warum das Schnullern in dieser Zeit schädlich sein kann

    Durch das lange Stillen beim Clusterfeeding produzieren die Babys ein Hormon (Cholezystokinin) welches ein Sättigungsgefühl auslöst – auch, wenn sie noch nicht satt sind.

    Nach kurzer Zeit fällt der Hormonspiegel, damit das Sättigungsgefühl und die Babys essen, bis sie wirklich satt sind. Würde man hier nun mit einem Schnuller eingreifen, würde man das sensible System aushebeln.

    Das Kind ist vor dem Sättigungsgefühl ruhig gestellt und nimmt weniger Nahrung zu sich. Es nimmt also auch nicht so stark zu.

    Demnach empfehle ich euch, nur in Extremsituationen zum Schnuller zu greifen und euch einfach nicht irritieren zu lassen. Egal was Opa, Oma, Tante oder beste Freundin (am besten kinderlos) zu euch sagen. (Wenn schon Schnuller, dann empfehlen wir einen entwicklungs- und kiefergerechten Schnuller, Hinweis der Redaktion)

    Clusterfeeding bei älteren Babys

    Mit jedem Wachstums- oder Entwicklungsschub kann es allerdings sein, dass Babys erneut zum Clustern neigen. Auch das ist völlig normal!

    Der Energiebedarf der Kinder ist in dieser Zeit höher, sie brauchen mehr Nahrung. Lasst euch nicht verunsichern, macht Netflix an und versucht diese Zeitspannend möglichst relaxed durchzustehen. Es wird auch wieder besser.

    Clustern auch bei Flaschenkindern?

    In meinem Babykurs war eine junge Mutter, die sich durch das Essverhalten ihres Kindes stark verunsichert zeigte. Es war ein Flaschenkind (4 Monate), welches die Mahlzeiten nicht wie „vorgeschrieben“ auf der Packung einnahm:

    Mal war es mehr, mal war es weniger, als die angeratene Durchschnittsmenge. Dann hat das Baby auch noch sämtliche Zeitpläne der Mutter verworfen und sich entschieden unregelmäßig Hunger zu haben.

    „Ich habe doch keine Lust das Baby jede Stunde zu füttern! Und planen kann ich so auch nichts mehr!“.

    Viele Stillmütter werden bei dieser Frustration wohl nur milde lächeln, immerhin gehört das bei ihnen ja dazu. Gleichmäßige Mengen? Keine Ahnung, wir haben keinen eingebauten Messbecher.

    Regelmäßige Mahlzeiten? Nun gut, es gibt noch Hebammen, die empfehlen das Kind nur alle 4 Stunden zu stillen und es bis dahin „hungern“ zu lassen. Das ist aber ziemlich altbacken, eine Quälerei und einfach nur falsch.

    Aufgeklärte Mütter stillen nach Bedarf – so wie es Naturvölker eben auch tun. Unsere Große bekam die Flasche ab dem 6. Monat.

    Clustern, das Bedürfnis nach Liebe

    Mir kam es aber nie in den Sinn feste Zeiten einzuführen oder dem Kind das Essen zu verweigern, nur, weil es mir nicht in den Zeitplan passt.

    Babys sind Lebewesen und keine Roboter.  Sie müssen früh genug in der Leistungsgesellschaft funktionieren. Aber bitte nicht mit 4 Monaten.

    Auch Flaschenkinder erleben Entwicklungsschübe, benötigen kurzzeitig mehr Energie und damit Nahrung. Was aber ebenfalls zum Tragen kommt: Füttern bedeutet Nähe (hierzu empfehlen wir euch unseren Beitrag „Stillen – mehr als nur Nahrungsaufnahme„, Hinweis der Redaktion.)

    Babys stillen durch das Nuckeln – sei es an der Brust oder der Flasche – oft zudem ihr Bedürfnis nach Nähe. Sie liegen dabei im Arm ihrer Mama. Fühlen sich sicher und geborgen.

    Und manchmal da brauchen sie eben auch mal mehr Sicherheit und Geborgenheit. Zum Beispiel nach einem Tag voller neuer Eindrücke. Unter diesem Gesichtspunkt fällt es den genervten Eltern vielleicht leichter das Clustern zu ertragen.

    Vertraut eurem Gefühl

    Und bitte seht von Schritten ab, die gern in Foren oder anderen Plattformen kommuniziert werden: „Gebt dem Baby endlich Abendbrei, damit es durchschläft!“, “Wechselt doch auf 1er/2er Nahrung“, “Gebt Schmelzflocken in die Flasche, dann ist sie länger satt“.

    Auch wir haben diese Tipps erhalten und umgesetzt. Bis wir festgestellt haben, dass sie nichts bringen. In den meisten Fällen ist das Verhalten des Babys völlig normal.

    Natürlich gilt – wie immer – das Gefühl der Eltern. Wenn ihr denkt, dass euer Baby zu wenig zunimmt oder ein Mangel vorliegt, sprecht mit Experten. Fragt euren Kinderarzt, eine Stillberaterin oder Hebamme.

    Aber bitte unterlasst Experimente auf eigene Faust. Wer zudem unter Schlafentzug durch anhaltendes Clustern leidet, sollte sich ebenfalls Hilfe holen.

    Generell sollte Clustern dem Baby gut tun, ohne die Mama komplett auszulaugen. Ein wichtiges Resümee, welches ich selbst auf die harte Tour gelernt habe.

    Eure Yasmin (Babytalk – Autorin)

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    Beitragsfoto: Tomsickova Tatyana / shutterstock
  • Dunstan Babysprache – Dein Neugeborenes spricht mit Dir

    Dunstan Babysprache – Dein Neugeborenes spricht mit Dir

    Du fragst Dich jetzt sicher, gibt es so was tatsächlich?

    Eine Bedienungsanleitung für das Baby? Naja, fast – es ist eher eine Art Übersetzungshilfe „Babysprache – deutsch“. Bisher bei uns noch ziemlich unbekannt ist, dass es eine universelle Babysprache gibt, die alle Säuglinge weltweit gleichermaßen „sprechen“.

    Und die ist ganz einfach und logisch, wenn man einmal gelernt hat, worauf man hören und achten soll, bei dem, was ein Baby uns auf seine Weise sagt. Auch Du wirst es mit etwas Übung rasch verstehen lernen.

    Eine universelle Sprache

    Tatsächlich nutzt jedes Neugeborene auf dieser Welt die gleichen fünf Laute für seine allerersten Grundbedürfnisse wie Hunger, Müdigkeit, Aufstoßen müssen, Bauchweh und Kolik oder allgemeines Unwohlsein.

    Diese Laute basieren auf seinen angeborenen körperlichen Reflexen und sind daher weltweit bei allen Babys gleich. Egal zu welchem Kulturkreis sie gehören oder mit welcher Muttersprache sie aufwachsen.

    Die Ursprünge dieser Sprache liegen in unserer Evolution. Der Schrei eines Menschenbabys ist wie der eines hilflosen Jungtieres ein wichtiger Schutzmechanismus.

    Der Laut muss spezifisch und unterschiedlich sein, damit jede Menschen- oder Tiermutter sofort richtig darauf eingehen kann, damit das wehrlose Junge sich schnell wieder beruhigt und keine Fressfeinde anlockt.

    Entdeckung in Australien

    Entdeckt hat diesen direkten Zusammenhang von spezifischen Babylauten in der sogenannten Vor- Schrei-Phase – also bevor das heftige Weinen beginnt – und den biologischen Grundbedürfnissen von Neugeborenen die Australierin Priscilla Dunstan.

    Priscilla wurde mit einer bemerkenswerten Gabe geboren. Schon als Kind konnte sie ein Mozart- Stück nur hören und es Note für Note auf ihrer Violine nachspielen. Dieses besondere fotografische Gedächtnis für Klänge bekam nach der Geburt ihres Sohnes eine ganz neue Bedeutung.

    Priscillas Sohn Tomas war eines von vielen Babys, die an Kolik und langen Perioden unerklärlichen Weinens leiden. Sie fühlte sich wie viele junge Mütter oft isoliert und gestresst, weil sie nicht wusste, was sein Weinen bedeutete und was er brauchte.

    Mit der Zeit beobachtete sie bei Tom, dass er, bevor er zu schreien anfing, einige Laute äußerte. Sie hörte ihm aufmerksam zu und entdeckte ein Muster und den verstand den Sinn dahinter.

    Weniger Rätselraten – weniger Stress

    Aus 10 Jahren Erfahrung als Opernsängerin wusste sie, wie Klänge von unserem Körper erzeugt werden. Priscilla fing an, ein Tagebuch mit Notizen zu führen, welchen Klang sie bei ihrem Baby hören konnte und was sie tat, damit Toms Weinen aufhörte.

    Zur Validierung ihrer Entdeckung folgten ein Jahrzehnt an Forschung und Studien mit über 1000 Babys aus über 30 Nationen. Diese haben eine universelle Babysprache ans Licht gebracht, die das Rätselraten in eine akkurate und effektive Kommunikation verwandelt.

    Mit nur fünf neuen „Vokabeln“ in Babysprache öffnen sich uns die Tore (oder treffender: Ohren!). Zu einem besseren Verständnis von Säuglingen und dem, was sie gerade brauchen und einzufordern versuchen. Und das hat erhebliche Langzeit-Vorteile:

    70 % der Mütter aus den Studien bestätigten, dass sich ihre Babys rascher beruhigen und sie selbst weniger Stress. Dafür aber ein höheres Selbstwertgefühl in ihrer Elternrolle erleben, seitdem sie die Dunstan Babysprache kennen und anwenden. Die Hälfte der Studienteilnehmer konnte sogar besser durchschlafen und empfand eine gestärkte Bindung zum Kind.

    Auch die Väter berichteten über weniger Stress zu Hause und einen positiven Einfluss auf die Partnerschaft. Kein Wunder, denn das Dunstan System ist wie eine einfache Gebrauchsanweisung für die Versorgung eines Neugeborenen. Du hörst die Laute des Babys und weißt genau, was es gerade braucht.

    Das Tolle ist zudem: auch Papas erkennen die „Dunstan-Worte“ rasch und fühlen sich damit vom ersten Tag an aktiv in die Babypflege einbezogen. Beide Eltern verstehen auf diese Weise ihr Neugeborenes und seine Bedürfnisse gleich gut und können es, wenn man vom Stillen absieht, beide gleichberechtigt versorgen.

    Weniger Weinen – mehr Sicherheit

    Eltern auf der ganzen Welt berichten darüber, wie das Erlernen der Dunstan Babysprache ihr Leben und das Erleben ihres Babys verändert. Während das Weinen von Babys bei Eltern oft Stress, ein Gefühl von Hilflosigkeit und manchmal sogar Verzweiflung erzeugt, verringert die Dunstan Babysprache genau diesen Druck und die Anspannung.

    Indem man innehält und zuhört, erkennt man Babys Bedürfnisse rasch und kann sie leicht erfüllen. Das Baby teilt uns konkret mit, was es braucht und wir müssen nur richtig reagieren. So entstehen Sicherheit und Nähe und es ist, als hätte man ein neues Paar Ohren geschenkt bekommen.

    Auch größere Geschwisterkinder – ja die ganze Familie – können die Sprache und die Bedürfnisse des Neuankömmlings nun verstehen. So hat man ein Baby, das zufrieden ist und eine Familie, die nicht von einem gestressten Baby dominiert wird.

    Dunstan Babysprache lernen

    Seit Kurzem gibt es ca. dreistündige Dunstan Babysprache Workshops für Eltern und Fachpersonal.  Sie werden in verschiedenen Orten in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeboten.

    Einen Kurs bei einer lizenzierten Dunstan Babysprache Kursleitung besuchen werdende oder frischgebackene Eltern am besten während des letzten Schwangerschaftsdrittels oder während der ersten 12 Lebenswochen ihres Kindes.

    Die Dunstan Laute verwenden Babys meist bis zum vierten, fünften Lebensmonat. Wird von den Eltern in dieser Zeit auf die Laute verlässlich eingegangen, wandelt sich ab etwa dem vierten Monat diese reflexbasierte Kommunikation vom Kind in eine bewusste Anwendung der Laute. So kann es gut sein, dass diese zum Teil sogar bis zum ersten Geburtstag beibehalten werden.

    Verstehen, was dein Baby sagt

    Das Ziel der Dunstan Babysprache ist es, junge Familien zu stärken, so dass jedes weinende Baby gehört wird und Eltern vom ersten Augenblick an ihren Nachwuchs und seine Bedürfnisse leichter verstehen können.

    Das sorgt für entspannte Babys und gelassene Eltern, die gemeinsam von Anfang an in eine sichere Bindung und in eine sanfte, vom Baby geleitete Routine finden. Ist das Baby happy, sind es auch Mama und Papa. Diesen harmonischen Start wünschen wir allen jungen Familien.

    Weitere Infos sowie die aktuellen Kursorte & Kontakte zu Dunstan Babysprache KursleiterInnen findest Du unter www.dunstanbabysprache.com.

    Tipp: Als Ergänzung zum Kurs gibt es die Dunstan Babysprache DVD mit vielen Videobeispielen und Untertiteln in 12 Sprachen. Das ideale Geschenk für frischgebackene Eltern – weltweit!

    Eure Vivian (Babytalk-Expertin)

    Hier findet ihr einen weiteren Artikel über „Babysprache“ von Vivian König, Hinweis der Reduktion.

    Dunstan Babysprache
    Beitragsfoto: niderlander / shutterstock (Pinterest oben)
    Pinterestfoto oben: H. Armstrong Roberts von Photo Images (über Canva)
  • Der Stillstreik – wenn dein Baby die Brust anschreit

    Der Stillstreik – wenn dein Baby die Brust anschreit

    Stell dir vor, dein Stillbaby hat Hunger und anstatt zu trinken, schreit es völlig verzweifelt die Brust an. Es streckt sich in deinem Arm durch, ist völlig außer sich und man merkt, dass es gerade sehr verzweifelt ist. Dies nennt man einen Stillstreik. Nur WARUM fragt ihr euch sicherlich.

    So einen Stillstreik erleben die meisten Stillmamis mindestens einmal in der Zeit, in der sie ihr Kind stillen. Und es ist für alle zunächst einmal sehr irritierend. Ist das Stillen bisher Beruhigungsmittel Nummer Eins für das Baby gewesen, so hat man nun das Gefühl, dass seine Wut noch mehr wächst, sobald man es anlegen möchtest …

    Erst einmal: Verfallt nicht in Panik. Der Instinkt von uns Mamas setzt in uns Stresshormone frei, sobald unser Baby schreit. Und wenn wir dann auch noch Sorge haben müssen, dass unser Baby satt wird bzw. genug Flüssigkeit zu sich nimmt, sind unsere Nerven extrem unter Druck gesetzt.

    Doch gerade in dieser Situation heißt es: Einen kühlen Kopf bewahren!

    Frage 1: Warum schreit euer Baby die Brust an?

    Die Antennen von Babys sind so unfassbar fein justiert, dass es für Erwachsene sehr schwer ist, den Grund für das Abwenden von der Brust der Mama herauszufinden.

    Zunächst einmal könnte es an der Ernährung in den letzten Tagen liegen. Habt ihr etwas gegessen, was dem Kind eventuell Bauchschmerzen verursachen könnte? Es ist kaum zu glauben, aber Babys riechen so etwas schon, bevor sie die Milch aus der Brust probiert haben!

    Aber auch ein Störfaktor in der Umgebung könnte ein Grund für einen Stillstreik sein. Hat sich im Raum, in dem ihr stillt etwas verändert? Riecht der Raum anders? Hat sich das „Gefühl“ des Raumes verändert?

    Ein Baby braucht zum Trinken das Gefühl, dass die Situation um Euch beide herum gerade absolut keine Gefahr beinhaltet. In diesem Zusammenhang prüft auch einmal eure eigenen Emotionen im Augenblick:

    Regt ihr euch gerade über etwas auf? Liegt Streit in der Luft? Oder: Seid ihr gerade sehr in Freude geraten (auch sehr starke positive Gefühle irritieren Babys)?

    Frage 2: Was mache ich, damit mein Baby nicht verhungert?

    Hier ist eure ganze Aufmerksamkeit gefragt. Denn instinktiv greifen viele Mamis zur Flasche, um das Baby zu sättigen. Das ist auch absolut nachvollziehbar und nicht direkt verkehrt.

    Macht dies aber bitte nur in Begleitung einer Hebamme oder Stillberaterin, denn ohne eine kompetente Begleitung passiert es vielen Müttern, dass das Baby aus Versehen abgestillt wird.

    Die Flasche trinkt sich viel leichter als die Brust. Und auch, wenn ihr die Milch abpumpt, ist dieser Vorgang nicht gleichzusetzen mit dem Trinken des Babys.

    Spürt in euch hinein, ab wann es besser wäre jemanden zur Hilfe hinzuziehen. Wenn das Baby nur einmal zum Zeitpunkt einer Mahlzeit in einen Stillstreik verfällt, ist das alles natürlich kein Problem. Ihr könnt die Milch abpumpen und dem Baby in der Flasche anbieten, ohne gleich Hilfe holen zu müssen.

    Sollte der Stillstreik aber über Tage hinweg aufrecht erhalten bleiben und ihr gerne wieder voll stillen möchtet, lass euch beraten. So verhindert ihr, dass ihr traurig nach mehreren Tagen feststellen müsst, dass die Milch weniger wird .

    Ich wünsche euch, dass diese Phase möglichst schnell vorüber geht. Bei LA LECHE LIGA  findet ihr übrigens professionelle Hilfe bei Stillproblemen:

    In Deutschland: LA LECHE LIGA

    Österreich: LA LECHE LIGA

    Schweiz: LA LECHE LIGA

    Luxemburg: LA LECHE LIGA

    Liebe Grüße

    Eure Mira (Babytalk-Redaktion)

    Kommentar einer Leserin:

    Mein Sohn hat solche Phasen immer wenn er grad einen „Wachstumsschub“ hat.. also diese Entwicklungsschübe, die im ersten Jahr in gewissen Abständen auftreten ca. um die 5. 8. 12. etc… Woche. Er ist dann immer ein bis drei Tage (meistens beginnt es am Nachmittag bis zum späten Abend) ziemlich durch den Wind.

    Man kann ihm dann nichts recht machen und auch die Brust, die sonst alles wieder gut macht wird nur angeschrien … Bei ihm hilft es gut es einfach immer wieder zu probieren und auszusitzen … irgendwann trinkt er dann doch (Hunger ist halt der beste Koch) und nach ein paar Stunden ist der Spuk zum Glück meistens wieder vorbei.

    Kann da nur das Buch „Oje, ich wachse“ empfehlen! Ich finde man versteht die Kleinen dann einfach besser wenn sie mal wieder Terror machen und du weist was da grad im Gehirn von so einem Baby abgeht welche neuen Eindrücke es gerade verarbeiten muss usw.

    Und das tolle ist es steht dann auch immer was sie danach alles neu können bzw. lernen und dann hat man auch immer was auf das man sich freuen kann, wenn die Phase vorbei ist.

    Nicole Schernhorst

    Beitragsfoto:Stillstreik: Thawornnurak / shutterstock
  • Stillen – Einfluss des Stillens auf die Kieferentwicklung

    Stillen – Einfluss des Stillens auf die Kieferentwicklung

    Stillen – Alle Babys haben das Bedürfnis zu saugen. Das Saugen dient nicht nur der Ernährung und der Beruhigung, sondern ist auch für die Entwicklung des Kiefers und die der Gesichtsmuskulatur sehr wichtig.

    Es gibt aber auch noch andere Faktoren, die einen Einfluss auf die Kieferentwicklung haben. Da das Saugen aber einer der größten Einflüsse ist, sollte dem «wie, wie oft und an was» gesaugt wird deutlich mehr Beachtung geschenkt werden.

    Fakten zum Babykiefer

    Um die Wichtigkeit zu erläutern, braucht es erst einmal ein paar Fakten zum Babykiefer.

    Der Kiefer eines Babys hat bei der Geburt gerade einmal 50% seiner Erwachsenengröße. Im Alter von 6 Jahren hat der Kiefer bereits knapp 80% erreicht, wobei der größte Teil des Wachstums in den ersten 4 Jahren erfolgt.

    Es gibt aber auch schon vorgeburtliche Faktoren, die einen Einfluss auf die Kieferentwicklung haben. Die Gesundheit und Ernährung der Mutter vor und während der Schwangerschaft, genetische Faktoren aber auch Schädeltraumas, die während der Geburt entstanden sind (nach Vakuum und Zangengeburten), spielen in der ersten Hälfte der Kieferentwicklung eine Rolle.

    Die Zungenlage des Kindes beeinflusst ebenfalls die Kieferentwicklung. Physiologisch befindet sich die Zunge eines Neugeboren am Gaumen.

    Die Zunge gibt dem Oberkiefer den Impuls in die Breite zu wachsen. Kinder, die dauerhaft einen nicht kiefergerechten Schnuller im Mund haben, können wegen der fehlenden Zunge am Gaumen Kieferfehlbildungen, wie beispielsweise einen gotischen Gaumen davontragen.

    Neugeborene haben einen kleinen, leicht nach hinten gezogenen Unterkiefer. Nach ca. sechs Monaten kann man feststellen, dass der Unterkiefer des Babys sich deutlich nach vorne entwickelt.

    Er hat sich optisch dem Bereich der Oberlippe und dem Nasenrücken angeglichen. Dieser „Gleichstand“ wird später durch den Kontakt der oberen und unteren Backenzähne fixiert.

    Aber bevor es so weit ist, setzen Ober- und Unterkiefer ihr Wachstum nach vorne und nach unten fort: Der Unterkiefer erhält nach dem Durchbruch der ersten Milchzähne noch einmal einen starken Wachstumsimpuls in diese Richtung.

    Stillen, die erste kieferorthopädische Therapie

    Das Stillen ist sozusagen die erste von der Natur vorgesehene kieferorthopädische Therapie. Während des Stillens bewegen die Babys den Unterkiefer nach vorne, um die Brustwarzen der Mutter zu stabilisieren.

    Dies stellt auch sicher, dass die Babys die Milch so effizient wie möglich trinken können. Die Saugbewegung beim Stillen fördert die Entwicklung von Muskeln in Mund, Zunge und Kiefer.

    Die richtige Lage der Brustwarze am weichen Gaumen gibt dem Oberkiefer zudem noch den sehr wichtigen Impuls um in die Breite zu wachsen.

    Bisher wurden die Vorteile des Stillens vor allem der Zusammensetzung der Muttermilch und dem Bonding zugeschrieben. Meiner Meinung nach Verdienen aber die orthopädischen Vorteile des Stillens und des Saugens definitiv mehr Aufmerksamkeit.

    Stillen ist eine frühzeitige präventive funktionelle Kieferorthopädie, da sich die Kräfte, die während des Stillens auftreten, positiv auf die Kieferentwicklung eines Säuglings auswirken. Flaschen-, Schnuller- und Fingerlutschen können den Kiefer bei exzessivem Gebrauch verformen. (Hierzu könnte euch unser Beitrag „Tipps zur Auswahl eines kiefergerechten Schnullers„, Hinweis der Redaktion)

    Kinder, die mit der Flasche ernährt werden

    Nun stellt sich die Frage, ob Kinder, die mit der Flasche ernährt werden, in Bezug auf die Kieferentwicklung einen Nachteil haben. Leider ist es so, dass Kinder, die nur mit der Flasche ernährt werden, einen Nachteil haben.

    Folgende Faktoren beeinflussen diese Kieferentwicklung negativ:

    • Die Trinkdauer an der Flasche ist deutlich geringer als die Ernährung an der Brust. Dadurch ist das Muskeltraining deutlich geringer.
    • Oft beschleunigen die Eltern das Saugen an der Flasche zusätzlich, indem sie die Saugeröffnung vergrößern oder sogar einen Sauger mit zu großer Öffnung für die eigentlich nächste Altersstufe verwenden.
    • Da die Sauger der Babyflaschen meistens auch zu hart und kurz sind, kann dies zu einem falschen Schluckmuster führen.
    • Das deutlich geringere Muskeltraining, welches das falsche Schluckmuster begünstigt, kann zu Kieferfehlbildungen führen. Die Kieferfehlbildungen können dann einen negativen Einfluss auf die Atmung, Konzentrationsfähigkeit sowie die Sprachentwicklung des Kindes haben.

    Fazit zum Einfluss des Stillen ´s auf die Kieferentwicklung

    Aber einen Vorwurf kann man den meisten Eltern sicherlich nicht machen. Denn es gibt kaum Fachpersonen, Literatur oder Babyratgeber, die Eltern über diese Einflüsse aufklären.

    Kieferfehlbildungen können sich bereits im Alter von ca. 18 Monaten zeigen. Daher ist es sehr wichtig, von Anfang an auf eine gesunde Kieferentwicklung zu achten.

    Der wichtigste positive Einfluss auf die kindliche Kieferentwicklung ist das Stillen. Die positiven Auswirkungen, der orthopädischen Kräfte auf den Kiefer und dessen Entwicklung während des Stillens sind so signifikant, dass das ausschließliche Stillen für mindestens 4 (-6) Monate der empfohlene Standard sein sollte.

    Eure Dayo (Hebamme)

    Pinterestfotos: o. razyph, u. RossHelen Photos Pro (über Canva)